Zitat: Vor Arbeitsplatzrisiken für die Autoindustrie mit ihren 740.000 Beschäftigten warnt im FOCUS Gunter Dueck, bis 2011 Technologiechef von IBM Deutschland. „Die Autobranche hätte längst ein Betriebssystem für Autos entwickeln müssen. Jetzt nimmt das wohl Google in die Hand, dringt in diesen Markt vor und kooperiert mit Audi – womöglich zu Lasten etablierter Zulieferer wie Bosch.“ Ja, so ist das. Da die Embedded-Frickler der Automobilindustrie nicht selbst dazu in der Lage dazu, übernimmt das jetzt der Internetkonzern Google. Da sieht man halt mal wieder, dass zu richtiger Softwareentwicklung mehr gehört als ein bißchen Embedded C-Gefrickel.
Ach ja, hier noch der Link dazu: http://www.focus.de/finanzen/news/unternehmen/deutsche-misstrauen-dem-daten-kraken-industrie-transport-medizin-so-gefaehrdet-google-millionen-unserer-jobs_id_3568821.html
High-performander Entwickler schrieb: > Ja, so ist das. Da die Embedded-Frickler der Automobilindustrie nicht > selbst dazu in der Lage dazu, übernimmt das jetzt der Internetkonzern > Google. Da sieht man halt mal wieder, dass zu richtiger > Softwareentwicklung mehr gehört als ein bißchen Embedded C-Gefrickel. Tja weil man dafür halt Ings einstellt und die denken ja sowieso, das bisschen Programmieren können die mit ihren 2 Vorlesungen von anno dunnemals auch noch. Hochmut kommt halt vor dem Fall.
Autoquartett anno 1978: 8 Zylinder 3500cm³ Hubraum 450km Reichweite Autoquartett anno 2016: 16 Cores 8GB RAM Laufzeit (Garage) 14 Tage Und nach 18 Monaten gibts keine Updates mehr, also ist spätestens nach 2 Jahren ein Neuwagen fällig.
High-performander Entwickler schrieb: > Da sieht man halt mal wieder, dass zu richtiger > Softwareentwicklung mehr gehört als ein bißchen Embedded C-Gefrickel. Das ist wohl nicht das Problem. Autos laufen bisher auch zuverlässig genug. Vermutlich ist Google der einzige, der freiwillig dafür bezahlt, ein Betriebssystem für Autos (selbstverständlich mit permanenter nternetverbindung) entwickeln zu dürfen. Was mit den Daten passiert, ist Audi egal. Jedenfalls ist es ein Zeichen für die Verlogenheit der Hersteller. Es geht ausschlißlich um Geld (sehr viel Geld), nicht um Benutzerfreundlichkeit oder dergleichen. Die ist nur der Köder.
Dann kann Frau Schaeffler bald hiesige Bitschrauber entlassen. Wäre auch gut so, denn ganz fertig ist die Software sämtlicher deutscher Automodelle ja auch nie geworden. Wenn Google das besser schafft, warum nicht?
Datenkrake schrieb: > (selbstverständlich mit permanenter Internetverbindung) Stuxnet 2017: Weltweit bleiben innerhalb weniger Wochen 2/3 aller neueren Autos mit einem Kolbenfresser stehen, weil sich ein Trojaner versehentlich weiter ausbreitete als vorgesehen.
