Markierball (101,4 kHz) orten

Gast #3460874
Lesenswert?

Von 3M gibts Kugelmarker, die für verschiedene Netze (Wasser, Abwasser, 
Strom, Telefon...) verschiedene Frequenzen haben/vermutlich auf 
verschiedene Frequenzen reagieren. Weiß jemand, wie das Prinzip da genau 
ist?

Weil einfach die Frequenz aussenden und lauschen dürfte schiefgehen, für 
mich (als HF-Laie) klingt plausibel, das ich Energie über eine bestimmte 
Frequenz liefer und dann bei der 101,4 kHz lauschen müsste. Kennt sich 
jemand mit den Dingern aus?

Produktinfos siehe
http://multimedia.3m.com/mws/mediawebserver?mwsId=SSSSSufSevTsZxtUnx_vmx_SevUqevTSevTSevTSeSSSSSS--&fn=Marker%20Data%20Table%209-7-06.pdf
Gast #3461218
Lesenswert?

Jörg Wunsch schrieb:
> Da sie bis zu 1,5 m in der Erde orten können wollen,

1,5m finde ich je nach Bodenbeschaffenheit seeehr optimistisch. Es 
könnte aber durchaus mit geeignetem Metallsuchgerät möglich sein, diese 
"Bälle" in Resonanz zu bekommen. Was sie dann irgendwas RFID-mäßig 
antworten wäre eine andere Geschichte. Falls Du solche Bälle hast, 
kannst Du uns ja mal Deine späteren Erkenntnisse 
mitteilen.http://de.wikipedia.org/wiki/RFID
Gast #3461244
Lesenswert?

Da die verschiedenen Bälle verschiedene Frequenzen nutzen, kann ggf. 
schon die Frequenz der Unterschied sein - eine wirkliche elektronische 
Schaltung muss dafür noch nicht einmal drin sein.  Die tags zum 
Diebstahlschutz im Kaufhaus arbeiten zum Teil auch einfach passiv, mit 
einer scharfen Resonanz. Die Technik mit Megnetostriktiver Kopplung an 
eine mechanische Resonanz ist interessant und trotzdem kostengünstig. 
Mit einem passenden Detektor wäre so etwas wohl auch auf 1,5 m zu orten.
Moderator Persönliche Seite #3462232
Lesenswert?

Ulrich schrieb:
> Da die verschiedenen Bälle verschiedene Frequenzen nutzen, kann ggf.
> schon die Frequenz der Unterschied sein - eine wirkliche elektronische
> Schaltung muss dafür noch nicht einmal drin sein.

Da sie aber angeben, dass man auch kundenspezifische Informationen
darin unterbringen kann, glaube ich nicht an eine Primitivlösung.
#3462293
Lesenswert?

Jörg Wunsch schrieb:
> Ulrich schrieb:
>> Da die verschiedenen Bälle verschiedene Frequenzen nutzen, kann ggf.
>> schon die Frequenz der Unterschied sein - eine wirkliche elektronische
>> Schaltung muss dafür noch nicht einmal drin sein.
>
> Da sie aber angeben, dass man auch kundenspezifische Informationen
> darin unterbringen kann, glaube ich nicht an eine Primitivlösung.

Soweit ich das mitbekommen habe gibt es die "passiven" Kugeln ohne 
programmierbare Infos und die "ID"-Varianten, in die man noch Infos 
einprogrammieren kann. Für letztere benötigt man aber ein anderes 
Ortungsgerät.
Moderator Persönliche Seite #3462317
Lesenswert?

Reinhard S. schrieb:
> Soweit ich das mitbekommen habe gibt es die "passiven" Kugeln ohne
> programmierbare Infos und die "ID"-Varianten, in die man noch Infos
> einprogrammieren kann.

Gut, das klingt plausibel.  Damit genügt es natürlich, eine Art
Dipmeter ("Minensuchgerät" ;-) für die genannten Frequenzen zu
bauen, um die Teile überhaupt orten zu können — wenn dem so ist, wie
du das vermutest.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren