Hallo,
erst mal ein Link:
http://www.tme.eu/de/details/aos247/kuhler-zubehor/fischer-elektronik/aos-247/#
Was kann ich mir unter einer "Wärmeleitfähigkeit 25W/mK" vorstellen?
Damit kann ich irgendwie nichts sinnvolles anfangen. Scheinbar ist die
Dicke der Keramik auch egal.
Mich interessiert, mit welchem Wert grad/Watt ich weiterrechnen kann.
Danke
Alf
Die Wärmeleitfähigkeit ist ein Materialparameter, und damit von den
Abmessungen unabhängig. 25 W/m/K ist etwa die halbe Leitfähikeit von
Messung oder 1/10 von Aluminium.
Der Wärmewiderstand eines konkreten Teils ergibt sich bei einfacher
Geometrie als Wärmeleitfähigkeit * Querschnittsfläche / Dicke. Für eine
Wärmeleitung in Richtung der Dicke. Mit einem eher kleinen Transistor
auf so einem Plättchen muss man als Querschnittsfläche eher die Größe
des Transistors (oder etwas mehr) annehmen - so ganz einfach ist die
Geometrie da halt nicht mehr.
Nicht vergessen, das es an den Übergängen auch noch immer einen
Wärmewiderstand gibt.
Rth = d A lambda
lambda = Wärmeleitfähigkeit (25 Watt / Kelvin Meter)
A = Fläche [m²]
d = Dicke [m]
Wenn du die komplette Fläche nutzt sind das also 0,001m / 0,02m / 0,023m
/ 25W/Km = 0,087 K/W.
Gruß
> Das bedeutet, dass sich sich bei einer zugeführten Leistung von 25W eine> Temperaturdifferenz von 1mk (Milli-kelvin) einstellt.
Quark mit Soße.
> Der Wärmewiderstand eines konkreten Teils ergibt sich bei einfacher> Geometrie als Wärmeleitfähigkeit * Querschnittsfläche / Dicke.
Das ist ein Wärmeleitwert und kein Wärmewiderstand.
Hi,
soweit hab ich auch gedacht, kann mir nur nicht vorstellen, daß das
tatsächlich so ist. Noch dazu gleiche Werte bei unterschiedlichee Stärke
der Scheiben.
Alf
Ähhhm. Nein.
Das steht für 25 W/m*K und kann z.B. bei Wikipedia problemlos
nachgelesen werden. Wenn es dann noch konkrete Fragen gibt, lesen wir
uns hier wieder.
Danke DNS und auch allen anderen,
ich rücke mal weitere Infs raus:
http://www.powerint.com/sites/default/files/product-docs/hiperpfs_family_datasheet.pdf
mit dem PFS727EG will ich eine 600W PFC bauen. In dem pdf, Seite 15, Fig
15 ist ein Aufbau am Kühlkörper zu sehen. Pos.7 soll aus AL ca. B=16
H=20 D=2 gross werden, Pos.8 ist die besagte Keramikscheibe.
@DNS
""Wenn du die komplette Fläche nutzt sind das also 0,001m / 0,02m /
0,023m
/ 25W/Km = 0,087 K/W.""
vielleicht stelle ich mich zu doof an, aber ich kann Deine Rechnung
nicht nachvollziehen ...
Gruß Alf
Dazu musst Du halt begreifen, dass es einen Unterschied zwischen
Wärmeleitfähigkeit und Wärmewiderstand gibt.
Die Wärmeleitfähigkeit (lambda) ist erst einmal nur die
Materialeigenschaft der Scheibe und hat mit ihren Abmessungen nichts zu
tun. (Maßeinheit: Watt pro Meter und Kelvin)
Wenn man die Fläche der Scheibe , z.B. 5cm² = 5x10exp-4 m²
und ihre Dicke hat: z.B. o,2cm = 0,002m
kann man mit Rth = lambda mal A/d = 6,25 K/W den Wärmewiderstand der
Scheibe ausrechnen.
Mit andren Worten: aus Fläche und Dicke alleine kann man den
Wärmewiderstand nicht ausrechnen da braucht man die Wärmeleitfähigkeit
noch dazu. Und damit K/W, die Maßein heit für den Wärmewiderstand bei
der Rechnung herauskommt müssen Fläche und Dicke mit meter gerechnet
werden und lambda die Maßeinheit Kelvin/(W und Meter) haben.
Bei Fischer steht tatsächlich kein Multiplikationspunkt, die Verwirrung
ist durchaus verständlich.
Eine Antennen-Windlast hat mal jemand in "Milli-Kilopond" vorgelesen,
statt Meter-Kilopond (ja das war vor langer langer Zeit, heute benutzt
man Newton für Kräfte)
Alf schrieb:> In dem pdf, Seite 15, Fig> 15 ist ein Aufbau am Kühlkörper zu sehen. Pos.7 soll aus AL ca. B=16> H=20 D=2 gross werden, Pos.8 ist die besagte Keramikscheibe.
8. KAPTON SILPAD INSULATOR TO-247
Das ist keine Keramikscheibe, das ist Plastik