Was ist das für ein Teil?

OP #3438783
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Moin!

Dieses 45x34x12 mm große "Ding" habe ich aus einem äteren Heizraum vor 
dem Abriss gerettet und möchte nun gerne wissen, ob ich damit etwas 
anfangen kann. Da keinerlei Beschriftung drauf ist, habe ich die Kabel 
mal drangelassen. Man erkennt lediglich, dass zwei Bauteile im 
(vermutlich) TO-220 Gehäuse eingegossen sind.

An dem rot-schwarzen Kabel habe ich vorsichtig eine Gleichspannung 
angelegt und bei 12 V floss dann ein Strom von etwa 5 - 10 mA 
(Optokoppler?). An den braunen Leitungen konnte ich jedoch nichts 
messen. Womöglich werden da 230 V geschaltet/geregelt, aber ich traue 
mich nicht eine so hohe Spannung anzulegen.

Wie kann ich so ein Teil testen, ohne es zu zerstören?

Gruß, Joe
Angehängte Dateien:
#3438847
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Hallo Joe,

so ganz leicht erinnert die Bauform an einen Brückengleichrichter im 
Metallgehäuse (siehe z.B. B80C35A bei Reichelt), zwei gleichfarbige 
Leitungen auf der einen und unterschiedliche auf der anderen Seite 
sprechen auch nicht dagegen. Die TO220-Teile könnten dann Doppeldioden 
sein. Versuche mal mit dem Durchgangsprüfer, ob zwischen je zwei 
beliebigen Anschlüssen Dioden nachweisbar sind.

Viele Grüße
Thilo
#3440143
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Man sieht da an der Braunkabelseite schon TO220-Gehäuse, also wird da 
wohl schon was geschaltet werden können. Warum aber zwei sichtbar sind, 
ist auch komisch. TRIACs gibts schon länger...

> Womöglich werden da 230 V geschaltet/geregelt, aber ich traue
> mich nicht eine so hohe Spannung anzulegen.

Dann versuchs mal mit 24V und einem Leistungswiderstand als Last (47R -> 
500mA sollte das Ding schon aushalten. Wenn es nach Anlegen der 
Steuerspannung nicht mehr ausgeht, will es wohl auch Wechselstrom haben 
;)

Ist aber schon eine komische Sonderanfertigung. Schaut sehr 
selbstgebastelt aus...
OP #3440195
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So, nun hab ich es riskiert: Regeltrafo und 230 V 15 W Lämpchen am 
Ausgang drangehängt. Erst ab einer Spannung von 50 V wird 
durchgeschaltet, welche dann auf 33 V sinkt. Die Eingangsspannung (für 
den vermutlichen Optokoppler) muss dabei mindestens 6,5 V haben; bei 
etwa 8 V ist dann voll durchgesteuert. Scheint also tatsächlich ein 
Solid State Relais zu sein.


Georg A. schrieb:
> Schaut sehr selbstgebastelt aus...

Ja, das habe ich mir auch gedacht. Wie so ein Plexiglas-Schächtelchen 
mit Gießharz gefüllt.


Danke für euren Beistand. :)
Joe

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