Mit großem Befremden muss ich immer wieder feststellen, dass etliche deutsche Firmen nach Österreich nicht versenden wollen, obwohl Österreich ein Mitglied der Europäischen Union ist. Ich prangere das hiermit öffentlich als Ausgrenzung und Diskriminierung eines Mitgliedslandes der EU an. "Kein Versand nach Österreich" klingt wie das Schild an den Kaufhäusern, die Hunde betreffend: "Wir müssen draussen bleiben" Anscheinend haben es gewisse deutsche Firmen nicht notwendig, mit Österreich Geschäfte zu machen. Das betrifft unter anderem auch eine Firma, die offensichtlich mit dieser Internetseite zusammen arbeitet. Auch auf dem digitalen Marktplatz ist diese - für mich - sehr beleidigende Unsitte zu verzeichnen. Meiner Ansicht nach besteht in der heutigen Zeit nicht der geringste Grund, Österreich auszugrenzen. Wir sind zahlendes Mitglied einer grossen Union. Ich trage mich mit dem Gedanken, eine Protestnote nach Brüssel zu senden. Vielleicht findet sie Gehör. Gerhard
Nachtrag: "Kein Versand in die Schweiz" habe ich merkwürdigerweise nur sehr selten gelesen.
Gerhard H. schrieb: > "Kein Versand in die Schweiz" habe ich merkwürdigerweise nur sehr selten > gelesen. Das ist nicht selten und wenn doch Versand angeboten wird, ist es sehr teuer. Manche versenden auch nicht nach Frankreich. Vielleicht erzählst Du Hollande mal von Deiner Idee.
Gerhard H. schrieb: > Ich trage mich mit dem Gedanken, eine Protestnote nach Brüssel zu > senden. Kannst ja mal eine Protestnote an die österreichische Post zu senden. 20 Eur für ein Paket und >2 Wochen Lieferzeit mit entsprechenden Bewertungen will sich vielleicht nicht jede Firma antun.
Gerhard H. schrieb: > Anscheinend haben es gewisse deutsche Firmen nicht notwendig, mit > Österreich Geschäfte zu machen. Wenn Ausland akzeptiert wird, speziell Österreich aber nicht, dann wird das vermutlich an Problemen liegen, die speziell dorthin auftreten. Das können schlechte Erfahrungen oder schlechte Bedingungen sein. Da wärs eher angebracht, mal den Grund zu erfragen. Immerhin könnte sich auch herausstellen, dass du deine Protestnote an Adressaten innerhalb Österreichs versenden solltest.
Vielleicht deshalb: http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/751556/Amazon_Keine-Handys-fur-OsterreichKunden http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/3353461/eugh-staerkt-austro-mechana-gegen-amazon.story Bestellsysteme an Neukunden pflegen oft erst den Warenkorb zu füllen, und dann nach der Adresse zu fragen. In Verbindung mit solchen Kosten könnte es für dich dann so aussehen: "Sie sind in Österreich? Warum haben Sie das nicht gleich gesagt! Daher müssen wir ihnen bedauerlicherweise für die Positionen 12, 34 und 56 zusätzlich 78€ in Rechnung stellen. Danksagungen bitte an Austro..." Da ist ein "Wir müssen draussen bleiben" Schild evtl. weniger konfliktträchtig - oder das Bestell/Abrechnungssystem kann mit der nötigen Produktklassifizierung und Sonderabrechnung nicht umgehen. > Wir sind zahlendes Mitglied einer grossen Union. In diesem Fall wohl eher ein kassierendes Mitglied. ;-)
https://gls-group.eu/DE/de/paketshops/paketshop-preise Zone Euro I: Belgien, Dänemark, Luxemburg, Niederlande, Österreich 12,60 € Ist doch noch innerhalb der Schmerzgrenze oder? Und noch nicht mal " Inselzuschlag von 13,95 € " fällig. ;-)
Ein Grund dürfte die Diskussion um die "Festplatten Abgabe" sein, also irgend welche willkürlichen Abgaben auf Speichermedien. Ganz abwegig ist die Idee dahinter leider nicht, da Österreich ein etwas anderes Urheberrecht hat. Mir fällt das "Kein Versand nach Österreich" jedenfalls häufig dann auf, wenn es auf technische Geräte mit Speicher geht, also Handy, mp3 Player... Gibt aber sicher auch noch andere Gründe.
