Ich möchte meine 2 PC von Lan auf Wlan umstellen. wer kann helfen
es werden doch sicher andere Netzwerkkarten oder Ähnliches gebraucht
Frage was nehme ich am besten
Bei den Pc handelt es sich um einen Compac Dreamsys und um einen
Packard BEL MEDIA 9595
Ich versteh zwar nicht, warum man sich das antun will (Wer Funk kennt,
nimmt Kabel...)
Aber:
Du solltest optimalerweise schon einen WLAN-Router (mit DHCP usw) im
Netz haben, das macht die Installation einfacher.
Dann: 5€ USB-WLan-Funkstöpsel an die Rechner, Treiber installieren, so
das nicht automatisch passiert, Zugangsdaten (siehe WLAN-Router)
eintippen, fertig.
Nicht vergessen geheimen Namen eingeben, Verschlüsselung aktivieren und
nur die IP und MACs zulassen die die WLAN-Pöppel an Deinen Rechnern
haben !
Sonst surft OMA Friede mit und wenn Dir dann als Werbegeschenk
Stützstrümpfe mitgegeben werden ...
kopfkratzer schrieb:> Nicht vergessen geheimen Namen eingeben, Verschlüsselung aktivieren und> nur die IP und MACs zulassen die die WLAN-Pöppel an Deinen Rechnern> haben !
Unsinn.
Der Name wird eh in die Luft gesendet, dann kann jeder sehen.
MAC-Adresse sind in einem Minute geändert schon ist der hacker drin.
Einfach WPA2 aktivieren und von dem Rest die Finger lassen, macht nur
ärger und bringt keine Sicherheit.
Peter II schrieb:> kopfkratzer schrieb:>> Nicht vergessen geheimen Namen eingeben, Verschlüsselung aktivieren und>> nur die IP und MACs zulassen die die WLAN-Pöppel an Deinen Rechnern>> haben !>> Unsinn.>> Der Name wird eh in die Luft gesendet, dann kann jeder sehen.>> MAC-Adresse sind in einem Minute geändert schon ist der hacker drin.>> Einfach WPA2 aktivieren und von dem Rest die Finger lassen, macht nur> ärger und bringt keine Sicherheit.
MAC und IP spoofing sind zwar möglich aber kein "Waldundwiesencracker"
macht sich ernsthaft die Mühe bei WLAN die MACs zu erkennen und dem
unbekannten Netz zuzuordnen.
Üblicherweise geht der hin, knipst WLAN an und schaut mal wer so doof
ist mit heruntergelassenen Hosen rumzufunken :-P
WPA2 ist die von mir gemeinte Verschlüsselung und wenn man paranoid ist
kann man ein VPN aufbauen ...
Achja und die Kennung ebenfalls ändern, dann wissen die bösen Buben
nicht was für ein Accesspoint genommen wird und können keine dafür
bekannten Exploids ausprobieren.
Wenn's feststehende Rechner sind stellt sich sowieso die Frage warum
kein Kabel mehr oder ist Opa zu oft darüber gestolpert ?
kopfkratzer schrieb:> Achja und die Kennung ebenfalls ändern, dann wissen die bösen Buben> nicht was für ein Accesspoint genommen wird und können keine dafür> bekannten Exploids ausprobieren.
bin mir jetzt nicht ganz sicher, aber ich glaube der Router sendet
regelmäßig packet ab, darin ist die MAC unverschlüsselt. von der Mac
kann man einfach auf den Hersteller schließen.
Peter II schrieb:> bin mir jetzt nicht ganz sicher, aber ich glaube der Router sendet
Ein Router sendet überhaupt keine Pakete - zumindest nicht per Funk. Ein
Router routet zwischen zwei oder mehreren Netzen. Wovon hier die Rede
ist ist die Funktion ACCESSPOINT.
WLAN statt Kabel ist bei stationären Rechnern völliger Blödsinn. Die
Luft/Antenne-Schnittstelle ist ein "shared medium", genau so gut könnte
man wieder Hubs statt Switches einführen. Wozu soll das gut sein?
Retro-Feeling?
WLAN verwendet man nur, wenn man den Aspekt MOBILITÄT tatsächlich
benötigt.
Wenn ich das so lese kommen mir schon zweifel ob ich wirklich umstellen
soll.Der Aufwand ist minimal da der Router eine Easy Box 803 vorhanden
ist.
Der einzigste Grund ist der, dass ich noch zwei Telefone anschliessen
möchte und da ist der Installationsaufwand wesentlich grösser.
Ich bedanke mich bei Allen für die Ratschläge und Lösungsmöglichkeiten
gk
Frank schrieb:> Ein Router sendet überhaupt keine Pakete - zumindest nicht per Funk. Ein> Router routet zwischen zwei oder mehreren Netzen. Wovon hier die Rede> ist ist die Funktion ACCESSPOINT.
und was ist wenn im Router ein Accesspoint ist? - ein sogenannter
WLAN-Router?
gk schrieb:> Der einzigste Grund ist der, dass ich noch zwei Telefone anschliessen> möchte und da ist der Installationsaufwand wesentlich grösser.
