Nun ist es wohl bald vollbrach und unser nächstes Blässchen scheint zu platzen. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/prokon-fragwuerdiges-geschaeftsmodell-drohende-pleite-a-942773.html Ich hatte die mir vor ein paar Jahren auch mal angeschaut, allerdings gefiel mir deren pentrante Werbung nicht und ich habe davon Abstand genommen. War wohl ganz gut, denn belastbare Zahlen waren auch damals nicht zu bekommen, sondern nur Versprechungen. Hält von denen noch jemand Genussrechte und wenn ja, wie wollt ihr jetzt verfahren? Das Schreiben und das Formular kann man auf der Seite von Prokon finden. http://www.prokon.net/index.php?id= Ich denke mit diesem Verhalten ist die Insolvenz vorprogrammiert. Ich meine mich an eine Bank zu erinnern, die mit ähnlichen Maßnahmen versucht hat, einen Fond zu retten. Hat auch nicht geklappt.
Wenns nach den Schreiberlingen geht, ist Prokon schon seit 7 Jahren pleite...
Marek Walther schrieb: > War wohl ganz gut, denn belastbare Zahlen waren auch damals > nicht zu bekommen, sondern nur Versprechungen. Ein hoch auf deine Nase, aber dann sage doch mal welche Anlage empfehlenswert und sicher wären? Wetten, das du keine kennst, wie die meisten. Wer mit Geldanlagen zocken will, muss eben ein Profi sein (die aber auch Verluste machen) und weitere Vorteile, wie Gratisaktien/Vorzugsaktien bekommen, aber auf jeden Fall einen Fuß in der Tür vom Anlageunternehmen haben und das haben Privatanleger gewöhnlich nicht. Marek Walther schrieb: > wie wollt ihr jetzt verfahren? Selbst wenn die noch mal die Kurve kriegen, ist das oft nur aufgeschoben, nicht aufgehoben. Hat ja bei Holtzmann (Baukonzenrn) auch nicht geklappt. Daher, rette was du retten kannst und lerne draus. Solche Geldanlagen sind reines Glücksspiel von Leuten, die das Spiel besser spielen können als du.
Michael ... schrieb: > Marek Walther schrieb: >> War wohl ganz gut, denn belastbare Zahlen waren auch damals >> nicht zu bekommen, sondern nur Versprechungen. > > Ein hoch auf deine Nase, aber dann sage doch mal welche > Anlage empfehlenswert und sicher wären? Wetten, das du keine > kennst, wie die meisten. Wer mit Geldanlagen zocken will, > muss eben ein Profi sein (die aber auch Verluste machen) > und weitere Vorteile, wie Gratisaktien/Vorzugsaktien bekommen, > aber auf jeden Fall einen Fuß in der Tür vom Anlageunternehmen > haben und das haben Privatanleger gewöhnlich nicht. Wer bitte hat was zu verschenken? Wer etwas die Nase in den Wind hält, kann heute sein Geld schon ganz gut in Aktien und Fonds anlegen. Man darf nur nicht zu gierig werden um muss bereit sein, seine Fond oder Aktien länger zu halten. Ich hatte mich damals über Prokon informiert und bin auch zu einer Veranstaltung von Prokon gegangen. Insgesamt war das alles ganz nett und 8% mit halbjährlicher Auszahlung können einem schon mal den Mund wässrig machen. Aber Geschäftsberichte mit belastbaren Zahlen wie die 8% erwirtschaftet werden, gab es nicht. Man gab sogar ganz unumwunden zu, dass man zur Zeit eher Minus macht und sich die Windparks erst später rechnen werden. Das war mir alles etwas zu windig. Desweiter ging es hier um Genussscheine, die Investitionsmöglichkeit mit den höchsten Risiken. Auf der anderen Seite hatte ein Bekannter ca. 3 Jahre Prokon Genussscheine gehalten und die Zinszusagen wurden auch eingehalten. Am Anfang scheit die Pyramide wohl noch funktioniert zu haben. > Marek Walther schrieb: >> wie wollt ihr jetzt verfahren? > > Selbst wenn die noch mal die Kurve kriegen, ist das oft > nur aufgeschoben, nicht aufgehoben. Hat ja bei Holtzmann > (Baukonzenrn) auch nicht geklappt. > Daher, rette was du retten kannst und lerne draus. > Solche Geldanlagen sind reines Glücksspiel von Leuten, > die das Spiel besser spielen können als du. Ich denke auch, wenn man seine Emittenten schon auf der Webseite zum Bleiben nötigen muss, dann ist das Ende sehr nahe.
Marek Walther schrieb: > Ich hatte mich damals über Prokon informiert und bin auch zu einer > Veranstaltung von Prokon gegangen. Wer in der U-Bahn wirbt dem gebe ich kein Geld. Er adressiert Teilhaber mit denen ich nicht im gleichen "Venture-Boat" sitzen möchte. Den Laden habe ich nie beachtet, wenn ich mir das verlinkte Schreiben anschaue weiß ich warum. 330,4 Mio Zinszahlungen sind dort aufgeführt zu 8% im Schnitt. 4,13 Mrd (G€) Kapital das die Hand aufhält (simple Zinsrechnung). 1,354 G€ "Genussrechtskapital" Womit sich mir 2 Fragen stellen: 25,2% Kapitalrendite (340 M€ Auszahlung auf 1,35 G€ wirtschaftendes Kapital) Das schafft eine Deutsche Bank mit Margen im 1000% Bereich (1% an die Zentralbank 10% vom Kreditnehmer) aber kein Produktionsunternehmen. Frage 1) Wer ist so blöd die Formulierung " gehört auch eine faire Beteiligung an den stillen Reserven," anders zu verstehen als das er sein eigenes Geld sieht? ---- 4,13 G€ Kapital 1,35 G€ "Genussrechtskapital" ---- 2,78 G€ andere Mittel Frage 2) Wo ist (a) der Rest der Kohle und (b) wie könnte so ein Laden kein "Operativ Positives Ergebnis" vorweisen? Ein Schneeball, in 5 Minuten zu erkennen.
Timm Thaler schrieb: > Wenns nach den Schreiberlingen geht, ist Prokon schon seit 7 Jahren > pleite... Wenn sie bisher genug Dumme gefunden haben hält sich so ein Schneeballsystem vielleicht länger als man vermuten würde. Von denen habe auch ich immer wieder Werbebriefe erhalten. Wanderten alle in die Tonne. Wenn ich schon "Genussrechte" lese ...
Jens Martin schrieb: > Wer in der U-Bahn wirbt dem gebe ich kein Geld. Bei welcher Bank hast Du dann ein Konto? g. c. schrieb: > Wenn ich schon "Genussrechte" lese Was ist an Genussrechten jetzt falsch? Es gibt Höfe, die geben Genussrechte aus, Imkereien, also Kleinbetriebe, die für Neuinvestitionen Geld benötigen und dafür die Investoren am Betrieb beteiligen. Bei dieser Art Genussrechten stehen reale Investitionen hinter dem Geld. Der Traktor, die Honigschleuder, das Windrad lösen sich nicht einfach in Luft auf. Dagegen bauen wir auf ein Finanzsystem, das aus 2 Eur Einlage aus dem Nichts 100 Eur schafft, und glauben, dass das gutgeht. Und wenn es nicht gutgeht, wird der blöde Steuerzahler es schon richten. Ich habe den Eindruck, dass sich Prokon mit seinem 8 oder 6% Renditeversprechen etwas übernommen hat. Was aber nichts daran ändert, dass hier ein Unternehmen systematisch kaputtgeschrieben wird. Erbärmlich, wie sich die Schreiberlinge sämtlicher Presse hier instrumentalisieren lassen.
Die Gier ist grenzenlos... Der "normale" Weg: man hat eine Geschäftsidee. Und will damit Geld verdienen. Ist ja erst mal nicht schlecht. Dann muss man schauen, ob man damit tatsächlich Geld verdienen kann. Da gibts 4 Möglichkeiten: 1. nein 2. vielleicht 3. wahrscheinlich 4. auf jeden Fall Genau weiss man es vorher nie (ausser nein, das weiss man meist schon). Will man jetzt von anderen Geld, um das umzusetzen, muss man Modelle entwerfen, um die Anleger zu überzeugen. Ist sachlich nichts da, hilft nur noch deutliches Gewinnversprechen, um die Dummen zu fangen. Klar zahlt man auch mal einen Risikoaufschlag, aber wenn das 4fache des marktüblichen Zinses versprochen wird, weiss man, dass alle offiziellen Geldgeber müde abgewunken haben. Kommt immer wieder mal. Palmöl, Öl aus Abfällen, Tropenholz usw. Wenn die für ihren Kram das Geld für 3% bekommen hätten, wwären sie nicht auf ihre 8%-Werbetour gegangen. Zu Verschenken haben selbst echte Gutmenschen auf Dauer nichts. Äusserst dreist der Ballon, jetzt auch die Leute zu erpressen, wenn sie versuchen, ihre fälligen Zinsen einzufordern. Nur, um das System noch ein paar Monate weiterlaufen zu lassen ... Ist aber nichts neues, funktioniert immer wieder, wenn die Dollarzeichen in den Augen blitzen.
