guten Tag,
keine Angst, ich will nicht über den Bereich messen. Aber ich will
wissen, ob ein Schaltnetzteil eingeschaltet ist. Das muss ein "grünes"
mit < 0.5 Watt im Leerlauf werden. Ein Kandidat ist mit 120A
Einschaltstrom und 90mA Leerlaufstrom angegeben, aber mit besserer PFC
sind's evt. nur 20mA.
Die Talema AC10xx-Datenblätter verwirren mich mehr als sie helfen, z.B.
weil ich keinen Unterschied zwischen dem 5A und dem 20A Modell sehe; das
ist ein und dasselbe Teil?! Beide sollen von 1A bis 60A linear sein.
Deshalb meine Fragen:
Was macht der Wandler bei 2-facher Überlast bzw. bei 10-facher, wenn ich
wegen der kleinen Ströme 5 Windungen spendiere? Als Bürde würde ich
antiparallele Diodenstrecken verwenden, das passt bei Nennstrom sehr
gut.
Was passiert bei sehr kleinen Strömen? Geht das Übersetzungsverhältnis
irgendwann gegen Null, weil der ganze Strom für die Magnetisierung
gebraucht wird?
http://www.nuvotem.com/en/products/pdf/AC-1005%20Jun-06.pdfhttp://www.nuvotem.com/en/products/pdf/AC-1020%20Jun-06.pdf
gnd3 schrieb:> Was macht der Wandler bei 2-facher Überlast bzw. bei 10-facher, wenn ich> wegen der kleinen Ströme 5 Windungen spendiere?
Er liefert (am Bürdewiderstand) zwar viel SPannung, aber weniger
Spannung als berechnet weil der Kern in Sättigung geht. Bei deinen
Dioden wird es nur mehr Strom, kaum mehr Spannung, aber weniger Strom
als berechnet.
Dabei wird der Kern wärmer, was nicht stört, wenn das nur kurz passiert.
Als Dauerlast wird es aber zu einem Problem, jedoch sind Strmwandler
auch bei Nennlast noch kühl, gewisse Überlast überstehen sie also ohne
Schaden. Im wesentlichen bestimmt fir durchgesteckte Leitung den
maximalen Strom.
@ gnd3 (Gast)
>Die Talema AC10xx-Datenblätter verwirren mich mehr als sie helfen, z.B.
Da bist du nicht der 1. ;-)
>weil ich keinen Unterschied zwischen dem 5A und dem 20A Modell sehe; das>ist ein und dasselbe Teil?! Beide sollen von 1A bis 60A linear sein.
Sind sie auch. Und auch darunter.
>Was macht der Wandler bei 2-facher Überlast bzw. bei 10-facher, wenn ich>wegen der kleinen Ströme 5 Windungen spendiere?
Nix, er arbeitet normal. Den 120A Puls verkraftet er auch.
> Als Bürde würde ich>antiparallele Diodenstrecken verwenden, das passt bei Nennstrom sehr>gut.
Nee, nimm einen Widerstand und die Dioden nur zur
Klemmung/Spannungsbegrenzung.
>Was passiert bei sehr kleinen Strömen? Geht das Übersetzungsverhältnis>irgendwann gegen Null,
IMO nein.
> weil der ganze Strom für die Magnetisierung>gebraucht wird?
Wenn man die Bürde nicht zu groß macht, dann nicht.
MfG
Falk
das ging ja mal wieder fix, danke!
> >Was passiert bei sehr kleinen Strömen? Geht das Übersetzungsverhältnis> >irgendwann gegen Null,>> IMO nein.>> > weil der ganze Strom für die Magnetisierung> >gebraucht wird?>> Wenn man die Bürde nicht zu groß macht, dann nicht.
Naja, etwas größer als normal muss schon sein, sonst bleiben mir ja nur
Mikrovolts. Aber gut, das kann ich ausprobieren. Hauptsache, der
explodiert nicht vom Einschaltstrom.
Hmm, oder noch besser. Transimpedanzverstärker, dann läuft der
Stromwandler WIRKLICH fast im Kurzschluss! Aber Klemmdioden am Eingang
nicht vergessen, sonst killt der Einschaltstromstoss den OPV! Dann kann
man einen beliebig großen Shunt nutzen!
http://www.mikrocontroller.net/articles/Stromwandler#Kerngr.C3.B6.C3.9Fe
"Möchte man einen sehr kleinen Shunt nutzen, ist es meist sinnvoll einen
Transimpedanzverstärker zu nutzen. Dieser hat einen Eingangswiderstand
von praktisch Null Ohm. Dabei darf man aber nicht den ohmschen
Widerstand der Sekundärwicklung vergessen, dieser kann mehrere Dutzend
Ohm betragen, besonders bei kleinen Stromwandlern mit sehr vielen
Windungen. Dieser wirkt dann als Grenze für das Absenken des
Shuntwiderstands."
> Hmm, oder noch besser. Transimpedanzverstärker
Und ich sach' noch extra: ich will garnicht messen. Aber sauberer wär's
schon und mehr Reseve wär auch drin. Na gut, überredet ;)
Aber sag mal, wo kommt denn plötzlich der Stromwandler-Artikel her?
Vorhin als ich nach Stromwandlern gesucht hab', war der noch nicht da.
Gib's zu, den hast du eben geschrieben ;)
@ gnd3 (Gast)
>Aber sag mal, wo kommt denn plötzlich der Stromwandler-Artikel her?
Den gibt es schon lange. Mal guggen
Seit Juni 2011, mein Gott, lange her.