High-performander Entwickler schrieb: > Ja, so ist das. Da die Embedded-Frickler der Automobilindustrie nicht > selbst dazu in der Lage dazu Erstens solltest Du erst mal schreiben lernen (Du performan-t-er) und zweitens sind die Entwickler sehr wohl dazu in der Lage, ein gutes System zu schreiben, nur läuft dort eben alles unter Kostenoptimierung und auch google wird es nicht schaffen, aus CPUs mehr rauszuholen, als wir, die wir noch einiges in ASM haben, soweit sinnvoll. Es sind die Manager, die festlegen, was reinkommt, wieviel getestet werden soll und wieviel es kosten darf und nicht die Entwickler. Dass Audi sich hier wieder hervor tut ist klar, da regieren schon seit Langem die Dummpratzen und nicht mehr die, die dden Bereich mal hochgezogen haben. Würden die Bosch nicht ständig drücken und dann die A-Karte zeigen, müsste Bosch auch nicht ständig alles im Ostblock bauen lassen und könnten deutsche Entwickler dranstellen. Überdies wird es kein Auto-Betriebsystem geben, weil niemand sich in die Karten gucken lassen will und schon garnicht von google. Und letztens: Das, was dort beschrien wird, gibt es mit dem VW-Bus schon. Wohin da jetzt Audi noch will, kakiere ich nicht. Wahrscheinlich haben die etwas Forschungsgeld zum verballern. Lange wird der Piech das dem Winterkorn eh nicht durchgehen lassen und ihn bei Zeiten wieder an die Leine nehmen, wie schon so oft. Eine Audi-Extrawurst wird es so oder so nicht geben. Nicht mit Piech.
Frank schrieb im Beitrag #3505754: > also Steuerung des Autos (vermutlich auch Motor), Sicherheitsrelevante > Elektronik usw. bleibt in deren Hand und wird nicht vom Google > Betriebssystem übernommen. Ja, das würde ich an deren Stelle auch behaupten. Bis dann rauskommt, dass geheime Sicherheitsbehörden darauf bestanden haben, dass für Notfälle... > Was bleibt dann noch? Steuerung vom Navi oder > den elektrischen Scheibenhebern? Steuerung von elektrisch verstellbaren > Sitzen? Klimaanlage? Eingebaute Kommunikation für alles, was ein Autofahrer so benötigt, also beispielsweise die morgendlichen Wetter- und Sportnachrichten, gefiltern nach bekanntem Profil des aktuellen Fahrers. Nervender und nicht abschaltbarer Hinweis, dass die Strassen glatt sein könnten und man die falschen Reifen drauf hat, natürlich samt Werbung eines Reifenhändlers. Gelegentliche Frage, ob man nicht ein neues Bett braucht, weil in 300m links der passende Händler ist. Freundlich gemeinter Tipp, dass man in seinem Tran falsch links abgebogen ist, obwohl man doch Donnerstag abend immer zur Freundin fährt statt zur Muckibude.
Datenkrake schrieb: > Es geht ausschlißlich um Geld (sehr viel Geld), nicht um > Benutzerfreundlichkeit oder dergleichen. Selbstverständlich geht es um Geld. Deswegen werden auch die Programmiersprachen und -werkzeuge beständig weiterentwickelt, um die Produktivität des Entwicklers zu erhöhen und damit die Kosten zu senken. Jetzt zieht diese Erkenntnis endlich auch in die Automobil- und Zuliefererindustrie ein. Dieses C-Gefrickel der Automobilindustrie ist doch von vorgestern. Wer sich dem nicht anpasst, wird vom Markt verschwinden, da preislich nicht mehr konkurrenzfähig. Frickler, eure Zeit ist abgelaufen! Jetzt übernehmen die richtigen Informatiker das Ruder.
High-performander Entwickler schrieb: > Dieses C-Gefrickel der Automobilindustrie ist > doch von vorgestern. Wer sich dem nicht anpasst, wird vom Markt > verschwinden, da preislich nicht mehr konkurrenzfähig. Wenn die Bedienung des Autos dann so laufen soll, wie bei Android, dann gute Nacht! Dort kommt es nämlich auf andere Sachen an, als zu 80% für 10-17 Jährige interessant zu sein. Offenbar hast Du außerdem noch nicht verstanden, dass Googles Android auf Linux basiert und deshalb in C geschrieben ist (bis auf das GUI vielleicht). Bevor Du solche Töne anschlägst, solltest Du vielleicht lernen, für einen bestimmten Zweck das richtige Werkzeug zu finden und zu benutzen und nicht mit Totschlagargumenten die Diskussion zu stören. Nur weil Du von C gerne Ahnung hättest, brauchst Du es nicht schlechtreden (nach dem Motto: alle Millionäre sind Arsc*löcher, weil sie erfolgreicher sind als ich).
