So ein Renault Twizzy oder was ähnliches mag ja mal ganz chic aussehen und wäre für die Stadt auch völlig aureichend. Doch: Wie kann der Normalbürger diese Dinger laden? Ein langes Kabel aus dem gekippten Plattenbaufenster im 5.Stock runterhängen lassen? Die wenigsten Autobesitzer dürften eine Garage mit Stromzähler und der entsprechenden Ladeleistung haben. Für die Mehrheit scheiden doch allein deswegen Elektroautos aus, oder?
J. Ad. schrieb: > Doch: Wie kann der Normalbürger diese Dinger laden? Ein langes Kabel aus > dem gekippten Plattenbaufenster im 5.Stock runterhängen lassen? Keinen Anschluß in der Garage? Die Dinger sind auch nicht für die Hungerleider gedacht, die irgendwo im 17. Stock einer Ostblock-Mietskaserne hausen müssen. > Die wenigsten Autobesitzer dürften eine Garage Wenn man schon nichtmal eine eigene Garage hat, weswegen will man dann ein überteuertes Elektro-Auto? Dort, wo's Plattenbauen gibt, fahren doch sowiso Omnibus und S-Bahn, wozu braucht man denn gerade in den dichtest besiedelten Gegenden überhaupt ein eigenes Kraftfahrzeug? > mit Stromzähler In der Garage hat man doch normalerweise keinen eigenen Stromzähler, das läuft doch alles über den Hausanschluß mit. Und wenn man unbedingt einen haben will (weil man wissen will, welchen Anteil die Karre am Gesamtverbrauch hat), dann knallt man eben einen rein. Macht der Elektriker in zwei Stunden. > und der entsprechenden Ladeleistung haben. Naja, 3x400V/16A hat man ja sowiso schon für Kreissäge, Mischmaschine, Holzspalter, HeXXler und Co. in der Garage liegen, das muß ja wohl auch für diese Pappendeckel-Fahrzeuge reichen. Und wenn einem das alles auch noch zu teuer und mit zu viel Aufwand verbunden ist, dann lädt man eben mit Lichtstrom. Licht wird's in der Garage ja wohl geben, und laden kann man ja über Nacht. > Für die Mehrheit scheiden doch allein deswegen Elektroautos aus, oder? Stimmt, für die Mehrheit der wohlhabenden Plattenbaubewohner scheiden Elektro-Fahrzeuge wohl aus. Allerdings stellt sich die Frage, wieviele potentielle Käufer von E-Autos überhaupt in einem Plattenbau-Ghetto wohnen. Ich würde mal vermuten, daß der Anteil jener, die sich so ein Lifestyle-Produkt leisten können, im Vergleich zur Gesamtheit aller Plattenbau-Ghettobewohner doch relativ klein ist. Sorry, N0R
<OT> NOR ist doch der Baustein, der immer "Nö" sagt, wenn was wahres kommt..?? ;) </OT> Sollte die SPD das nächste Mal nicht an der 5% - Hürde scheitern, gibt's dann vielleicht Steckdosen an jedem Parkstreifen. Wird ja z.B. in Berlin stellenweise schon vorgemacht. -- Obwohl die Ladedinger da sind ja eher für elektrische Oberklassekarossen. Wir werden sehen.
Dass jetzt eine Debatte über die armen Plattenbautler und die reichen Nobelbonzen anbricht, war eigentlich nicht meine Absicht. Wer es runterkochen möchte: Es gibt auch Elektroräder, oder Elektro-Vespas und und und. Der Twizzy sieht mir auch nicht nach Nobelschlitten aus, ist aber für die Stadt sehr klein und wendig und kostet rund 8000 Euro. Kein Pappenstiel, aber ein "richtiges" Auto ist dafür auch kaum zu bekommen. Die e-Bikes müssen ja auch aufgeladen werden und die wenigsten werden ihr Rad in die Wohnung tragen. Akku immer abmachen und nach oben schleppen? Na prima!
