IT Netz zu TN-C bei einem Stromerzeuger

Gast #3479532
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Unsere Gartenhütte soll mit festen Steckdosen und Licht ausgestattet 
werden, eine eigene Stromversorgung gibt es nicht, daher habe ich einen 
2,1kW Generator mit Invertertechnik im Einsatz.
Bisher hatte ich immer eine Kabeltrommel in die Hütte gestellt, an der 
ich zwei Lampen und diverse Geräte (kleine Musikanlage, Fernseher, 
Laptop usw.) angeschlossen hatte. Funktioniert einwandfrei, geerdet ist 
der Generator auch.

Da ich hier ein IT Netz vorliegen habe und mein Generator keinen 
Isolationswächter hat, bin ich auf die Idee gekommen, ein TN-C (S) Netz 
daraus zu machen. Mit FI und einer 6 Ampere Sicherung (max. 1380W).

Würde das funktionieren? Bitte nicht mir VDE Regeln werfen, ich weiß das 
ich hier ein mobiles Gerät zu einem Ortsfestem mache.
Angehängte Dateien:
Gast #3479949
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Sollte so OK sein, ich sehe kein Problem bei dem Umbau.

Deine geplante Netzform heist übrigens nur TN-S ohne C. Schutzleiter und 
Neutralleiter sind zwar zum Potentialausgleich mteinander verbunden, es 
gibt keinen Nulleiter.
Gast #3479998
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Kann man so machen, jedoch vorsicht für diejenigen die so eine 
Konstruktion an das Hausnetz anschließen wollen. Hier müssen dann 
sämtliche Verbindungen des EVU getrennt sein und nicht nur L1-3. Aber ob 
das der Generator überlebt?
Gast #5174538
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Es ist kein Problem aus einem IT-Netz Generator durch eine PEN-Brücke 
zum T-N-S Netz zu machen. Das hat nichts mit Festanschluss zu tun. Deine 
Schukoleitung entspricht einem T-N-S Netz und somit fliessen 
Fehlerstrome über PE - PEN-Brücke zu N und letztendlich zum Sternpunkt 
bzw. N der Spule.
Ein RCD wäre hier ratsam - 30mA Personenschutz
Gast #5933182
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Frage zur praktischen Umsetzung dieser Brücke:
Wo genau würdet ihr die setzen?

Generator umbauen?
Einspeisekabel manipulieren?
Einspeisepunkt manipulieren?
Bei einer PEN Brücke nach dem Stromerzeuger dürften die anderen 
Steckdosen am Gerät nicht mehr genutzt werden weil die PEN Brücke das 
Sicherheitskonzept IT Netz aushebelt, oder?
Gast #6677764
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Ralph S. schrieb:
> Ganz sicher nicht: klassische Nullung ist nicht erlaubt und das hat
> seinen Grund.

Eine PEN Brücke an einem Gernerator ist doch keine klassiche Nullung...
Oder doch - ach dann lass sie halt weg.
Auf eigene Gefahr! Ich bin kein Profi!
Dies stellt keine Beratung dar!
#6677852
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Lars schrieb:
> Da ich hier ein IT Netz vorliegen habe und mein Generator keinen
> Isolationswächter hat, bin ich auf die Idee gekommen, ein TN-C (S) Netz
> daraus zu machen. Mit FI und einer 6 Ampere Sicherung (max. 1380W).
>
> Würde das funktionieren?

Also letztlich machst Du  dort TN-S  Netz daraus.

Das paßt dann so wie im Umbau.png gezeichent.

Ein solider Staberder, der eine sehr gute Verbind ung zu der als "grüne 
Klemme" bezeichneten Stelle hat,
ist sicherheitsrelevant -- es darf und soll durchaus 6..10mm2 als 
Anschluß grün gelb genutzt werden :)

noch ein Hinweis:
Der B6 muß nicht auslösen, ist Dir klar?
Denn der Inverter Generator dürfte deutlich unter 9A abregeln,
je nach Typ.
Gast #6678426
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Die höhere Sicherheit würde hier ein TT-Netz geben.
Warum einen Pol des Generators erden?
Der Fehlerstromschalter löst aus, wenn ein Differenzstrom der 
entsprechenden Größe fliest.
Was benötigt wird ist eine ordentliche Erde! Staberder oder Ringerder.
Dieser ist mit allen metallischen Gehäusen über einen PE - Leiter zu 
verbinden (über Steckdose oder direckt), einschließlich Motorblock des 
Stromgenerators.
Das Ziel, die Verhinderung eines gefährlichen Stromflusses durch den 
menschlichen Körper wird so erreicht.
Der Vorteil ist weiterhin, dass beim Feinschluss im Generator gegen Erde 
der FI  nicht anspricht, sofern die angeschlossenen Geräte in Ordnung 
sind und das Licht nicht aus geht.

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