Frank-Heiner schrieb im Beitrag #3505825: > nur bei > einem krauter untergekommen Den Eindruck habe ich allerdings mittlerweile auch (bei Audi beworben==>Absage wegen mangelder Sozialkompetenz?). Das mit der Frau will ich nicht diskutieren, das gehört hier nicht hin.
Datenkrake schrieb: > Offenbar hast Du außerdem noch nicht verstanden, dass Googles Android > auf Linux basiert und deshalb in C geschrieben ist In welcher Sprache das Betriebssystem geschrieben ist, ist für den Anwendungsentwickler völlig irrelevant. Für den Anwendungsentwicker zählt nur die Sprache, in welcher er die Anwendung schreibt. > Nur weil Du von C gerne Ahnung hättest, brauchst Du es nicht schlechtreden Ich hatte sogar mal Ahnung von Assembler, nur braucht das heutzutage niemand mehr, deswegen vergeude ich nicht mehr meine Zeit damit.
High-performander Entwickler schrieb: > Ich hatte sogar mal Ahnung von Assembler, nur braucht das heutzutage > niemand mehr, deswegen vergeude ich nicht mehr meine Zeit damit. Hehe, da hat wohl jemand Angst und tritt nun nach. Freu dich schon mal auf die Industrie 4.0 - dann darfst du weiter beim Krauter Web-Anwendungen schreiben, während Ingenieure die interessante SW schreiben. hehe
High-performander Entwickler schrieb: > Dieses C-Gefrickel der Automobilindustrie ist > doch von vorgestern. Wer sich dem nicht anpasst, wird vom Markt > verschwinden, da preislich nicht mehr konkurrenzfähig. Aha...viel Spass mit ASIL-C/D bei Millionenstückzahlen wenn man man kein C machen will...Infotainment ist eine andere Baustelle, da schreibt man eh schon länger die Applikation nicht mehr in C.
Frank schrieb im Beitrag #3505754: > "Die Steuerung des Autos als solche, die sicherheitsrelevante > Elektronik, ist davon abgeschirmt und bleibt exklusiv in unserer Hand.“ > " Wie soll das gehen? Getrennte Bussysteme?
Auf was wirds schon rauslaufen. Da wird Android ein bisschen angepasst auf einen (oder mehrere) Navischirm(e). Dauerhafter Onlinemodus, Verbindung zum Handy, Datenabfluss Richtung Googleserver. Mit den Daten kann Google dann Geld machen. Vorstellbar wäre z.B. automatisiertes Strafzettelaustellen wegen Wildparken, zu schnellem Fahren, zu dichtes Auffahren, Einfahrt in "Anlieger frei" ohne Bekannte dort... Google könnte dann als Informant einen Teil der Strafeinnahmen für sich verbuchen. Für den Autobesitzer macht man die Sache mit verbilligten Versicherungen, automatischem Anschalten der Kaffemaschine oder der einfacheren Datensynchronisation schmackhaft. Alles nur eine Frage der Fantasie, die Möglichkeiten sind längst da.
A. K. schrieb: > Autoquartett anno 1978: > 8 Zylinder > 3500cm³ Hubraum > 450km Reichweite > > Autoquartett anno 2016: > 16 Cores > 8GB RAM > Laufzeit (Garage) 14 Tage > > Und nach 18 Monaten gibts keine Updates mehr, also ist spätestens nach 2 > Jahren ein Neuwagen fällig. Leider hab ich nur zwei Daumen, aber die dafür so hoch wie's geht.
Google startet bestimmt bald das "Skynet". So wie ich gehört habe sollen die auch Roboter Firmen aufkaufen. Wann wohl der T1 gebaut wird?