Die Diskussion haben wir nicht zum ersten Mal. E-Autos sind auch in anderer Hinsicht in unseren Breiten sicher nicht bis zum Ende durchdacht - man denke an vereiste Scheiben im Winter und die niedrige Kapazität der Batterien bei tiefen Temperaturen. Du möchtest nicht in einem eiskalten Auto bei -10°C zur Arbeit fahren und dabei auch noch ständig die Restladung im Auge behalten. Das politische Ziel mit den 2 Mio. E-Autos im Jahr sowienoch ist natürlich Quatsch, da hat sich die leitende Physikerin von der Fördergeld-Abzock Lobby über den Tisch ziehen lassen. Unsere grossen Autofirmen saugen da schön Mäuse raus... Abgesehen von den Versorgungsproblemen bei Lithium und den anderen benötigten seltenen Rohstoffen ist auch deren Entsorgung nicht mal in Grundzügen angedacht - und das Ladekabel aus dem Küchenfenster zu hängen ist schon aus Sicherheitsgründen und Vandalismus völlig indiskutabel. Nee nee, da brauchts noch ein paar bessere Ideen.
Hallo Norbert, du solltest nicht von (vermutet) deiner Situation auf andere schließen. Es gibt auch jede Menge Leute, welche NICHT in Plattenbauten-Silos, und auch nicht auf dem platten Land wohnen. Grade die Innenstadt-Kerne sind mit Parkraum und individuellen Garagen nicht grade gesegnet. Dort eher häufiger vorkommende Parkhäuser/Tiefgaragen (selbst mit persönlich angemieteten oder besitzenden Parkplatz) sind eigentlich auch nicht bekannt dafür / dafür ausgelegt, einen eigenen Stromanschluß zu haben.
Der Stromanschluss ZUHAUSE ist meiner Meinung nach immer noch das geringste Problem bei Elektromobilität. Viele Leute haben auch jetzt schon die passenden Anschlüsse in der Garage. Sofern das nicht der Fall ist, sollte sich sowas auch nachrüsten lassen. In einer Tiefgarage kann man problemlos an der Decke oder Wand entlang noch zusätzliche Kabel verlegen und entsprechende Steckdosen nachrüsten. Auch neben den Häusern an der Straße kann man Ladestationen aufbauen, da dürfte sogar relativ rentabel werden, da man ja weiß, dass die Bewohner mit E-Autos dort ihre Fahrzeuge abstellen werden. Das ist ALLES mit heutiger Technik mehr als zufriedenstellend lösbar. Da gibts noch deutlich größere Probleme die zu lösen wären!
J. Ad. schrieb: > Die e-Bikes müssen ja auch aufgeladen werden und die wenigsten werden > ihr Rad in die Wohnung tragen. Akku immer abmachen und nach oben > schleppen? Na prima! Die Keller, die ich kenne, haben eine Steckdose bzw. es ist kein Problem, sich einen Stromanschluss in den Keller legen zu lassen. Bei den heutigen Preisen werden wohl die wenigsten das eBike die ganze Nacht draußen lassen. Selbst der Fahrradraum o.ä. wird früher oder später elektrifiziert werden.
Da wird man einfach Infrastruktur für aufbauen müssen. Deinen SUV tankst Du ja auch nicht mehr an der Apotheke. Und so ein paar Leitungen sind doch schnell verlegt. Gruss Axel
Axel Laufenberg schrieb: > Da wird man einfach Infrastruktur für aufbauen müssen. Deren Kosten gigantisch sind. Die Transportkosten für elektrischen Strom liegen bei 25%, die für Benzin bei unter 2%. Man sollte Fehler einsehen, bevor man investiert. Elektroantriebe sind super (ABS, ASR, ESP, Bremsenergierückgewinnung eingebaut, kein Anstriebsstrang) aber zur Stromversorgung bitte einen Generator (betrieben mit Diesel, Benzin im optimalen Drehzahlbereich oder Brennstoffzelle) und einen KLEINEN Akku. Das wussten wir aber schon vor 40 Jahren.