Timm Thaler schrieb: > g. c. schrieb: >> Wenn ich schon "Genussrechte" lese > > Was ist an Genussrechten jetzt falsch? Es gibt Höfe, die geben > Genussrechte aus, Imkereien, also Kleinbetriebe, die für > Neuinvestitionen Geld benötigen und dafür die Investoren am Betrieb > beteiligen. > > Bei dieser Art Genussrechten stehen reale Investitionen hinter dem Geld. > Der Traktor, die Honigschleuder, das Windrad lösen sich nicht einfach in > Luft auf. Beim Kleinbetrieb mag das stimmen und ist vielleicht noch überschaubar. Bei den Großen ist es das aber nicht. Das zeigt doch der aktuelle Fall. Vor diesem Anbieter wird schon lange gewarnt. http://www.faz.net/aktuell/finanzen/anleihen-zinsen/zwischen-aktie-und-anleihe-genussrechte-locken-mit-hohen-renditen-12562992.html In einer Nullzinsphase hohe Renditeversprechen von 10%? Wo soll das Geld herkommen? > Dagegen bauen wir auf ein Finanzsystem, das aus 2 Eur Einlage aus dem > Nichts 100 Eur schafft, und glauben, dass das gutgeht. Und wenn es nicht > gutgeht, wird der blöde Steuerzahler es schon richten. Und Genussscheine sind da anders? Was sind die Papierchen denn Wert wenn's eng wird oder kracht? Zitat aus Wikipedia "Genussrecht ist ein juristischer Begriff aus dem deutschen Schuldrecht. Ein Genussschein ist eine Anlageform, die z. B. Rechte am Reingewinn einer Gesellschaft übergibt. Das Stimmrecht ist dabei immer ausgeschlossen. Die Rendite ist oft recht hoch, bei einer Insolvenz oder einer Liquidation erfolgt die Rückzahlung der Einlage des Genussscheininhabers aber erst nach vollständiger Befriedigung aller anderen Gläubiger. Der Totalverlust der Einlage ist also möglich." > Ich habe den Eindruck, dass sich Prokon mit seinem 8 oder 6% > Renditeversprechen etwas übernommen hat. Etwas? > Was aber nichts daran ändert, > dass hier ein Unternehmen systematisch kaputtgeschrieben wird. > Erbärmlich, wie sich die Schreiberlinge sämtlicher Presse hier > instrumentalisieren lassen. Kann man auch anders herum sehen. Eine solide Anlage kann keiner so leicht "kaputtschreiben". Einen aufgebauschten Wackelkandidaten trifft es halt früher oder später.
g. c. schrieb: > Eine solide Anlage kann keiner so > leicht "kaputtschreiben". Man hat sich ja auch über 7 Jahre redlich bemüht.
Timm Thaler schrieb: > g. c. schrieb: >> Eine solide Anlage kann keiner so >> leicht "kaputtschreiben". > > Man hat sich ja auch über 7 Jahre redlich bemüht. Klingt aber ein wenig nach Verschwörung. ;)
g. c. schrieb: > Kann man auch anders herum sehen. Eine solide Anlage kann keiner so > leicht "kaputtschreiben". Einen aufgebauschten Wackelkandidaten trifft > es halt früher oder später. So ist es. Und da Prokon für die "gute grüne Energie" tätig war, habe einerseits die Öko-Gutmenschen und andererseits die Gierhälse (6% / 8% Rendite) ihr Geld immer weiter 'reingepumpt. Da hält sich so ein Abzockunternehmen eben etwas länger. Es sind wohl nicht allein die bösen EVUs, die die Leute Besche...en.
H.Joachim Seifert schrieb: > Wenn die für ihren Kram das Geld für 3% bekommen hätten, wwären sie > nicht auf ihre 8%-Werbetour gegangen. Natürlich nicht, aber eine Bank hätte ihnen gar kein Geld gegeben da keine (oder nicht ausreichend) Sicherheiten vorhanden sind. 8% als nachrangige Venture Beteiligung ohne Stimmrecht und Handelsmöglichkeit ist extrem ungünstig. Das sammelt man nur ein wenn gleichzeitig auf die Öko-Tränendrüse oder ähnliches gedrückt wird. Da macht es aber keinen Sinn da die Windkraft vorhanden, großtechnisch genutzt und auch so finanziert wird. Timm Thaler schrieb: > Bei welcher Bank hast Du dann ein Konto? Bei keiner, bin bei der Sparkasse ;-) Timm Thaler schrieb: > Ich habe den Eindruck, dass sich Prokon mit seinem 8 oder 6% > Renditeversprechen etwas übernommen hat. Der "Eindruck" scheint mir durch Presseberichte zu entstehen, mein Eindruck ist das die ganze choose unseriös ist. Dieser Eindruck entsteht bei mir nicht durch die Verdummungsjournaille (die lese ich sowieso nicht die drei Nachrichten die 100 Anzeigenportale kopieren bekomme ich auch so mit) sondern durch das lesen der Verlautbarungen des Emittenden. > Was aber nichts daran ändert, > dass hier ein Unternehmen systematisch kaputtgeschrieben wird. > Erbärmlich, wie sich die Schreiberlinge sämtlicher Presse hier > instrumentalisieren lassen. Sorry, aber das ist ein sinnloser emotionaler Allgemeinplatz. Er dichtet den Presseorganen Fähigkeiten an die Sie schlicht nicht haben. Plausibel ist er für jene die nicht in der Lage sind selbst zu denken. Er kommt im übrigen immer wenn jemandem die Nachrichtenlage nicht passt. Zu Zeiten des Neuen Marktes war das eine endlose Litanei weil die Herdentiere nicht auf Warnungen hören wollten. Seitdem haben Sie nix gelernt, es scheint sinnlos zu sein da gegen anzuschreiben. Ich kann es auch kürzer Formulieren, so blöd wie die Leser ist nicht mal die Journaille.
H.Joachim Seifert schrieb: > Wenn die für ihren Kram das Geld für 3% bekommen hätten, wwären sie > nicht auf ihre 8%-Werbetour gegangen. Zu Verschenken haben selbst echte > Gutmenschen auf Dauer nichts. Vielleicht will Prokon bankenunabhängig bleiben. Warum nicht? g. c. schrieb: > Und Genussscheine sind da anders? Was sind die Papierchen denn Wert > wenn's eng wird oder kracht? Wenn es kracht nichts mehr. Wenn es kracht sind auch Aktien, GmbH-Anteile, Anleihen und sogar das eigene Leben futsch. Das kann ganz schnell gehen. Aber ohne Risiko... Marek Walther schrieb: > Insgesamt war das alles ganz nett und > 8% mit halbjährlicher Auszahlung können einem schon mal den Mund wässrig > machen. 8% und Gier? Banken und Eure Arbeitgeber wollen 25% und mehr machen - auf Eure Kosten - das regt Euch seltsamerweise nicht so auf. Wenn ich mir das alles durchlese wird mir klar, warum wir Deutschen mit die ärmsten in Europa sind. Obwohl wir so fleißig und erfinderisch sind, beziehungsweise es in der Vergangenheit gewesen sind.
Jens Martin schrieb: > Er dichtet > den Presseorganen Fähigkeiten an die Sie schlicht nicht haben. Komisch, bei Wulff hat die Presse angeblich diese Fähigkeiten, bei Prokon nicht? Jens Martin schrieb: > Bei keiner, bin bei der Sparkasse Kündigen! Die haben schon schon in der U-Bahn geworben.
Timm Thaler schrieb: > Komisch, bei Wulff hat die Presse angeblich diese Fähigkeiten, bei > Prokon nicht? Welcher Wulff? Die Figur der vor dem Gauckler den Posten hatte und wenigsten ncit die schlimmsten Katastrophen unterzeichnet hatte. Hat deine Verblödungspresse das eigentlich hinreichend klargestellt das es nicht um ein paar dämliche Übernachtungen ging als Sie ihn fertig machten? Was hat zudem das Pressetheater mit der Verblödung der Leser in Sachen Finanzanlagen zu tun. > > Jens Martin schrieb: >> Bei keiner, bin bei der Sparkasse > > Kündigen! Die haben schon schon in der U-Bahn geworben. Es ging mir nicht um ein Konto sondern um eine Beteiligung bzw. Anleihe. Max Bittesehr schrieb: > warum wir Deutschen mit > die ärmsten in Europa sind. Wer so blöd ist sich die Butter vom Brot nehmen zu lassen und einen hirnlosen Hosenanzug der nichts als Sprechblasen absondert wiederwählt hat es auch nicht anders verdient. Aber das ist noch mehr Mikrocontroller off opic als die verarsche bei Prokon.
> warum wir Deutschen mit die ärmsten in Europa sind.
Dann wollen wir mal hoffen, daß Rumänien und Bulgarien ihre
Restriktionen gegen die Armutseinwanderung Deutscher nicht verschärfen.
Max Bittesehr schrieb: > g. c. schrieb: >> Und Genussscheine sind da anders? Was sind die Papierchen denn Wert >> wenn's eng wird oder kracht? > > Wenn es kracht nichts mehr. Wenn es kracht sind auch Aktien, > GmbH-Anteile, Anleihen und sogar das eigene Leben futsch. Das kann ganz > schnell gehen. Aber ohne Risiko... Die Risiken sind aber nicht alle gleichverteilt und wenn man sich so machen "pösen Artikel" durchliest ... http://www.welt.de/wirtschaft/article123771773/Drohende-Prokon-Insolvenz-so-ernst-ist-die-Lage.html scheint's bei denen eng zu werden. Auch haben die auffällig viele Postwurfsendungen verschickt (habe etliche davon genervt weggeschmissen). Die waren auch nicht auf Billigpapier gedruckt und meistens recht umfangreich. Das alles muss einen haufen Geld gekostet haben.
