Die Kummunen müssen ja mächtig am Sperrmüll verdienen, wenn zur Verfolgung von Elektroschrottdieben heimlich GPS-Wanzen installiert werden. Es wird also Personal und Geld bereit gestellt, um Geräte die die Bürger zur Abholung an den Straßenrand stellen zu präparieren. Erst kassiert man Müllgebühren von den Bürgern und dann macht man nochmal den großen Reibach aus dem Schrott. Das ist wiedermal Abzocke im großen Stiel auf Kosten der Umwelt. Es sollte doch jedem Bürger selbst überlassen bleiben, wem er seinen Müll schenkt. Mir ists jedenfalls egal wer ihn abholt. http://heise.de/-2059199
Was für einen großen Stiel meinst du denn?
Holen die kommunalen Abholer das schwere Zeug nicht direkt aus den Haushalten? Ansonsten kann man das nachvollziehen. Man stellt das Zeug vor die Tür, hat vorher den Abholer bestellt und einer war schneller. ;-b Droht jetzt ein Schrottkrieg?
Hier wurden schon Grabsteine auf mehreren Friedhöfen geplündert, Metall muss wirklich wertvoll sein. http://www.morgenweb.de/mannheim/mannheim-stadt/diebe-auf-friedhofen-1.1285325
Michael ... schrieb: > Holen die kommunalen Abholer das schwere Zeug nicht direkt aus > den Haushalten? Wird gerne von osteuropäischen Freiberuflern übernommen.
J. Ad. schrieb: > Michael ... schrieb: >> Holen die kommunalen Abholer das schwere Zeug nicht direkt aus >> den Haushalten? > > Wird gerne von osteuropäischen Freiberuflern übernommen. Richtig, die bauen dann alles gut verwertbare aus und das weniger wertlose dürfen die Kumunen dann aus dem nächsten Wald/Graben fischen. lg, Sascha
Wen hier eine Waschmaschine, Spülmaschine etc. kaputttgeht warten man einfach auf einen der vielen "Tüdeldüdeldü" Laster und lässt die Leute das Zeug aus dem Haus tragen. Auch sonstiger lästiger Schrott wird einfach vor die Tür gestellt, spätestens am nächsten Abend ist das Zeug weg. Von daher sind diese "Schrottis" für mich so was wie das Pendant zu Ameisen. Ökologisch wertvoll und unauffällig. Diejenigen aber die Dachrinnen, öffentliche Kunst, Kirchendächer und Grabschmuck klauen soll man ruhig gepflegt an den Testikeln aufhängen ...
Sascha Fleiss schrieb: > Richtig, die bauen dann alles gut verwertbare aus und das weniger > wertlose dürfen die Kumunen dann aus dem nächsten Wald/Graben fischen. Mag sein, dass es diese Fälle vereinzelt gibt. In der Regel sammeln Leute Teile des Sperrmülls ein, reparieren die Teile, verwenden sie dann selber oder verkaufen diese. Nicht benötigte Reste stellt man dann beim nächsten Termin vor die Tür. Das ist bei uns seit Jahrzehnten völlig normal, dass somit so mancher Gegenstand sein zweites Leben erlebt. Dieses ist aus ökologischer Sicht in unserer Wegwerfgesellschaft so auch sinnvoller. Da ist das Handeln der offiziellen Entsogrungsmafia, die den Kram ins Meer kippt oder nach Afrika verkauft wo er auf irgendwelchen Müllhalden vergammelt verwerflicher. Dazu kommt dann noch die dortige gesundheitlich bedenkliche Müllrennung mit Brandbeschleuniger um z.B. das Kupfer blank zu legen.
