Heute gefunden auf der Seite "Letzte Änderungen" http://www.mikrocontroller.net/wikisoftware/index.php?title=AVR_Typen&curid=1423&diff=79927&oldid=79924 Und dann gesucht mit G. http://www.google.de/search?client=safari&rls=en&q=kibibyte&ie=UTF-8&oe=UTF-8&gws_rd=cr&ei=ruylUpCCCcPRtAb3roCADQ
und nun? Welche Erkenntnis soll uns daraus erwachsen? Lass uns teil haben an deine Freude ...
Wegstaben Verbuchsler schrieb: > Welche Erkenntnis soll uns daraus erwachsen? Wahrscheinlich die, daß er sich ärgert, daß nun auch hier diese unsägliche Schreibweise mit "Kibi", "Mebi", "Gibi" durch IEC-60027-Binärpräfix-Nazis durchgesetzt werden soll. Ich verstehe ihn jedenfalls. Die letzten vierzig Jahre war klar, daß im EDV-Bereich bei Angaben von Speichergrößen die Zweierpotenz zur Anwendung kommt (1 kiloByte = 1024 Oktette) und im Bereich Übertragungstechnik die 10er-Basis (1 GBps = 1.000.000.000 B/sec). Davon abgesehen hören sich "kibi", "mebi" und Co. meinem unmaßgeblichen Sprachempfinden nach einfach nur beschert an. Jemanden, der diese verwendet kann ich daher nur sehr wenig ernst nehmen. YMMV, LG N0R
http://www.computerlexikon.com/was-ist-kibibyte Na da haben ja wieder mal ein paar Schnarchnasen was gefunden um aus Mückenproblemen Elefantendaseinsberechtigungen zu ziehen.
Winfried J. schrieb: > Na da haben ja wieder mal ein paar Schnarchnasen was gefunden um aus > Mückenproblemen Elefantendaseinsberechtigungen zu ziehen. Nein, das Problem ist eher, dass in solchen Normungsgremien gerne Leute aus institutioneller Umgebung mit Sendungsbewusstein sitzen. Und dann wird 5-6 Mitagessen lang philosiphiert und diskutiert und zum Schluss kommt sowas dabei heraus. Das Problem war eigentlich der erste Kaufmann, der nicht binär denken konnte und zudem herausfand, dass sich seine Festplatten bei dezimaler Rechen- und alter Schreibweise schlagartig vergrößerten. Damals hätte einfach jemand kommen müssen und sagen: es gibt eine Norm und die ist binär und nur binär. Hat aber keiner getan und so wird jetzt hinterhergemurkst... Ich werde weiterhin 8 KiloBytes sagen und 8096 einzelne Bytes meinen.
Lothar Miller schrieb: > Ich werde weiterhin 8 KiloBytes sagen und 8096 einzelne Bytes meinen. Bei "Kilo" ist der Unterschied ja auch noch gering; Bei "Tera" mit über 10% schon deutlich. Das kann beim Umspeichern von grösseren Datenmengen schon zu Problemen führen. Gruss Harald
Lothar Miller schrieb: > Ich werde weiterhin 8 KiloBytes sagen und 8096 einzelne Bytes meinen. In echt? Das ist bizarr.
@ Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite >Lothar Miller schrieb: >> Ich werde weiterhin 8 KiloBytes sagen und 8096 einzelne Bytes meinen. >In echt? Das ist bizarr. Nein, das sind lokiBytes, Lothar's Kilobytes ;-)
Norbert M. schrieb: > Ich verstehe ihn jedenfalls. Die letzten vierzig Jahre war klar, daß im > EDV-Bereich bei Angaben von Speichergrößen die Zweierpotenz zur > Anwendung kommt (1 kiloByte = 1024 Oktette) und im Bereich > Übertragungstechnik die 10er-Basis (1 GBps = 1.000.000.000 B/sec). Das war und ist vorallem in Datenblättern von Speichermedien klar. Oder bei gestreamten Datenformaten, quasi bei Übertragungstechnik.
Lothar Miller schrieb: > Ich werde weiterhin 8 KiloBytes sagen und 8096 einzelne Bytes meinen. Der beste Beweis dafür, dass diese Normung dringend nötig war. ;-) Falk Brunner schrieb: > Nein, das sind lokiBytes, Lothar's Kilobytes ;-) Ein echter Kompromiss. Genau in der Mitte.
Norbert M. schrieb: > Die letzten vierzig Jahre war klar, daß im EDV-Bereich bei Angaben von > Speichergrößen die Zweierpotenz zur Anwendung kommt So klar war das schon nicht mehr, seit die Plattenkapazitäten über einige 10 Megabyte hinaus gewachsen waren. Da entdeckten die Plattenhersteller nämlich ganz plötzlich ihr Herz für die "wahren ISO-Präfixe", und die schöne 36-Gigabyte-Platte hat in Wirklichkeit nur 34,2 GiB. Ich fand diese "Bi"s anfangs auch albern, mittlerweile aber gewöhnt man sich dran, und zumindest haben sie einen Vorteil: sie sind eindeutig. Das mit der Groß- und Kleinschreibung funktionierte nämlich auch nur noch beim Kilo/Kibi ("KB" vs. "kB"), seit dem Mega/Mebi sind die Abkürzungen dann alle nur noch Großbuchstaben.
So alt kann ich gar nicht werden (oder alternativ kann es mir gar nicht so langweilig werden) das ich bei so einem K*ck wie Kibi mitmache!
Wow. Das ist ja voll an mir vorbeigegangen. Kibi? Mebi?! Also nutzen wir jetzt Babysprache in der Informatik und Elektronik? Ist diese Änderung der Verblödung des Nachwuchs entstanden oder was steckt dahinter? Ach ich will's gar nicht wissen. Ich ignorier das einfach und schaue jeden, der diese Wörter nutzt, an als wäre er bescheuert.
A. K. schrieb: > Lothar Miller schrieb: >> Ich werde weiterhin 8 KiloBytes sagen und 8096 einzelne Bytes meinen. > > Der beste Beweis dafür, dass diese Normung dringend nötig war. ;-) Entschuldigt mal, habe ich da eine Normänderung versäumt? Ich dachte, das sind 8192 Byte, also 2^13? 'Kibi' klingt mir auch zu bescheuert - abgesehen von der Wortähnlichkeit mit einem neuseeländischen Wappentier.
Baldrian Der iv schrieb: > Ist diese Änderung der Verblödung des Nachwuchs entstanden oder was > steckt dahinter? Lies es einfach nach. Eine eindeutige Unterscheidung von Präfixen dezimaler Zählung (10^3, 10^6, 10^9) von solchen binärer Art (2^10, 2^20, 2^30). Das „bi“ da drin steht halt für „binär“, was besseres ist denjenigen, die es ins Leben gerufen haben, nicht eingefallen. Ehrlich gesagt: ich habe zwar schon viele Leute gehört, die drüber meckern, und die es alle ignorieren wollen, aber ich habe nicht einen einzigen alternativen Vorschlag bislang gesehen, der tatsächlich auch nur irgendeinen anderen Ansatz geboten hätte. Dass das Problem sich nicht von allein löst, zeigt sich eben spätestens bei der 2-TB-Festplatte, die es zwar rein rechnerisch auf 2000398934016 Bytes bring, aber bei Lichte betrachtet dann doch nur 1,8 TiB hat.
Jörg Wunsch schrieb: > ich habe zwar schon viele Leute gehört, die drüber > meckern, und die es alle ignorieren wollen, aber ich habe nicht einen > einzigen alternativen Vorschlag bislang gesehen, der tatsächlich auch > nur irgendeinen anderen Ansatz geboten hätte. es gab aber zumindest ein paar versuche: http://en.wikipedia.org/wiki/Binary_prefix#Early_suggestions nachtrag: WIRKLICH lustig wird das ja erst, wenn man beides mischt (also 1024 und 1000 mischt, so wie bei der 1,44MByte Diskette...)
Blöd egentlich, dass wir nicht vier Fingerpaare an einer Hand haben. Das hätte uns dieses unsägliche Decimalsystem erspart und auch noch so einige Scheinprobleme. ;) Auf jeden Fall hätten wir rund zehntausend Jahre früher vernünftig zu rechnen gelernt.
A. K. (prx) schrieb: Lothar Miller schrieb: >> Ich werde weiterhin 8 KiloBytes sagen und 8096 einzelne Bytes meinen. > Der beste Beweis dafür, dass diese Normung dringend nötig war. ;-) Überhaupt nicht. Wie unwichtig das ganze Gezeter um Kilobyte, Megabyte, Gigabyte, Terabyte und die bescheuert klingenden Ersatzschreibweisen ist, sieht man am Verschieben des Themas nach OFFTOPIC! ;-)
Josef G. schrieb: > Und dann gesucht mit G. Vorsicht, wenn du google ausschreibst, stirbst du innerhalb von 7 Tagen einen grauenvollen Tod. Pfosten.
Wenn ich zum Metzger gehe und 8 Kilo Wurst verlange erwarte ich von dem auch immer dass er exakt 8096g drauf legt.
Der KastenBit hat 24x0,5l einzelne Bits. Also 3x8 Bit machen voll leckere 3 Byte. Das wären nach dieser neuen Norm 2,4 Bi's. Wenn ich nen drittel Kasten wegsaufe ... bin ich dann Bi? Und kann ich mit 1 Byte intus noch dieser anregenden Diskussion folgen? Also ich bin dafür, die Einheit komplett umzubenennen. Doppelkorn [DK] oder Tequilla Sunrise [TS], Wurzelpeter [WP] oder KirschBier [KiBi] ... ach mist schon belegt. Und wird man von Rechtsanwälten abgemahnt wenn mann KiBi in seiner Produktbeschreibung nicht verwendet? Fragen über Fragen? Wer kennt die Wahrheit ---> Warsteiner? Prosit m@kookoo
g. c. schrieb: > sieht man am Verschieben des Themas nach OFFTOPIC! Der Thread war von Anfang an hier und wurde nicht verschoben.
