Es ist ja allgemein bekannt, dass beim erhitzen von Materie die brownsche Bewegung, somit die durchschnittliche Molekulargeschwindigkeit und somit auch die Masse zunimmt (m=mr/squr(1-v²/c²). Somit wird diese Materie wegen der erhöhten Masse durch die Gravitation weiter zusammengedrückt, womit sich wieder die Themperatur erhöht. Ab einer bestimmten Themperatur müsste dann das ganze System ins kippen kommen und ein Teufelskreis entsteht. Auf welche Themperatur müsste man dazu 1/2 kg Baustahl erhitzen?
Ohne jetzt zu rechnen: Mit der erhöhten Temperatur dehnt sich das System aus, und bei einem Kilogramm Baustahl dürfte die Gravitation immer schwächer sein als der durch die Temperatur erzeugte Druck (d.h. die durch die Brownsche Bewegung verursachte Geschwindigkeit ist nicht kleiner als die Fluchtgeschwindigkeit). Anonymous User schrieb: > Somit wird diese Materie wegen der erhöhten Masse durch die Gravitation > weiter zusammengedrückt, womit sich wieder die Themperatur erhöht. Aber die erhöhte Temperatur bewirkt auch wieder eine Ausdehnung (inkl. Abkühlung). Das ganze dürfte also maximal ein stabiler Zustand erreichen, mit gigantischen Ausmaßen, und vermulich auch deutlich unter einem Punkt, wo relativistische Effekte eine Rolle spielen. Interessant wird das ganze erst, wenn man etwas mehr Masse nimmt, die bereits bei "normalen" Temperaturen einen gewissen Gravitationsdruck aufbauen kann. Da reden wir aber über ein paar Sonnenmassen, vielleicht ~10000.
Anonymous User schrieb: > Es ist ja allgemein bekannt, dass beim erhitzen von Materie die > brownsche Bewegung, somit die durchschnittliche Molekulargeschwindigkeit > und somit auch die Masse zunimmt (m=mr/squr(1-v²/c²). Werden da die Bausteine mehr? Kurt
1. Gegenüber der Bindungskräfte spielt die brownsche Molekularbewegung nur eine untergeordnete Rolle, da in festem Stahl die Teilchen nur um ihren Gitterplatz schwingen. 2. Ist der Effekt der thermischen Expansion bei 1/2kg Baustahl um ein vielfaches höher als der Effekt der Gravitation. Ab einem bestimmten Punkt würden dann noch Quantenkräfte (Fermi-Druck) eine Rolle spielen. Der "Teufelskreis" von dem du sprichst entsprich ja der Entstehung eines schwarzen Lochs, da am Ende des Teufelskreises eine Singularität ensteht. (Gravitation nimmt immer weiter zu, Abmessungen immer weiter ab) Der Teufelskreis kann nur enstehen wenn die Gravitationskraft den Fermi-Druck übersteigt. Das absolute theoretische Minimum für den Zustand ist glaube ich etwa 2 Sonnenmassen. Also mit 1/2 kg Stahl wird das nix....
Arsch Gwaf schrieb: > Der "Teufelskreis" von dem du sprichst entsprich ja der Entstehung eines > schwarzen Lochs, da am Ende des Teufelskreises eine Singularität > ensteht. (Gravitation nimmt immer weiter zu, Abmessungen immer weiter > ab) Nicht unbedingt "Schwarzes Loch". Im Beispiel wirkt ja erstmal nur die Brownsche Bewegung der Gravitation entgegen. Wenn die Atome auf Atomradius zusammengedrückt werden, kann ein weiterer Gleichgewichtspunkt entstehen, der deutlich vor der Entstehung eines Schwarzen Lochs liegt.
Auf der Ebene von Atomen kann man Gravitation getrost ignorieren. Garivitation ist viel zu schwach um da bei einzelnen Atomen irgendetwas zu bewirken. Erst die summierten schwachen Kräfte von Milliaren von Milliarden von Milliarden von Milli... Atomen bewirkt da etwas. Die Ebene der Atome ist von elektrostatischen Kräften beherrscht. Auch wenn Atome aus weiter Entfernung elektrisch neutral sind (gleiche Anzahl Protonen wie Elektronen), so gilt das nicht mehr, wenn man sich dem Atom nähert. Denn einige Elektronen sind näher an mir drann als der positiv geladene Kern. Atome durchdringen sich im Normalfall nicht, weil sich die Elektronenhüllen gegenseitig abstossen. Das ist der Grund, warum ich beim Sitzen nicht durch meinen Sessel durch falle, selbst wenn meine Atome und die Atome des Sessels zu 99% aus leeren Raum bestehen. Die elektrostatische Abstossung der Elektonenhüllen der Atome trägt mich.
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