Im grunde ist das Illegal was die Stadt da gemacht hat, denn entweder ist es ein Herrenloser Besitz und jeder darf ihn mit nehemn oder es ist mein Eigentum bis die Stadt ihn abholt und somit nicht ihr eigentum und damit kein Diebstahl
Ansgar k. schrieb: > Im grunde ist das Illegal was die Stadt da gemacht hat, denn entweder > ist es ein Herrenloser Besitz und jeder darf ihn mit nehemn oder es ist > mein Eigentum bis die Stadt ihn abholt und somit nicht ihr eigentum und > damit kein Diebstahl eigentlich wäre das sinnvoll so. ist aber nicht so geregelt, sondern in dem moment in dem du das zeug zur abholung vor die tür stellst, wird es eigentum der stadt. besonders unsinnig finde ich, daß wenn du zum wertstoffhof gehst, was abgeben willst und dann siehst du wie jemand anders was wegbringt was du noch gebrauchen könntest. wenn du das jetzt haben willst, musst du bei den mitarbeitern betteln gehen, einfach mitnehmen wäre diebstahl.
Ich bin früher selbst als Schüler auf Sperrmülls auf Beutefang gegangen, um Fernsehplatinen und andere Unterhaltungselektronik auszuschlachten. Zu Hause wurde denn alles fein säuberlich gerupft und einsortiert, sogar 5%-ige MK2-Kohleschichtwiderstände! Aber man war froh, wenn man was zum Basteln hatte und lehrreich wars allemal.
Paul M. schrieb: > In der Regel sammeln Leute Teile des Sperrmülls ein, reparieren die > Teile, verwenden sie dann selber oder verkaufen diese. Naja, früher(TM) mag das so gewesen sein. Da hab ich auch manchen alten Fernseher ausgeschlachtet. Dann ging es los, dass sich bei angekündigter Sammlung im Stadtteil schon die Kleintransporter auf dem Parkplatz stapelten, polnische Kennzeichen. Die haben das gut durchorganisiert, da hatte jeder seine Straßenzüge, und abends wurde dann nochmal umverteilt. Die sind aber auch sehr gesittet vorgegangen. Allerdings haben die Polen anscheinend einen Konkurrenzdruck erzeugt, der bei den heimischen Sammlern Panik ausgelöst hat. Die haben dann nicht mehr nur durchwühlt, die haben regelrecht gewütet. Kisten mit z.B. Elektronikschrott wurden auf der Straße ausgekippt. Blaue Säcke mit offensichtlichem Kleidermüll wurden aufgeschnitten und der Inhalt verteilt. Am Rand abgestellte Sachen verteilten sich innerhalb weniger Stunden bis zur Straßenmitte. Da machte erstens Elektroschrott stoppeln keinen Spass mehr, und zweitens hat die Stadt ganz schnell die Stadtteilsammlungen abgeschafft und holt auf Zuruf ab. Verständlich, die hatten ja mehr mit Aufräumen als mit Müll abholen zu tun. Gerd E. schrieb: > sondern in > dem moment in dem du das zeug zur abholung vor die tür stellst, wird es > eigentum der stadt Wenn die Typen die Geräte mit einem Sender versehen, hätten sie sie aber auch gleich einsacken können. Und wenn sie mit dem "Entwender" statt eines professionellen Sammlers einen Hartzer erwischt haben, der einfach einen neuen Kühlschrank brauchte, können sie sich einen Orden ans Knie nageln. Da hat sich der Einsatz wieder mal voll gelohnt. Btw: Ein GPS-GSM-Modul in einem geschlossenen Lieferwagen? Das dürfte locker bis (östliches Land Deiner Auswahl) durchrauschen, ohne dass da ein Signal kommt.
Der Überwachungswahn kennt wohl auch kein Ende.
Nicht alles was technisch "möglich" ist muss man auch machen.
Das ist doch auch wieder so eine "Auf die Schulter klopf"-Aktion. Wie
soll das real durchgesetzt werden?
Mit jeder Mitteilungskarte ein Päckchen mit Sender ("Bitte in der
Waschmaschine verstecken")?
Wieviele Sender werden dann ordnungsgemäss vor der verwertung
aussortiert und wieviele landen im Häcksler/Schmelze?
Fährt der Mullman nachts vorbei und präpariert den Schrott oder stellt
selber Köder auf?
Das ist alles wieder großer Dummfang für die Presse/Bevölkerung.
Die sollen sich lieber um die plündernden Elektro- und Metalldiebe
sorgen.