J. Ad. schrieb: > Wer es runterkochen möchte: Es gibt auch Elektroräder, Da kann man ja den Akku mit in die Wohnung nehmen. Und man braucht auch keinen >10kW-Anschluss dafür. Gruss Harald PS: Wenn man wirklich flächendeckend Elektroautos einführen will, muss man auch die Infrastruktur dafür schaffen. Das hat man ja für die heutigen Autos mit einem Tankstellennetz auch gemacht.
Michael Bertrandt schrieb: > Axel Laufenberg schrieb: >> Da wird man einfach Infrastruktur für aufbauen müssen. > > Deren Kosten gigantisch sind. > > Die Transportkosten für elektrischen Strom liegen bei 25%, die für > Benzin bei unter 2%. > Politiker ?! Gruss Axel
Das Experiment in Berlin, suf das ich mich bezog, hatte Ladestationen zum Schnelladen. Das paßt nit zur Dyson-Auf-Räder Klasse. Ich mein das nit abwertend, die Dinger sind echt interessant in Ballungsräumen. Der Pizzadienst muß schneller liefern, als es öffentliche Verkehrsmittel erlauben.. ;) Der große Unterschied ist der Anschluß. Geräte mit "nur" einem Lader für die Steckdose lösen weniger Probleme als integrierte Ladestationen mit Pufferwirkung. Die können Regelenergie bereitstellen und damit das Versorgungsnetz entlasten. Das könnte einem Stromversorger erlauben, die Kosten der Ladestation wieder reinzuholen.
Helge A. schrieb: > Der große Unterschied ist der Anschluß. Geräte mit "nur" einem Lader für > die Steckdose lösen weniger Probleme als integrierte Ladestationen mit > Pufferwirkung. Die können Regelenergie bereitstellen und damit das > Versorgungsnetz entlasten. Das könnte einem Stromversorger erlauben, die > Kosten der Ladestation wieder reinzuholen. Aktuell versucht man ja gerade die öffentlichen Anschlüsse bei den Autoladegeräten so simpel und billig zu gestalten, wie es nur geht. Damit schafft man aktuell die Infrastruktur. Wenn ich richtig liege, gibt es aktuell bereits mehr Ladepunkte als Elektroautos. Die teure Ladeelektronik ist in den "wenigen" Autos (ich betrachte hier nur AC Laden). Beim Pedelec ist es aktuell noch anders. Da die Fahrer das Ladegerät nur ungern mitnehmen (Gewicht), muss es in die Ladesäule. Dies macht diese teuer (wenn man schnell laden will und nicht nur mit der kleinen Version für zu Hause hantieren will). Daher gibt es auch nur wenige echte Ladesäulen für Pedelecs. Die öffentlich zugänglichen Steckdosen ausgenommen. Die bestätigen obiges Konzept für schnelle Infrastrukturbereitstellung durch geringe Investitionskosten. Es wird immer auf die Kosten für den Bau der Infrastruktur herumgeritten. Doch gerade die Schaffung dieses Mehrwertes macht das Ganze dann auch so teuer. Die Investition werden wohl erst erfolgen, wenn sich das Konzept durchsetzt und somit die Puffer auch alle belegt sind. PS: Ich bin von dem Mehrwert überzeugt. Doch das liegt noch in weiter Ferne.
