Wieviele NAVIs braucht man(n) wirklich im Auto ?

OP #3435421
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Meine bessere Hälfte nörgelt darüber, dass sie kaum noch was vorne sehen 
würde,

ich bot ihr an, den Sitz etwas höher zu stellen, sie könne auch zum

Seitenfenster rausschauen... meine gutgemeinten Vorschläge fanden leider

wenig Resonanz.

Bernhard
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#3435426
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Ich würde vorschlagen, einen zusätzlichen Bildschirm anzubringen, der 
das Bild einer Kamera, die auf die Straße gerichtet, ist zeigt! Als 
Overlay wäre dann eine zusätzliche Navigationshilfe (Head Up Diplay für 
Arme) möglich! Des Weiteren könnten dort interessante 
Zusatzinformationen eingeblendet werden, so zum Beispiel: "Im 
Schuhgeschäft in 200 m Entfernung, rechts, gibt es ein unschlagbares 
Sonderangebot! Sie können direkt im Halteverbot vor dem Laden parken, 
die Politesse hält sich derzeit in der Lindenstrasse auf!"
Gast #3435435
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Lutz S. schrieb:
> Sie können direkt im Halteverbot vor dem Laden parken,
> die Politesse hält sich derzeit in der Lindenstrasse auf!"

Oder:
Sie können direkt im Halteverbot vor dem Laden parken, das Ticket wird 
automatisch ausgestellt. Die Abbuchung des Geldbetrages erfolgt dann im 
Anschluss.
#3435660
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Harald Wilhelms schrieb:
> Bernhard S. schrieb:
>
>> Wieviele NAVIs braucht man(n) wirklich im Auto ?
>
> Nun, nach der gängigen Theorie mindestens drei. Die beiden, die
> das gleiche anzeigen, werden dann als gültig angesehen.
> Gruss
> Harald


Und was ist wenn das eine links, das andere rechts und das dritte "bitte 
wenden" sagt (am besten natürlich alle gleichzeitig für maximale 
Verwirrung)? ;-)
#3436072
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Harald Wilhelms schrieb:
> Dann reichen eben drei nicht mehr und man braucht die "n-1"-Lösung.
> Wobei "-1" für das nötige Loch zum Durchblick durch die Windschutz-
> scheibe da ist.

Ein ordentliches Navi ist so genau, da brauchst du kein Loch. Ersetz den 
Chinakram durch anständige Technik (viele Mediatek Geräte haben ab Werk 
einen Schuss beim GPS, egal welches Label drauf klebt).
#3436444
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Helmut Lenzen schrieb:
> Genau, auch Sextant und Kompass genannt.

Der Sextant braucht aber auch ein Loch. Ein ziemlich grosses sogar, wenn 
man die Fahrtrichtung nicht nach der Tageszeit ausrichten will. Diese 
Form der Live-Navigation ist also nur bei Cabrios mit offenem Verdeck 
einsetzbar.

Und beim Kompass sollte man das Fahrzeug lieber aus Holz bauen, mit 
Pferd vorne dran. Grössere Mengen an Eisen könnten störend wirken.
#3436458
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Helmut Lenzen schrieb:
>> Grössere Mengen an Eisen könnten störend wirken.
>
> NaJa, geht bei grossen Schiffen ja auch.

Jo, aber nicht direkt neben dem Eisen. Etwas Abstand ist da schon 
sinnvoll, und selbst dann kann es nötig sein, eine vorher gemessene 
Fehlweisung einzurechnen. Ausserdem hatten diese Dampfer nicht 150 
Elektromotoren mit Permanentmagneten dicht daneben eingebaut.

Also muss man sich das wohl so vorstellen: Der Navigator befindet sich 
permanent auf dem Peildeck, d.h. aufrecht im offenen Cabrio stehend, um 
genug Abstand von Störungen zu gewinnen, und fuchtelt in vollem 
Fahrtwind fortwährend mit Uhr, Sextant, Kompass und Karte(!) herum. 
Nachts mit Laterne versehen.

Manchmal beneide ich Leute, die Cartoons zeichnen können.
#3443446
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Solange die Karten nicht wirklich 100%ig alles abdecken kann man schon 
mal mehrere Versionen benötigen.
In der englischen Pampa, also alles was nicht Großstadt ist, war die 
Netzabdeckung eher mässig.
Auf dem smarten Mobiltelefon ist das ja nicht ganz so platzraubend.
#3443465
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Dave B. schrieb:
> Solange die Karten nicht wirklich 100%ig alles abdecken

Auch eine davon deckt schon mehr Front ab als die Galerie des TO.