Problem bei dem Sperrmüll auf Anfrage ist ja auch, das das keiner vorher
wissen kann, vorher waren die Termine öffentlich und nun weiß es nur der
Besteller. Wenn einer jetzt grade einem Umzug plant oder größere Waren
erwartet (Möbel und so) kann da schon mal der Müllmann schneller sein
und Ruck-Di-Fix ist das ganze Inventar in der Müllpresse. Das ist ja
wohl auch schon mehr als einmal vorgekommen.
Paul M. schrieb: > Erst kassiert man Müllgebühren von den Bürgern und dann macht man > nochmal den großen Reibach aus dem Schrott. Hast du nicht ganz zu Ende gelesen? Das steht da doch klar&deutlich:
1 | Der Kreis .... braucht die Einnahmen aus dem Metallverkauf selbst, um die Abfallgebühren stabil zu halten. |
Das ist eigentlich ein klare Ansage und eine deutliche Stellung. Da braucht man keine Verschwörungtheorien. > Es sollte doch jedem Bürger selbst überlassen bleiben, wem er seinen > Müll schenkt. Mir ists jedenfalls egal wer ihn abholt. Mir nicht. Denn 1. werden meine Müllgebühren dann teurer (s.o.) und 2. zahle ich dann auch noch dafür, dass einer die wertvollen Dinge für sich da raus holt und den Rest in den Müll (siehe 1.) oder Graben wirft...
Da spielen häufig die beteiligten Firmen rein. Viele Gemeinden geben die Sammlung und / oder Verwertung in private Hand. Da zählt dann jedes Gramm, und selbst den wenigen verbliebenen städtischen Mitarbeitern wird mit drakonischen Strafen gedroht. Beim Wertstoffhof darf ich (gegen Gebühr!) zwar alles abliefern, aber nicht eine Schraube wieder mitnehmen. Da wird sofort einer für gefeuert. Schöne Welt ;)
Lothar Miller schrieb: > Das steht da doch klar&deutlich:Der Kreis .... braucht die Einnahmen aus > dem Metallverkauf selbst, um die Abfallgebühren stabil zu halten. > Das ist eigentlich ein klare Ansage und eine deutliche Stellung. Da > braucht man keine Verschwörungtheorien. Andererseits wird die Rosinenpickerei bei wertvollen Elektroschrottpartien geduldet, z. B. die Handyspende der Telekom.
> Der Kreis will den GPS-Trick weiter einsetzen, um Sammler abzuschrecken.
Mehr ist es für mich nicht: Ein Trick
Man muss es nur in die Köpfe der Menschen bekommen, dass der Schrott
verfolgt werden kann. Einfach mal ein paar spektakuläre Fälle fingieren
und in die Zeitung setzen und schon wird ein Großteil daran glauben und
den Schrott liegen lassen.
Ganz ehrlich: Wenn dort wirklich Tracker drin sein sollten, die wären
doch ganz schnell "weggefunden". Ich zumindest hätte gerne so eins und
würde die Dinger gezielt suchen.
Ansgar k. schrieb: > Im grunde ist das Illegal was die Stadt da gemacht hat Der Einsatz von GPS ist im § 100h Abs. 1 S. 1 Nr. 2 StPO geregelt. ---> http://dejure.org/gesetze/StPO/100h.html "Auch ohne Wissen der Betroffenen dürfen außerhalb von Wohnungen [...] sonstige besondere für Observationszwecke bestimmte technische Mittel verwendet werden. Eine Maßnahme nach Satz 1 Nr. 2 ist nur zulässig, wenn Gegenstand der Untersuchung eine Straftat von erheblicher Bedeutung ist." Schwere Straftaten im Sinne des § 100a StPO sind Mord, Raub, Erpressung, Geldwäsche, Bestechung, Betäubungsmittel, Waffen, usw. ---> http://dejure.org/gesetze/StPO/100a.html Müll klauen hat also keine "erhebliche Bedeutung". Straftaten werden außerdem von der Polizei verfolgt ... und nicht von irgendeinem Kreismitarbeiter ... klingt etwas nach wildem Westen ... Das, was die Kommune da betreibt, entbehrt jeder rechtlichen Grundlage und ist darüberhinaus auch noch strafbar. ---> http://www.geektown.de/bundesgerichtshof-erklart-heimliche-gps-ortung-fur-illegal Einfach mal den Oberstaatsanwalt NRW anschreiben (der sollte den Sachverhalt bereits kennen) und dann war's das mit der Müllverfolgung und der "Ennepe-Ruhr-Kreis" dürfte sich bald einen neuen Oberkreisdirektor suchen dürfen ... ;-) Grüße
Soviel ich weiß ist diese Form der Kriminalitätsbekämpfung (Falle stellen) in Deutschland doch gar nicht erlaubt, oder? Die Amis handhaben das ganze juristisch wohl etwas anders; im Irakkrieg wurden von US-Soldaten Lager für Granaten zum Bau von IEDs am Straßenrand deponiert die von Scharfschützen bewacht wurden. Standrecht aus 300m, nix GPS. In einem anderen Fall wurde ein pädophiler deutscher Arzt mit der Aussicht auf eine bezahlte Vergewaltigung vom FBI nach Amerika gelockt, der, ich glaub, 18 Jahre dafür bekam. Vor einem deutschen Gericht wäre das Verfahren geplatzt.
