>Ich weiß nicht so recht wie man mit dem 50 Ohm (+-40%)
>Ausgangswiderstand umgehen muss. Was muss ich beachten, wenn ich das
>Ausgangssignal in einen Treiber-IC (mit integriertem Schmitt-Trigger,
>Eingangsimpedanz gegen unendlich) weiterleiten will?
Willst Du Flanken im einstelligen ns Bereich musst Du Dich halt um ein
GHz fähiges Design kümmern. Schlagworte wie Serienterminierung,
impedanzkontrollierte Leitungsführung u.ä. sollten Dir dazu nach
Möglichkeit nicht fremd sein. Letztlich geht es darum Reflektionen zu
vermeiden und damit a) saubere Signalflanken zu haben und b) mit der EMV
halbwegs im reinen zu sein.
In deinem Fall jag dein Logiksignal vorne in das Ding rein, nimm was
hinten rauskommt, Fütter damit den nächsten Logikeingang und gut.Sehr
kleine Stützkondensatoren 0603 oder kleiner so dicht am IC wie möglich,
Kapazität ist eher nebensächlich Hauptsache mechanisch klein und
schnell. Wenn Du es noch besser machen willst: Jedes Signal sollte im
Layout direkt darunter eine Masseleitung haben die genauso aussieht,
also jeden Knick mitmacht. Wenn das eine Fläche ist, also keine
Unterbrechungen da wo Du das Signal langlegst. Dann baust Du wenigstens
keine induktiven Schleifen.
viel Erfolg
Hauspapa