Dann könntest du ja auch die auf Funk umstellen, sprich DECT-Telefone
verwenden.
Peter II schrieb:> und was ist wenn im Router ein Accesspoint ist?
Streng genommen ist der Accesspoint nicht im Router, sondern Router und
Accesspoint sind in einem Gerät vereint.
> - ein sogenannter WLAN-Router?
Eine umgangssprachliche Vereinfachung.
kopfkratzer schrieb:> MAC und IP spoofing sind zwar möglich aber kein "Waldundwiesencracker"> macht sich ernsthaft die Mühe bei WLAN die MACs zu erkennen und dem> unbekannten Netz zuzuordnen.> Üblicherweise geht der hin, knipst WLAN an und schaut mal wer so doof> ist mit heruntergelassenen Hosen rumzufunken :-P> WPA2 ist die von mir gemeinte Verschlüsselung und wenn man paranoid ist> kann man ein VPN aufbauen ...> Achja und die Kennung ebenfalls ändern, dann wissen die bösen Buben> nicht was für ein Accesspoint genommen wird und können keine dafür> bekannten Exploids ausprobieren.
Blah, WPA2 und gut is. Der Rest ist Voodoo, auch Security by Obscurity
genannt. Wer ernsthaft meint, jemand, der es schafft, WPA2 per Exploit
zu knacken, liesse sich von MAC-Filtern oder versteckten Kennungen
abhalten, hat den Knall noch nicht gehört.
Frank schrieb:> WLAN verwendet man nur, wenn man den Aspekt MOBILITÄT tatsächlich> benötigt.
Alternativ auch, wenn Ethernet halt Wohnsituationsbedingt nicht bzw. nur
mit größerem Aufwand möglich wäre.
Peter II schrieb:> und was ist wenn im Router ein Accesspoint ist? - ein sogenannter> WLAN-Router?
Ist das WLAN-Teil immer noch der Accesspoint. Dass sich eine eigenlich
falsche bezeichnung eingebürgert hat, ist halt so.
Rolf Magnus schrieb:>> - ein sogenannter WLAN-Router?>> Eine umgangssprachliche Vereinfachung.
Da im Privatbereich keine anderen vorkommen, werden die meisten
überhaupt nur als Router bezeichnet, obwohl WLAN und DHCP und DNS usw.
mit drin ist. Und obwohl der auch nur eingeschränkt routet, nämlich zum
DSL (oder Kabel...) Anschluss.
Man hat schon Probleme, beim Googeln überhaupt noch einen "normalen"
Router zu finden, wenn man mal im Netzwerk einen braucht.
Gruss Reinhard
gk schrieb:> Ich habe eine Frage betreff Wlan Adapter USB benötigt jedes Telefon so> ein Teil oder wird das über Adressen gesteuert
Da hast du sicher mehr als nur 2 Sachen durcheinandergeworfen,
vielleicht kommen wir der Sache so ein bisschen näher:
Ein WLAN Adapter USB ist praktisch eine WLAN-Netzwerkkarte für den PC,
die man in einen USB-Port steckt, dann kann man auf das WLAN-Netz
zugreifen. Mit normalem Telefon hat das nichts zu tun. Ich glaube auch
nicht, dass ein VOIP-Telefon eine USB-Schnittstelle hat, damit man es
WLAN-fähig machen kann. Da müssten ja Treiber für hunderte von solchen
Sticks drin sein, die hat nicht mal ein PC alle, die muss man
nachinstallieren.
Übliche Funktelefone (home handys) arbeiten nach dem DECT Standard und
brauchen eine zentrale Sendestation für DECT, das Ganze hat wiederum mit
LAN oder WLAN nichts zu tun. Es gibt allerdings Fritzboxen, die sowohl
einen WLAN-Router als auch eine DECT-Basisstation enthalten.
Gruss Reinhard
Also handelt es sich wahrscheinlich um VIOP/SIP-Telefone?
Für einige Fabrikate (z.B. von Grandstream) gibt es tatsächlich
USB-Sticks, um diese Geräte per WLAN ins Netz zu bringen. Aber die
mögliche Auswahl der verwendeten USB-Sticks (genau genommen, der
verwendeten Chipssätze, z.B. Ralink) ist eng begerenzt.
Aus gutem Grunde haben sich WLAN-Telefone (Zyxel, Starcom) nicht
durchgesetzt, WLAN ist enfach nicht für den ungestörten und effektiven
Sprach-Stream aus unterschiedlichen Empfangslagen geeignet. Deshalb
setzen inzwischen selbst "eiungefleischte" VOIP-Hersteller wie Snom oder
Grandstream bei drahtlosen VOIP-Telefonen auf DECT. Die Basisstation
macht SIP per Kabel und die Handsets sind per DECT daran angebunden.
Trotzdem ist es besser, auch die Telefon-Basisstationen per Kabel
(Switch!) an den Router zu binden.