Glenn H. schrieb: > Müll klauen hat also keine "erhebliche Bedeutung". > > Straftaten werden außerdem von der Polizei verfolgt ... und nicht von > irgendeinem Kreismitarbeiter ... klingt etwas nach wildem Westen ... Andere Kleinigkeiten, die mit Müll zu tun haben, werden aber auch verfolgt. Und zwar stand hier eines Tages das Ordnungsamt vor dem Haus, wo jemand nach einem Umzug einen Karton mit zerdepperten Leuchtstoffröhren hin stellte. Der wurde von der Sperrmüllabfuhr stehen gelassen. Anscheinend meldete der Müllbetrieb die Sache dem Ordnungsamt, und die verfolgten die Sache dann, werden den Verursacher nach ein paar Befragungen von Nachbarn auch schnell finden. Man hat das schnell raus, aus welcher Wohnung zeitnah jemand aus zog. Zufällig kam ich gerade an den Müllcontainern am Straßenrand vorbei, als die beiden Herren vom Ordnungsamt sich dort Notizen machten, und sie fragten mich schon, ob ich was wüßte. Andererseits gibt es hier keinen Sammelsperrmüll mehr nach Straßenzügen, sondern man muß es einzeln bestellen. Dann bekommt man den Termin genannt. Aber es gab hier einen Zeitungsartikel, daß die Abholer auch bei dieser Verfahrensweise oft nichts mehr vor finden. Ob es da in den Müllbetrieben etwa Maulwürfe gibt, die Connections zu den Schrottbanden haben, und mal nen Zehner für einen Tipp bekommen? Also das ist jetzt keine Behauptung, aber durchaus denkbar.
Glenn H. schrieb: > Das, was die Kommune da betreibt, entbehrt jeder rechtlichen Grundlage > und ist darüberhinaus auch noch strafbar. Naja, mal den Ball flachhalten. Die städtischen Krematorien klauen auch das Zahngold und die Titanschrauben aus der Asche und verscherbeln es weiter. Interessiert anscheinend niemanden...
Timm Thaler schrieb: > Die städtischen Krematorien klauen auch das Zahngold und die > Titanschrauben aus der Asche und verscherbeln es weiter. Interessiert > anscheinend niemanden... Dafür braucht es aber auch die Zustimmung der Angehörigen, und die ganze Sache Krematorium Kosten übersteigt ohnehin die Dinge mit etwas Zahngold bei weitem. Zudem wird Gold bei Zähnen immer weniger eingesetzt, heute oft Edelstahl bei einfachen Bürgern. Das können sie gerne mit nehmen. Meine letzte Brücke Überkronung ist auch nur noch Stahl. Ich hätte was teureres bekommen können, aber mein Zahnarzt meinte, da gäbe es heute keine echten Gründe mehr für, noch nicht mal Bedenken in elektrochemischer Hinsicht.
@Marek N. schrieb: > Ich bin früher selbst als Schüler auf Sperrmülls auf Beutefang gegangen, > um Fernsehplatinen und andere Unterhaltungselektronik auszuschlachten. Heuer war es hier noch krasser: Wg. Defekts im Hochspannungsteil stellte ich einen Röhren-TV zum kommunalen Sperrmüll -der Fernseher gar nicht mitnimmt- bereit, am Vortag. Schon nach 1 Std. wurde das Ding in einem Ford-Transit abtransportiert. Platine, Stereo-Lautsprecher und Netzschnur hatte ich vorher entfernt ...
