Hallo, ich habe hier eine Stromspiegelschaltung gefunden, welche mir nicht ganz kosche ist und auch bei der Simulation scheinbar nicht das tut, was sie tun soll. An sich geht es in Realität um den Stromspiegel BCV61A, doch ich habe das ml versucht unter LTSpice mit ähnlichen NPNs zu simulieren. An sich soll R5 eine beliebige Last darstellen, durch welche ein definierter (einzustellender) Strom fließt. Input ist ja an sich über R3 und über das Verhältnis R2 zu R1 sollte I2 zu I1 sein, doch iwie passt das nicht. Auch verwundert mich die Basis-Anbindung... Ich stecke nicht so in Analog-Technik. Vll. kann mir das hier ja wer verständlich erklären. Vielen Dank im Voraus aesis
Gast
#3496551
An sich ist der Stromspiegel so schon OK. Allerdings ist bei den Bauteilwerten das Stromverhältnis schon extrem - da reicht es nicht mehr nur die Widerstände anzupassen. Wenn man es genau haben will müsste man schon auch für den größeren Strom entsprechend viele Transistoren parallel haben.
Gast
#3496558
da hast ein bisschen was verwechselt. rechts wo Basis und Kollektor verbunden sind, ist der Eingang. Im Datenblatt ist da eine Stromquelle angeschlossen. das ist nicht die Last. die Last kommt an den linken Transistor, gegen Plus.
Gast
#3496561
Also bei der Beschaltung bin ich primär auf 6fA und sekundär zeigts gleich garkeinen Strom mehr an.
Gast
#3496565
die andere seite benötigt auch spannung
Gast
#3496566
Also muss ich über Q1 einen Strom prägen und R3 ist meine Last?
Michael M. schrieb: > An sich soll R5 eine beliebige Last darstellen, durch welche ein > definierter (einzustellender) Strom fließt. Woher soll denn der Strom für R5 kommen?
Gast
#3496853
aesis schrieb: > Also muss ich über Q1 einen Strom prägen und R3 ist meine Last? ja, aber du solltest die Widerstandswerte nochmal überdenken. Du kannst nicht jeden beliebigen Strom durch jeden beliebigen Widerstand schicken. Fang erstmal mit gleichen Strömen für den Eingang und Ausgang an, und ändere dann die Werte.
Gast
#3496896
R5 scheint ein indischer Widerstand zu sein. Da soll es Menschen geben, die jahrelang (ich glaube es ja nicht) keine Nahrung zu sich nehmen. Zugegeben, mit den Bauteilen lässt sich auch ein Stromspiegel aufbauen, aber auf keinen Fall in der angegebenen Konfiguration.
Gast
#3497292
Also es handelte sich um einen sch Fehler der Symboldarstellung und wie Klakx richtig erkannt hat fehlt auf der sekundären Seite die Quelle. Auf der sekundären Seite soll ein Entladestrom einstellbar sein. Naja der Spiegel funktioniert an sich, doch habe ich kein Verhältnis von 212/1, da über R1 und R2 unterschiedl. Spannungen abfallen, was wohl auch logisch ist, da U(BE) von Q3 und Q1 aufgrund unterschiedlicher Basis-Ströme unterschiedl. sind. Folglich müsste bei immer höherer Übersetzung dieser Fehler immer weiter zunehmen. Ist dem denn so? Der Fehler ist ja schon heftig.
aesis schrieb: > Folglich müsste bei immer höherer Übersetzung dieser Fehler immer weiter > zunehmen. Es hängt auch davon ab, wie groß der Spannungsabfall an den Widerständen im Verhältnis zur BE-Spannung ist. Du hast ca. 3V an R1, also müssten auch ungefähr 3V am R2 anliegen. Das macht bei 470 Ohm einen Strom von ca. 6,4 mA. Damit so ein großer Strom durch einen 5k-Widerstand (R5) fließen kann, brauchst du bei V2 eine wesentlich größere Spannung, probiers mal mit 40V oder mach alternativ den Widerstand kleiner oder lass ihn ganz weg.
aesis schrieb: > Ist dem denn so? Der Fehler ist ja schon heftig. Dein Verhaeltnis von 212 / 1 ist ja auch schon heftig, solch grosse Faktoren macht man normalerweise nicht. Auch muss die Stromverstaerkung dafuer gross genug sein.
Gast
#3497420
aesis schrieb: > Naja der Spiegel funktioniert an sich, doch habe ich kein Verhältnis von > 212/1, da über R1 und R2 unterschiedl. Spannungen abfallen, was wohl > auch logisch ist, da U(BE) von Q3 und Q1 aufgrund unterschiedlicher > Basis-Ströme unterschiedl. sind. > Auf der sekundären Seite soll ein Entladestrom einstellbar sein. Du hast da noch eine weitere Einschränkung drin. Durch R2 und R5 ist der Sekundärstrom schon unabhängig vom Spiegelverhältnis begrenzt. Und vom Early-Effekt wollen wir garnicht erst reden.
Gast
#3497526
Mahlzeit, sorry für Besserwisserei, aber R3 ist der Übeltäter. Grüße
Gast
#3497544
Das sagt das Spice-Orakel dazu.
Gast
#3497589
Ist es wirklich so schwer, für diese Abhängigkeit eine DC-Analyse zu machen, anstatt das in einer .tran hinzumurksen? Aber egal. Wichtiger ist, dass deine Untersuchung Käse ist, weil bei kleinen Werten von R1_so_is_richtig das "Spiegelverhältnis" gar nicht von den Transistoren abhängt, weil R5 den Sekundärstrom bestimmt. Beispiel: R1_so...=1k -> IR1_so..=4,3V/1K=4,3mA, Das Verhältnis R1/R2 ist ~2, also müsste IR5~8,6mA sein. Wegen R5=1k kann IR5 aber nicht mal 1mA sein.
Gast
#3497604
ArnoR schrieb: > Wegen R5=1k Meinte natürlich R5=5K. V4 hab ich wie aesis mit 5V angesetzt.
Gast
#3497682
R5 soll ja auch die 1mA max. begrenzen und ist somit schon richtig. R3 und R4 ist an sich ein Potti, welches den Strom bzw. den Spannungsabfall über R1 regeln soll und somit den Strom durch R2 regelt, welcher durch R5 aber begrenzt wird.
Gast
#3497729
Hi, ArnoR schrieb: > Wichtiger ist, dass deine Untersuchung Käse ist, weil bei kleinen Werten > von R1_so_is_richtig das "Spiegelverhältnis" gar nicht von den > Transistoren abhängt, weil R5 den Sekundärstrom bestimmt. das war aber nicht die Frage des TO's. Er wollte nur wissen, warum bei großem R1/R2 Verhältnis das Stromverhältnis nicht zu dem Widerstandsverhältnis passt. Er will gar keinen kleinen R1 haben. Das Orakel sagt aber es wird nichts mit den 1mA. Grüße
aesis schrieb: > R5 soll ja auch die 1mA max. begrenzen und ist somit schon richtig. Wie kommst du denn darauf? Im linken Zweig fließen (5V - 0.7V) / (150 kOhm) = 28,7 µA. Bei einem Übersetzungsverhältnis 1:212 ergibt das ca. 6 mA durch R5. Ich beziehe mich dabei auf diese Schaltung: Beitrag "Re: Stromspiegel" Wenn man R3 weglässt, dann ist das gar kein Stromspiegel mehr, sondern einfach nur noch eine Basisschaltung. Dann kann man auch den linken Transistor und R1 weglassen und durch R5 fließt immer noch der gleiche Strom.
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