Mir ist das bis jetzt eigentlich nur bei Zigarren aufgefallen, das es keine Shops gibt die nach Österreich senden. Eine kurze Recherche hat dann jedoch gezeigt das hier der Staat Schuld hat, und den gewerblichen Versand von Tabakwaren in Österreich verboten hat... http://www.zigarrenforum-online.de/showthread.php?t=1436 http://www.jusline.at/30._Versandhandel_TabakStG.html Gruß, Christoph
Hi, hat mich auch geärgert. Bei einigen Shops ist der Versand auch unverhältnismäßig teuer (z.B. nach Ö > 20Euro; nach D kostenlos). Ich habe daher folgende Lösung gefunden: http://www.logoix.com/ Ich verwende seit Jahren Logoix und es klappt wirklich super. Ich habe die automatische Nachsendung aktiviert. Es fallen keine monatlichen Gebühren an sondern nur Kosten wenn tatsächlich ein Paket ankommt. Manchmal ist es sogar billiger etwas über Logoix zu senden obwohl vom Händler ein direkter versand nach Österreich auch möglich wäre. Einziger Wehrmutstropfen: Bei Rücksendungen (die normalerweise der Händler zahlt) musst vermutlich du den Versand aus Österreich übernehmen. Wobei ich auch hier schon Händler erlebt habe, die sehr kulant waren. Liebe Grüße, Lui
Gerhard H. schrieb: > Meiner Ansicht nach besteht in der heutigen Zeit nicht der geringste > Grund, Österreich auszugrenzen. Wir sind zahlendes Mitglied einer > grossen Union. Naja, umgekehrt ist man als "Piefke" in A auch nicht überall beliebt...
>Ich habe daher folgende Lösung gefunden: Vielen Dank, Lui! Ich habe mich vorhin dort angemeldet. Es klingt irgendwie wie ein Schildbürgerstreich, dass man einen Artikel zuerst zu einer Firma an die Österreichische Grenze schicken lassen soll ! ;-) Zum Glück ist die Mehrheit der Deutschen Firmen bereit, nach Österreich zu versenden. Es stimmt nicht, dass das Problem an den Versandgebühren liegt! Ich kaufe eigentlich fast ausschliesslich in Deutschland ein, weil man eben da fast alles bekommt. Der Versand mit der Deutschen Post funktioniert einwandfrei und zu relativ günstigen Tarifen! Wenn mir der Versandbetrag als zu hoch erscheint, muss ich ja nicht gerade bei dem Händler kaufen, aber ich habe immerhin die Möglichkeit. Bisher hatte ich noch niemals ein Problem mit irgendeinem Händler in Deutschland. (Umgekehrt auch nicht) Auch benötige ich die Ware nicht unbedingt innerhalb von 3 Tagen. Es liegt eher an anderen Faktoren. Möglicherweise könnte eine gewisse Bequemlichkeit ein Grund sein. Noch etwas: Wirklich teuer ist der Versand von Österreich nach Deutschland! Das kann man echt als grosse Unverschämtheit bezeichnen. Wenn man für ein kleines Päckchen mit einem Warenwert von 3 Euro 12 Euro an Versand berappen soll, ist das eine Frechheit der Sonderklasse. >Naja, umgekehrt ist man als "Piefke" in A auch nicht überall beliebt... Bei mir eigentlich schon. ;-) "Ösis", "Älpler" und "Balkan" sind wieder ein anderes Thema. Sind ja eh alles liebevolle Spitznamen. ;-) Ich bin jedenfalls auf unsere Komponisten, Schriftsteller und Kabarettisten stolz. Hier arbeitet Österreich und Deutschland zusammen: http://www.youtube.com/watch?v=JEEPDS_IKnc (Bin Helge - Fan) Gruss Gerhard
Gerhard H. schrieb: > "Kein Versand in die Schweiz" habe ich merkwürdigerweise nur sehr selten > gelesen. Ich hingegen sehr oft, quasi als einzigen Ausschluss, denn die Schweiz verlangt Zoll, und das macht den Export aufwändig. Nach Österreich sind bloss die Portokosten teuer. Daher haben viele Österreicher, die nahe der Grenze wohnen, eine Adresse in Deutschland, die das Paket annimmt und bis zur Abholung aufbewahrt (das macht sogar Hermes). Denn die SEPA-Überweisung ist billig. Wenn allerdings der Deutsche mal Kontakt mit Österreichern hatte, und sich mies behandelt fühlte, dann kann so ein Ausschluss eine persönliche Antwort auf die Hochnäsigkeit eines ganzen Volkes sein.