Matthias K. schrieb: > Der KastenBit hat 24x0,5l einzelne Bits. Eine Normung ist wirklich nötig. Wurde Millilter jetzt auch schon umdefiniert? Ein KastenBit hat entweder 20x0,5l oder 24x0,33l einzelne Bits.
Nunja, irgendeine Unterscheidung sollte es schon geben. Sonst sind die Ings immer so genau. Aber bei Präfixen soll man aus dem Bauch raus irgendwie wissen was nun gemeint ist? Super. Ging ja bisher auch ohne. Haben wir noch nie gebraucht. Bei solchen Sprüchen merkt man (oder sollte man merken), wann man zu alt geworden ist. Aber natürlich hat auch XKCD hierzu was im Angebot: http://xkcd.com/394/
Josef G. schrieb: > g. c. schrieb: >> sieht man am Verschieben des Themas nach OFFTOPIC! > > Der Thread war von Anfang an hier und wurde nicht verschoben. Das "Verschieben" hat der TE beim Erstellen des Threads bereits vorweggenommen. Die Schere im Kopf wirkt. Er wäre jedoch so oder so hierher verschoben worden, hätte der TE diesen Thread woanders erstellt. Dessen kannst du sicher sein.
> Wow. Das ist ja voll an mir vorbeigegangen.
In diesem Forum wundert mich nichts mehr. Hier gibts Leute, die leben in
ihrer eigenen Welt und bekommen Neuerungen (egal ob sie jetzt gut oder
schlecht sind) mit technischem Bezug nicht mit. Schon witzig - das in
einem Forum, das Digitaltechnik zum Thema hat.
g. c. schrieb: > Die Schere im Kopf wirkt. Ja. Denn er gehört auch genau hierher. Nochmal, auch wenn manche das nicht wahrhaben wollen: "Offtopic" ist hier keineswegs die Datenmüllhalde (dafür gibt's noch /dev/null), sondern es ist das Forum für Themen, die in nichts anderes reinpassen. Eine Diskussion um Sinn oder Unsinn der Binärpräfixe passt nun einmal nirgendwo anders hin, und der TE hat das auch völlig richtig erkannt. Wenn du das anders sortieren würdest, ist das deine Sache. Dann bild dir deine Schere im Kopf einfach weiter ein.
cyblord ---- schrieb: > Nunja, irgendeine Unterscheidung sollte es schon geben. Sonst sind die > Ings immer so genau. Aber bei Präfixen soll man aus dem Bauch raus > irgendwie wissen was nun gemeint ist? Super. Naja, die Ings waren sich eigentlich immer einig daß es Zweierpotenzen sind. Die Probleme kamen mit den Kaufleuten, die die latent vorhandene Unsicherheit zementierten indem sie einfach die falsche Interpretation bevorzugten (weil sie davon Vorteile haben). Die Krone setzt dem ganzen dann die Legislative auf, die neue Präfixe festlegt. Einen ähnlichen Schwachsinn kann man bei der "Ausmerzung" von zölligen Maßen sehen. Obwohl jedermann der auch nur halbwegs in der Materie steckt, bei Festplatten, Monitordiagonalen oder Felgengrößen in Zoll denkt, müssen Angaben in Prospekten in cm sein. Und kein Schwein merkt (oder interessiert) daß das Argument der Vergleichbarkeit damit ad absurdum geführt wird. XL
Axel Schwenke schrieb: > Naja, die Ings waren sich eigentlich immer einig daß es Zweierpotenzen > sind. Welche Ings? Die Speicher-Ings oder die Datenübertragungs-Ings? Und dann wäre da noch jene besondere Spezies, die Speicherkapazitäten in dezimalen kB angibt und mit 100000 kB also 100000*1024 Bytes meint.
@ Axel Schwenke (a-za-z0-9) >Naja, die Ings waren sich eigentlich immer einig daß es Zweierpotenzen >sind. Nö, das war alles sehr lose interpretiert. Nicht nur bei der Anzeige der Dateilängen. >bevorzugten (weil sie davon Vorteile haben). Die Krone setzt dem ganzen >dann die Legislative auf, die neue Präfixe festlegt. Nö, das ist schon sinnvoll, denn es macht die Sache EINDEUTIG, so wie der Rest soliden Engineerings. Denn genauso undefiniert ist kB und kb, was sind nun kiloBit und kiloBytes, ebenso Mb und MB? >Einen ähnlichen Schwachsinn kann man bei der "Ausmerzung" von zölligen >Maßen sehen. Obwohl jedermann der auch nur halbwegs in der Materie >steckt, bei Festplatten, Monitordiagonalen oder Felgengrößen in Zoll >denkt, Wieso? Sind das die gleichen Leute, die mit PS und KW ihre emotionalen Probleme haben. Und im gleichen Atemzug die Amis für ihr imperiales Einheitensystem für doof erklären? > müssen Angaben in Prospekten in cm sein. Und kein Schwein merkt >(oder interessiert) daß das Argument der Vergleichbarkeit damit ad >absurdum geführt wird. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. "Hamma schon imma so jemacht!" Die Binärpräfixe klingen, neu, ungewohnt, vielleicht auch albern, was aber an den zwei ersten Punkten liegt. In 10 Jahren kräht kein Hahn mehr danach. Wer weint heute noch Kilopond, Gauss & Co eine Träne nach? Ausserdem gibt es noch eine ganz andere Quelle beim Beschiss von Speichergrößen. Schau dir mal USB-Sticks und SD-Karten an. Dort wird zwar behauptet, die Differenz zwischen Nennkapazität z.B. 4 GB und den tatsächlichen 3,7 GB wäre der Formatierung geschuldet, real sind es eher die verramschten Flash-ICs, die erstmal ordentlich viele defekte Sektoren aussortieren mussten.
Axel Schwenke schrieb: > Einen ähnlichen Schwachsinn kann man bei der "Ausmerzung" von zölligen > Maßen sehen. Stimmt. Aber eher andersrum. Da wird dann aus einer 5 1/4" Diskette eine 13,335 cm Diskette. Immerhin auf 50 µm genau (lassen sich die Schwbbel-Hüllen überhaupt so genau fertigen?) Kein Mensch (außer ein paar wahnsinnigen Abmahn-Anwälten) hätte sich daran gestört, die Dinger 13 cm Diskette zu nennen, und keiner wäre auf den verwegenen Gedanken gekommen, daß es zweierlei Diskette gäbe: Solche mit 13 cm, und solche mit 13,335 cm. Wärd das Ding aber konsequent 13 cm Diskette genannt worden, dann hätte man das auch weltweit so genannt, zumindest im metrischen Normenraum. Das ist dann einfach ein "Gattungsbegriff", und bezieht sich nicht mehr auf die tatsächliche Größe
Axel Schwenke schrieb: > bei Festplatten, Monitordiagonalen oder Felgengrößen in Zoll denkt Ja. Besonders lustig bei den 3,5-"Zoll"-Disketten. Die Dinger kommen aus dem metrischen Japan und haben 9 cm Kantenlänge. Die Amis mussten dann daraus 3,5" machen (genauer gibt es ihr vorsintflutliches Maßsystem nicht her, ohne dass man Verrenkungen à la "3 17/32" macht), und irgendwelche Schlaumeier behaupteten später, die Teile wären 8,89 cm groß … Wie groß war die Diagonale eures Fernsehers zu Hause? 53 cm? Oder gar 59 oder 61 cm? Du siehst, das funktionierte durchaus auch mit Bildschirmdiagonalen schon einmal, ganz ohne Zölle. :-) Bei den Felgen ist das auch so 'ne Sache … Ist beim 28-Zoll-Reifen denn nun die Felge 28 "Zoll" oder der Reifenaußendurchmesser? ;) Wenn es nun aber der Außendurchmesser ist, wie groß ist doch gleich die Felge? Und warum muss ich bei den Winterreifen beim Auto dran denken, dass der Tacho zu wenig anzeigen könnte, wenn es doch eigentlich der Außendurchmesser ist? Ach ja, ist ja doch die Felge, die gleich groß bleibt, nicht der Reifendurchmesser …
Jörg Wunsch schrieb: > Ja. Besonders lustig bei den 3,5-"Zoll"-Disketten. Wobei hier das ',5' ja noch einen Sinn hat, um es von den kurz mal aufgetauchten (und glücklicherweise gleich wieder verschwundenen) '3-Zoll' Disketten zu unterscheiden. Ich hatte so ein Dings nie, aber m.W. hatte Amstrad/Schneider und irgendein anderer Anbieter einen Rechner mit den absurden und recht dicken Dingern. > Wie groß war die Diagonale eures Fernsehers zu Hause? 53 cm? Ich hatte nen 55er :-)
>Die Amis mussten >dann daraus 3,5" machen (genauer gibt es ihr vorsintflutliches >Maßsystem nicht her, nicht? wenn 3,5 geht, geht auch 3,5433Zoll ;-)
Axel Schwenke schrieb: > Einen ähnlichen Schwachsinn kann man bei der "Ausmerzung" von zölligen > Maßen sehen. Nö, die Ausmerzung von zölligen Maßen wäre ein Segen (einheitliches metrisches System weltweit). Denn sie hat ja nichts damit zu tun das das besser wäre, sondern ist ein reiner Gewöhnungsfaktor. Und irgendwann muss man sich eben umgewöhnen.