Mich hat das schon länger gewundert. Schon vor Jahren gabs da kritische Berichte an jeder Strassenecke zu lesen. In Hamburg aber haben die munter weiter Werbungen in den U-Bahnen plaziert und weiter 8% Rendite versprochen, was in den Berichten jedoch schon auseinandergenommen und als Wölkchenbauen entlarvt worden war
Von einem anderen Graumarkt-platz- ... Rechtliche Bewertung: Der Emissionsprospekt der Wohnungsbaugesellschaft Leipzig-West legt offen dar, das neue Leipzig-West-Anleihen aufgelegt wurden, um hieraus fällige Inhaberteilschuld-verschreibungen auszuzahlen. Eine hochriskante Anlage. ... Ca.20.000 bis 30.000 Anleger sind um etwa 300 Mio. EUR geschädigt worden. Problematisch ist die viel zu niedrige *Eigenkapitalquote* des Unternehmens von nur 2,5 %. http://www.rechtsanwalt-thieler.de/index.php?id=343&tx_ttnews[tt_news]=413&tx_ttnews[backPid]=257&cHash=51c3b2adf7 Wie sich die Bilder doch gleichen. So rein technisch treffen beide ziemlich genau die Grauzone zwischen Anlegerverarsche und strafbarem Betrug. Realwerte müssen vorhanden sein um die Spielräume beim einkassieren auszunutzen. Die Intention des Betrügers in Personalunion mit dem an dramatischen Umständen gescheiterten ehrbaren Kaufmann ist mangels rechtssicherer telepathischer Untersuchungsmethoden nicht nachweisbar, ergo geht er straffrei aus. Die gleichnamige Vertriebsorganisation ist übrigens rechtlich getrennt. Genussscheine (= ScheinBarer Genuss) gibt es für die komischerweise nicht.
Timm Thaler schrieb: > Bei dieser Art Genussrechten stehen reale Investitionen hinter dem Geld. > Der Traktor, die Honigschleuder, das Windrad lösen sich nicht einfach in > Luft auf. Nur daß die Genußscheininhaber den letzten Rang auf der Gläubigerliste haben, wenn das Gebilde zusammenbricht - sie gehen also mehr oder weniger leer aus.
Uhu Uhuhu schrieb: > Nur daß die Genußscheininhaber den letzten Rang auf der Gläubigerliste > haben, wenn das Gebilde zusammenbricht - sie gehen also mehr oder > weniger leer aus. Es gibt aber durchaus Firmen die seriös handeln und die Papierchen zur Finanzierung von diesem und jenen verwenden ohne mit dem Bankstergesindel verhandeln zu müssen. Es macht Sinn sich das Geld bei den Sparern zu holen statt einen Vermittler dazwischenzuschalten. Dieser hält die Hand auf und ist meist mit allen Wassern gewaschen. Das Ausfallrisiko ist dafür im Zins eingepreist. Eine solide Sache, sie abzuschaffen hieße den Bankstern ein Monopol zu verschaffen und wer will das heutzutage? Wenn aber jemand von Wind inner Genossenschaft labert aber keine gründet sondern die Vertriebsprovisionen über eine namensgleiche Gesellschaft einsackt, ja wenn jemand so etwas macht dann Frage ich wie blöd meine Mitmenschen sind das Sie solch simple Konstruktion nicht durchschauen. Meiner Meinung nach konsumieren Sie zu viel Verblödungsmedien die der ideologischen Massentierhaltung dienen und die bei Begriffen wie Aufklärung, Redlichkeit oder gar Anstand anfangen ein Wörterbuch zu suchen. Übrigens: Selbst bei "Finanzdienstleistern" gibt es seriöse Unternehmen man muss nur eines kennen, das weiß man aber erst wenn es knallt. Auch sind Sparguthaben für das derzeitige Risiko sehr schlecht verzinst.
Jens Martin schrieb: > Es gibt aber durchaus Firmen die seriös handeln und die Papierchen zur > Finanzierung von diesem und jenen verwenden Voraussetzung ist, daß seriös gewirtschaftet wird und keine Liquiditätsenpässe auftreten. Das verträgt sich nicht mit Renditeversprechen, die nicht auf Dauer einzuhalten sind.
Uhu Uhuhu schrieb: > Voraussetzung ist, daß seriös gewirtschaftet wird und keine > Liquiditätsenpässe auftreten. Das verträgt sich nicht mit > Renditeversprechen, die nicht auf Dauer einzuhalten sind. Na dann reden wir mal Klartext (zu später Stunde). Warum sollte jemand der die Fähigkeiten besitzt große Projekte zu initiieren dir etwas abgeben wollen? Warum? Sag mir einen Grund. Er sieht dich als Ameise die auf dem Erdball herumkriecht um ihm zu dienen. And crawling, on the planets face, some insects, called the human race, Lost in time, and lost in space and meaning. Nochmal: Warum sollte er dir etwas abgeben? Du hast nichts drauf außer ein paar Spießersprüchen die wie zufällig deiner Weltordnung dienen und ansonsten bist du (wie alle Schafe die sich täglich TV und Mainstream reinziehen) ein Nacktlemming (alter Neuer Markt Spruch) der geschoren mit der Herde über die Klippe springt. Hinterher sind alle schlauer, das ist nicht schwer.
Jens Martin schrieb: > Warum? Sag mir einen Grund. Daß er das erforderliche Kapital nicht hat - ganz simpel.
Jens Martin schrieb: > And crawling, on the planets face, some insects, called the human race, > Lost in time, and lost in space and meaning. Gut, die Jungs von der Rocky Horror Picture Show haben sich ja auch am Schluss mit ihrem Schloss wieder in die Weiten des Weltalls aufgemacht (Eine anständige Mahlzeit hatten sie ja auch, hehehe), Prokon tut nun einfach das gleiche. 'It's astounding, Time is fleeting, Madness takes its Turn' Man kann zumindest sicher sein, das die Leute hinter dem Spielchen nicht Hunger leiden mussten und sich die ganze Zeit anständige Gehälter gezahlt haben. Wie war das mit Cargolifter? Revolutionäres Transportmittel, um die Weltwirtschaft zu verbessern? Fördergelder aus allen Töpfen, die erreichbar waren? Technische Machbarkeit war doch nicht wichtig. Die gleiche Nummer läuft übrignes seit Jahrzehnten in der Autobranche - Fördergelder für jeden Mist, auf dem 'alternativer Antrieb' draufsteht.
Matthias Sch. schrieb: > Man kann zumindest sicher sein, das die Leute hinter dem Spielchen nicht > Hunger leiden mussten und sich die ganze Zeit anständige Gehälter > gezahlt haben. Sicher kann man da auch bei allen Infrastruktur-Ver(/ent)sorgern, Geldinstituten, Kranken/Renten- und anderen Versicherungen sein, und auch auch bei allen Anderen, denen man alternativlos ausgeliefert ist. Ob Prokon mit guten Absichten gestartet hatte oder von vornherein als Pyramide geplant war, lässt sich heute sicher nicht mehr feststellen. Sicher ist aber, dass deren Windmühlen nicht einfach abgerissen werden, sondern von den großen Energie-Riesen für'n Appel und'n Ei übernommen werden. Wobei sich aber auch langsam die Frage stellt, wie sinnvoll regenerative Energieerzeugung ohne Speichermöglichkeit ist. Denn das Elektro-Netz ist und wird kein Speicher. ...
Uhu Uhuhu schrieb: > Das Gasnetz schon... Auch nur bedingt. Also Tag/Nacht ja, für Sommer/Winter reicht es wohl nicht. Windmühlen und Fotovoltaik erzeugen aber kein Gas, sondern Elektroenergie. Bei Umwandlung in Gas sinkt der Gesamtwirkungsgrad derart, dass es sich trotz Subventionen nicht mehr rechnet. ...
Hannes Lux schrieb: > Windmühlen und Fotovoltaik erzeugen aber kein Gas, sondern > Elektroenergie. Bei Umwandlung in Gas sinkt der Gesamtwirkungsgrad > derart, dass es sich trotz Subventionen nicht mehr rechnet. Einen Speicher mit 100% Wirkungsgrad wird es nie geben und überschüssige Energie aus Fotovoltaik und Windkraftanlagen in solche Speicher einzuspeisen, ist immer noch schlauer, als die Anlagen mangels Nachfrage einfach abzuschalten.
Hannes Lux schrieb: > Also Tag/Nacht ja, für Sommer/Winter reicht es wohl > nicht. 40 Tage bei voller Windlast und 5% Ausnutzung. Daten zur Berechnung findest Du bei Wikipedia. Hannes Lux schrieb: > Bei Umwandlung in Gas sinkt der Gesamtwirkungsgrad > derart 70 bis 80% sind für die Elektrolyse möglich, eventuell kann man die Abwärme noch nutzen. Und wir betreiben Kohlekraftwerke mit 40% Wirkungsgrad.
Uhu Uhuhu schrieb: > Einen Speicher mit 100% Wirkungsgrad wird es nie geben Das musst Du mir nicht erzählen, da gehe man lieber zu den BWLern. Timm Thaler schrieb: > 70 bis 80% sind für die Elektrolyse möglich, Dann hat man aber erst Wasserstoff, ins Gasnetz gehört aber Methan. Da ist also ein weiterer Schritt nötig, der natürlich einen weiteren Wirkungsgrad hat. Und wenn man sieht, wie zickig sich die Gasnetzbetreiber schon bei den Biogasanlagen haben, was die alles für Gründe finden, das momentan erzeugte Gas gerade jetzt nicht abnehmen zu können, dann sollte man die Möglichkeit, Windstrom ins Gasnetz zu pumpen, ganz schnell vergessen. Wer an Windstrom und Solarstrom Geld verdienen will, der soll auch in die Speichertechnik investieren, damit er gut bezahlte Spitzenlast-Energie verkaufen kann. Das wird aber die Lobby der Energie-Großkonzerne niemals zulassen. Solange Infrastruktur in krimineller Hand ist, wird sich Vernunft nicht durchsetzen. ...
