Leo schrieb:
> Wie kann ich das im Formular einstellen, dass ich ein
> (Freeware-)Eagle-Layout, welches nur 100x80 groß ist, "mittig" auf eine
> 100x160-Platine bekomme, damit die nicht im Gehäuse umherrutscht?
Dann musst Du ein 100*160-Layout erstellen und den relevanten Teil
darauf richtig platzieren. Den Leiterplattenhersteller interessiert nur
die in einem Layer definierte Außenkontur der Leiterplatte.
Ich vermute, dass Du eine sehr kleine Stückzahl (=1?) möglichst billig
herstellen lassen möchtest. Um einen der heute üblichen "Kampfpreise" im
Sub-100€-Bereich machen zu können, darf die Übertragung des Layouts für
den Hersteller nur mit minimalem Aufwand möglich sein. Und das bedeutet
eben auch, dass die Kontur eindeutig sein muss. Natürlich bieten die
meisten Hersteller auch die Komfortversion an, lassen sich das aber ggf.
separat vergüten. Dann wird der Hersteller die Kontur selbst setzen und
Dir dann die Gerber-Dateien o.ä. zuschicken, welche Du dann explizit
absegnen musst. Das sind etliche Arbeitsschritte, die normalerweise
nicht vorgesehen sind, Aufwand und damit Kosten verursachen.
Ggf. kannst Du auch einfach die Leiterplatten in 100*80 erstellen und
mit einem Editor die Koordinaten der Außenkontur händisch anpassen. Es
gibt ja haufenweise Gerber-Viewer, z.B GCprevue, um das Ergebnis zu
kontrollieren.
> Der Rest der Platine soll natürlich "leer" sein.
> Das was geätzt werden muss ist nur 100x80.
Ähh, falsch. Der Leiterplattenhersteller muss natürlich die restliche
Fläche auch freiätzen.
> Hat das was mit dem "Abmaße des Nutzen" und "Maße Einzelplatine" zutun?
> Wo liegt denn da der Unterschied?
Das wurde schon erklärt. Vielfach muss auch vereinbart werden, wer die
Fräs- und Ritzkonturen des Nutzens erstellt: der Kunde oder der
Hersteller. Ich habe für verschiedene Projekte schon mit beiden
Varianten gearbeitet. Üblicherweise überlässt man die Nutzenerstellung
aber dem Leiterplattenhersteller, damit er eine optimale Ausnutzung der
Fläche erzielen kann. Dann erstellt der Leiterplattenhersteller auch die
Vorlagen für die Pastenschablonen.
Bei größeren Serien kann es durchaus mehrere Iterationen benötigen, den
optimalen Nutzenaufbau zu bestimmen, denn hierfür muss man auch die
Eigenschaften von Bestückungsautomaten, Lötofen, Lötwelle, Prüfadapter,
Montageplätzen usw. berücksichtigen.