Schon lustig, erst mal groß rumjammern, dann stellt sich raus, dass es an den österreichischen Verboten und Abgaben liegt. Hätte man wohl mittels Google selbst raus finden können. Vielleicht sollte man bei der EU Sanktionen gegen Österreich fordern, da die ihre Bürger im Ausland ausgrenzen (oder besser eingrenzen). ;-)
>auf die Hochnäsigkeit eines ganzen Volkes sein.
Ich würde nicht unbedingt verallgemeinern.
Solche scheinbaren Driskriminierungen koennen einfache Gruende haben. ZB Verbraucherrechte, zB Ruecksenderechte, Grantiebestimmungen, ..
Ich sehe das so: die meisten EU-Bewohner lehnen einen Bundesstaat Europa mit einheitlichem Rechtssystem ab. In der Schweiz gibt es sogar kantonal unterschiedliches Recht. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass es auch innerhalb des Handelsraumes Europa nach wie vor rechtliche Hürden für den innereuropäischen Handel oder gar den Handel von und nach der Schweiz gibt, was man dort sehr schön an den Preisen für Fleisch und Wurstwaren ablesen kann. Österreich ist in vielen Punkten der Schweiz sehr ähnlich aufgestellt. Der Nationalismus ist auch hier sehr verbreitet, besonders gegen alles was aus Deutschland kommt, aber noch schlimmer alle südlichen Länder und den Balkan betreffend. Das schlägt sich auch in der Gesetzgebung nieder. Wer europaeinheitliche Regeln will müsste einen Europastaat akzeptieren, wovon A. noch Jahrunderte entfernt scheint, zumindest seit dem Untergang des Hauses Habsburg. Also vor der eigenen Haustüre kehren. Namaste
>Solche scheinbaren Driskriminierungen koennen einfache Gruende haben.
Das kann durchaus so sein. Naja, jetzt habe ich ja die Firma in Bayern
und darf weiterhin in Deutschland einkaufen. ;-)
Gruss,
Gerhard
Nachsatz: Weil vorhin das Thema Zoll angesprochen wurde: Mir kommt immer so vor, als wären die hohen Versandgebühren eine Art Ersatz für den Zoll.
Mit großem Befremden muss ich immer wieder feststellen, dass etliche deutsche Firmen nicht einmal nach Deutschland versenden. Zumindest wenn der Empfänger eine Privatperson ist und obwohl er Bürger Deutschlands ist. Ich prangere das hiermit öffentlich als Ausgrenzung und Diskriminierung einer Personengruppe in Deutschland an. "Kein Versand an Privatpersonen" klingt wie das Schild an den Kaufhäusern, die Hunde betreffend: "Wir müssen draussen bleiben" Anscheinend haben es gewisse deutsche Firmen nicht notwendig, mit Privatpersonen Geschäfte zu machen. Das betrifft unter anderem auch eine Firma, die offensichtlich mit dieser Internetseite zusammen arbeitet. Auch auf dem digitalen Marktplatz ist diese - für mich - sehr beleidigende Unsitte zu verzeichnen. Meiner Ansicht nach besteht in der heutigen Zeit nicht der geringste Grund, Privatpersonen auszugrenzen. Wir sind steuerzahlende Bürger! Ich trage mich mit dem Gedanken, eine Protestnote an die Mutti zu senden. Vielleicht findet sie Gehör. Hannes
>In diesem Fall wohl eher ein kassierendes Mitglied. ;-)
Was sind dann Rumänien, Bulgarien, Griechenland usw.?