Hannes Lux schrieb: > Dann hat man aber erst Wasserstoff, ins Gasnetz gehört aber Methan. Sagt wer? Bis 5% Wasserstoff im Gasnetz geht, darüber macht der sich davon. Aber egal, Methansynthese ist schon seit 100 Jahren bekannt, hat nur bisher niemand gebraucht.
Uhu Uhuhu schrieb: > Prokon hat laut Deutschlandfunk Insolvenz angemeldet. Spon hat die Meldung ebenfalls http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/windparkfinanzierer-prokon-meldet-insolvenz-an-a-945019.html
Hannes Lux schrieb: > Der MDR hat da gestern auch drüber berichtet. Wenn solche "Investmensts" in den Mainstream Medien auftauchen ist meist alles gelaufen, sind Sie im Staatsfunk ist alles zu spät. Die nächste Stufe ist dann oft die "Sammelklage". Mein kleines Wörterbuch definiert diese wie folgt: Ein Verfahren bei dem der Initiator sein Honorar bei vielen geschädigten einsammelt. Die Liste der Prokon "Genossen" ist übrigens Gold Wert. So viele qualifizierte Adressen von Einfaltspinseln und Ahnungslosen findet die "jeden Tag steht ein Depp, auf man muss ihn nur finden" Branche wohl selten. Wem das zu hart klingt hier eine kleine Analogie aus dem Tierreich. Der Finanzmarkt ist ein Haifischbecken, im grauen Markt schwimmen auch noch jede Menge Piranhas herum. Das geht da obwohl das eine Salz- und das andere Süßwasser Raubfische sind. Wer da nicht als Beute rumpaddeln will muss sich informieren. Abseits der Hochglanzprospekte und der Jubelperser. Gerade der Staatsfunk hat z.B. beim neuen Markt selbst offenkundige Betrügereien mitgemacht und gedeckt. Die ARD/ZDF/etc. "Berichterstattung" haben sogar Max Mustermann und Lieschen Müller live zu spüren bekommen. Seriöse Unternehmungen gibt es zu Hauf, nur inserieren die eben gerade nicht in der U-Bahn. Unter anderem weil Sie die Klientel die darauf anspringt nicht haben wollen.
Jens Martin schrieb: > Unter anderem weil Sie die Klientel die darauf > anspringt nicht haben wollen. Dummes, arrogantes Gewäsch. Die "Klientel" ist den Banken immer noch gut genug, dass sie aus 2 Eur Sparguthaben 100 Eur Spielgeld generieren können. Das ist natürlich ein viel seriöseres Geschäftsmodell.
Jens Martin schrieb: > Seriöse Unternehmungen gibt es zu Hauf Nenn mir eine! Jedes Unternehmen hat doch mehr oder weniger Dreck am Stecken wenn es um da um Geld geht. Und nur, weil da der eine oder andere noch nicht auffällig wurde, heißt das nicht das man dort eine weiße Weste hat. Der Dreck ist bloß noch nicht publik geworden.
Timm Thaler schrieb: > Die "Klientel" ist den Banken immer noch gut > genug, dass sie aus 2 Eur Sparguthaben 100 Eur Spielgeld generieren > können. Das ist natürlich ein viel seriöseres Geschäftsmodell. Wie war das mit Jupiter und den Ochsen? Der Unterschied zwischen Prokon und einer Bank ist eben, daß letztere sowas ganz legal macht.
Michael ... schrieb: > Jedes Unternehmen hat doch mehr oder weniger Dreck am Stecken > wenn es um da um Geld geht. Jou, das ist doch aber ganz normal. Geld verdirbt nunmal den Charakter. ...
Also ich finde die Konstellation jetzt hochspannend. -> Prokon hat keine Schulden, weder bei Banken Lieferanten oder den Sozialkassen (nach eigenen Angaben) -> Die Genussrechtsinhaber gelten als Anteilseigner und damit als "stiller" Teilhaber -> Prokon hat mit den Windparks und andere Investments Werte Was ich jetzt als spannend betrachte, ist die Rolle der Genussrechte, da die einzigen Forderungen durch die Kündigungen entstehen. Hierbei ist die Frage, ob Prokon diesen Forderungen nachkommen muss, wenn das Geld dafür nicht da ist. Den die Genussrechteinhaber haften mit ihrer vollen Einlage, können also alles verlieren. Besonders spannend ist die Situation bei den gekündigten Genussrechten. Wikipedia meint dazu: "Wesentliches Merkmal von Genussrechten ist die Verlustbeteiligung. Diese Verlustbeteiligung dient gleichzeitig als Abgrenzungskriterium zu anderen Beteiligungsformen wie bspw. einem partiarischen Darlehen. Die Verlustbeteiligung regelt, wie ein etwaiger Jahresfehlbetrag/Bilanzverlust von dem Genussrechtskapital zu tragen ist. Sofern das Unternehmen einen Jahresfehlbetrag in einem Geschäftsjahr erwirtschaftet oder einen Bilanzverlust ausweist, nimmt das Genussrechtskapital an diesem Verlust bedingungsgemäß teil, zumeist im gleichen Verhältnis wie das gesamte verlusttragende haftende Eigenkapital. Der so ermittelte Verlustanteil wird von dem in der Bilanz ausgewiesenen Genussrechtskapital abgezogen. Sofern in den Folgejahren positive Jahresergebnisse erwirtschaftet werden, sind diese regelmäßig zunächst zur Wiederauffüllung der Rückzahlungsansprüche des Genussrechtskapitals bzw. des Buchwertes zu verwenden. Sofern nach einer Verlustbeteiligung die Gewinne der Folgejahre nicht ausreichen, um den von dem Genussrechtskapital zu tragenden Verlustanteil auszugleichen/wiederaufzufüllen, so bekommt der Anleger/Investor zur Endfälligkeit nicht die volle Höhe seines zur Verfügung gestellten Kapitals zurück." Wenn ich das richtig lese, werden die Anteilseigner an den Verlusten beteiligt und ggf. in den Folgejahren entschädigt, wenn es wieder besser läuft. Aber was ist mit den gekündigten Rechten. Werden die jetzt mit Verlusten ausgezahlt, da nicht genug Geld für alle Forderungen da ist und haben die nicht gekündigten Anteilseigner damit die Chance ggf. in den nächsten Jahren wieder mehr Geld zu sehen? Da es im Grunde keine wirklichen Forderungen gibt, die erfüllt werden müssen, muss Prokon nur für eine Liquidität für den Geschäftsbetrieb sorgen. Das Risiko tragen dann die Anteilseigner als stille Teilhaber. Da Prokon Werte besitzt und die Windparks sicher auch Umsatz generieren, müssen sicherlich nur wenige Werte zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes verkauft werden. Wenn das wirklich so kommt, hat die Geschäftsführung es geschafft allen den Mittelfinger zu zeigen. Den Banken, den Politikern, den Anlegern und den Anlegerschützern. Das wäre hier in Deutschland in diesem Ausmaß dann sicherlich eine einmalige Situation.
Davon abgesehen, passt der Abgang von Prokon doch propagandistisch wunderbar in die Srtategie der neuen Bundesregierung, die da lautet "Bremsen" (sprich: Zurückdrängen) der erneuerbaren Energien. Da feiert die Energie-Lobby doch wahre Jubelfeste ...
Frank Esselbach schrieb: > Davon abgesehen, passt der Abgang von Prokon doch propagandistisch > wunderbar in die Srtategie der neuen Bundesregierung, die da lautet > "Bremsen" (sprich: Zurückdrängen) der erneuerbaren Energien. Da feiert > die Energie-Lobby doch wahre Jubelfeste ... Ich sehe das anders: es beweist, dass Verbrecher hier mit Rückendeckung der Bundesregierung all die grünen Gutmenschen, die der Ideologie des "grünen Stromes" auf den Leim gekrochen sind, um ihr Erspartes erleichtert haben. Die "Energie-Lobby" besteht mittlerweile weitestgehend aus "Öko-Lobbyisten". Die bislang so verteufelten Stromkonzerne werden von der Regierung geschröpft und beschnitten wo es nur geht, was bisher auch zehntausende Arbeitsplätze gekostet hat. Verbrecher gibt es überall, man sollte nicht die Augen zumachen, nur weil es um die "guten" Windräder geht. - meine Meinung -
Hannes Lux schrieb: > Michael ... schrieb: >> Jedes Unternehmen hat doch mehr oder weniger Dreck am Stecken >> wenn es um da um Geld geht. Nana - es gibt auch seriös wirtschaftende und handelnde Unternehmen. Wie uns bspw. :-) > Jou, das ist doch aber ganz normal. Geld verdirbt nunmal den Charakter. Nicht bei allen. Das ist die Frage, die ich mir immer stelle: Sind Menschen monetär erfolgreich, weil sie charakterlich entsprechend verdorben sind, oder verdirbt erst das Geld deren Charakter? 10% Rendite sind durchaus seriös machbar, aber nur für kleine Unternehmen und auch nur dann, wenn das Geld nicht abgezogen wird und es keinerlei Kredite zu bedienen gibt. Ich habe dieses Gewinnwachstum jetzt schon seit Jahren. Natürlich startete das auf niedrigem Niveau, aber die Kurve ist nicht flacher geworden und hat sich auch 2009 nicht von der Krise beeindrucken lassen (dank Diversifizierung der Zielgruppen). Man kann auch als 2-Mann-Garagenunternehmen (ok, mittlerweile mit Produktionshalle) im unteren bis mittleren sechsstelligen Bereich agieren. Meine Devise ist: langsam und gemütlich wachsen. Gewinne zum Teil reinvestieren. Keine Schulden. Dann bleibt Zeit, die Prozesse anzupassen und man schläft wie ein Baby :-) Liegt sicherlich auch daran, dass Geld nicht mein beweggrund für die Unternehmensgründung war. Wer bei Prokon einstieg, musste sich darüber im Klaren sein, dass da etwas nicht stimmen kann. Viel Gewinn, viel Risiko - das war schon immer so. Und bevor Anfragen kommen: Nein, wir geben keine Genussscheine raus ;-)
B. Obachter schrieb: > es beweist, dass Verbrecher hier mit Rückendeckung der Bundesregierung > all die grünen Gutmenschen, die der Ideologie des "grünen Stromes" auf > den Leim gekrochen sind, um ihr Erspartes erleichtert haben. Dann erkläre doch bitte mal, was das "Verbrechen" bei Prokon ist?
