guest12 schrieb:
> Stimmt das was ich sage? Gibt es noch etwas hinzuzufügen?
Nein...
'Jeder' Schrittmotor (...) hat zwei Wicklungen, deren Enden nach außen
geführt sind. Das sind deine vier Anschlüsse. Mit diesen vier
Anschlüssen kannst du den Motor bipolar betreiben. Dazu legst du an das
eine Ende einer Spule eine positive Spannung, an das andere Masse und
hast einen Stromfluss in eine Richtung durch die Wicklung. Dann kannst
du die Anschlüsse der Spule vertauschen und hast einen Strom in die
entgegengesetzte Richtung.
Beim unipolaren Motor hat jede der beiden Wicklungen zusätzlich noch
eine Mittelanzapfung, die herausgeführt ist. Macht insgesamt also sechs
Anschlüsse. Prinzipiell kannst du die beiden Mittelanzapfungen offen
lassen und den Motor bipolar betreiben, wie oben beschrieben.
Außerdem könntest du die Mittelanzapfungen beide auf positive Spannung
legen. Wenn du nun das eine Ende einer Wicklung an Masse legst, fließt
ein Strom in eine Richtung, aber nur von der Mittelanzapfung zum Ende
der Wicklung. Der Strom durchfließt quasi nur die halbe Wicklung - das
andere Ende der Wicklung ist ja offen. Legst du das andere Ende der
Wicklung an Masse, dann fließt der Strom in die andere Richtung. Er
durchfließt dann quasi die andere Hälfte der Wicklung.
> Was ist aber dann Chopperbetrieb benau? Diese ist doch eine
> Stromregelung für Schrittmotoren oder?
Ja, man schaltet die Spannung ein- und aus. D.h. man verschaltet das
eine Wicklungsende abwechselnd auf Masse oder lässt es offen.
> ABer was bringt das bitte genau?
> Was für einen Sinn hat dies? Nach- und Vorteile?
Weniger Verlustleistung im Stillstand, mehr Auflösung mit
Mikroschritten, gleichförmigeres Drehmoment usw.
Mehr Aufwand...