Berater sind oft eine Mischung aus Analyst und Labertasche.
"Chris(Gast)" Hat das schon richtig beschrieben.
Im Bereich Prozesse oder Technologien läuft das exakt so.
Bei Softwareberatung wie einem EDM System geht es dann eher in Richtung
einer reinen Verkaufstätigkeit (Siehe SAP: "Wenn ihr Prozess nicht durch
SAP abgedeckt ist, ist nicht SAP zu schwach sondern ihr Prozess nicht
flexibel")
Einzig im Bereich Finanzen und Versicherungen ist ein "Berater" auch
wirklich beratend tätig, denn er verfügt über einen gewissen
Marküberblick was die Produkte angeht, analysiert die Situation und die
Ziele des Kunden und stellt Empfehlungen aus, wie man diese Ziele
erreichen kann. (So sollte es jedenfalls sein Illusion)
Womit man auch schon beim Hauptpunkt wäre - er empfiehlt! also
entscheidet nicht. Der Berater an sich trägt daher kaum bis gar keine
Verantwortung für den Erfolg seiner "Beratung" bzw. deren Umsetzung beim
Kunden.
Letztlich wird er im Falle eines Scheiterns einfach sagen "Das war aber
anders spezifiziert".