Jörg Wunsch schrieb: > g. c. schrieb: >> Die Schere im Kopf wirkt. > > Ja. Denn er gehört auch genau hierher. > > Nochmal, auch wenn manche das nicht wahrhaben wollen: "Offtopic" ist > hier keineswegs die Datenmüllhalde (dafür gibt's noch /dev/null), > sondern es ist das Forum für Themen, die in nichts anderes reinpassen. > > Eine Diskussion um Sinn oder Unsinn der Binärpräfixe passt nun einmal > nirgendwo anders hin, und der TE hat das auch völlig richtig erkannt. > > Wenn du das anders sortieren würdest, ist das deine Sache. Dann bild > dir deine Schere im Kopf einfach weiter ein. Warum soll man nur in OT über Binärpräfixe diskutieren können, wenn das angeblich so ein wichtiges Thema ist? Dann wäre es in PC Hard- und Software, wo über Festplatten diskutiert wird besser aufgehoben oder in PC-Programmierung, wo auch über Schnittstellen oder Binärzeugs diskutiert wird. Ne, mit dem Verfrachten nach OT kommt dem Thema die Bedeutung zu die es bei vielen ohnehin hat: NULL oder ungefähr so bedeutsam wie die Satzungsänderung beim Kleintierzuchtverband. Kibi, Mebi, Gibi, Tebi, Pebi, Exbi, Zebi, Yobi. Klingt wie eine namentliche Aufzählung aller Teletubbis. :)
g. c. schrieb: > Warum soll man nur in OT über Binärpräfixe diskutieren können, wenn das > angeblich so ein wichtiges Thema ist? Wenn dich der Name "Off-Topic" stört, dann benenne das Unterforum für dich gedanklich um in "Verschiedenes" oder "Allgemeines". Genau dafür ist es gedacht.
Viel zu viel Wirbel um dieses sinnlose Thema. Die **bi Begriffe werden eh nicht in den Köpfen der meisten Menschen ankommen und gute Fachbücher werden deswegen auch nicht neu aufgelegt werden.
g. c. schrieb: > werden eh nicht in den Köpfen der meisten Menschen ankommen Da gehören sie auch kaum hin. Aber Ingenieure sollten damit zurecht kommen. Wie die Computerbild die 10 % Unterschied zwischen Terabyte und Tebibyte den Leuten erklärt, damit sollen sie selbst zurecht kommen. Wir wollen uns von diesem Niveau hier schon etwas abheben.
Jörg Wunsch schrieb: > g. c. schrieb: >> werden eh nicht in den Köpfen der meisten Menschen ankommen > > Da gehören sie auch kaum hin. Aber Ingenieure sollten damit zurecht > kommen. Wie die Computerbild die 10 % Unterschied zwischen Terabyte > und Tebibyte den Leuten erklärt, damit sollen sie selbst zurecht > kommen. Wir wollen uns von diesem Niveau hier schon etwas abheben. Ist das dein Weltbild, die Leute in (schlaue) Ingenieure und (doofe) Computerbildleser einzuteilen? Meines nicht. Und was heißt hier schon "zurechtkommen"? Zurechtkommen heißt für mich wissen worüber man redet und jeder halbwegs versierte Computernutzer weiß, dass 1 kByte nicht 1000 Bytes sind. Dazu braucht es die doof klingenden Kibi, Mebi, Gibi, Tebi, Pebi, Exbi, Zebi, Yobi-Begriffe nicht. Ich wette übrigens auch, dass sogar die Computerbild schon mehrfach in ihren Artikeln die Sache mit der Zweierpotenz bei Byte-Angaben erklärt hat. Halte mal deshalb nicht alle Computerbildleser grundsätzlich für doof (was meistens sowieso eine latent arrogante Haltung ist). Auch die Bildzeitung wird von mehr schlauen Menschen gelesen als man gemeinhin annimmt und nachdem Stefan Aust jetzt zum Herausgeber der Welt wird .. Wenn dot-NET ein "Geraffel" ist, was ist dann "Kibi, Mebi, Gibi, Tebi, Pebi, Exbi, Zebi, Yobi"? Ein Geschwurbel?
g. c. schrieb: > und jeder halbwegs versierte Computernutzer weiß, dass 1 kByte nicht > 1000 Bytes sind. Und wie sieht das bei Bits aus? Also 1 kBit? (Ohne Bier)
g. c. schrieb: > jeder halbwegs versierte Computernutzer weiß, dass 1 kByte nicht 1000 > Bytes sind Aha. Wie ist das dann bei Megabytes und Gigabytes? (Selbst für kB ist deine Idee falsch, denn damals hat man noch versucht, den Unterschied an KB vs. kB festzumachen. Aber das geht bei mehr als Kilo nicht mehr, denn dann sind auch die dekadischen Präfixe in Großbuchstaben.) Du kannst für dich ja machen, was du willst. Der Rest der Welt wird sich trotzdem weiterdrehen. So dämlich, wie diese Kibi etc. klingen, sie sind da, und es gibt keinen ernstzunehmenden Gegenvorschlag.
A. K. schrieb: > g. c. schrieb: >> und jeder halbwegs versierte Computernutzer weiß, dass 1 kByte nicht >> 1000 Bytes sind. > > Und wie sieht das bei Bits aus? Also 1 kBit? (Ohne Bier) Also bei Telekommunikationsübertragung würde ich hier generell von metrischen Größen ausgehen. ISDN hat mit seinen 64 kbit/s noch immer 64.000 bit/s, also k = 1000. Wenn die Frage aber lautet wieviel Bits Speicherplatz hat dein 1 kByte Static-RAM auf deiner schönen alten zusammengelöteten 68HC11 µC-Karte von Anno, dann würde ich vom Binärsystem ausgehen und 8192 Bits beziffern, entsprechend 8 kBit = 8 * 1024 Bit. Aber wahrscheinlich habt ihr recht und ich gebe mich nur unnötigerweise bockig und uneinsichtig im 'alles muss irgendwie geregelt werden'-Zeitalter.
Jörg Wunsch schrieb: > g. c. schrieb: >> jeder halbwegs versierte Computernutzer weiß, dass 1 kByte nicht 1000 >> Bytes sind > > Aha. Wie ist das dann bei Megabytes und Gigabytes? (Selbst für kB > ist deine Idee falsch, denn damals hat man noch versucht, den > Unterschied an KB vs. kB festzumachen. Aber das geht bei mehr als > Kilo nicht mehr, denn dann sind auch die dekadischen Präfixe in > Großbuchstaben.) Dir ist aber schon klar, dass wenn man nachträglich alles was nicht kiB usw. im Namen führt, also kB oder kByte oder KByte zu k=1000 erklärt, man einen Großteil der bestehenden technischen Literatur für FALSCH erklärt und welcher Autor (Verleger, Lektorat etc.) hat sich schon immer an die kleinen Unterschiede vom kleinen "k" zum großen "K" in seinen Werken gehalten? Dort wird es dann "falsch" verwendet, aber meistens richtig erklärt, mit dem Hinweis auf das Binärsystem. > Du kannst für dich ja machen, was du willst. Der Rest der Welt wird > sich trotzdem weiterdrehen. Richtig. Auch ohne Pebi und Konsorten. > So dämlich, wie diese Kibi etc. klingen, > sie sind da, und es gibt keinen ernstzunehmenden Gegenvorschlag. Vielleicht stehts im neuen Koalitionsvertrag, extra unter "Man möge darauf hinwirken, dass ...". ;-)
g. c. schrieb: > Vielleicht stehts im neuen Koalitionsvertrag, extra unter "Man möge > darauf hinwirken, dass ...". ... zur eindeutigen Unterscheidung in dezimalen Fällen künftig KiDe, MiDe, TeDe, ... zu verwenden sei.
A. K. schrieb: > g. c. schrieb: >> Vielleicht stehts im neuen Koalitionsvertrag, extra unter "Man möge >> darauf hinwirken, dass ...". > > ... zur eindeutigen Unterscheidung in dezimalen Fällen künftig KiDe, > MiDe, TeDe, ... zu verwenden sei. Wenn der Euro scheitert wird er einfach in Euri umbenannt und neu gestartet. Aus Cent wird dann Centi.
g. c. schrieb: > man einen Großteil der bestehenden technischen Literatur für FALSCH > erklärt und welcher Autor (Verleger, Lektorat etc.) hat sich schon immer > an die kleinen Unterschiede vom kleinen "k" zum großen "K" in seinen > Werken gehalten? Nochmal: für "K" vs. "k" war das soweit klar. Für alles andere nicht mehr. Außerdem darf man bei technsicher Literatur schon auch mal das Datum beachten. Nichts wird deshalb "nachträglich für falsch erklärt", aber wenn jemand heutzutage etwas aufschreibt, dann ist es falsch, wenn er die Präfixe nach wie vor verwurschtelt, obwohl es eine eindeutige Regelung gibt (auch, wenn "g. c." diese nicht akzeptieren mag).