Hannes Jaeger schrieb: > Anscheinend haben es gewisse deutsche Firmen nicht notwendig, mit > Privatpersonen Geschäfte zu machen. Ja, das haben sie wirlich nicht und das hat ganz massive gesetzliche Gründe. Die Preise für Privatkunden müssen jedenfalls deutlich höher als die für Geschäftskunden sein, da der Aufwand deutlich höher ist. Gruss Harald
>da der Aufwand deutlich höher ist.
..den die Mehrzahl der Deutschen Firmen zum Glück nicht scheut.
Wenn solche Ansichten vertreten werden, frage ich mich ernsthaft, warum
Österreich der EU beigetreten ist.
Gerhard H. schrieb: >>da der Aufwand deutlich höher ist. > ..den die Mehrzahl der Deutschen Firmen zum Glück nicht scheut. Naja, der gesamte typische Grosshandel schliesst Privatkunden zumindest per Versandbestimmungen aus. Würde er das nicht tun, müsste die Unternehmungsstruktur grundsätzlich geändert werden. Man braucht z.B. eine zusätzliche Retourenabteilung. Gruss Harald
>Das liegt etwas länger zurück und war 1938... Ich rede von der EU ! Wir kleinen Ösis wurden zwar scheinheiligerweise befragt, ob wir zu dem Verein wollen, entschieden haben andere. Für mich persönlich war und ist nach wie vor ausnahmslos die Schweiz das grosse Vorbild. >müsste die Unternehmungsstruktur grundsätzlich geändert werden. >Man braucht z.B. eine zusätzliche Retourenabteilung. Man könnte ja Einschränkungen in die AGBs einbauen. Lieferung nach Österreich schon, aaber.... Ausdrücklich keine Retouren z.B. Ich bin kein Geschäftsmann. Wäre so etwas möglich? Das ist ja auch so ein Knackpunkt: Viele lassen sich etwas zusenden, drehen es 2 - FF mal um und schicken die Ware zurück. Dass dies den Händler nicht erfreut, liegt auf der Hand. Woher kommt das zum Teil schlechte Image Österreichs im Ausland eigentlich wirklich?
Frank Xy schrieb: >> äääh: Beigetreten wurde! > Das liegt etwas länger zurück und war 1938... ...wurde aber durch einen Österreicher vollzogen.
>...wurde aber durch einen Österreicher vollzogen.
Das ist leider richtig.
Harald Wilhelms schrieb: > Frank Xy schrieb: > >>> äääh: Beigetreten wurde! > >> Das liegt etwas länger zurück und war 1938... > > ...wurde aber durch einen Österreicher vollzogen. ...und es sieht in den alten Wochenschauen auch nicht sehr gezwungen aus...
> "Kein Versand an Privatpersonen" klingt wie das Schild an den > Kaufhäusern, die Hunde betreffend: "Wir müssen draussen bleiben" > Anscheinend haben es gewisse deutsche Firmen nicht notwendig, mit > Privatpersonen Geschäfte zu machen. Wenn ich in naher Zukunft meine Geräte in eigener Regie verticke, wird das ebenfalls auf meiner Webseite stehen. Der Grund: ich mache der Stiftung EAR zum wiederholten Male klar ("Glaubhaftmachung"), dass meine Geräte nicht in privaten Haushalten zum Einsatz kommen. Ich habe nicht die geringste Lust, eine Garantiesumme in beachtlicher Höhe zu hinterlegen, nur um ein sehr eingeschränktes Geschäft mit Privatpersonen zu machen.
