Schaltnetzteil PS30SWII schwingt nicht an

Gast #3446516
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Hallo,
nach längerer Nichtnutzung will das 13,8V/30A-Netzteil nicht mehr. Dabei 
ist das Teil erst ca. 4 Jahre alt. Es wurde selten benutzt und nie über 
10A belastet. In einer Betriebsart ist die Ausgangsspannung auch 
einstellbar.

Einen Schaltplan hab ich nicht und auch nicht im Netz gefunden.
Die Sicherung in der Netzbuchse ist ok.
Habe erst Widerstände versucht nachzumessen. Der braune Kondesantor 
wurde ausgelötet, um die Widerstände darunter messen zu können und mein 
Meßgerät mißt ihn mit 2200nF. Vielleicht kann jemand mit nem Schaltplan 
helfen?
Bin für Hinweise dankbar, insbesondere was zuerst geprüft werden sollte.
Angehängte Dateien:
Gast #3446565
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Matthias Sch. schrieb:
> Der grosse Elko südlich der Ringkerndrossel sieht so aus, als hätte er
> Teile seiner Plastikhülle abgesprengt.

Das ist nur gummiartige Farbe oder Vergußmasse, die auch im Bereich der 
großen Elkos links reichlich auf die Platine gekippt wurde.
Die Bauelemente und auch die Lötstellen zeigen optisch keine 
Auffälligkeiten.
(Firma: matzetronics) #3446606
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Ich meine auch nicht die Vergussmasse, sondern die Tatsache, das oben 
Teile der Hülle gelöst sind. Es kann gut sein, das der mal heiss wurde 
und deswegen die Hülle angeschmort wurde.
Wer übrigens behauptet, das diese Drossel 30A vertragen soll, ist ein 
Spassvogel. Da habe ich in 400W PC Netzteilen schon welche mit deutlich 
kräftigeren Drähten gesehen. Ja, ich sehe, das die Jungs immer drei 
Drähte parallel geschalet haben - trotzdem halte ich das für 
grenzwertig.

Häng mal ein Oszi an die Sekundärseite, und schau, ob da während des 
Einschaltens etwas passiert.
Gast #3453480
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Der große ausgangsseitige Elko ist unbeschädigt. Es ist nur Vergußmasse 
über den Elko gekippt.
Über den beiden primärseitigen Elkos liegt eine Spannung von 304V. Also 
sollte die Gleichrichtung und diese Elkos i.O. sein.
Ausgangsseitig wird mit einem normalen Oszilloskop auch im 
Einschaltmoment nichts angezeigt.
Sämtliche Lötstellen wurden nachgelötet.
Die kleinen Elkos wurden alle getauscht, wobei die ausgebauten normale 
Abweichungen der Kapazität und des ESR gezeigt haben.

Wie weiter? Die Transistoren auslöten und nachmessen?
Wenn schon kein Schaltplan zu bekommen ist, kann jemand mit dem 
benutzten Schaltungsprinzip bei 13,8V/30A helfen?
#3453504
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Ist denn Spannung am Ladeelko da? (Vorsicht, >300V)

Falls ja: im Lastkreis des Schalters (meist FET, manchmal aber auch 
bipolar) liegt meist ein Sicherungswiderstand, wenige Ohm. Denen sieht 
man einen Defekt meist nicht (wenn sie aber kaputt sind, ist meist noch 
mehr faul).

Irgendwo auf der kleinen Platine sitzt wahrscheinlich ein IC (TLxxx, 
UC28xx). Schau, ob das Teil ausreichend Versorgungsspannung hat.

edit: ersten Teil ziehe ich hiermit zurück :-)
Gast #3453563
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Danke für die Tipps!
Ein IC ist nicht zu finden. Deshalb fragte ich nach dem möglichen 
Schaltungsprinzig.
Auf der kleinen Platine sind 2 BE mit 4 Anschlüssen B7A5F o.ä.. Wenn 
nötig, kann die kleine Platine noch mal vergrößert fotografiert werden.
Auf der großen Platine sind eingangsseitig 2 Leistungs-BE und auf der 
Ausgangsseite 2 Kleinsignaltransistoren und 1 Leistungs-BE sowie ein 
7805 ? verbaut.
Haben Sicherungswiderstände ein besonderes Kennzeichen? Oder müßte da 
eine besondere Bezeichnung dran sein?
#3453883
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Ich hatte schon mal ganz viel Spaß mit diesen lächerlichen 
Alibi-Zigarettenanzünderbuchsen. Überprüfe mal die DC-Seite auf Schluß.

Sicherungswiderstände haben meist eine Art keramischen Überzug, viele 
normale Leistungswiderstände aber auch. Ist nicht einfach zu 
unterscheiden.

Übrigens dürfte das Gerät ein einfacher Gegentakt-Flußwandler sein.

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