>Dafür braucht es aber auch die Zustimmung der Angehörigen, und die ganze >Sache Krematorium Kosten übersteigt ohnehin die Dinge mit etwas Zahngold >bei weitem. Na da wär' ich nicht so sicher. Das Volumen einer Brückenkonstruktion + ein Zahn könnte etwa 0.5 cm3 Reingold ausmachen. Das sind 0.5 x 19.3 Gramm. Bei einem Goldpreis von aktuell ca 30EUR/g kommt man somit auf fast 300EUR pro goldverzahntem Himmelfahrer. Da kommt über das Jahr ein ordentliches 13. + 14. Monatsgehalt raus wie es nur die Banken zahlen bzw. griechische Behörden ihren Beamten zahlten.
Joachim ... schrieb: > Na da wär' ich nicht so sicher. Das Volumen einer Brückenkonstruktion + > ein Zahn könnte etwa 0.5 cm3 Reingold ausmachen. Aber, wie schon gesagt, man macht da heute auch in Edelstahl. Da ich schon etwas älter bin: Noch in den 1960-er Jahren sah man viele Leute mit blanken Goldzähnen ohne Keramikverblendung im Mund, das war da sogar sowas wie ein Statussymbol. Ich fand es häßlich. Ab 1980 sah man das zunehmend viel weniger. Ein Stahlbeispiel für ein Gebiß ist "Der Beißer" Richard Kiel in einem James Bond von 1977.
Wilhelm F. schrieb: > Dafür braucht es aber auch die Zustimmung der Angehörigen Auf dem Ponyhof vielleicht. Die meisten machen es einfach so. Steht vielleicht irgendwo in den AGB. Die man sich auch komplett durchliest, wenn man gerade einen Angehörigen verloren hat. Interessant auch: Eignen sich die Mitarbeiter im Krematorium an, ist es sträflicher Diebstahl - was es eigentlich nicht ist -, eignet es sich das Krematorium, also die städtische Einrichtung an, ist es völlig in Ordnung. Interessant die Entwicklung beim Elektroschrott, laut Aussage eines Betreibers eines Recyclingbetriebes: Vor einigen Jahren bekam der Betrieb Geld für die Entsorgung, dann wurden die Sachen kostenlos angeliefert, und inzwischen muss der Betrieb bezahlen, damit er den Müll bekommt. Das heisst, von dem Geld, was ihr in die Containerlotterie steckt, bekommt der Recycler nichts. Nur wo geht dann das Geld aus jährlichen EAR-Abgabe hin?
Wilhelm schrub: >Noch in den 1960-er Jahren sah man viele >Leute mit blanken Goldzähnen ohne Keramikverblendung im Mund, das war da >sogar sowas wie ein Statussymbol. Ich fand es häßlich. Dr. Goldzahn war doch Mitglied bei der Muppet-Show: http://farm7.staticflickr.com/6138/5955971492_e311aab708_z.jpg ;-) MfG Paul
Wilhelm F. schrieb: > Und zwar stand hier eines Tages das Ordnungsamt vor dem Haus, wo jemand > nach einem Umzug einen Karton mit zerdepperten Leuchtstoffröhren hin > stellte. Der wurde von der Sperrmüllabfuhr stehen gelassen. Anscheinend > meldete der Müllbetrieb die Sache dem Ordnungsamt, und die verfolgten > die Sache dann, werden den Verursacher nach ein paar Befragungen von > Nachbarn auch schnell finden. Man hat das schnell raus, aus welcher > Wohnung zeitnah jemand aus zog. Was hat es denn damit auf sich, welche Ordnungswidrigkeit begeht man damit dass man einen Karton Glasscherben zum Sperrmüll stellt in der Hoffnung sie würden mitgenommen?
zerdepperte Leuchtstoffröhren != Glasscherben Zauberwort Hg -> Schwermetallvergiftung. Nicht für den der es hinstellt, aber für denn, der es jeden Tag ungeschützt in die Hand nehmen müsste. Deswegen nicht erlaubt.
