Altium - Board Cut Outs oder Pads für einfache Bohrungen und Langlöcher

OP #3477390
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Hallo

Bei Ausschnitten (Löcher oder Langlöcher) in einem PCB stellt sich bei 
mir die Frage ob diese als Board Cut Out oder als Pad realisiert werden 
sollten.

Grundsätzlich übernehme ich die PCB Kontur immer aus einem M-CAD 
Programm.
Erst importierte ich die Geometrie aus einer Step 214, aber in einem 
anderen Thread wurde mir empfohlen den DXF Import zu verwenden.

Siehe Thread: Beitrag "Altium Board Cut Outs von bestehenden Objekten erstellen"

Nun habe ich am Rand von gefrästen PCBs einige Bohrungen damit die 
einzelnen PCB dann aus dem Nutzen gebrochen werden können.
Diese Löcher übernehme ich aus dem DXF mit T(Tool) V (Convert) 
B(BoardCutOut).
Siehe Bild „Printstege“ im Anhang

Sollten solche Löcher dann als Pad oder als Board Cut Out realisiert 
werden?

Ein Unterschied ist auf jedem Fall die Drill Table, in dem runde Board 
Cut Outs nicht aufgelistet werden.
Gibt es da fertigungstechnisch eine richtige/falsche Variante?

Schön wäre es, wenn ich mir eine durchgängige Linie angewöhnen könnte.

MfG
#3477669
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Ich gebe Langlöcher als PADS aus, damit bekommen sie eine eigene Drill 
Datei. Man kann sicher auch einfach die Löcher als Board Cut Out 
definieren.

Wie du das machst ist dir Überlassen, allerdings musst du dein Vorgehen 
mit dem Fertiger abstimmen. wenn du Langlöcher als Pad ausführst 
benötigt man hier keine weiteren Informationen. Wenn du LP's nicht 
direkt bestellst sondern über einen Mittelsmann (Bestücker, so wie wir) 
ist das die Fehlermäßig unproblematischere Lösung. Wenn ihr jedoch ein 
anderes Vorgehen habt ist es sicher einfacher, es als Board Cut out zu 
nutzen.
Entscheidend ist sicher auch, ob du die LP Daten "nur" als Gerber Export 
oder als ODB++ ausgibst. In letzterem dürfte es auch wieder eindeutig 
(und somit egal) sein.
#3478920
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Da hab ich noch keine Möglichkeit gefunden. Aber da wir nur Löcher mit 2 
unterschiedlichen Durchmessern verwenden (und die jeweils 
durchkontaktiert und nicht durchkontaktiert) ist es kein Problem ein 
Bauteil anzulegen.
Wie gesagt sollte ODB++ eine Alternative sein, allerdings muss die Daten 
der Bestücker auch verwenden können.
Ich denke aber, wenn man eine DXF Zeichnung von der Platine hat (Davon 
gehe ich mal aus, wenn du sie importierst) kann man dieses mitsenden und 
ist somit auch eindeutig.
Der schnellere Weg ist der von dir vorgeschlagene.

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