Jörg Wunsch schrieb: > wenn jemand heutzutage etwas aufschreibt, dann ist es falsch, wenn > er die Präfixe nach wie vor verwurschtelt, obwohl es eine eindeutige > Regelung gibt (auch, wenn "g. c." diese nicht akzeptieren mag). Was heißt hier "falsch"? Es gibt keinen Zwang sich sofort an alle möglichen Ergüsse zu halten, die sich irgend jemand mal ausgedacht hat. Bis diese Teletubbie-Begriffe sich durchgesetzt haben (falls das überhaupt mal der Fall sein wird; manche ignorieren diesen Käse bewusst) wird noch viel Zeit vergehen. Bis dahin schaffen sie mehr Verwirrung als Nutzen, wenn sie in Büchern Anwendung finden und man jedesmal nachschlagen muss, was denn gemeint ist*, wo man sich lieber auf die wirklich wichtigen Dinge konzentrieren möchte. Das "bi" stört irgendwie den Lesefluss. Vielleicht sollten sie's im Kindergarten einführen und den Lütten eintrichtern. *außer man wird zwangsbeglückt von Leuten mit Sendungsbewusstsein
Interessant finde ich die Tatsache, das sich der Verursacher dieser Diskussion, nämlich Kollege Sternst, der die Änderung im o.a. Artikel gemacht hat, sich hier bisher nicht äussert. Ich fände es nur fair, wenn er mal sagt, warum er diese Bezeichnung besser/sinnvoller/einprägsamer/genauer (nicht zutreffendes bitte streichen) findet. A. K. schrieb: > g. c. schrieb: >> und jeder halbwegs versierte Computernutzer weiß, dass 1 kByte nicht >> 1000 Bytes sind. > > Und wie sieht das bei Bits aus? Also 1 kBit? (Ohne Bier) Tja, m.M.n. hängt das eben von der Organisation der Bits ab. Wenn sie seriell über eine Leitung marschieren, wären das vermutlich kBit/s (oder eben kBit/Woche). Wenn sie z.B. in einem EEPROM in Bytes oder Worten liegen, dann sinds 128 Bytes oder 64 Words. Oder in 4-bit Systemen dann 256 Nibbles. Für Festplatten oder die anderen Opfer des Marketing wären doch '2 Milliarden Bytes' eine ehrliche und toll klingende Ansage.
Matthias Sch. schrieb: > Tja, m.M.n. hängt das eben von der Organisation der Bits ab. Wenn sie > seriell über eine Leitung marschieren, wären das vermutlich kBit/s (oder > eben kBit/Woche). Das ist so ziemlich die albernste Argumentation, nur um die Notwendigkeit einer klaren (auch sprachlichen) Unterscheidung nicht anerkennen zu müssen. Ich klink' mich hier aus. Mit sachlichen Argumenten ist hier sowieso nichts mehr zu wollen, es wird ja nur noch auf der emotionalen Ebene diskutiert (Teletubbies, haben wir ja schon immer so gemacht, könnte ja jeder kommen, haben wir noch nie so gemacht).
Ich musste schonmal in einer Tabelle Mi und Ki Byte verwenden da es sonst zu Verwechslungen kommen konnte. Insofern durchaus sinnvoll - aber ich werde das nie ausschreiben sondern immer nur abkürzen auch in der Sprechweise - sonst klingt das so nach Obst (Kiwi). Privat rechne ich sowieso in GigaQuad das klingt auch viel besser und ist "skalierbar"! ;-)
Jörg Wunsch schrieb: > Das ist so ziemlich die albernste Argumentation, nur um die > Notwendigkeit einer klaren (auch sprachlichen) Unterscheidung nicht > anerkennen zu müssen. Was ist daran albern? Und von Unterscheidung wozwischen redest du? Bisher war eine solche Unterscheidung für meine Begriffe nicht notwendig und es kommt mir wie die Mücke vor, aus der ein Elefant gemacht werden soll. Die 'neue sprachliche' Regelung erzeugt m.M.n. mehr Verwirrung als Aufklärung.
@ Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite >> Tja, m.M.n. hängt das eben von der Organisation der Bits ab. Wenn sie >> seriell über eine Leitung marschieren, wären das vermutlich kBit/s (oder >> eben kBit/Woche). >Das ist so ziemlich die albernste Argumentation, nur um die >Notwendigkeit einer klaren (auch sprachlichen) Unterscheidung nicht >anerkennen zu müssen. In der Tat. Das die die gleiche "Logik" wie im imperialen Einheitensysten, die ein halbes Dutzend ähnliche, nicht aber gleiche Einheite für Volumen und Gewichte hat! Vorwärts Genossen, es geht zurück! http://www.youtube.com/watch?v=XI9w8g4UT2I
Matthias Sch. schrieb: > Interessant finde ich die Tatsache, das sich der Verursacher dieser > Diskussion, nämlich Kollege Sternst, der die Änderung im o.a. Artikel > gemacht hat, sich hier bisher nicht äussert. 1) Ich bin nicht der Original-Autor des "Kibibyte" in dem Artikel. Ich habe lediglich zwei mal eine Änderung von "Kibibyte" in "Kilobyte" wieder rückgängig gemacht, insbesondere auch deshalb, weil sie unter der Prämisse "Typo" gemacht wurden. 2) Ich habe mich hier bisher nicht geäußert, weil ich die "Diskussion" reichlich lächerlich finde. Eigentlich sollte jeder technikaffine Mensch es begrüßen, dass es jetzt die Möglichkeit der eindeutigen Unterscheidung gibt. Eindeutigkeit ist immer besser als Mehrdeutigkeit. Die "ging doch bisher auch irgendwie ohne"-Argumente kann man doch nicht ernst nehmen, und die, die auf den Begriffen an sich herumreiten (Teletubbies etc) schon erst recht nicht. Matthias Sch. schrieb: > Die 'neue sprachliche' Regelung erzeugt m.M.n. mehr Verwirrung als > Aufklärung. Auch ein Argument, dass ich nicht nachvollziehen kann. Diejenigen, die zum ersten Mal auf einen dieser Begriffe stoßen, kann man fast vollständig in zwei Gruppen aufteilen. Die einen informieren sich mal eben per Google, und sind somit in kurzer Zeit im Bilde. Die anderen halten es für einen Fehler und ersetzen ihn einfach gedanklich durch den gewohnten Begriff, und wechseln dann nach weiteren Kontakten irgendwann in die andere Gruppe. Ich sehe da schlicht kein Potenzial für eine nennenswerte Gruppe "Verwirrter".
Mir war auf der Seite "Letzte Änderungen" die mehrmalige Änderung der betreffenden Textstelle aufgefallen, und ich habe den Thread ua. deshalb begonnen, weil ich mir einbildete, einen "Edit War" abkürzen zu sollen. Selber hatte ich den betreffenden Begriff nicht gekannt und ich bin aufgrund der Forenbeiträge überrascht, dass die Kenntnis doch so weit verbreitet ist. Ich meine auch, dass eine eindeutige Schreibweise notwendig ist, aber die gefundene Lösung gefällt mir ganz und gar nicht. Besser hätte mir gefallen, bei der Konvention "Großes K = 1024" zu bleiben und die Potenzen von K mit K2, K3 ... zu bezeichnen (das hat schon mal jemand vorgeschlagen, ich finde die Quelle nicht mehr). Aber langfristig werden sich derartige Probleme ohnehin erledigen. Falk weiss, was ich meine ...
Stefan Ernst schrieb: > 2) Ich habe mich hier bisher nicht geäußert, weil ich die "Diskussion" > reichlich lächerlich finde. Ich auch. Ich finde sie überflüssig, genau so wie die erzwungene Regelung. > Eigentlich sollte jeder technikaffine Mensch > es begrüßen, dass es jetzt die Möglichkeit der eindeutigen > Unterscheidung gibt. Eindeutigkeit ist immer besser als Mehrdeutigkeit. Das wird nie eindeutig. Schon alleine deswegen nicht, weil man sonst sämtliche Fachliteratur abändern müsste. Bei den Postleitzahlen hat das mal geklappt (von 4- auf 5-Stellig). Die Post von gestern liest bzw. verteilt aber auch kein Mensch mehr. Bei Fachbüchern sieht das aber anders aus. Die werden einfach irgendwann nicht mehr aufgelegt. Übrig bleibt dann, was bisher gedruckt wurde oder als PDF umhergeistert, ganz ohne Kibibyte und Konsorten. > Die "ging doch bisher auch irgendwie ohne"-Argumente kann man doch nicht > ernst nehmen, und die, die auf den Begriffen an sich herumreiten > (Teletubbies etc) schon erst recht nicht. Kannst du halten wie du möchtest. Habe kein Problem damit. Aber was meinst du, wie viele (vielleicht auch von deiner Sorte, ich weiß das nicht) vor gar nicht langer Zeit noch Windows XP als "Teletubbie"-Optik schmähten? Heute will keiner mehr was davon wissen und freiwillig sowie voll des Lobes an XP fast schon krampfhaft festhalten. Ich fand das damals falsch bzw. mir gefiel die Optik. Andere mussten sich wohl erst daran gewöhnen und brauchten entsprechend lange, um ihr einstiges Vorurteil schlussendlich leise zu begraben. Schon lustig wie sich manche hier angegriffen fühlen, wenn man sich nicht in den Kanon der Fanboys der neuen Schreibweise einreihen möchte. Kibi, Mebi, Gibi, Tebi, Pebi, Exbi, Zebi, Yobi Da klinkt sich ein Mod mal eben aus, weil der Begriff "Teletubbies" fiel. Klingt halt irgendwie nach ... (ist nur meine Meinung, kann jeder anders sehen). Wenn zum gefühlten 2^1024' mal aber der Begriff "Geraffel" fürs dot-NET Framework fällt, klinkt sich kein Mod aus. .NET ist wohl auch nur irgendeine unbedeutende Nebensache, die kein Mensch kennt, niemand benutzt, während den Präfixen eine bedeutungsschwangere Grundwichtigkeit beizumessen ist, die den Bildungsstandord Deutschland künftig maßgeblich beeinflussen wird.