> In der englischen Pampa, also alles was nicht Großstadt ist, war die
> Netzabdeckung eher mässig.

Offline-Daten sind da angesagt. Mein olles S60 Nokia ist ein recht 
passables Navi, komplett offline-fähig.
#3443794
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A. K. schrieb:
> Dave B. schrieb:
>> Solange die Karten nicht wirklich 100%ig alles abdecken
>
> Auch eine davon deckt schon mehr Front ab als die Galerie des TO.
>
>> In der englischen Pampa, also alles was nicht Großstadt ist, war die
>> Netzabdeckung eher mässig.
>
> Offline-Daten sind da angesagt. Mein olles S60 Nokia ist ein recht
> passables Navi, komplett offline-fähig.

Sorry, mein Fehler, meinte Kartennetz-Abdeckung.

Bin da auch mit 3 verschiedenen Kartensystemen offline rumgelungert. 
Roaming muss ja nicht sein.
#3443959
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Josef M. schrieb:
> Beim Audi braucht man zwei:
> - das schlechte, serienmäßig eingebaute (das es zur Not auch mal
> schafft, auf seinen beiden Displays verschiedene Richtungen anzuzeigen)
> - ein gutes, externes

Das ist ein Feature: Stell Dir vor, Deine Frau/Freundin sitzt neben Dir. 
Der Audi will, dass Du links abbiegst. Jetzt kannst Du:

a) auf Dein Display schauen, wo ein Pfeil nach links zeigt oder
b) Deine Frau/Freundin, auf deren Display ein Pfeil nach rechts zeigt, 
fragen, in welche Richtung Du abbiegen sollst. :-) Sie wird sagen: 
"links".

Der einzige Haken dabei ist, dass ich - und wohl jeder Mann - auf OSI 
Layer 8 immer "rechts" verstehe, wenn eine Frau "links" sagt. Mann ist 
ja schliesslich lernfähig. :-)
#3445518
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jaja, das "andere Links".....

Bis vor zwei Jahren wurden grundsätzlich alle Vertreter- und 
Kundenbesuche stets mit der einwendenden Gegenfrage beantwortet: 
"Benutzen Sie ein Navigationssytem (eines deutschen Autoherstellers? - 
2010,2011)" - denn unsere Firma war mitsamt dem 20 Jahre alten 
Gewerbegebiet bis zum Kartendatum 2011 von jeglicher Straße 
abgeschnitten. Die ersten in diesem Fall brauchbaren Karten kamen mir in 
Garnimgeräten unter. Ich frage mich, wie es die ganzen Spediteure 
geschafft haben uns zu finden...
#3445546
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Andy P. schrieb:
> Ich frage mich, wie es die ganzen Spediteure
> geschafft haben uns zu finden...

Ach, bei mir (Privatperson, keine Firma) klingeln öfters mal Spediteure, 
die eine Firma im Nachbardorf mit demselben Straßennamen und meiner 
Hausnummer suchen.

Und Maps.Google schickt die Leute mit meiner korrekten Adresse ins 
Nachbardorf zu dieser Firma. Will ich meinen Standort finden, so muss 
ich den Namen eines weiteren Nachbardorfes eingeben, in dem es meinen 
Straßennamen allerdings nicht gibt.

Das ist schon spaßig...

...
#3445922
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Och, bei mir ist das noch viel besser hier. Bei mir faehrt schon mal ein 
40t vorbei und kommt nach ein paar Minuten zurueck. Grund die Strasse 
ist zu Ende und endet in einem grossen Baggerloch einer Kohlegrubbe. Die 
Strasse und die weiteren Doerfer mussten dem Tagebau vor einigen Jahren 
weichen und die Fahrer haben altes Kartenmaterial.
#3446172
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Mac Gyver schrieb:
> A. K. schrieb:
>> Helmut Lenzen schrieb:
>>> Gibst doch. ca. 0.1mm dick und DIN-A0 Grösse. Nennt sich Stadtplan.
>>
>> Den gibts schon mit GPS und - wichtig! - blauer LED?
>
> Zumindest im Film "Babylon A.D." gabs die Idee schon:
> Riesen "Papierkarte" ausklappen - wie auf nem Tablet per Touch drin
> rumscrollen und Route berechnen ;-)

Die einzig richtigen und wahren Navis werden ohnehin nur von Carglass 
eingebaut:

1. Flach und dem Verlauf des Frontrahmen angepasst.
2. ohne Berührung bedienbar.
3. keine Stromversorgung notwendig.
4. Anzeige in Echtzeit.
5. hohe Farbtreue.
6. ...

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