Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik "Polung" bei Opto-Triacs


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Timo (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo zusammen,

ich habe eine Frage zur Ansteuerung eines Triacs über einen Optokoppler 
mit Triacausgang. Spielt es eigentlich eine Rolle, wie herum die AC 
Seite angeschlossen wird? In den Datenblättern wird praktisch 
ausnahmslos Pin 4 auf das Gate des Triacs und Pin 6 auf A2 gelegt.

In einer AppNote von Fairchild 
(http://www.fairchildsemi.com/an/AN/AN-3004.pdf) steht beispielsweise, 
dass die Detektoren symmetrisch aufgebaut sind, aber dennoch sind alle 
Beispielschaltungen nach obigem Muster geschaltet.

MUSS das so sein oder ist das bloß Konvention, bzw. aus 
zeichnungstechnischen Gründen so? D.h. könnte ich Pin4 und Pin6 
vertauschen?

Wäre für Informationen dazu dankbar!

Gruß
Timo

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Timo schrieb:
> MUSS das so sein oder ist das bloß Konvention, bzw. aus
> zeichnungstechnischen Gründen so? D.h. könnte ich Pin4 und Pin6
> vertauschen?

Jo, du kannst anders herum polen. Funktioniert genauso, weil eben im 
Ausgang des Optotriac ein Triac ist (duh!). Habe ich hier auch schon oft 
gemacht und ist kein Unterschied in der Funktion. Nur die Eingangs LED 
solltest du nicht verpolen :-)
Du musst auch vermeiden, mit dem Optotriac direkt Lasten zu schalten. 
Das geht nur bei sehr kleinen Lasten gut, sonst nicht. Das steht aber 
auch im Datenblatt.

: Bearbeitet durch User
von Knut B. (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Matthias Sch. schrieb:
> Du musst auch vermeiden, mit dem Optotriac direkt Lasten zu schalten.
> Das geht nur bei sehr kleinen Lasten gut, sonst nicht.

Das kommt sehr auf den verwendeten Optotriac an. Andere sagen auch SSR 
dazu. Vishay bietet einige Teile im DIP8-Gehäuse, die durchaus bis 50W 
an 230V schalten können. Der VO4256 ist zum Beispiel so ein Kandidat.

http://www.vishay.com/docs/84798/vo4254.pdf

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Das kommt sehr auf den verwendeten Optotriac an. Andere sagen auch SSR
> dazu. Vishay bietet einige Teile im DIP8-Gehäuse, die durchaus bis 50W
> an 230V schalten können. Der VO4256 ist zum Beispiel so ein Kandidat.
>
> http://www.vishay.com/docs/84798/vo4254.pdf
In der o.a. Application Note geht es um die MOC3041-3063 Serie. Ich habe 
mit den Dingern recht viel experimentiert und weiss daher, das es mit 
den Teilen nicht geht. Sobald du mehr als ca. 0,5 W an 230V~ schalten 
möchtest, kleben die Dinger im Ein-Zustand. Das heisst, sie schalten 
genau einmal :)

von Knut B. (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Matthias Sch. schrieb:
> Das heisst, sie schalten
> genau einmal :)

Ja, bei den MOC-Dingern ist das wohl so.

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.