Josef G. schrieb: > Aber langfristig werden sich derartige Probleme > ohnehin erledigen .. Langfristig sind wir alle tot. Vielleicht fragt Petrus an der Himmelspforte als Einlasskontrolle ISO-Präfixe ab .. :)
g. c. schrieb: > [...] Windows XP als "Teletubbie"-Optik schmähten? [...] Ich fand das > damals falsch bzw. mir gefiel die Optik. Andere mussten sich wohl erst > daran gewöhnen und brauchten entsprechend lange, um ihr einstiges > Vorurteil schlussendlich leise zu begraben. Wieder Andere (wie ich) verwenden einfach weiterhin das Calssic Theme. Damit kann man halbwegs brauchbar arbeiten. Leider wird das Startmenü seit NT einfach immer grindiger und unrauchbarer. > .NET ist wohl auch nur irgendeine unbedeutende Nebensache, die kein > Mensch kennt, niemand benutzt... Kennen schon, aber ich hüte mich davor, daß es irgendwie auf die Platte kommt. Genau so ein unnützes Graffel wie das ActiveX-Gedöhns. Btw, ich bin zur Zeit ernsthaft am überlegen, meinen Windows-Rechner von "Sieben" auf XP zurückzumigrieren, wenn ich die Kiste im Frühling 'mal wieder neu aufsetze. Irgendwie ging dort alles besser/flüssiger. > den Präfixen eine bedeutungsschwangere Grundwichtigkeit beizumessen ist, > die den Bildungsstandord Deutschland künftig maßgeblich beeinflussen > wird. Mich wundert's ja nicht, daß die Leute solchen vermeinlichen Neuerungen eher negativ eingestellt sind. Meinstens wird nämlich nichts besser, wenn irgendwas "umgestellt" wird. Diese schwachsinnige "Rechtschreibreform" zum Beispiel. Oder die Umstellung von den bewährten 220V Lichtstrom auf 230V mit größeren Toleranzen. Sommer- und Normalzeit. Gelbe Straßenmarkierung auf weisse (wie sinnvoll in einem Alpenland wo's massenweise Schnee gibt). Schilling auf Euro. Fraktur auf Antiqua. Führerschein auf "scheckkartenformatige Fahrerlaubnis". Glühbirne auf Giftlampe. Normales Fernsehen auf in die Breite gestrecktes Arschlochformat. Krankenschein auf eCard. Zigaretten seit neuestem nur mehr mit schlechterem Papier, unbedienbare Feuerzeuge mit Kindersicherung, Wein mit Schraubverschluss statt Kork. Und sogar die Bierflaschen hat man um die Jahrtausendwende von der ästhetischen Form auf den Giraffenhals umgestellt. Nix wird besser. Man muss schon froh sein, wenn etwas nicht schlechter wird.
Tja, der ganz normale Lauf des Wahnsinns. wenn Vertrautes zwischen den Fingern zerrinnt und Bewährtes olle Kamelle heißt und täglich neuer Unfug normal wird, dann ist das das sichere Zeichen, dass wir nicht erst langfistig tod sind. Die Stunde rückt näher und es wird Zeit die selbe zu gnießen statt sich belehrend über die Nachfolgenden zu erheben. In der Altepflege heißt es, "Wenn alle immer verrückter werden, hast du eventuell eine Demenzerkrankung." Aber wer weiß? Eventuell sind ja die Dementen näher an der Realität, schließlich leben sie im Moment und immer weniger in der Vergangenheit, selten bis nie aber jagen sie die Zukunft. Namaste
Norbert M. schrieb: > g. c. schrieb: >> [...] Windows XP als "Teletubbie"-Optik schmähten? [...] Ich fand das >> damals falsch bzw. mir gefiel die Optik. Andere mussten sich wohl erst >> daran gewöhnen und brauchten entsprechend lange, um ihr einstiges >> Vorurteil schlussendlich leise zu begraben. > > Wieder Andere (wie ich) verwenden einfach weiterhin das Calssic Theme. > Damit kann man halbwegs brauchbar arbeiten. Leider wird das Startmenü > seit NT einfach immer grindiger und unrauchbarer. Das Default Theme von XP ist auch heute noch gruselig. Windows 7 sieht da schon deutlich besser aus. Aber auch da wirds hier auf Classic umgestellt. Die Startmenü Problematik lässt sich mit "Classic Shell" beheben, das bringt auch einige Funktionen im Explorer wieder die Microsoft unverständlicherweise entfernt oder verschlimmbessert hat... ( http://www.heise.de/download/classic-shell-1188966.html ) Aber wir kommen vom Thema ab ;-)
>Aber wir kommen vom Thema ab ;-)
um das wieder hinzubiegen:
wobei Windows im Explorer "ganz normal" KB(yte), MB(yte) usw. anzeigt..
(und damit * 1024 meint)
"du" unter linux auch..
es wäre wohl eifacher/besser gewesen man würde KiSIByte für * 1000
einführen..
dann hat die Festplatte eben 4 TeSIByte, war dann 3,61TByte sind..
Häufig sind Vereinheitlichungen ja ganz gut. Hab ich das gehaßt früher mit 5 Währungen im Geldbeutel und dann fehlt dir ein Groschen fürn Bus. Blöd nur, wenn irgendeine Lobby mit ein paar Geldkoffern nach Brüssel fährt und uns dann allen das Leben schwer macht. Genauso blöd, wenn eine Verschlimmbesserung im Elfenbeinturm entsteht und nicht für die gewünschten Benutzer geeignet ist. <OT> Tesibyte? Ich dachte grad an die Tesa-Bytes. Schade, daß da nix draus geworden ist! http://winfwiki.wi-fom.de/index.php/Tesa_als_Datenspeicher </OT>
Robert L. schrieb: > es wäre wohl eifacher/besser gewesen man würde KiSIByte für * 1000 > einführen.. Neuer Vorschlag: kidsocs - Kilo (decimal system) Octets. Damit hätte man alles erschlagen: 1. Das "gewohnte" Kilo bleibt 2. Was "dezimal" bedeutet versteht wohl jeder Depp 3. Mit Octets wirds richtig (ein Byte ist nicht unbedingt ein Oktett) 4. Hört es sich jugendlich an, aber nicht dermaßen kindisch wie kibi. LG, N0R
Mega steht für 1000^2, Mebi steht für 1024^2, die Abkürzung M steht für Mega. Für Mebi ist keine Abkürzung vorgesehen, man muss es stets ausschreiben. Das ist das Merkwürdige an der neuen Regelung.
@ Josef G. (bome) Benutzerseite >Mega steht für 1000^2, Mebi steht für 1024^2, die Abkürzung M steht >für Mega. Für Mebi ist keine Abkürzung vorgesehen, Wer lesen kann ist klar im Vorteil. http://en.wikipedia.org/wiki/Binary_prefix#Specific_units_of_IEC_60027-2_A.2_and_ISO.2FIEC_80000 Mi
Helge A. schrieb: > <OT> Tesibyte? Ich dachte grad an die Tesa-Bytes. Schade, daß da nix > draus geworden ist! > http://winfwiki.wi-fom.de/index.php/Tesa_als_Datenspeicher </OT> "Tesa-Bytes". Den lass ich gelten. Das kann man sich wenigstens gut merken. ;-)
Falk Brunner schrieb: > Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Da mein Ruf nun ohnehin ruiniert ist, kann ich auch noch eins draufsetzen: Vielleicht sollte man to statt bi verwenden (to abgeleitet von two). Kito, Meto, Gito, ... klingt weniger doof als das entsprechende mit bi.
Scheitert an der Ähnlichkeit von Peto und Peta. Abgesehen davon, was stört dich denn am schönen "bi"? Klingt es dir nicht männlich genug? ;-)
A. K. schrieb: > was stört dich denn am schönen "bi"? Was es ist, weiss ich nicht, jedenfalls bin ich damit nicht allein. Norbert M. schrieb: > Davon abgesehen hören sich "kibi", "mebi" und Co. meinem > unmaßgeblichen Sprachempfinden nach einfach nur beschert an. Jörg Wunsch schrieb: > Ich fand diese "Bi"s anfangs auch albern, Baldrian Der iv schrieb: > Also nutzen wir > jetzt Babysprache in der Informatik und Elektronik? Falk Brunner schrieb: > Die Binärpräfixe klingen, neu, ungewohnt, vielleicht auch albern, Jörg Wunsch schrieb: > So dämlich, wie diese Kibi etc. klingen, Mac Gyver schrieb: > sonst klingt das so nach Obst (Kiwi)
Donald Knuth findets auch doof: http://en.wikipedia.org/wiki/Binary_prefix#Dissent "Even among proponents of unique prefixes for binary multiples, proposals for alternative sets of prefixes have continued following the introduction of Ki, Mi, etc., by the IEC. For example, Donald Knuth, .... expressed "astonishment" that the IEC proposal was adopted, calling them "funny-sounding" and opining that proponents were assuming "that standards are automatically adopted just because they are there.""