Johannes O. schrieb: > Der Stromanschluss ZUHAUSE ist meiner Meinung nach immer noch das > geringste Problem bei Elektromobilität. So so! > Viele Leute haben auch jetzt schon die passenden Anschlüsse in der > Garage. Sofern das nicht der Fall ist, sollte sich sowas auch nachrüsten > lassen. Wobei "Viele Leute" hier eine kleine Untermenge der Autofahrer ist. > In einer Tiefgarage kann man problemlos an der Decke oder Wand > entlang noch zusätzliche Kabel verlegen und entsprechende Steckdosen > nachrüsten. Davon abgesehen, dass mir das HEUTE ja auch nicht beim laden hilft: Der Brandschutz dürfte sich wohl zu Wort melden, wenn plötzlich 20 Tiefgaragler mit je 1kW Anschlussleistung (langt das pro Auto?) da in der Garage herumladen. > Auch neben den Häusern an der Straße kann man Ladestationen aufbauen, da > dürfte sogar relativ rentabel werden, da man ja weiß, dass die Bewohner > mit E-Autos dort ihre Fahrzeuge abstellen werden. Klar, kann man alles. Doch wo lade ich HEUTE mein Elektroauto auf? > Das ist ALLES mit heutiger Technik mehr als zufriedenstellend lösbar. Genau, es IST heute noch NICHT gelöst.
>Genau, es IST heute noch NICHT gelöst. Hätte es 1888 dieses Forum schon gegeben, hättest du nach der Fahrt von Bertha Benz bestimmt auch gejammert, daß die Benzinversorgung noch völlig ungeklärt ist. Kraftstoff aus Apotheken wäre für dich der sichere Tod der Automobilzukunft gewesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Bertha_Benz >Der Brandschutz dürfte sich wohl zu Wort melden Du bist im Beruf bestimmt auch der große Ideenverhinderer, notfalls über Nebenkriegsschauplätze.
Elektroauto - wie aufladen? Bei kleinen Exemplaren reicht schon ein USB-Anschluss. ;-)
Kara Benemsi schrieb: >>Genau, es IST heute noch NICHT gelöst. > > Hätte es 1888 dieses Forum schon gegeben, hättest du nach der Fahrt von > Bertha Benz bestimmt auch gejammert, daß die Benzinversorgung noch > völlig ungeklärt ist. > > Kraftstoff aus Apotheken wäre für dich der sichere Tod der > Automobilzukunft gewesen: Persönliche Beleidigungen werden immer gerne gesehen! Stell dir vor, du gewinnst ein Elektroauto. Stell dir weiterhin vor, dass du keine Garage mit einer an deinen Stromzähler angeschlossenen Steckdose hast. Wo lädst du das Elektroauto auf, wenn es leergefahren ist? Komm mir jetzt nicht mit Bertha Benz sondern sage mir WO du das Dings auflädst. > >>Der Brandschutz dürfte sich wohl zu Wort melden > > Du bist im Beruf bestimmt auch der große Ideenverhinderer, notfalls über > Nebenkriegsschauplätze. In einer Garage darfst du der strengen Lehre nach nicht einmal ein Fahrrad oder ne Kiste Limo hinstellen. Im Fernsehen gab es nen Beitrag, da wurde ein Garagenbesitzer deswegen sogar zu Bußgeld verdonnert. Und das Schild "Zufahrt für Gas-Fahrzeuge verboten" stammt sicherlich auch von so einem großen Ideenverhinderer. Die Idee, dass es ja so schön kracht, wenn sich da angesammeltes Gas plötzlich entzündet... => Also, lieber ne hilfreiche Antwort als ne Schippe Dreck, die uns nicht weiterbringt.
Es ist doch erstaunlich wie die Bedenkenträger hier herumheulen daß das alles nicht funktionieren kann, daß es nirgends Ladestellen gäbe und die Autos nicht ausgereift wären. Ich frage euch einmal ganz direkt: Habt ihr ein Elektroauto? Wenn nicht dann haltet euch doch bitte ein wenig aus dieser Diskussion zurück und laßt auch einmal diejenigen zu Worte kommen laßt die eines haben. Seltsamerweise haben diese im Alltag nämlich viel weniger Probleme als immer heraufbeschworen wird. Die Leute von http://www.drehstromnetz.de/ heulen nicht herum sondern bauen sich ihre eigenen Ladestellen selbst, schon mehr als 260 sind entstanden. Auf http://www.goingelectric.de/stromtankstellen/ kann man noch viel mehr Lademöglichkeiten finden. Es werden wöchentlich mehr Parkplätze mit Steckdosen, ich nehme mal http://www.goingelectric.de/stromtankstellen/Deutschland/Muenchen/OBI-Markt-Lerchenauer-Strasse-134/1756/ als willkürliches Beispiel wie Geschäfte das für ihre Kunden machen.