Gerhard W. schrieb: > Was hat es denn damit auf sich, welche Ordnungswidrigkeit begeht man > damit dass man einen Karton Glasscherben zum Sperrmüll stellt in der > Hoffnung sie würden mitgenommen? Wahrscheinlich beauftragte der Besitzer auch die Elektronikschrottabholung oder Sondermüllabholung, und die fanden das Ungemach vor. Nun ja, es handelte sich hier nicht um gewöhnliche Glasscherben wie z.B. von Getränkeflaschen oder Trinkgläsern, sowas hätte bestimmt niemanden weiter interessiert. Es ist denkbar, daß der Besitzer die Leuchtstoffröhren noch ordnungsgemäß hin stellte, und die Röhren anderweitig zerdeppert wurden. Es waren schon eine Menge Röhren, einige 10, wie aus der Beleuchtung einer kleinen Lagerhalle, vielleicht über Jahre im Keller gesammelt. Manche Wohnungen haben hier im Haus noch die indirekte Raumbeleuchtung mit Leuchtstoffröhren zwischen Fenster und Gardine, wie es in den 1970-er Jahren mal modern war. Vielleicht stellte ja ein unachtsamer Umzugshelfer einen schweren Gegenstand wie z.B. eine Waschmaschine drauf, das sah man zu dem Zeitpunkt, als die Ordnungsleute da waren, nicht mehr. Der Karton, in dem sich die Röhren befanden, war auch schön platt gedrückt. Es kam dann ein gelber Aufkleber drauf, den Wortlaut darauf weiß ich nicht mehr. Außerdem ist hier in Altglascontainern der Einwurf vieler Glasarten, die nicht aus Einwegverpackungen stammen, verboten: Z.B. kein Fensterglas oder Glühbirnen, da gibt es erstens Symbole am Container, und zweitens die Verbraucherinformation des Müllbetriebes für jeden Haushalt, wo alles fein säuberlich nach Gegenstand und Entsorgungsart aufgelistet ist.
Michael m. schrieb: > zerdepperte Leuchtstoffröhren != Glasscherben > Zauberwort Hg -> Schwermetallvergiftung. Nicht für den der es hinstellt, > aber für denn, der es jeden Tag ungeschützt in die Hand nehmen müsste. > Deswegen nicht erlaubt. Wenn die Scherben eine Weile draußen stehen, ist das Hg wohl weg. Die Feinst-Kügelchen, die bei dem Verursacher in die Abgründe des Teppichbodens verschwunden sind, hingegen nicht. Wenn die Röhre zerbrochen ist, ist das Kind schon in den Brunnen gefallen.
U. B. schrieb: > Wg. Defekts im Hochspannungsteil stellte ich einen Röhren-TV zum > kommunalen Sperrmüll -der Fernseher gar nicht mitnimmt- bereit, am > Vortag. > > Schon nach 1 Std. wurde das Ding in einem Ford-Transit > abtransportiert. > Platine, Stereo-Lautsprecher und Netzschnur hatte ich vorher > entfernt ... Auf irgendeinem Parkplatz wurde der dann sicher aussortiert und in die Umwelt entsorgt. ;-)
Wilhelm F. schrieb: > Wahrscheinlich beauftragte der Besitzer auch die > Elektronikschrottabholung oder Sondermüllabholung, und die fanden das > Ungemach vor. Verstehe, das ist natürlich gut möglich. Es sieht übertrieben aus wenn Beamte wegen ein paar Leuchtstoffröhren ausrücken, aber irgendjemand muss sich natürlich drum kümmern.
Da sollte der Verantwortliche mal die Abfallsatzung des Kreises lesen und sich über den Zeitpunkt des Eigentumsübergangs schlau machen. Arno
>Elektroschrottdieben
also bei uns (kleiner ort, österreich) läuft das so, dass 2 mal im jahr
"sperrmüll" ist,
dort sind dann ca. 10 Kleinbusse/Klein-LKW mit diese "dieben"
die meisten sind froh es denen geben zu können, als es verschrotten zu
müssen..
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.