Bezeichnend ist ja, dass diese eindeutigen Präfixe bereits in den Neunzigern festgelegt wurden, aber zu manchen erst jetzt als "böse Neuerung" vordringen. Jaja, diese schnellebige Technikwelt... Und wer von denen, die sie verteufeln, kann mir nun sagen, wie viel Byte ein Megabyte hat? 1024*1024? Oder 1000*1000? Oder doch 1024*1000?
vn nn schrieb: > Und wer von denen, die sie verteufeln, kann mir nun sagen, wie viel Byte > ein Megabyte hat? 1024*1024? Oder 1000*1000? Oder doch 1024*1000? Das Gegenteil von verteufeln wäre dann anbeten (für die Befürworter). 1024*1000 wirst du schwerlich im Dualsystem mit Ganzzahlen darstellen können. ln (1024*1000) / ln (2) = 19,9657...
g. c. schrieb: > 1024*1000 wirst du schwerlich im Dualsystem mit Ganzzahlen darstellen > können. 1024*1000 Bytes sind eindeutig 1 KikB. Unbedingt zu unterscheiden von 1 kKiB, also 1000*1024 Bytes.
A. K. schrieb: > g. c. schrieb: >> 1024*1000 wirst du schwerlich im Dualsystem mit Ganzzahlen darstellen >> können. > > 1024*1000 Bytes sind eindeutig 1 KikB. > Unbedingt zu unterscheiden von 1 kKiB, also 1000*1024 Bytes. Es ging doch um die Frage wieviel Bytes ein Megabyte hat. Schon allein sowas hier (KikB != kKiB) hat eine implizit eingebaute Stolperfalle, die mich an C Konstrukte erinnert, die zu falschen Zuweisungen oder Auswertungen führen. (ja, ich mag C) (nein, ich mag nicht Kibikilo, kiloKibi usw.)
g. c. schrieb: > Das Gegenteil von verteufeln wäre dann anbeten (für die Befürworter). Richtig, und das Gegenteil von "befürworten" ist "begegenworten". Ist ja wirklich wie im Kindergarten hier, und damit meine ich nicht die "kindischen" Prefixe. g. c. schrieb: > 1024*1000 wirst du schwerlich im Dualsystem mit Ganzzahlen darstellen > können. > > ln (1024*1000) / ln (2) = 19,9657... Du beantwortest meine Frage nicht. Wie unterscheidest du, ob 1024 (Techniker) oder 100 (Marketingfuzzis) gemeint sind? g. c. schrieb: > A. K. schrieb: >> g. c. schrieb: >>> 1024*1000 wirst du schwerlich im Dualsystem mit Ganzzahlen darstellen >>> können. >> >> 1024*1000 Bytes sind eindeutig 1 KikB. >> Unbedingt zu unterscheiden von 1 kKiB, also 1000*1024 Bytes. > > Es ging doch um die Frage wieviel Bytes ein Megabyte hat. > Schon allein sowas hier (KikB != kKiB) hat eine implizit eingebaute > Stolperfalle, die mich an C Konstrukte erinnert, die zu falschen > Zuweisungen oder Auswertungen führen. Wenigstens erkennst du Ironie.
vn nn schrieb: > Du beantwortest meine Frage nicht. Wie unterscheidest du, ob 1024 > (Techniker) oder 100 (Marketingfuzzis) gemeint sind? Wie hat man's denn bisher, so die letzten 30 Jahre unterschieden? Ist die IT-Welt daran zugrunde gegangen? Oder haben sich nur ein paar Marketingheinis beim Festplattenverkauf einen schlanken Fuß gemacht? > ... Wenigstens erkennst du Ironie. Klar. Habe nur mal A.K. beim Wort genommen.
g. c. schrieb: > Wie hat man's denn bisher, so die letzten 30 Jahre unterschieden? Ist > die IT-Welt daran zugrunde gegangen? Oder haben sich nur ein paar > Marketingheinis beim Festplattenverkauf einen schlanken Fuß gemacht? Richtig. War schon immer so, warum sollten wir das auch ändern. Genau deswegen haben die Amerikaner immer noch ihre eigenen Maßeinheiten, die nicht einmal untereinander konsistent sind (1" != 1"). g. c. schrieb: > Klar. Habe nur mal A.K. beim Wort genommen. Dann wäre es nebenbei interessant zu wissen, was der Unterschied zwischen kkiB und kikB ist. Da kann wohl wer nicht nur Ironie nicht erkennen (wasn Satz), sondern hat auch in Mathe nicht aufgepasst. Meine Frage ist übrigens immer noch unbeantwortet. Hat ein MB nun 1.000.000 Byte, 1.024.000 Byte oder 1.048.576 Byte? Natürlich sollte es mit dem Dezimalsystem vereinbar sein, wir sind ja hier nicht in Amerika wo alles fünf verschiedene Bedeutungen hat.
vn nn schrieb: > g. c. schrieb: >> Wie hat man's denn bisher, so die letzten 30 Jahre unterschieden? Ist >> die IT-Welt daran zugrunde gegangen? Oder haben sich nur ein paar >> Marketingheinis beim Festplattenverkauf einen schlanken Fuß gemacht? > > Richtig. War schon immer so, warum sollten wir das auch ändern. Genau > deswegen haben die Amerikaner immer noch ihre eigenen Maßeinheiten, die > nicht einmal untereinander konsistent sind (1" != 1"). Du kannst auch alles Zwangsvereinheitlichen wollen und Angaben wie s (small), m (medium), l (large), x , xx, xxl ... verbieten und mit deutschen Konfektionsgrößenangaben verscheuchen (oder umgekehrt). > .. wäre es nebenbei interessant zu wissen, was der Unterschied > zwischen kkiB und kikB ist. Frag A. K. (ich griff nur den Buchstabensalat auf und zog aus seiner Aussage meine Schlussfolgerungen; ohne Prüfung ob das Kommutativitätsgesetz verletzt wird, wenn du so willst). > auch in Mathe nicht aufgepasst. Wenn du meinst. > Meine Frage ist übrigens immer noch unbeantwortet. Doch ist beantwortet (für mich). Kommt halt auf den Kontext an (wie so oft im Leben).
vn nn schrieb: > Meine Frage ist übrigens immer noch unbeantwortet. Hat ein MB nun > 1.000.000 Byte, 1.024.000 Byte oder 1.048.576 Byte? 1 Megabyte waren immer schon 1.048.576 Byte, oder habe ich was verpasst?
A. K. schrieb: > Norbert M. schrieb: >> oder habe ich was verpasst? > Circa 76 Beiträge. -v, please. Oder anders gefragt: WO findet man ein Megabyte, das länger/kürzer ist? (Marketinggeschwurbel von Festplattenherstellern zählt nicht). PS: Guck' mal, von wem das zweite Reply in diesem Thread kommt :-p
g. c. schrieb: > Du kannst auch alles Zwangsvereinheitlichen wollen und Angaben wie s > (small), m (medium), l (large), x , xx, xxl ... verbieten und mit > deutschen Konfektionsgrößenangaben verscheuchen (oder umgekehrt). Richtig, bei H&M ist ein Euro auch weniger wert als bei C&A. Scheiss auf Standardisierung. Manche haben echt Talent, Äpfel und Birnen zu vermischen, um ihre abstrusen Standpunkte zu verteidigen. g. c. schrieb: >> .. wäre es nebenbei interessant zu wissen, was der Unterschied >> zwischen kkiB und kikB ist. > > Frag A. K. (ich griff nur den Buchstabensalat auf und zog aus seiner > Aussage meine Schlussfolgerungen; ohne Prüfung ob das > Kommutativitätsgesetz verletzt wird, wenn du so willst). > >> auch in Mathe nicht aufgepasst. > > Wenn du meinst. Du hast seine Aussage schlicht für voll genommen, ohne auch nur einmal drüber nachzudenken. Sag doch wies ist. g. c. schrieb: >> Meine Frage ist übrigens immer noch unbeantwortet. > > Doch ist beantwortet (für mich). Kommt halt auf den Kontext an (wie so > oft im Leben). Ach, das mit den kontextsensitiven Maßeinheiten war dein Ernst? Und ich dachte schon, die Amis spinnen, mit ihren vier verschiedenen Unzen, zwei verschiedenen Pfund, Fuß, Inch etc. Und woher weiß ich nun, welche der drei Möglichkeiten in einem bestimmten Kontext gemeint ist? Muss ich mich drauf verlassen, dass halt die Einheit genommen wurde, die "halt so üblich ist"? Norbert M. schrieb: > vn nn schrieb: >> Meine Frage ist übrigens immer noch unbeantwortet. Hat ein MB nun >> 1.000.000 Byte, 1.024.000 Byte oder 1.048.576 Byte? > > 1 Megabyte waren immer schon 1.048.576 Byte, oder habe ich was verpasst? Festplattenhersteller geben ihre Festplatten gern in Dezimalzahlen an, weil 1000 nun mal weniger ist als 1024 (und der Unterschied bei einem TB schon ca. 10% ausmacht). RAM wird beispielsweise in den richtigen Präfixen angegeben, ein KB RAM sind also wirklich 1024 Byte. Bei Disketten wiederum waren ein MB 1000*1024 Byte, also 1024kB oder 1000kiB. Norbert M. schrieb: > Oder anders gefragt: WO findet man ein Megabyte, das länger/kürzer ist? > (Marketinggeschwurbel von Festplattenherstellern zählt nicht). https://de.wikipedia.org/wiki/Bin%C3%A4rpr%C3%A4fix#Motivation_und_Geschichte
vn nn schrieb: > Du hast seine Aussage schlicht für voll genommen, ohne auch nur einmal > drüber nachzudenken. Sag doch wies ist. Wenn du so willst ja. A. K. (prx) hat sich einen Spass erlaubt und ich habe mir seinen Spass zum Anlass genommen, meine ernsten Bedenken zum Geschwurbel mit einem "(KikB != kKiB)" zu würzen, ganz egal ob hier Kommutativität ausgeschlagen wird oder nicht. Mir geht schon die Buchstabenkombination auf den Senkel. Aber das war wohl zuviel der Ironie. > Und woher weiß ich nun, welche der drei Möglichkeiten in einem > bestimmten Kontext gemeint ist? Woher haben denn all die Leute es die letzten paar Jahrzehnte gewusst? > Richtig, bei H&M ist ein Euro auch weniger wert als bei C&A. Das wiederum glaube ich jetzt nicht.