Chris D. schrieb: > Keine Schulden. Dann bleibt Zeit, die Prozesse anzupassen und man schläft > wie ein Baby :-) Keine Schulden und man ist niemandem was SCHULDIG. Und wenn dann das Geschäft doch einmal schlechter gehen sollte, kann man ruhigen Gewissens auch mal einen Monat Urlaub machen - ohne gleich wegen Ausfall von Zinszahlungen von der Bank an die Wand gedrückt zu werden. Jeder der Schulden hat, hat ist Verpflichtung eingegangen diese wieder zurück zu zahlen. Meist vorgezogener Konsum. Nur dass man nicht nur dann das Gerät sondern auch noch obendrein die Zinsen zahlen muss und somit noch mehr Geld ausgibt, das verstehen wohl nur die wenigsten. Denn von jedem gesparten Euro Zinszahlung kann man etwas kaufen, was andere nicht können. Sei es der neueste Flachbildschirm - der in 2 Jahren auch wieder alt ist oder das Haus - das anstatt 200KEur mit Zinsen 400KEur kostet - und nach 30 Jahren mehr oder weniger eine Ruine darstellt weil man kein Geld für anständige Wartung hat. Weiter so Chris!
Timm Thaler schrieb: > Dann erkläre doch bitte mal, was das "Verbrechen" bei Prokon ist? Ein Schneeballsystem, das von Anfang an dazu bestimmt war, maximal Geld aus der Sache zu ziehen, möglichst viele Anleger nur mit Genussrechten abzuspeisen und die Insolvenz war vorbestimmt und absehbar. Das ist so illegal wie nur möglich. Da das Unternehmen grün angestrichen war, sind eben viele "Öko-Gutmenschen" blindlings darauf hereingefallen. Was grün=gut ist KANN ja nichts schlimmes im Schilde führen. ;-)
Timm Thaler schrieb: >> Unter anderem weil Sie die Klientel die darauf >> anspringt nicht haben wollen. > > Dummes, arrogantes Gewäsch. In der Regel halte ich eine Antwort auf "ad hominen" Phrasen für sinnlos. Aus gegebenem Anlass (dem Threadgegenstand) möchte ich darauf hinweisen das Äußerungen dieser Art auf genau die mangelhafte analytische Trennschärfe zwischen Sachverhalten und persönlichen Eigenschaften Hinweisen die Graumarktphänomene wie Prokon erst möglich machen. > Die "Klientel" ist den Banken immer noch gut > genug, dass sie aus 2 Eur Sparguthaben 100 Eur Spielgeld generieren > können. Das ist natürlich ein viel seriöseres Geschäftsmodell. Die örtliche Sparkasse hier warb vor ein paar Jahren mit folgendem, an Privatkunden gerichteten Slogan: "Wenn ihre Bank Sie nicht mehr haben möchte, kommen Sie doch zu uns." Das war alles andere als grundlos, die Banken brauchen den Sparer nicht mehr. Michael ... schrieb: > Jens Martin schrieb: >> Seriöse Unternehmungen gibt es zu Hauf > > Nenn mir eine! Warum, bist du nicht in der Lage Augen und Ohren aufzumachen? Marek Walther schrieb: > Also ich finde die Konstellation jetzt hochspannend. > > -> Prokon hat keine Schulden, weder bei Banken Lieferanten oder den > Sozialkassen (nach eigenen Angaben) Da ich zu faul bin die Eigenkapitalquote des Unternehmens auszurechnen kannst du das ja mal machen. Ist der Laden Schuldenfrei beträgt diese 100%. Es werden aber unter 5% sein, womit der Laden aus Schulden besteht. Ob der Gläubiger eine Bank oder Anleger (auch noch mit kurzfristiger Kündigungsmöglichkeit) sind spielt keine Rolle. Chris D. schrieb: > Sind Menschen monetär erfolgreich, weil sie charakterlich entsprechend > verdorben sind, oder verdirbt erst das Geld deren Charakter? Nach meiner Erfahrung verdirbt Geld nur den Charakter wenn man sowieso keinen hat. Bei allen anderen mit Vermögen ist es Mittel zum Zweck. Die wollen aber unter keinen Umständen in den Mainstream Merdien genannt werden. Dahin zieht es nur Profilneurotiker, Betrüger und Karrieristen was die Wahrnehmung der Medienkonsumenten (gewollt) verzerrt. Marek Walther schrieb: > Wenn das wirklich so kommt, hat die Geschäftsführung es geschafft allen > den Mittelfinger zu zeigen. bei einer Insolvenz ist das Eigenkapital aufgezehrt, die Eigentümer gehen leer aus. Der Spruch dazu lautet übrigens: Nach der dritten Insolvenz ist jedes Geschäftsmodell tragfähig ;-).
Jens Martin schrieb: > bei einer Insolvenz ist das Eigenkapital aufgezehrt, die Eigentümer > gehen leer aus. Nein, Zahlungsunfähigkeit ist das Kriterium.
Timm Thaler schrieb: > Dann erkläre doch bitte mal, was das "Verbrechen" bei Prokon ist? Man sammelt Geld von Anlegern ein, verweigert es ihnen aber, vernünftige (also testierte) Bilanzen vorzulegen. Das ist hochgradig unseriös. Marek Walther schrieb: > -> Prokon hat keine Schulden, weder bei Banken Lieferanten oder den > Sozialkassen (nach eigenen Angaben) Wenn sie keine Schulden haben, wie können sie dann insolvent sein?
Chris D. schrieb: > Wie uns bspw. :-) Das sagen sie alle... ;-) Aber Spaß beiseite. Ausnahmen bestätigen die Regel. Wenn dem Unternehmer die Gier fehlt, er also nicht andauernd den Profit optimiert (oder von frisch ausgelernten BWLern optimieren lässt), dann kann das schon hinkommen. Im Handwerk und Kleingewerbe findet man solche Unternehmen noch, ich kenne auch einige. Doch schaut man genau hin, gibt es da auch diese oder jene Kleinigkeit, die nicht ganz koscher ist. Z.B. von der Steuer abgesetzte Spülmaschine, Kühlschrank, Kaffeemaschine oder wasauchimmer für den Firmen-Aufenthaltsraum, was von Anfang an in der privaten Küche landete, diese oder jene kleine Dienstleistung ohne Rechnung, und was sich sonst noch alles so eingebürgert hat, weil die Großen (prominenten Steuerhinterzieher) und Kleinen (Hartz4er) es ja auch nicht so genau nehmen. Wer völlig frei von Schuld ist, der werfe den ersten Stein... Markus Müller schrieb: > Meist vorgezogener Konsum. Richtig, verursacht durch penetrante Werbung, die zum Schwanzvergleich animiert. Man muss auch mal nein sagen können. In einem Auto, das auf Rädern statt auf Raten fährt, fühle ich mich wohler... ;-) B. Obachter schrieb: > Ein Schneeballsystem, das von Anfang an dazu bestimmt war, maximal Geld > aus der Sache zu ziehen, So wird es wohl sein. Aber auch Subventionsabschöpfung. Das sieht man oft bei Unternehmungen mit grünem Anstrich, die ohne Subventionen nie gegründet wurden. Da fallen mir einige Biogasanlagen ein, die völlig daneben konzipiert sind, daher trotz Subventionen Verluste einfahren und immer wieder aufgrund ihrer "Grünheit" gerettet werden. Aber schluss jetzt, ehe es politisch wird. ...
Hannes schrub:
>Da fallen mir einige Biogasanlagen ein, die völlig daneben konzipiert >sind...
Ja, Biogas-Anlagen sind ein explosives Thema...
Zu den Genussrechten: Die Leute kommen jetzt in den Genuss, ihren Spiel-
einsatz zu verlieren. ...und womit? Mit Recht! Lauter Habichte, die nur
"haben, haben, haben" krächtzen können.
"Wir sind betrogen worden, Jaul, Keuch ,Ächts, Stöhn!"
Nein, ihr habt Euch selbst in die Pfanne gehauen.
MfG Paul
Mark Brandis schrieb: > Wenn sie keine Schulden haben, wie können sie dann insolvent sein? Eine Firma muß Insolvenz anmelden, wenn sie ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen kann. Deswegen muß sie noch lange nicht vermögenslos sein.