Zum Thema "Die Leistung reicht niemals": http://www.goingelectric.de/stromtankstellen/Deutschland/Muenchen/Parkhaus-Pschorr-Garage-Altheimer-Eck-14a/2379/ Die hier haben gleich 16 Anschlüsse für jweils 22KW Ladeleistung.
> Ich frage euch einmal ganz direkt: Habt ihr ein Elektroauto?
Klar. Ein Poizeidreirad als Kinderspielzeug. Akku ist übrigens immer
alle wenn ein Kind es braucht, die haben also schon Erfahrungen mit
Elektromobilität.
Wie hätte mich ein E-Auto gestern die 420km bringen sollen, die ich
gefahren bin ? Auch mit Ladestationen ein Ding der Unmöglichkeit.
Woher soll bitte das ganze Lithium für 1.1 Milliarden aktuell
rumfahrender Autos kommen ?
Die identifizierten Lithiumvorkommen der Erde betragen 29 Millionen
Tonnen, das reicht bei 8% Lithiumgehalt im Akku für 350 Gramm Akku im
Auto. Damit kommt man nicht mal biz zum Gartentor.
>In einer Garage darfst du der strengen Lehre nach nicht einmal ein >Fahrrad oder ne Kiste Limo hinstellen. Und erst recht kein Auto mit Sprit im Tank hinstellen. >Im Fernsehen gab es nen Beitrag.. Ein seriöser Link zu Branschutzvorschriften wäre da aussagekräftiger, >Stell dir weiterhin vor, dass du keine Garage mit einer an deinen >Stromzähler angeschlossenen Steckdose hast. Ist schwierig, da ich in unserer Garage sogar Strom habe. Ansonsten können am Anfang ohne optimale Infrastruktur eben nur Garagenbesitzer ein E-Auto kaufen. Ich kann übrigens keinen 40Tonner auf meinem Grundstück parken. >Zufahrt für Gas-Fahrzeuge verboten Ich dachte, es geht um E-Autos und nicht um deine tiefen Kenntnisse der Brandbekämpfung. Mal als Inspiration für dich: http://pagewizz.com/irrtum/
Kara Benemsi schrieb: >>In einer Garage darfst du der strengen Lehre nach nicht einmal > ein >>Fahrrad oder ne Kiste Limo hinstellen. > > Und erst recht kein Auto mit Sprit im Tank hinstellen. > >>Im Fernsehen gab es nen Beitrag.. > > Ein seriöser Link zu Branschutzvorschriften wäre da aussagekräftiger, Es geht nicht um Bran(d)schutzvorschriften, sondern um die Nutzungsvorschriften. Aber bitte, wenn dich jegliche Berichterstattung jenseits deiner Welt irritiert: http://www.kostenlose-urteile.de/AG-Muenchen_433-C-744812_In-der-Tiefgarage-duerfen-nur-Autos-abgestellt-werden.news15255.htm > Ansonsten > können am Anfang ohne optimale Infrastruktur eben nur Garagenbesitzer > ein E-Auto kaufen. Du hast jetzt wenigstens meine Frage verstanden. Prima! > Ich kann übrigens keinen 40Tonner auf meinem Grundstück parken. Ich dachte es geht um E-Autos und nicht um deinen tiefen Kennsnisse der Architektur. > >>Zufahrt für Gas-Fahrzeuge verboten > > Ich dachte, es geht um E-Autos und nicht um deine tiefen Kenntnisse der > Brandbekämpfung. Du kannst dir die Vorgänge in so einer Batterie beim Laden ja auch noch mal durch den Kopf gehen lassen. Und dir (von jemand anderem als mir vielleicht) Nachhilfeunterricht geben lassen, was mit Batterieautos so alles passieren kann (das Beispiel mit dem Dreamliner lasse ich jetzt weg, weil du sonst sagst, dass es ja um E-Autos geht). Wir haben halt ne Tiefgarage, daher habe ich mich da mit den Vorschriften beschäftigt. Mal eben vom Kurzschluss-Polen da Leistungsanschlüsse reinzulegen ist nicht. Du hast ne Einzelgarage und bist fein raus. So geht es vielen: Wenn sie selber das Problem nicht haben, können sie nicht verstehen, dass die Unmöglichkeit des Ladens für andere eben ein reales Problem IST.