g. c. schrieb: > Wenn du so willst ja. A. K. (prx) hat sich einen Spass erlaubt und ich > habe mir seinen Spass zum Anlass genommen, meine ernsten Bedenken zum > Geschwurbel mit einem "(KikB != kKiB)" zu würzen, ganz egal ob hier > Kommutativität ausgeschlagen wird oder nicht. Mir geht schon die > Buchstabenkombination auf den Senkel. Aber das war wohl zuviel der > Ironie. Ja ne is klar. Vorher sagst du selbst noch, du hättest das Posting für voll genommen, plötzlich war es ironisch. Süß. g. c. schrieb: > Woher haben denn all die Leute es die letzten paar Jahrzehnte gewusst? Tja, sag du es mir? Richtig, sie haben sich drauf verlassen, dass es halt so ist, wie immer. Sprich, dass Festplatten eben dezimal angegeben sind. Lächerliche Argumentation halt. Wenn ich jetzt schreibe, "Die Datei belegt 500MB", wie viel Byte sind gemeint? Taschenrechner ist erlaubt, googlen, welche Einheit normalerweise genutzt wird, nicht (ist ja angeblich eh komplett klar aus dem Kontext). g. c. schrieb: >> Richtig, bei H&M ist ein Euro auch weniger wert als bei C&A. > > Das wiederum glaube ich jetzt nicht. Ach?
>"Die Datei >belegt 500MB", >wie viel Byte sind gemeint? einfach bei Windows-> rechte Maus -> Eigenschaften, und schon weißt du es.. >Sprich, dass Festplatten eben dezimal angegeben >sind. die (böse) EU hat es geschafft, dass man Fernseher nicht mehr in ZOLL angeben darf, könnte sie also bei Festplatten auch machen, dass eben 3,61TB drauf stehen muss und nicht mehr 4TB
Robert L. schrieb: > könnte sie also bei Festplatten auch machen, dass eben 3,61TB drauf > stehen muss und nicht mehr 4TB Kaum. Da stünde dann entweder hochoffiziell der dezimale Wert von 4 TB drauf, oder die hier allseits heissgeliebten 3,61 Tibi Bytes. Ob du die EU dann wieder lieben würdest?
A. K. schrieb: > Robert L. schrieb: >> könnte sie also bei Festplatten auch machen, dass eben 3,61TB drauf >> stehen muss und nicht mehr 4TB > > Kaum. Da stünde dann entweder hochoffiziell der dezimale Wert von 4 TB > drauf, Außen immer die Schummelangabe und innen im Kleingedruckten auf dem Beilagezettelchen (zumindest der Retailware) dann der Hinweis auf die wahre Kapazität. > oder die hier allseits heissgeliebten 3,61 Tibi Bytes. > > Ob du die EU dann wieder lieben würdest? Die armen Geiz ist Geil-Märkte Verkäufer können einem jetzt schon leid tun, wenn die verdutzten Kunden täglich reihenweise mit Fragen nerven, was denn "das komische Tibi Bytes" auf der Verpackung bedeuten soll.
g. c. schrieb: > wenn die verdutzten Kunden täglich reihenweise mit Fragen nerven, was > denn "das komische Tibi Bytes" auf der Verpackung bedeuten soll. Ach, da stünde dann "3,6 TiB" drauf. Das "i" werden die meisten sowieso überlesen, und die, die den Verkäufer fragen, bekommen zur Antwort, dass es "so gut wie dasselbe ist, man schreibt das nur jetzt anders". Otto Normalnutzer hätte damit vermutlich viel weniger ein Problem als manch einer hier.
Ich muss zugeben, man kann sich dran gewöhnen. Wenn man nur die Abkürzungen (MiByte, ... ) verwendet und dies so ausspricht, wie es dasteht ( M - i - Byte ), ist alles halb so wild.
Josef G. schrieb: > Ich muss zugeben, man kann sich dran gewöhnen. > Wenn man nur die Abkürzungen (MiByte, ... ) verwendet und dies so > ausspricht, wie es dasteht ( M - i - Byte ), ist alles halb so wild. Sorry aber unter einem "MiByte" kann ich mir nix vorstellen. Gewöhnen kann man sich auch an 3x Täglich Rizinusöl. Ob man's gerne hat oder toll findet ist eine andere Sache. Erbsebsenzähler .. sind doch genau die, die sich die Regelung erdacht haben. Den anderen war das bisher nicht so wichtig, ob die FP nun genau 1024^4 Bytes hat oder eben 10 Prozent weniger. Ich nehme das ganze lange nicht so wichtig wie diejenigen, die hier mit ihrem eifrigen Sendungsbewusstsein anderen ihre neuen Kibi, Mebi, Gibi, Tebi, Pebi, Exbi, Zebi, Yobi Präfixe aufs Auge drücken wollen. Wer sie verwenden will soll sie verwenden, aber damit andere gefälligst in Ruhe lassen. Und zu guterletzt, wenn .NET angeblich ein "Geraffel" ist, verstehe ich die künstliche Aufregung nicht, wenn man hier von Teletubbie-Begriffen redet. Nehmt's einfach mit Humor.
g. c. schrieb: > Erbsebsenzähler .. sind doch genau die, die sich die Regelung erdacht > haben. Den anderen war das bisher nicht so wichtig, ob die FP nun genau > 1024^4 Bytes hat oder eben 10 Prozent weniger. Mich wundert so eine Aussage. Für den Otto-Normalversager mag das stimmen. Aber doch nicht im prof. Umfeld, in der Entwicklung, bei Ing und Infs. Evt. noch in Bereichen die Sicherheitskritisch sind. Hier muss exakt gearbeitet werden, und nicht mit irgendwelchen Werten die Pi mal Daumen stimmen. Evt. nimmst du mal deine Hausfrauen-Brille ab und erinnerst dich was für Leute hier hauptsächlich schreiben. Leute denen in der Entwicklung und auch gerade in der SW-Entwicklung schon ein einziges falsches Byte die gesamte Ernte verhageln kann. Und da sollen irgendwelche Werte geschätzt werden? Ich versteh deinen Punkt langsam gar nicht mehr. Hast du einen Punkt? > Wer sie verwenden will soll sie verwenden, aber damit andere gefälligst > in Ruhe lassen. Nun, das wurde die letzten ca. 20 Jahre auch so gemacht. Bis jemand den Artikel gefunden hat und sich hier darüber auskotzen musste. Mir persönlich ist es völlig egal, ob du oder Lieschen Müller glauben die Sonne dreht sich um die Erde, oder viele Byte ein auf irgendeiner Festplatte drauf sind. Ehrlich. Aber ICH für meinen Teil hätte gerne irgendwie eine Verbindung zu Realität und keine halben Schätzungen sondern exakte Werte. Also lass halt die Erwachsenen die korrekten Einheiten nutzen und du bleibst einfach bei den Einheiten die dir sprachlich am besten gefallen. Von mir aus kannst du Speicher auch in Pfund angeben. Hauptsache du fühlst dich wohl.
Robert L. schrieb: > die (böse) EU hat es geschafft, dass man Fernseher nicht mehr in ZOLL > angeben darf, Früher wurden Fernseher in cm angegeben, aber durch die Computerbildschirme hat sich immer mehr das Zoll eingebürgert. Und die Angabe der Diagonale bei nicht festgelegten Seitenverhältnis (speziell bei Handys) ist auch für die Katz.
cyblord ---- schrieb: > Und da sollen > irgendwelche Werte geschätzt werden? Du glaubst also ernsthaft es wurden die letzten drei Jahrzehnte beispielsweise Festplattenangaben geschätzt? Klar, mit so einer Einstellung braucht man natürlich ein neues Regelwerk, dass einem die Wissenslücken austreibt. Die Diskussion hier hat sich übrigens totgelaufen. Kommt nix mehr bei rum. Ende mit Würde.
