Gast
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Hallo zusammen, vor einigen Monaten hatte ich ein kleines Projekt starten wollen, wobei es darum ging, ein Autoradio, gespeist von einer Autobatterie (aber außerhalb eines Autos, also eigenständig!), periodisch durch einen µC ein- und auszuschalten. (Siehe www.mikrocontroller.net/topic/265076) Das Projekt lag in der Zwischenzeit still, soll jetzt aber wieder in Angriff genommen werden. Allerdings bin ich, was sowas angeht immernoch blutiger Anfänger und bräuchte daher Hilfe =). Damals dachte ich noch, ich müsste die ganze Last des Radios schalten. Hab jetzt aber das betreffende Radio da und herausgefunden, dass ich das nicht muss (und auch nicht kann, weil sonst die Diebstahlsperre greifen würde). Stattdessen hat das Radio einen sogenannten S-Kontakt (wird im Auto über den Schlüssel im Zündschloss an +12V geschaltet), über den das Radio an- und ausgeschaltet werden kann, ohne das man den Diebstahlcode neu eingeben muss. Ich muss also im Prinzip "nur" diesen S-Kontakt mit einem µC-Pin schalten. Jetzt hab ich schon einige alte Beiträge zu diesem Thema gelesen aber umso mehr ich lese, desto weniger verstehe ich dabei... Ich habe zuerst an die angehängte Schaltung gedacht. Die Taktquelle soll das Signal vom µC darstellen. Wenn am Pin high anliegt sollte der Transistor leiten, weswegen an S dann nahezu 0V anliegen sollten. Ist der Pin low sperrt der Transistor und an S liegen ca. 12V an. Passt die Schaltung an sich so? Sie würde das µC Signal invertieren aber das kann man ja softwaretechnisch lösen. Probleme habe ich dabei beim berechnen der Widerstände... Ich habe vorher auch mal gemessen, was für Ströme da nach S fließen, wenn ich den S-Kontakt einfach mal direkt an + und - der Batterie anschließe. Der Strom ist sehr klein (ca 0,13 mA bei + und für mein Multimeter nicht messbar bei -). Daraus hab ich den Wert für R1 berechnet (R = 12V / 0,13mA = 92k). Ehrlich gesagt hab ich keine Ahnung, ob das so Sinn macht. Ich weiß leider auch nicht, was für eine Art von Eingang dieser S-Kontakt ist. Für R2 habe ich einfach mal 100k genommen. Damit fließt ein Basisstrom von ca. 44 µA. Ich hab das auch mal so durchsimuliert und scheinbar funzt das Ganze (Siehe die angehängten Diagramme). Aber ich frage lieber nochmal nach. Habe ich irgendetwas vergessen, nicht beachtet? Sollte man das lieber anders machen? Vielen Dank schon im Voraus!