J. Ad. schrieb: > Du hast jetzt wenigstens meine Frage verstanden. Prima! Aber ich habe sie noch nicht verstanden. Was ist denn nun Dein Problem? Das Leute ohne die entsprechende Infrastruktur bestimmte Produkte nicht nutzen können? Das ist ja nun wirklich nichts Neues (siehe Satellitenreceiver, Swimmingpools oder Treppenlifte).
http://vds.de/fileadmin/vds_publikationen/vds_2259_web.pdf Das "Problem" ist, dass ich grad dran bin, nen Twizzy sehr günstig zu bekommen. Und dass ich dann grad mal nach Haus fahren kann und keine Chance sehe, das Dings vernünftig aufzuladen.
J. Ad. schrieb: > Das "Problem" ist, dass ich grad dran bin, nen Twizzy sehr günstig zu > bekommen. Und dass ich dann grad mal nach Haus fahren kann und keine > Chance sehe, das Dings vernünftig aufzuladen. Tja, dann wirst Du wohl entweder das Angebot ausschlagen oder Dir eine Lademöglichkeit anschaffen müssen. Du bist doch Reihenhausbewohner und hast auch einen (Gemeinschafts-)Garagenstellplatz. Das sind doch, im Gegensatz zu vielen Anderen, einigermaßen brauchbare Voraussetzungen.
J. Ad. schrieb: > Und das Schild "Zufahrt für Gas-Fahrzeuge verboten" stammt sicherlich > auch von so einem großen Ideenverhinderer. Das gilt aber mittlerweile nur für LPG. Erdgas ist leichter als Luft und daher ungefährlich. Wenn die Lademöglichkeit nicht besteht, kaufe ich mir so ein Auto nicht. Ich habe Erdgas und könnte ohne Probleme durch Europa, augenommen Holland, fahren. Ich würde die nächste Lademöglichkeit am Zielort z.b. Arbeit rausfinden und dort Laden. Bis Zuhause und wieder zur nächsten Lademöglichkeit (Arbeit) sollte es doch reichen. Weit fährt man doch mit dem Karton bestimmt nicht.Zudem wirst du evtl. noch einen Wagen mit herkömlichen Antrieb haben. Damit kann man dann ja auch weitere Strecken fahren. Kara Benemsi schrieb: > Ich kann übrigens keinen 40Tonner auf meinem Grundstück parken. Beantrage Hartz IV. Bei mir steht ein ICE. Ich wohne in der Vorhalle Düsseldorf HBF. :-)) Spass muss sein.
J.-u. G. schrieb: > J. Ad. schrieb: >> Du hast jetzt wenigstens meine Frage verstanden. Prima! > > Aber ich habe sie noch nicht verstanden. Was ist denn nun Dein Problem? > Das Leute ohne die entsprechende Infrastruktur bestimmte Produkte nicht > nutzen können? Das ist ja nun wirklich nichts Neues (siehe > Satellitenreceiver, Swimmingpools oder Treppenlifte). http://www.swr.de/marktcheck/auto-verkehr/garage-bussgeld/-/id=2248936/nid=2248936/did=11408824/izn5x9/index.html Das Problem ist, dass ich momentan dran bin, sehr günstig an ein Twizzy zu kommen, das Teil aber wegen mangelnder Lademöglichkeit bei mir nicht aufgeladen werden könnte.