Robert L. schrieb: >>"Die Datei >>belegt 500MB", >>wie viel Byte sind gemeint? > > einfach bei Windows-> rechte Maus -> Eigenschaften, > > und schon weißt du es.. Mein Gott wie witzig. Sag mir doch einfach, wie groß die Datei ist. Ist ja nicht so schwer, schließlich sind ja alle Maßeinheiten eindeutig. Robert L. schrieb: > könnte sie also bei Festplatten auch machen, dass eben 3,61TB drauf > stehen muss und nicht mehr 4TB Richtig, dann wird es auch noch offiziell festgehalten, dass Terra keine fixe bedeutung mehr hat. Wenn wir schon dabei sind, könnten wir ja auch ein Byte auf zehn Bit ausdehnen? Natürlich kontextabhängig. g. c. schrieb: > Erbsebsenzähler .. sind doch genau die, die sich die Regelung erdacht > haben. Den anderen war das bisher nicht so wichtig, ob die FP nun genau > 1024^4 Bytes hat oder eben 10 Prozent weniger. Richtig, was sind schon 10%. Kannst ja jedes Monat mal zehn Prozent deines Gehalts an mich überweisen (alternativ auch für wohltätige Zwecke spenden). Aber danke an auch, mittlerweile verstehe ich auch, warum sich in Amerika diese ganzen komischen, völlig uneinheitlichen MAßeinheiten halten konnten. Bei denen ist das eigentlich mittlerweile halbwegs betagte metrische System halt auch eine neumodische Erfindung von Erbsenzählern. g. c. schrieb: > Ich nehme das ganze lange nicht so wichtig wie diejenigen, die hier mit > ihrem eifrigen Sendungsbewusstsein anderen ihre neuen Kibi, Mebi, Gibi, > Tebi, Pebi, Exbi, Zebi, Yobi Präfixe aufs Auge drücken wollen. > > Wer sie verwenden will soll sie verwenden, aber damit andere gefälligst > in Ruhe lassen. Bitte was? Die Begriffe wurden schon in den Neunzigern normiert, und im Dezember 2013 (!) findet sich einer, der einen Heulthread erstellt, weil sich doch tatsächlich jemand erdreistet, die korrekten Präfixe zu nutzen. Vielleicht solltest du nachdenken, wer mal aufhören sollte, ein Drama zu machen. cyblord ---- schrieb: > Von mir aus kannst du Speicher auch in > Pfund angeben. Hauptsache du fühlst dich wohl. Pound Avoirdupois oder Pound Troy? Oder doch englische Pfund? Oder (ganz exotisch) eines der vielen Kontinentaleuropäischen? g. c. schrieb: > Du glaubst also ernsthaft es wurden die letzten drei Jahrzehnte > beispielsweise Festplattenangaben geschätzt? Klar, mit so einer > Einstellung braucht man natürlich ein neues Regelwerk, dass einem die > Wissenslücken austreibt. Gratuliere, du hast (wieder mal) nicht verstanden. Wenn du einen Text verfasst (Doku z.B., soll vorkommen) und da drinnen steht "3MB", was ist nun gemeint?
@ vn-nn isses nicht an bisserl spät für soviel Adrenalin? Es soll da Mittel geben.
vn nn (wefwef_s) schrieb: > Die Begriffe wurden schon in den Neunzigern normiert, und im > Dezember 2013 (!) findet sich einer, der einen Heulthread erstellt, weil > sich doch tatsächlich jemand erdreistet, die korrekten Präfixe zu > nutzen. Du befeuerst doch diesen Heulthread. Ihr jammert alle als ob ihr ohne den Krampf nicht mehr auskommen würdet. Nur mal so beiläufig erwähnt, auch mit den neuen Angaben wird die Festplatte nicht größer und für den Endverbraucher war es bisher auch ohne belang, ob die FP nun genau 1024^4 Bytes hat oder eben in Wahrheit 1 * 10^12 Bytes. Erbsenzählerei lohnt beim Plattenkauf nicht. Wenn dir die ausgewiesene Kapazität nicht reicht nimmst du eben die nächst größere FP und gut ist. Festplatten kauft man sich nicht so, dass sie bereits beim Kauf auf 90% der Größe verplant sind. Und für die 3 MB frag mal dein Windows was es dir anzeigt. Das zeigt dir beispielsweise für 92210 Bytes 90.0 KB an (im Eigenschaften Dialog; im Explorer sogar 91 KB), weil sinnvollerweise ab einer bestimmten Stelle zur besseren Übersicht lieber gerundet dargestellt wird (und ja, es berücksichtigt die Zweierpotenz), als den ganzen Rattenschwanz in Dialogen immer voll auszuschreiben. Wer es supergenau wissen will lässt sich einfach die Bytes anzeigen. Oder nimm als (Explorer-) Beispiel die Angabe 261 MB für 274.477.056 Bytes. Wobei Windows hier sogar die .7xx hinterm Komma beim Ausweisen der MB zu 0 abgerundet hat; korrekt müsste es 262 MB heißen. Bei der KB Angabe stimmts noch mit 268.044 KB). MiB oder ähnliche Angaben finde ich dort nicht angezeigt. Brauche ich auch nicht (andere sicher auch nicht), schließlich ist man an die Angaben gewöhnt und lebt seit Jahrzehnten mit ihnen.
vn nn schrieb: > schließlich sind ja alle Maßeinheiten eindeutig. Nicht mehr? 1 MB ist nicht mehr 1024 hoch 2? ;-) Exakt also 1.048.576 Bytes? In der DV galt doch aber bisher bei kB, MB, GB, TB etc. immer die Basis 1024 (ausser für Laien, die rechneten mit 1000, was dann aber für die auch keinen Unterschied macht). Wozu ich die neuen Angaben brauchen soll, versteh ich nicht. Bisher kam ich bestens ohne die aus. Ich les hier zum 1. Mal davon. Ich hab in dem Bereich bisher nix vermisst. Auch nicht bei Angaben wie 3,61TB, wohlwissend, dass die Basis 1024 ist. Und die Hersteller von HDD, Sticks, haben schon immer aufgerundet, auch bei den uralten HDDs mit z. B. 10MB. K. A. warum, verkauft sich viell. besser. Da war noch nie drin was drauf steht, außer Bits und Bytes ;-) Aber, wer das braucht, mir solls recht sein. Bitte aber: Verwirrt mich nicht mit dem "neumodschen Kram" ;-)) Ist wohl nur was für Leute, denen es schwer fällt mit anderen Zahlensystemen klar zu kommen? Obwohl das nun wirklich nicht sooo schwer ist. vn nn schrieb: > dass Terra keine fixe bedeutung mehr hat. Auch nicht mehr? Nun hört aber mal auf mit dem Unsinn. ;-) Man kanns auch übertreiben. (Sagt einer, der sich bisher für einen Krümelk... hielt ;-)
Ich erinnere mich an eine Glosse aus der Zeit als das Pfund angeblich ausgedient haben sollte: "Das kg ist die gesetzliche Maßeinheit für die Masse. Es besitzt zwischen 820 und 1080 Gramm, nur selten etwas mehr." Das ist so alt wie die Welt, es dauert 2-3 Generationen und die "endgültige klare und genaue Regel" setzt sich durch aber bis dahin sind die §-Erfinder bereits dabei auch diese wieder über den Haufen zu werfen. Denn nichts ist so alt wie die Regeln der Forderen und "nichts zählebiger als die Gewohnheiten der Menschen.". Zitat Ильич Ленин Namaste
Winfried J. schrieb: > Ich erinnere mich an eine Glosse aus der Zeit als das Pfund angeblich > ausgedient haben sollte: "Das kg ist die gesetzliche Maßeinheit für die > Masse. Es besitzt zwischen 820 und 1080 Gramm, nur selten etwas mehr." Ist nicht ganz falsch, kaufmännisch betrachtet. In einer frisch gekauften 1l-Flasche wirst du auch nur selten die vollen 1000cm³ Inhalt vorfinden.
Übrigens hierzulanden wird alltäglich auch derzeit noch Wurst in Deka verkauft 1 Deka =10g.
Winfried J. schrieb: > Übrigens hierzulanden wird alltäglich auch derzeit noch Wurst in Deka > verkauft 1 Deka =10g. Was voll und ganz korrekt ist nach dem metrischen System. Die Amis z.B. lernen das in der Schule so auch, wenn das metrische System dran ist.
cyblord ---- schrieb: > Was voll und ganz korrekt ist nach dem metrischen System. Jein. Korrekt wäre „Dekagramm“ (Abk. dag). Nur „Deka“ ist so, als würde man die Körperhöhe nur in „Zenti“ angeben. ;-) „Deka“ taucht ansonsten noch zuweilen bei Kräften auf: 1 daN ist in etwa die Gewichtskraft einer Masse von 1 kg.
Jörg Wunsch schrieb: > cyblord ---- schrieb: >> Was voll und ganz korrekt ist nach dem metrischen System. > > Jein. Korrekt wäre „Dekagramm“ (Abk. dag). Nur „Deka“ ist so, als > würde man die Körperhöhe nur in „Zenti“ angeben. ;-) Ja ok ok. So gesehen. Ist halt ne Abkürzung in der Sprache. Pfund wie es bei uns (im Ländle noch sehr häufig) verwendet wird, passt ansich ja auch gut ins metrische System mit 500g. Solche Maßeinheiten machen eher keine Probleme. Auch wenn sie nicht zum SI-System gehören. Eine Einheit die jetzt 192,8 g betragen würde, DASS wäre ein Problem. Und genau darum ist das US-Imperiale System ja auch so blöd. Nicht nur die, im Video angesprochene Mehrdeutigkeit, sondern auch dass die Einheiten meist nicht einfach in größere/kleinere Umgerechnet werden können.
cyblord ---- schrieb: > sondern auch dass die > Einheiten meist nicht einfach in größere/kleinere Umgerechnet werden > können. Oh doch - DAS geht üblicherweise. 12 Inch pro Fuss, 3 Fuss pro Yard, 16 Unzen pro Pint, 8 Pints pro Gallone, ...
cyblord ---- schrieb: > Pfund wie es bei uns (im Ländle noch sehr häufig) verwendet wird, passt > ansich ja auch gut ins metrische System mit 500g. Wobei das metrische Pfund und der metrische Zentner ja schon eine Vereinheitlichungsbestrebung in Richtung metrisches System vor reichlich hundert Jahren waren. Als Kind habe ich das Pfund noch häufig gehört. Mittlerweile würde es mich nicht wundern, wenn einen eine Verkäuferin dumm anguckt, wenn man ein Viertelpfund Wurst oder Käse kaufen möchte. ;-) Seit kaum noch jemand mit Kohle heizt, ist auch der Zentner auf dem Rückzug. Der dürfte sich bei selbigen damals vor allem deshalb gehalten haben, weil es die Menge ist, die der Kohlenhändler maximal noch auf dem Rücken schleppen konnte.
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