Mark Brandis schrieb: > Wenn sie keine Schulden haben, wie können sie dann insolvent sein? Wenn aufgrund entsprechender Ankündigung alle Investoren gleichzeitig geniessen wollen, aber nicht genug Kohle flüssig ist, dann ist Schicht im Schacht. Ist bei einer Bank im Prinzip ähnlich. Wenn ein hinreichend glaubhaftes Gerücht aufkommt, dass die Bank <soundso> demnächst koppheister geht, dann rennen alle hin und wollen ihr Geld. Spätestens dann ist sie wirklich insolvent. Selbst wenn genug Geld da ist - aber beispielsweise in Form von Sachvermögen oder Ansprüchen an Dritte.
Die Aasgeier sind schon im Anflug: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/prokon-pleite-lockt-hedgefonds-an-a-945370.html
Hannes Lux schrieb: > Doch schaut man genau hin, gibt es da auch diese oder jene Kleinigkeit, > die nicht ganz koscher ist. Zum Beispiel Zwangs GEZ für jede Niederlassung obwohl da kein Radio/TV/Internet PC steht? Oder der Dauerbetrug mit den EU Verschiebebahnhöfen? Oder meinst du nur das Politiker in Deutschland nicht wg. Korruption verklagt werden könne und sich diese Mischpoche weigert (als einziges Industrieland) entsprechende UN Abkommen umzusetzen? Vielleicht aber auch nur das ständige Ignorieren von Verfassungsgerichtsbeschlüssen oder die Verstöße gegen EU Verträge? Was davon meinst du? Uhu Uhuhu schrieb: > Nein, Zahlungsunfähigkeit ist das Kriterium. Das stimmt natürlich. Gemeint war das eine Firma erst richtig Pleite ist wenn die Schulden ihr Vermögen übersteigen. Das ist unabhängig von der Insolvenz aber bei Prokon m.E. ebenfalls der Fall (weil die Kredite (nichts anderes sind Genussrechte) eben über den Graumarkt geschöpft wurden. Paul Baumann schrieb: >>Da fallen mir einige Biogasanlagen ein, die völlig daneben konzipiert Der ganze nachhaltige Energiesektor ist volkswirtschaftlich eine Marktverzerrung. Soll man das ganze deswegen lassen oder lieber die Infrastrukturen aufbauen und diese ganzen Kuriosa in Kauf nehmen? Ich denke das zweite ist richtig. Was von Prokon bleibt sind Windräder in hundertschaften . So wie es die Politik beabsichtigt (und natürlich die dafür nötigen Steuern im Energiemarkt versteckt).
Jens Martin schrieb: > Was von Prokon bleibt sind Windräder > in hundertschaften . So wie es die Politik beabsichtigt Nur das diese Widräder sich jetzt andere unter den Nagel reissen, während die, die sie über Jahre aufgebaut, und die, die sie finanziert haben, in die Röhre gucken... Ich denke, auch das ist politisch gewollt. Aber es kotzt mich kollosal an. Weil wieder einmal Vermögen zu denen verschoben wird, die den Hals nicht vollbekommen können.
Timm Thaler schrieb: > Wenns nach den Schreiberlingen geht, ist Prokon schon seit 7 Jahren > pleite... Jedes Schneeballsystem ist mal zu Ende, Und wenn ich Atomstrom ohne Zwangszumischung kaufen könnte, wäre meine Stromrechnung auch viel niedriger. Sollen die Geldgierigen doch die gerechte Strafe erhalten und auch Geld verlieren.
Jens schrub: >Paul Baumann schrieb: >>>Da fallen mir einige Biogasanlagen ein, die völlig daneben konzipiert... Nein, DAS schrieb Paul Baumann nicht -da hat er Hannes zitiert. ;-) MfG Paul
Mark Brandis schrieb: > Timm Thaler schrieb: >> Dann erkläre doch bitte mal, was das "Verbrechen" bei Prokon ist? > > Marek Walther schrieb: >> -> Prokon hat keine Schulden, weder bei Banken Lieferanten oder den >> Sozialkassen (nach eigenen Angaben) > > Wenn sie keine Schulden haben, wie können sie dann insolvent sein? Weil sie irgendwann ihren Verbindlichkeiten aus dem Geschäftsbetrieb nicht mehr nachkommen können. Die Ausszahlung der Genussrechte gehört aber nicht zu solchen Verbindlichkeiten. B. Obachter schrieb: > Timm Thaler schrieb: >> Dann erkläre doch bitte mal, was das "Verbrechen" bei Prokon ist? > > Ein Schneeballsystem, das von Anfang an dazu bestimmt war, maximal Geld > aus der Sache zu ziehen, möglichst viele Anleger nur mit Genussrechten > abzuspeisen und die Insolvenz war vorbestimmt und absehbar. Das kannst du auch beweisen? Prokon hat über die Jahre schon beachtliche Werte geschaffen und ist in die Produktion eigener Windkraftanlagen eingestiegen. Diese Werte mussten wohl irgendwie finanziert worden sein. Aber das wird immer gerne ausgeblendet, wenn mal wieder ein SPON-Schmierfink etwas von Schneeballsystem zusammenkritzeln tut. A. K. schrieb: > Wenn aufgrund entsprechender Ankündigung alle Investoren gleichzeitig > geniessen wollen, aber nicht genug Kohle flüssig ist, dann ist Schicht > im Schacht. Nicht unbedingt, hängt stark davon ab, wieviele ihre Anteile kündigen wollen. Wenn 100 Leute 100.000 über Genussrechte finanzieren und nach 2 Jahren 50 Leute die Notbremse ziehen, weil diesen Rechten nur noch eine Masse von 50.000 gegenüber steht, bekommen diese halt 25.000 ausgezahlt. Die restlichen 25.000 verbleiben im Investment. und könnten später für die restlichen Genussscheinhalter auch wieder 50.000 Wert werden. Ich denke, dass das auch die Situation bei Prokon ist. Dann wird wohl ermittelt werden müssen, wieviel Prokon Wert ist und die gekündigten Genussrechte werden anteilig ausgezahlt. Dafür wird Prokon Masse verkaufen müssen. Alle die auf die Kündigung bestehen, verlieren jetzt Geld, tragen aber keine weiteren Risiken mit. Alle die das Geld bei Prokon belassen, tragen weiter das volle Risiko, haben aber auch die Möglichkeit später ihr Geld vollumfänglich neben Zinsen wieder heraus zu bekommen. Und das ganze ohne Banken und ohne das die Regierung hier irgendwie Druck ausüben könnte. Die Insolvenzanmeldung war wohl notwendig, denn alles andere wäre Insolvenzverschleppung. Damit wird dann wohl auch fürs Erste die weitere Auszahlung von Genussrechten unterbunden. Ich finde das alles hochspannend.
Marek Walther schrieb: > B. Obachter schrieb: >> Timm Thaler schrieb: >>> Dann erkläre doch bitte mal, was das "Verbrechen" bei Prokon ist? >> >> Ein Schneeballsystem, das von Anfang an dazu bestimmt war, maximal Geld >> aus der Sache zu ziehen, möglichst viele Anleger nur mit Genussrechten >> abzuspeisen und die Insolvenz war vorbestimmt und absehbar. > > Das kannst du auch beweisen? > Prokon hat über die Jahre schon beachtliche Werte geschaffen und ist in > die Produktion eigener Windkraftanlagen eingestiegen. Diese Werte > mussten wohl irgendwie finanziert worden sein. Aber das wird immer gerne > ausgeblendet, wenn mal wieder ein SPON-Schmierfink etwas von > Schneeballsystem zusammenkritzeln tut. Kann denn Prokon den Beweis erbringen, dass dem nicht so war, d.h. dass sie kein Schneeballsystem gestrickt hatten? Und selbst wenn sie (mal unterstellt) die Zinsversprechen aus ihrem Investment lange Zeit "sauber" (d.h. nicht aus dem Geld der Neukunden) bedienen konnten, bleibt doch ein fader Beigeschmack. Denn was heißt das eigentlich bzw. woher kommt das Geld für die außerordentlichen Zinsversprechen? Doch im Endeffekt vom Stromkunden, d.h. von anderen Bürgern denen der Strompreis durch die Decke schießt. Damit hätten wir dann ein Umverteilungssystem vom armen Stromkunden (der die Zeche zahlt) zum solventen, risikobereiten Anleger, den größtenteils nur die Rendite interessiert. > Ich finde das alles hochspannend. Jo, mal sehen wie viele ihre Kohle einbüßen.