Jörg P. R. schrieb: > Kara Benemsi schrieb: >> Ich kann übrigens keinen 40Tonner auf meinem Grundstück parken. > > Beantrage Hartz IV. Bei mir steht ein ICE. Ich wohne in der Vorhalle > Düsseldorf HBF. :-)) Spass muss sein. Hey, DER ist gut! Und zum Laden brauchst du in der Bahnhofsgegend nur nen aufgebogenen Metallbügel aus der Reinigung...
Jörg P. R. schrieb: > J. Ad. schrieb: >> Und das Schild "Zufahrt für Gas-Fahrzeuge verboten" stammt sicherlich >> auch von so einem großen Ideenverhinderer. > > Das gilt aber mittlerweile nur für LPG. Erdgas ist leichter als Luft und > daher ungefährlich. Die möglichen Probleme sind längst gelöst und die Regelungen, nach denen Gasfahrzeuge in Garagen nicht erlaubt sind, gibt es längst nicht mehr. Gruss Axel
Immerhin gibt es bereits viel mehr Ladestationen, als ich vermutet hätte. Vielleicht kannst du, wenn Aufladen zuhaus nit geht, einen Deal mit dem Arbeitgeber machen? - Oder mit der Kneipe an der Ecke oder so?
Axel Laufenberg schrieb: > und die Regelungen, nach denen > Gasfahrzeuge in Garagen nicht erlaubt sind, gibt es längst nicht mehr. Doch, die gibt es noch. Jeder (Hoch- oder Tief-) Garagenbesitzer kann seine eigenen Regeln aufstellen, da er Hausrecht hat. Wenn an ungraden WOchentagen keine rote Autos reinfahren düfen, dann ist das halt so, wenn der TG Besitzer das so definiert.
Wegstaben Verbuchsler schrieb: > Axel Laufenberg schrieb: >> und die Regelungen, nach denen >> Gasfahrzeuge in Garagen nicht erlaubt sind, gibt es längst nicht mehr. > > Doch, die gibt es noch. Jeder (Hoch- oder Tief-) Garagenbesitzer kann > seine eigenen Regeln aufstellen, da er Hausrecht hat. Wenn an ungraden > WOchentagen keine rote Autos reinfahren düfen, dann ist das halt so, > wenn der TG Besitzer das so definiert. Na, da hast du ja jetzt auch mal was zum Thema geschrieben, kannst Du stolz drauf sein. Ich fahre jetzt mehrere Jahre ein Auto mit LPG, ich habe noch keine Garage gesehen, wo ich nicht rein durfte, eine gesetzliche oder brandschutztechnische Auflage dazu gibt es nicht (mehr). Früher war das aber anders, da durften die LPG Autos gesetzlich nicht in Tiefgaragen. Ich habe auch nach irgendwelchen brandschutztechnischen oder sonstigen gesetzlichen Regelungen gesucht, die das Aufladen eines E-Autos in Garagen verbieten würden, habe aber nichts gefunden. Hat dazu jemand einen Link ? Gruss Axel
J. Ad. schrieb: > Stell dir vor, du gewinnst ein Elektroauto. Stell dir weiterhin vor, > dass du keine Garage mit einer an deinen Stromzähler angeschlossenen > Steckdose hast. > > Wo lädst du das Elektroauto auf, wenn es leergefahren ist? Ich würde sagen, es wird in der Garage desjenigen geladen, der mir mein gewonnenes Autu abkauft. :-) Gruss Harald
Deswegen werden doch immer mehr Eletrotankstationen gebaut. Leider existiert bis heute keine hohe Dichte an Ladestationen....Ist halt auch ungünstig 2 Stunden zu fahren um dann 2 Stunden aufzuladen.
