Arduino mit Eclipse AVR-gcc Plugin programmieren

Gast #3478234
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Da der Editor der Arduino nicht besonders gut ist, möchte ich Eclipse 
als Entwicklungsplatform verwenden.

An Eclipse schätze ich besonders
- guten Suchfunktionen ( find in files )
- die Taste "F3" um direkt zu Wortdefintion zu springen
- show call hirarchy, um die Aufrufer einer Funktion schnell zu finden
- das "outline" umd direkt eine Funktion anwählen zu können.

Native gibt es Eclipse für Java, was mir bisher sehr entegen gekommen 
ist und für Python gibt es das Plugin "PyDef".

Ich habe diese Anleitung zur Installation verwendet:
http://playground.arduino.cc/Code/Eclipse

Hat jemand Erfahrung damit ?
Gast #3478268
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Ist beim AVR-Plugin eine Unterstützung für AVR-Dude und verschiedene 
Programmer mit drinn?

Ich bin nach der obigen Anleitung vor gegangen und habe festgestellt, 
dass der Arduino Download schon supported wird.

Dazu musste ich unter

Porperties->AVR->AVR-Dude

Ardino als Programmer einstellen.

Es hat allerdings erst funktioniert, nachdem ich für den Arduino-Uno an 
meinem Ubuntu den Port

/dev/ttyACM0

in der etwas versteckten Programmer Configuration eingestellt habe ( 
erreichbar mit dem Button "Edit" )
Gast #3478301
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Die Inbetriebnahme ohne Arduino Library geht erstaunlich schnell. Ich 
wusste gar nicht, dass man die Arduino Boards so gut ohne die 
Arduino-Lib in Betrieb nehmen kann. Damit eignen sich die Boards als 
günstiges PC-Interface zur Ansteuerung eigener Elektronik.

Hier mein Blink-Programm für die Benutzung des Uno ohne Arduino-Lib:
1
/*
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 * simple led blinking for Arduino Uno
3
 * without Arduino Library
4
 *
5
 * 8.1.2013 chris_
6
 *
7
 */
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#include <avr/io.h>
10
#include <util/delay.h>
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#define ARDUINOLED 5
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int main (void)
15
{
16
  DDRB  = ( 1 << ARDUINOLED ); // set the led pin to output
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  while(1)
19
  {
20
    PORTB ^= (1 << ARDUINOLED ); // toggle led pin by xor
21
    _delay_ms(500);
22
  }
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  return 0;
25
}
Gast #3729370
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>Welche Vorteile hat Eclipse

Eclipse hat vor allen Dingen Vorteile, wenn es ein größeres Projekt ist.
Man kann z.B. einfach mit F3 auf einen Funktionsnamem tippen und der 
Editor springt zu der Funktion im richtigen File. Außerdem kann man eine 
Call-Hierarchie anzeigen lassen. Das zeigt von welchen Stellen im 
Programm eine Funktion aufgerufen wird. Außerdem gibt es beim Eintippen 
schon eine erste Codekorrektur, die Rechtschreib- und Tippfehler 
beseitigt.
Zusätzlich lässt sich recht einfach die Versionsverwaltung Git 
einbinden.
#3730069
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chris_ schrieb:
>>Welche Vorteile hat Eclipse
>
> Eclipse hat vor allen Dingen Vorteile, wenn es ein größeres Projekt ist...
> Programm eine Funktion aufgerufen wird. Außerdem gibt es beim Eintippen
> schon eine erste Codekorrektur, die Rechtschreib- und Tippfehler
> beseitigt.
> Zusätzlich lässt sich recht einfach die Versionsverwaltung Git
> einbinden.
Hat aber Studio (bis auf Git) nicht die gleichen Vorzüge? Und Studio ist 
wohl schlanker (leichter) und transparenter?
Gast #3730118
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>Hat aber Studio (bis auf Git) nicht die gleichen Vorzüge?

Keine Ahnung. Die letzte Version von AVR-Studio war für mich 4x. Die 
aktuellen Versionen kenne ich nicht. Ich entwickle auch unter Linux, was 
mit AVR-Studio schwierig ist.
Der große Vorteil von AVR-Studio gegenüber Eclipse ist aber der 
eingebaute Simulator. Der ist sehr gut, wenn man nahe am Prozessor 
arbeitet.
Eclipse kann man auch mit dem Arduino Due verwenden.
Außerdem kann man Programme für den PC in Python, Java, C++ parallel zum 
MC-Projekt bearbeiten. Das ist insbesondere nützlich, wenn das Projekt 
aus mehren Plattformen besteht.
Gast #3739111
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Habe gerade das Spielchen wegen Eclipse oder AtmelStudio auf der Arbeit 
an der Uni durch. Ergebnis: Wir nehmen weiter AtmelStudio weil wir das 
schon immer gehabt haben.

Wirft man aber mal einen Blick auf die IDEs der Hersteller, dann kenne 
ich da außer AtmelStudio keine VisualStudio basierten IDEs, sondern nur 
Eclipse basierte (was natürlich nicht heißen muss das es nicht noch mehr 
gibt).

Hier mal eine kleine Aufzählung von denen die ich im Kopf hab:

Texas Instruments - Code Composer Studio
Freescale - Codewarrior
NXP - LPC Xpresso
STM - STM32Cube
Infineon - Dave 3

Übrigens gibt es unter http://mcuoneclipse.com/ ziemlich viele 
Informationen von einem Schweizer Prof. Unter anderem den Eintrag wie er 
seine Kurse mit Eclipse macht finde ich ziemlich gut (arbeitet viel mit 
Freescale)
http://mcuoneclipse.com/2014/05/18/constructing-a-classroom-ide-with-eclipse-for-arm/
Gast #3739663
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>Habe gerade das Spielchen wegen Eclipse oder AtmelStudio auf der Arbeit
>an der Uni durch. Ergebnis: Wir nehmen weiter AtmelStudio weil wir das
>schon immer gehabt haben.

Eclipse ist für Profis. Man muss länger damit arbeiten, damit es 
produktiv wird.

>Freescale - Codewarrior
Bei uns auf der Arbeit haben wird den Compiler von Freescale, benutzen 
aber als Enwtcklungs-IDE Eclipse.
Gast #3740228
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marcus schrieb:
> Eclipse ist für Profis. Man muss länger damit arbeiten, damit es
> produktiv wird.

Dem kann ich nur zustimmen aber AtmelStudio hab ich jetzt auch nicht 
gerade an einem Nachmittag komplett durchschaut. Komplexe Tools brauchen 
halt immer Einarbeitungszeit, da führt kein Weg dran vorbei.

marcus schrieb:
> Bei uns auf der Arbeit haben wird den Compiler von Freescale, benutzen
> aber als Enwtcklungs-IDE Eclipse.

Das schöne an Eclipse finde ich eben das es so Modular ist und das die 
meisten Hersteller ihre IDE auch als Plugin (für Eclipse) anbieten (wenn 
man es denn braucht). Natürlich kann man auch nur den Compiler nehmen 
aber das geht sogar mit VS.
#3740299
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Ihr vergesst das ganz gewichtige Argument: Plattformunabhängigkeit.

µCs schreien nach Windows-Umgebungen, und die will nicht jeder nutzen 
und dann noch zehn IDEs installieren.

Mein Eclipse unter MacOSX baut mir meinen Code für AVR (sowohl ATtiny, 
ATmega als auch ATxmega) und STM32. Den STM8 (SDCC liegt bereits auf der 
Platte) habe ich noch nicht ordentlich eingebunden und auch für MSP430 
muss ich da noch mal ran.

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