Schneeballsystem sind doch das normalste von der ganzen Welt. Das Vorbild dafür ist der Staat. - Der Staat verkauft Staatsanleihen - Banken kaufen Staatsanleihen - Dazu nehmen die Banken einen Kredit bei der EZB auf - Als Sicherheit muss die Bank nur zwischen 1..5% der EZB hinterlegen - Als Sicherheit werden die zuvor gekauften Staatsanleihen akzeptiert. - Somit erhält die Bank das 20..100-Fache an Geld und kann dieses wiederum in Staatsanleihen investieren. Somit bilden Banken EZB und Staat gegenseitig ein Schneeballsystem. Die Staaten haben das erst durch entsprechende Gesetzte ermöglicht - eine Hand wäscht die andere. Somit sind Schneeballsystem ganz legale Mittel um Geld zu drucken. Da nun die Banken gar nicht wissen was mit so viel Geld an zu fangen, weil es gar nicht so viele Staatsanleihen zu kaufen gibt, haben diese Hebelprodukte wie z.B. Optionsscheine und Derivate erfunden, in denen ist das restlichen 20..100 Fache (Schein-)Vermögen und die Zocken sich untereinander ab. Ob es jetzt Zinsen für diese Staatsanleihen gibt oder nicht ist den Banken völlig egal. Das einzig Wichtige ist das Rating AAA. Und jetzt wo Prokon das gleiche macht soll es eine Straftat sein? Schneeballsystem haben immer ein Verfallsdatum, irgendwann wird immer Ende sein.
g.c schrub: >Denn was heißt das >eigentlich bzw. woher kommt das Geld für die außerordentlichen >Zinsversprechen? Doch im Endeffekt vom Stromkunden, d.h. von anderen >Bürgern denen der Strompreis durch die Decke schießt. Damit hätten wir >dann ein Umverteilungssystem vom armen Stromkunden (der die Zeche zahlt) >zum solventen, risikobereiten Anleger, den größtenteils nur die Rendite >interessiert. Genau so ist das. :-( Insofern hält sich mein Mitleid mit den Genussrechts-Inhabern in engen Grenzen. MfG Paul
Timm Thaler schrieb: > Nur das diese Widräder sich jetzt andere unter den Nagel reissen, > während die, die sie über Jahre aufgebaut, und die, die sie finanziert > haben, in die Röhre gucken... Niemand ist gezwungen sich an Investments zu beteiligen und selbst erfahrene müssen hier und da mal eines abschreiben. Wer aber keine Ahnung hat und am Graumarkt agiert ist nun wirklich selber Schuld. Alle Informationen sind in Internetzeiten frei verfügbar. Es gibt z.B. bei wallstreet online seit Jahren Threads zu Prokon in denen das Geschäftsmodell sehr begründet kritisiert wird. Wer nicht in der Lage ist so etwas zu verstehen und sich auch nicht die Grundlagen dafür erarbeitet und dennoch sein Geld windigen Typen in die Hand drückt damit diese es für ihn mehren hat hinterher nicht zu mähren. > > Ich denke, auch das ist politisch gewollt. Die FDJ Tante kann doch nicht mal 2 logisch folgerichtige Sätze formulieren ohne das man Sie ihr aufschreibt. Sie und ihre Spießgesellen legen gerade eine kolossale Kontinent Weite Pleite hin und du erwartest von dort Expertise oder gar geplante Aktionen. Das was die drauf haben ist Schafen mit Denkstrukturen wie den deinen Kompetenz vorzuspiegeln. > Aber es kotzt mich kollosal > an. Weil wieder einmal Vermögen zu denen verschoben wird, die den Hals > nicht vollbekommen können. Wer als mündiger Bürger nicht in der Lage ist seine 8% Gier zu zügeln sollte sich an den eigenen Kopf fassen. Marek Walther schrieb: >> Ein Schneeballsystem, das von Anfang an dazu bestimmt war, maximal Geld >> aus der Sache zu ziehen, möglichst viele Anleger nur mit Genussrechten >> abzuspeisen und die Insolvenz war vorbestimmt und absehbar. > > Das kannst du auch beweisen? Wenn das kein Schneeballsystem ist was ist dann eines? 300 Windräder sollen 1,2 G€ Kapital 8% p.a bringen. Man muss schon mit dem Klammerbeutel gepudert sein um das zu glauben. Wer zudem 30 Tage Kündigungsfrist verspricht der kann nicht die Absicht haben diese einzuhalten wenn denn mehr als 1% Kapital diese auch in Anspruch nehmen. > und ist in die Produktion eigener Windkraftanlagen eingestiegen. Aus dem gleichen Grund aus dem jede Spedition eigene LKWs baut oder? In einem Markt der gerade Konsolidiert wollen Sie ihren eigenen Lieferanten Konkurrent machen. Super Idee. > und könnten später für die > restlichen Genussscheinhalter auch wieder 50.000 Wert werden. usw. usf Du glaubst ernsthaft das nach einem Haircut die Nachfolgegesellschaft das Kapital freiwillig wieder aufstockt? Das jemand so blöd ist kann ich wiederum nicht glauben.
Marek Walther schrieb: > ohne das die Regierung Wieso, die Regierung legt doch fest wieviel Geld Porcom von den Stromkunden zu erhalten hat.
Markus Müller schrieb: > Schneeballsystem sind doch das normalste von der ganzen Welt. Das > Vorbild dafür ist der Staat. Vorsicht! Staat ist was anderes. Wenn eine Firma das macht, was zum Beispiel in D seit Jahren läuft, dann wären die Firmeninhaber schon lange wegen Insolvenzverschleppung im Knast. ;-)
lutz h. schrieb: > Wieso, die Regierung legt doch fest wieviel Geld Porcom von den > Stromkunden zu erhalten hat. Sie hat festgelegt mit wie viel Geld du dich an der Produktion von Windstrom zu beteiligen hast (das trifft nur die "Wähler") . Das kann man jetzt gut oder schlecht finden, es ist aber eine "degressive" Subvention, es wird also immer weniger.
Timm Thaler schrieb: > Vorsicht! Staat ist was anderes. Der Staat ist nicht Pleite. Er kann auf das Vermögen seines Personals (der Name der ID Card in der BRD ist da schonungslos offen) zugreifen, was er auch macht.
Jens Martin schrieb: > Der Staat ist nicht Pleite. Er kann auf das Vermögen seines Personals Somit ist jeder selbst schuld, der sein Vermögen bei/in der Bank lässt oder eine "Nicht Mobile" Anlageklasse kauft (Immobilie).
Markus Müller schrieb: > Somit ist jeder selbst schuld, der sein Vermögen bei/in der Bank lässt > oder eine "Nicht Mobile" Anlageklasse kauft (Immobilie). Mit Schuld und Sühne hab ich das nicht so. Selbst verantwortlich klingt für mich besser. Das Staatspleiten mit Währungsschnitten einhergehen ist historisch belegt. Den letzten haben wir gerade, nennt sich Euro. Es gab auch ein paar Zwangshypotheken für Immobilienbesitzer, aber nicht jedes Jahr. Das Spiel läuft zur Zeit noch ähnlich der Mefo Wechsel und Kriegsanleihen. Nur nennt es sich jetzt Lebensversicherung etc.
Jens Martin schrieb: > Es gab auch ein paar Zwangshypotheken für Immobilienbesitzer, aber nicht > jedes Jahr. Nur dass NACH einer Währungsreform die Immo nahezu unverkäuflich ist, da ALLE geschoren wurden, bzw. kein Geld mehr haben. Daher wird der Immo Preis auf ein Bruchteil des heutigen Preises sinken. Hingegen wer das richtige Geld hat, der kann danach auf Einkaufstour gehen und sich billig mit Immos eindecken, die dann in 20..40 Jahren wieder ordentlich steigen werden. Daher, das wichtigste ist immer zum richtigen Zeitpunkt das Vermögen in die richtige Asset-Klasse investiert haben. Somit überlebt man das ganze nicht nur mit einem blauen Auge sondern macht auch noch daraus ordentlich Gewinn. Aber was ist das richtige Geld? - Der Euro ja wohl nicht. Die richtige Asset-Klasse zum richtigen Zeitpunkt zu kennen erfordert wie bei Elektronik und µC viel Lesen und reden mit Leuten und informieren in entsprechende Foren. Beispiel: http://213.145.233.31/service/archiv/10-krise/613-crash-investments-2013.html Jens Martin schrieb: > Selbst verantwortlich klingt besser Selbst verantwortlich sein, das wird in Sachen Finanzen wohl kaum jemand wirklich können - denn sonst hätte wohl niemals jemand in "Genussscheine" investiert - nicht bei den Vertragsbedingungen.
Markus Müller schrieb: > Nur dass NACH einer Währungsreform die Immo nahezu unverkäuflich ist, da > ALLE geschoren wurden, bzw. kein Geld mehr haben. Das spielt keine Rolle da der Staat das Geld erhält und die Bank die Sicherheit. > Hingegen wer das richtige Geld hat, der kann danach auf Einkaufstour > gehen und sich billig mit Immos eindecken, Eine der Grundregeln lautet für mich: "Gehe immer davon aus das der andere schlauer ist als du". Wenn es soweit kommt (was wohl noch ein wenig dauert) werden die Schafe die sich für schlauer halten durch Devisenzwangswirtschaft geschoren. Am Beispiel Zypern kann man sehr schön sehen welche Zwangsmittel der Staat hat und das er Sie brutal anwendet wenn er es für geboten hält. > Daher, das wichtigste ist immer zum richtigen Zeitpunkt das Vermögen in > die richtige Asset-Klasse investiert haben. Wie alle anderen auch? > Selbst verantwortlich sein, das wird in Sachen Finanzen wohl kaum jemand > wirklich können - Du bist selbst verantwortlich. > denn sonst hätte wohl niemals jemand in > "Genussscheine" investiert - nicht bei den Vertragsbedingungen. Jeder muss es selbst wissen, das ist ja gerade der Kern der Eigenverantwortlichkeit. Jeder kann es auch selbst wissen, auch und gerade bei Prokon. Wer trotzdem kauft muss sich selbst hinterher Fragen was und warum er das getan hat. Das übliche Gejammer über Medien und Politik (das komischerweise nur im Verlustfall angestimmt wird) hilft nicht.