Axel Laufenberg schrieb: > dann ist das halt so, >> wenn der TG Besitzer das so definiert. > > Na, da hast du ja jetzt auch mal was zum Thema geschrieben, kannst Du > stolz drauf sein. > > Ich fahre jetzt mehrere Jahre ein Auto mit LPG, bin jetzt total stolz dank deiner Anmerkung. Danke. Ich fahre auch seit ca. 10 Jahren LPG, min also auch "vom Fach" ebenso wie du. Und, ja: Bisher hab ich noch keinen Garagenbesitzer getroffen, der mein Auto scharf angeguckt hat und gefragt hat: "fährt der eigentlich mit LPG"? Wäre auch gar nicht offensichtlich, da mein Tankstutzen mit unter der Benzinklappe sitzt.
Davon abgesehen ist das Ganze schlicht das typische Henne-E Problem. In 10 Jahren werden Tiefgaragenstellplätze ohne Stromanschluss schlicht unverkäuflich/unvermietbar sein. Gruss Axel
J. Ad. schrieb: > Es geht nicht um Bran(d)schutzvorschriften, sondern um die > Nutzungsvorschriften. Aber bitte, wenn dich jegliche Berichterstattung > jenseits deiner Welt irritiert: > > http://www.kostenlose-urteile.de/AG-Muenchen_433-C-744812_In-der-Tiefgarage-duerfen-nur-Autos-abgestellt-werden.news15255.htm Erstens sprachst du die ganze Zeit von Garagen im Allgemeinen, erst hier wurde plötzlich eine gemietete draus. Zweitens geht es im Urteil nicht etwa um gesetzliche Vorschriften, sondern rein darum, dass der Vermieter eben nicht will, dass die Garage etwas anderes als eine reine Parkfläche ist. Aber genau so einfach wie er das Laden von E-Autos untersagen kann, kann er es auch erlauben. Keine Ahnung, davon aber richtig viel, so wie man es gewohnt ist. J. Ad. schrieb: > Du kannst dir die Vorgänge in so einer Batterie beim Laden ja auch noch > mal durch den Kopf gehen lassen. Und dir (von jemand anderem als mir > vielleicht) Nachhilfeunterricht geben lassen, was mit Batterieautos so > alles passieren kann (das Beispiel mit dem Dreamliner lasse ich jetzt > weg, weil du sonst sagst, dass es ja um E-Autos geht). Ach, und wo wäre da die Brandgefahr? Beim Dreamliner handelte es sich um mechanische Beschädigungen der Akkus, aber das kannst du natürlich nicht wissen. Lithiumakkus haben entgegen der Auffassung mancher nicht die Gewohnheit, einfach mal spontan zu explodieren, solange man sie nicht mechanisch oder elektrisch malträtiert. J. Ad. schrieb: > Wir haben halt ne Tiefgarage, daher habe ich mich da mit den > Vorschriften beschäftigt. Mal eben vom Kurzschluss-Polen da > Leistungsanschlüsse reinzulegen ist nicht. Ach wirklich? Du darfst also nicht eigenmächtig, ohne das Einverständnis deines Vermieters, an seinem Eigentum rumweken und Stromleitungen dort verlegen (lassen)? J. Ad. schrieb: > Du hast ne Einzelgarage und bist fein raus. So geht es vielen: Wenn sie > selber das Problem nicht haben, können sie nicht verstehen, dass die > Unmöglichkeit des Ladens für andere eben ein reales Problem IST. Es hat nichts mit Einzelgarage und Tiefgarage zu tun, schlichtweg damit, dass dein Vermieter halt nicht extra wegen dir eine Leitung ziehen lassen will. Deine Argumentation ist in etwa so wie "bäh, Sat-TV ist scheisse, mein Vermieter erlaubt mir keine Schüssel".
vn nn schrieb: > Ach, und wo wäre da die Brandgefahr? Seltsamerweise ist es in solchen Garagen durchaus zulässig, jede Menge Tanks (in Autos) mit äusserst explosivem Inhalt (Benzin), aufzustellen. Gruss Harald
vn nn schrieb: > Lithiumakkus haben entgegen der Auffassung mancher nicht die Gewohnheit, > einfach mal spontan zu explodieren, solange man sie nicht mechanisch > oder elektrisch malträtiert. Leider kann man einen solchen Defekt von außen meist nicht sehen. :-(
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