Codo schrieb:
> Das erste Problem ist wohl die Tatsache, dass dort kein Strom ist. Auch
> die Anbringung von Solarzellen ist unmöclich. Darum sollte das System
> sehr energiesparend sein.
> Gedacht habe ich mir, dass wenn das Tor geöffnet wird eine Kamera
> startet die die Bilder in die Wohnung schickt wo sie auf dem Server
> gespeichert werden. Dann kann zwar alles mögliche gestohlen werden samt
> der Kamera, aber hinterher könnte man hoffentlich den/die Täter
> ausfindig machen.
Das ist doch absolut easy. Kaufst du eine gängige Action-Cam mit
LiPo-Akku von der Stange und steuerst deren Bedienknöpfe. Es gibt sogar
welche, die eigentlich nur ein einziges Bedienelement haben: Den
Ein-/Aus-Taster.
Der Rest wäre dann vielleicht ein Bewegungsmelder aus'm Baumarkt oder
eine Variante eines "Dämmerungsschalters" oder eine Kombination aus
beidem, die dann diesen einen Knopf der Cam "drücken".
Du hast nicht eine Sekunde lang selbst über Lösungsmöglichkeiten
nachgedacht, stimmts? Und Ahnung von irgendwas Relevantem hast du auch
nicht, weder von Hardware noch von Software. Stimmts?
Übrigens: Einbrecher sind typischerweise nicht so grenzblöd wie du: Die
kommen durchaus auf die Idee, Überwachungs- und Alarmanlagen zumindest
als Möglichkeit einzuplanen und stülpen sich eine schicke Skimütze über,
bevor sie einen Bruch machen. Oder sie sind Rumänen oder Letten oder
sowas und zwei, drei Stunden nach dem Bruch sowieso schon hinter der
EU-Binnengrenze gemütlich mit der Beute auf dem Weg nach Hause, so daß
sich die Investition in Skimützen für sie wirtschaftlich garnicht
rechnet...
Die HD-Aufnahmen deiner CAM kannst du dir dann zwar als Erinnerung
einrahmen lassen, aber sie werden dich in beiden Fällen kein Stück näher
an die Wiedererlangung deiner Reichtümer bringen...
> Vielleicht sollte man das System nch mit einem Ziffernblock erweitern wo
> innerhalb 10 Sekunden nach Öffnung ein Code eingegeben werden muss,
> sonst ertönt ein Alarm
Genauso nützlich. Der Alarm ertönt. Und dann? Da lachen die doch drüber.
Bis das überhaupt irgendwer registriert und die Schmiere anruft, haben
die ihren Transporter schon halbvoll geladen. Und bis dann irgendeiner
der Bullen den Weg aus der schön geheizten Wache in den kalten
Streifenwagen gefunden hat und damit dann den möglicherweise
gefährlichen Tatort angesteuert hat, sind die Täter längst auf der
nächsten Autobahn und gehen höchstens noch durch einen blöden Zufall in
die Fänge der Polizei.
Glaubst du alles nicht? Nun, lies' einfach die verdammten
Kriminalstatistiken...
Nein, das Einzige, was wirklich hilft, sind bauliche Maßnahmen zur
Armierung, am besten verdeckte. Einbrecher sind faul (sonst würden sie
malochen) und wollen nicht erwischt werden. Wenn ein Einbruchsziel
unerwartet widerstandsfähig ist, geben sie schnell auf, denn sie wissen:
Es gibt genug leichter und gefahrloser zu erlangende Beute.
Die denken halt ganz genau wie BWLer. Der mögliche Ertrag muß das Risiko
rechtfertigen.