B. Obachter schrieb: > Die "Energie-Lobby" besteht mittlerweile weitestgehend aus > "Öko-Lobbyisten". Die bislang so verteufelten Stromkonzerne werden von > der Regierung geschröpft und beschnitten wo es nur geht, was bisher auch > zehntausende Arbeitsplätze gekostet hat. LOL Was für ein Schwachsinn. Geschröpfte Stromkonzerne. Ich kippe vor Lachen gleich nach hinten um. Ökolobbyisten LOL
Dipl.- Gott schrieb: > B. Obachter schrieb: > >> Die "Energie-Lobby" besteht mittlerweile weitestgehend aus >> "Öko-Lobbyisten". Die bislang so verteufelten Stromkonzerne werden von >> der Regierung geschröpft und beschnitten wo es nur geht, was bisher auch >> zehntausende Arbeitsplätze gekostet hat. > > LOL > Was für ein Schwachsinn. Geschröpfte Stromkonzerne. Ich kippe vor Lachen > gleich nach hinten um. Ökolobbyisten LOL Willkommen im Hier und Jetzt! Als grün vernebelte Mitbürger noch nicht in der Realität angekommen ... Manch Einer merkt eben erst spät, was läuft! :-))
Hier ist recht gut beschrieben, wo bei Prokon der Hase im Pfeffer liegt: Das explosive Gemisch von Prokon http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/vermoegensfragen/die-vermoegensfrage-das-explosive-gemisch-von-prokon-12768047.html
Uhu Uhuhu schrieb: > Hier ist recht gut beschrieben, wo bei Prokon der Hase im Pfeffer liegt: > > Das explosive Gemisch von Prokon > http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/vermoegensfragen/die-vermoegensfrage-das-explosive-gemisch-von-prokon-12768047.html Das war auch vorher klar. Da aber keine Anzeigenerlöse mehr zu erwarten sind schreibt die Verblödungspresse mal Klartext, wie immer und aus eben diesem Grunde, zu spät. B. Obachter schrieb: > Die "Energie-Lobby" besteht mittlerweile weitestgehend aus > "Öko-Lobbyisten". Die bislang so verteufelten Stromkonzerne werden von > der Regierung geschröpft und beschnitten wo es nur geht, was bisher auch > zehntausende Arbeitsplätze gekostet hat. Wenn ich so etwas lese verstehe ich warum Konstrukte wie Prokon gekauft werden. Ein Blick in die veröffentlichten Ergebnisse der Energieerzeuger und Verteiler ist wohl schon eine Überforderung. Die AKW Stilllegungen in der BRD stinken zum Himmel. Das kommunizierte "nach Erdbeben->Tsunami->Fukishima auf den Wähler schielen" ist totaler Quatsch und erscheint meines Erachtens nur den gehirngewaschenen Konsumenten der Verblödungsmedien folgerichtig. Was da wirklich gelaufen ist möchte ich aber lieber nicht wissen.
Jens Martin schrieb: > Die AKW Stilllegungen in der BRD stinken zum Himmel. Du hast aber schon geschnallt, dass es bereits 10 Jahre vorher einen gemeinsamen Ausstiegsbeschluss zwischen Regierung und Betreibern gab? Vergißt man ja leicht, wenn man zuviel Schaum vorm Mund hat...
Jens Martin schrieb: > Uhu Uhuhu schrieb: >> Hier ist recht gut beschrieben, wo bei Prokon der Hase im Pfeffer liegt: >> >> Das explosive Gemisch von Prokon >> > http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/vermoegensfragen/die-vermoegensfrage-das-explosive-gemisch-von-prokon-12768047.html > Sehr gute Zusammenfassung, der Problematik. Allerdings wird dort vergessen, das ca. 5-8 Windkraftanlagen im Jahr das Geld für den Bau einer neuen Windkraftanlage einfahren. Natürlich nur, wenn das Geschäft brummt und hier hat Prokon leider nie belastbare Geschäftsberichte vorgelegt. Daher ist fraglich ob sich die Anlagen selber tragen können und dabei noch genug Gewinn für das Repowering und die Zinsen abwerfen. > B. Obachter schrieb: >> Die "Energie-Lobby" besteht mittlerweile weitestgehend aus >> "Öko-Lobbyisten". Die bislang so verteufelten Stromkonzerne werden von >> der Regierung geschröpft und beschnitten wo es nur geht, was bisher auch >> zehntausende Arbeitsplätze gekostet hat. > > Wenn ich so etwas lese verstehe ich warum Konstrukte wie Prokon gekauft > werden. Ein Blick in die veröffentlichten Ergebnisse der Energieerzeuren ger > und Verteiler ist wohl schon eine Überforderung. Ich sehe hier den großen Fehler bei der Politik, die durch überhöhte Einspeiseentgelte die Ratten angezogen hat. Daher finde ich es auch richtig, die Entgelte entsprechend zu drosseln oder sie dem Markt zu überlassen. Ein weiteres Problem, ist, dass sich keiner um die Infrastruktur für die Anbindung der regenerativen Energien gekümmert hat. Auch die Speicherung ist bis heute unangetastet. Es wurde wieder Politik für Klientel und Lobbyisten gemacht. > Die AKW Stilllegungen in der BRD stinken zum Himmel. Das kommunizierte > "nach Erdbeben->Tsunami->Fukishima auf den Wähler schielen" ist totaler > Quatsch und erscheint meines Erachtens nur den gehirngewaschenen > Konsumenten der Verblödungsmedien folgerichtig. > > Was da wirklich gelaufen ist möchte ich aber lieber nicht wissen. Ich finde, die Stilllegung war schon lange überfällig und wurde vor Jahren auch schon mal so beschlossen. Allerdings haben sich alle AKW-Betreiber hier mit Händen und Füßen und jeder Menge Tricks gegen die Stilllegung gewehrt. Im Grunde sehe ich auch nicht, dass die Atomkraft billiger als die regenerativen Energien ist. Insbesondere die Folgekosten für die Lagerung und Entsorgung sind heute noch nicht einmal abzusehen. Da in den 70ern aber die Atomkraft politisch gewollt war, wurden diese Kosten erst einmal ignoriert und später dem Steuerzahler in Rechnung gestellt. An das Drama um Asse möchte ich hier auch noch einmal erinnern. Dabei bin ich mir sicher, dass wir die Atomkraft technisch ohne weiteres in den Griff bekommen können. Aber leider stehen hinter den Techniker jede Menge Schlipsträger, die es meistens nicht für nötig erachten die von Technikern gemachten Vorgaben umzusetzen. Die Stilllegung der AKWs wir über kurz oder lang auch aus technischer Sicht notwendig werden. Stahl wird unter Neutronenstrahlung spröde, was hier insbesondere den Reaktordruckbehälter trifft. Damit haben alle Reaktoren eine festgelegte Laufzeit um die sich die Betreiber mit Abschaltungen und Teillastbetrieb herummogeln. Ich sehe hier in Deutschland viele Probleme mit den regenerativen Energien. Diese sind aber hausgemacht und bestehen deshalb, weil man alten Betreibern Bestandsschutz für ihr Geschäftsmodell gewähren möchte. Im Prinzip das gleiche wie mit den Musikverwertern und dem Onlinverkauf von Musik. Ich denke, wir brauchen für die Netze und für die Energiepolitik eine knallharte Regulierung. Noch viel härter als bei den Kommunikationsnetzen. Eventuell muss man da eine harte Trennung zwischen Erzeuger, Transport und Verteiler ziehen.
Die Regierung und die Industrie Blockieren regelrecht ALLE technischen Fortschritte, die echte Energie sparen und diskriminieren alle die echte umweltfreundliche Energie erzeugen wollen. Beispiel 1: Der Elsbett-Motor. Der Wurde in den 80er Jahren von Mercedes (190D) eingesetzt. Laufleistung locker 300000km, Luftgekühlt, 3..3,5l Verbrauch, kaum Verschleißteile, 80PS. Die Firma ging pleite und das Patent wurde aufgekauft und versiegelt. (Ist jetzt zwar keine Erzeugung, dafür Einsparung) Beispiel 2: Ein Bekannter will eine kleine Wasserkraft-Anlage mit wenigen KW selbst bauen. Ihr glaubt gar nicht was für hirnrissige Ideen der schei* Staat/Behörden haben um dem Steine in den Weg zu legen. Da gäbe es sicher noch viele weitere solche Beispiele. Es wird wirklich alles mögliche getan um nur noch mehr Geld zu vernichten - die Umwelt ist dabei völlig egal. (Siehe Glühbirnenverbot oder die EU-Pflichtvorgabe das hochgiftige Kühlmittel in Auto Klimaanlagen)
@Markus Müller, mal wieder auf dem Verschwörungspfad? >Die Firma ging pleite und das Patent wurde aufgekauft und versiegelt. Da das Patent mittlerweile ausgelaufen ist, kann es jeder nutzen. Wo ist da dein Problem? Wenn der Motor wirklich so toll ist, warum nutzt den dann keiner? Wäre doch eine prima Geschäftsidee für Inder oder Chinesen. >Ihr glaubt gar nicht was für hirnrissige Ideen der schei* Staat/Behörden >haben um dem Steine in den Weg zu legen. Als da wären? Oder bist du der Meinung das jeder ohne Baugenehmigung bauen darf? Ist immer so: Regeln, die andere einhalten müssen sind gut. Die, die man selbst einhalten muß, sind schei*e.
Kara Benemsi schrieb: > Als da wären? Wasserrechte - die betreffenden Gesetze scheinen noch aus der Feudalzeit zu stammen.
>Wasserrechte - die betreffenden Gesetze scheinen noch aus der Feudalzeit >zu stammen. Welche Bestimungen sind jetzt genau feudaler Natur?
Uhu Uhuhu schrieb: > Wasserrechte - die betreffenden Gesetze scheinen noch aus der Feudalzeit > zu stammen. Kann ich bestätigen. Wollte im vorbeifließenden Bach eine Wasser-Wärmepumpe betreiben. Sprich Wasser entnehmen, durch die Wärmepumpe, wieder zurückspeisen. Keine Chance. Das Wasserrecht liegt auf einer Mühle, nur gibt es die schon seit 50 Jahren nicht mehr.
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.