Frank Xy schrieb: >>> Das liegt etwas länger zurück und war 1938... >> >> ...wurde aber durch einen Österreicher vollzogen. > > ...und es sieht in den alten Wochenschauen auch nicht > sehr gezwungen aus... Von meinem Vater kam da immer ein Spruch: "Sie waren so begeistert, das sie mit Blumen geworfen haben. An den Blumen waren aber noch die Tontöpfe dran." :-) Gruss Harald
>...und es sieht in den alten Wochenschauen auch nicht >sehr gezwungen aus... Ich habe nicht die Absicht, hier zu politisieren, aber offensichtlich hat ein gewisses Land die Wahnsinns-Ideen mit Begeisterung aufgegriffen und zur negativen Perfektion gebracht. Wir sind beide schuldig. Beide Länder. Ich habe die Zeit zum Glück nicht erlebt, durfte aber im Gymnasium Lehrkräfte "geniessen", Relikte aus dieser Zeit, und das waren bei Gott keine Guten! Bis zur sechsten Klasse , also, bis ich die Schule wechseln durfte,war das der Horror pur damals. Mündig geworden, habe ich als junger Mensch meine Einstellung zu politischen Ansichten fixiert. Ich ertappe mich oft selbst bei den miesesten Eigenschaften, die hier sehr oft in gerade dem sehr interessanten Forum (merkwürdigerweise auch von jungen Leuten) gezeigt wird: * Intoleranz * Vorurteile * Verachtung * Zynismus und last but sure not least * Humorlosigkeit Ein weiser Mann sagte mal (es war wohl ein vergleichender Verhaltensforscher), dass die einzige Komponente, die uns vom Tier unterscheide, der Humor sei. Insofern scheint die Evolution in den negativen Sektor zu wandern. Mit freundlichen Grüssen Gerhard aus dem anscheinend wirklich unbeliebten Österreich
Ich hab noch etwas für euch Stänkerer ;-) Vielleicht hat der Eine oder der Andere die Kunst des Schmunzelns noch nicht verlernt. ;-) http://www.youtube.com/watch?v=6uDiqY9u9AQ
Das man je nach Land Privatpersonen nicht beliefert hat auch wieder juristische Gruende. Das Konsumentenrecht unterscheidet dort dann zwischen Personen und Firmen, wobei die Personen viel weitergehende Rechte als Firmen haben. Und wenn dann also dem Lieferanten die (Privat-)Konsumentenrechte zu weit gehen, und deren Umsatz eh bescheiden waere, werden die dann eben nicht beliefert. Es ist also nicht so, dass die Lieferfirma gewisse Konsumenten diskriminiert, sondern eben das Gesetz dieses Landes. Wie war das nochmals... um den aelteren Arbeitnehmer zu schuetzen erlaesst ein Land ein Gesetz, das eine Kuendigung ueber 50 verbietet. Das Resultat : Als Arbeitnehmer wird man nun sicher mit 49 rausgeworfen ... boese Firmen.
ß>Es ist also nicht so, dass die Lieferfirma gewisse Konsumenten
>diskriminiert, sondern eben das Gesetz dieses Landes.
Darf ich noch etwas fragen? Hätte der Händler in Deutschland nicht auch
Vorteile, wenn er Österreich NICHT ausschliesst?
Gilt das Prinzip der Gleichbehandlung innerhalb der Europäischen Union
hier nicht?
Ich werde jedenfalls in Zukunft eher nach Österreichischen Firmen
Ausschau halten.
Ich rieche immer mehr eine gewisse Präpotenz. Und die riecht ungut.
Gerhard H. schrieb: > Gilt das Prinzip der Gleichbehandlung innerhalb der Europäischen Union > hier nicht? > Ich werde jedenfalls in Zukunft eher nach Österreichischen Firmen > Ausschau halten. Ich frage mich z.B. auch, warum gewisse, nichtelektronische Konzerne wie KIK, Deichmann o.ä. in A grundsätzlich höhere Preise verlangen... Gruss Harald
Gerhard H. schrieb: > Ich rieche immer mehr eine gewisse Präpotenz. Und die riecht ungut. Ja, ich finde es auch ungerecht, dass ich hier nicht so schöne Berge habe wie ihr in Österreich. Ich werde mal eine Beschwerde nach Brüssel schicken.
Harald, das ist aufgrund des unterschiedlichen Mehrwertsteuer-Faktors logisch! Es geht ja in dem Thread rein darum, warum man innerhalb der EU diskriminiert wird! Wenn die werten Herren in Brüssel uns nicht wollen, sollen die z.B. Österreich rauswerfen! Warum tun die das nicht?
Gerhard H. schrieb: > Darf ich noch etwas fragen? Hätte der Händler in Deutschland nicht auch > Vorteile, wenn er Österreich NICHT ausschliesst? Natürlich. Der Händler muss abwägen, ob der zusätzliche Aufwand einer unterschiedlicher Preisgestaltung bestimmter Warengruppen für Österreicher und die daraus resultierende Verärgerung ebendieser Kunden es wert ist. Denn was würdest du sagen, wenn statt eines unbegründeten "wie liefern nicht" einige Produkte des Sortiments bei österreichischer Postadresse deutlich teurer wären? Ich vermute, du würdest dem Händler ebenfalls gerne eine Watschen verpassen - aber der kann dann nichts dafür. > Gilt das Prinzip der Gleichbehandlung innerhalb der Europäischen Union > hier nicht? Offenbar erhebt Austro-Mechana Gebühren von Händlern, die Speichermedien nach Österreich verkaufen. Der EuGH hat das bestätigt. Also hat der EuGH die Ungleichbehandlung von Österreichern bestätigt. Ein Händler ist nicht verpflichtet, mit jedem Kunden einen Vertrag einzugehen. Da hier ausserdem ein objektiv nachvollziehbarer Grund vorliegt, ist ihm kein Vorwurf zu machen. Allerdings kann sich das auf lange Sicht ändern. Wenn jeder Staat seine Verwerter auf diese Art anfüttert und daraus eine Art systematischer Wegezoll mit erheblicher Handelsbehinderung wird, dann wird entsprechender Druck innerhalb der EU-Gremien entstehen. Solche Gebühren sind ja keine österreichische Spezialität.
Gerhard H. schrieb: > Gilt das Prinzip der Gleichbehandlung innerhalb der Europäischen Union > hier nicht? Doch, Österreicher dürfen z.B. auch ausschließen nach Deutschland zu liefern.
Gerhard H. schrieb: > Harald, das ist aufgrund des unterschiedlichen Mehrwertsteuer-Faktors > logisch! Für die Mehrwertsteuer gibts längst eine EU-Regelung. Bei Kunden, die ihrerseits keine Umsatzsteuer abführen, also hauptsächlich im Handel mit Privatleuten, wird auf Seite des Lieferanten nach dessen nationalen Regeln besteuert. Hier aber fallen die Gebühren im Ziel der Lieferung an und das verkompliziert die Sache erheblich.
Kleine Ursache,grosse Wirkung. Hätte nur gerne 10 Stk. Bierdeckel für den lustigen Programmer bestellt und, weil das eine so nette Firma zu sein scheint, auch andere Artikel. Pech gehabt. Liebe Grüsse Gerhard
Harald Wilhelms schrieb: > Ich frage mich z.B. auch, warum gewisse, nichtelektronische Konzerne > wie KIK, Deichmann o.ä. in A grundsätzlich höhere Preise verlangen... 1. In Österreich sind die extremen Niedriglöhne nit so verbreitet, grad im Handel und damit verbundene Tätigkeiten. Damit hat "Mutti's Laden" einen Preisvorteil gegenüber Österreich. Der wird dann damit erkauft, daß ebensolche deutsche Arbeiter sich einen Teil des Lohns vom Amt dazuholen müssen. Allerdings sind diese allgemeinverbindlichen Löhne häufig unter den deutschen Tariflöhnen. 2. höhere Transportkosten, z.B. in Tirol sind die Wege zum Kunden weiter. Diesel ist teurer. 3. 20% statt 19% Steuer. 4. Mir scheint, ein österreichischer Kunde erwartet tendenziell eher bessere Qualität statt Billigprodukt. Ramsch findet sich gelegentlich in Läden wie "Aus&Raus" o.ä. 5. Diese Kopierabgabe auf irgendwie fast alles, was sich beschreiben läßt.
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