High-performander Entwickler schrieb: > Zitat: > > Vor Arbeitsplatzrisiken für die Autoindustrie mit ihren 740.000 > Beschäftigten warnt im FOCUS Gunter Dueck, bis 2011 Technologiechef von > IBM Deutschland. „Die Autobranche hätte längst ein Betriebssystem für > Autos entwickeln müssen. Was für ein Blödsinn. Seit wann braucht jede Branche ihr eigenes Betriebssystem? Der das sagt, war also bei IBM. War er jemals selbst in der Automobilbranche tätig? Nein? Dann kann man wohl getrost davon ausgehen, dass er keine Ahnung von dieser hat. Übrigens hat die Automobilindustrie sehr wohl etwas Eigenes auf die Beine gestellt. Nennt sich AutoSAR. Verteilte Systeme und Betriebssysteme sind halt nicht das Gleiche ;-)
In einer Fachzeitschrift beim Zahnarzt (leider was ich den Namen der Zeitschrift nicht mehr) wurde das Thema auch aufgegriffen. Dort hieß es, dass Google in die Automobilbranche vorstoßen möchte. Das Endergebnis sollen dann wohl selbst fahrende Autos werden. Um das vernünftig realisieren zu können braucht es wohl Daten, Daten und noch mehr Daten. Das Betriebssystem ist wohl ein erster Schritt in diese Richtung. Dazu stimmt es auch, dass Google jede Menge Unternehmen aufkauft die interessante Technologien entwickelt haben oder drauf und dran sind diese zu entwickeln. Google geht so gesehen also den richtigen Weg. Das Unternehmen streckt seine Finger aus und versucht überall etwas zu bewirken. Mit einer vernünftigen Vernetzung durch das eigene Betriebssystem usw. könnte das in Zukunft natürlich sehr interessant und mächtig werden. Interessant ist vor allem, dass Google sehr viel macht ohne es groß an die Glocke zu hängen. Wer googlet der findet... Ich persönlich glaube ja, dass Google auf dem besten Weg ist DER Weltkonzern der Zukunft zu werden.
sven schrieb: > Das Endergebnis > sollen dann wohl selbst fahrende Autos werden. Das wird vorgegeben. Tatsächlich will Gockel (NSA) (USA) wissen, wo sich gerade jeder Nichtamerikaner befindet. All diese Technik dient allein dazu, möglichst das Bewegungs- und Aufenthaltsprofil jedes Menschen auf dieser Welt zu kennen. Nur so kann man das dem Ottonormalo leckerfotzig machen. Vieles, wovon Ottonormalo heute profitiert, wurde einst für die Rüstung entwickelt.
Hat einer von auch mitbekommen, dass google zusätzlich paar "robotic" Firmen einverleibt hat? Unter anderen auch BD.
Daniel schrieb: > Hat einer von auch mitbekommen, dass google zusätzlich paar "robotic" > Firmen einverleibt hat? Unter anderen auch BD. Google hat Geld wie Heu! Was sollen die anderes machen als Firmen zu kaufen?
Endlich werden die feuchten Träume unseres verblichenen Erich Mielke war. Dass er das nicht mehr erleben durfte...
Marx W. schrieb: > Daniel schrieb: >> Hat einer von auch mitbekommen, dass google zusätzlich paar "robotic" >> Firmen einverleibt hat? Unter anderen auch BD. > > Google hat Geld wie Heu! > Was sollen die anderes machen als Firmen zu kaufen? ...bis die irgendwann mal abstürzen. Siehe Microsoft. Die haben genauso agiert. Alles mögliche gekauft, aufgebläht und irgendwann zu träge geworden. Aber ich versteh schon. Das ganze Infotainment und Webzeugs kann nur irgendwann langweilig werden. Dann halt mal "richtige" Dinge und in Robotik, Embedded Systems etc. investieren.
klausi schrieb: > ...bis die irgendwann mal abstürzen. Siehe Microsoft. So tief möchte ich auch mal abstürzen: "Microsoft steigert Gewinn". http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEEA0N00C20140124 http://www.finanzen.net/chart/Microsoft
klausi schrieb: > bis die irgendwann mal abstürzen. Siehe Microsoft. Die haben genauso > agiert. Alles mögliche gekauft, aufgebläht und irgendwann zu träge > geworden. Ja - Microsoft ist wirklich schlimm abgestürzt, die letzten Jahre... http://www.finanzen.net/aktien/Microsoft-Aktie Wenn man keine Ahnung hat... Es gab vor Jahren mal nen Text, der nichtmehr so ironisch ist, wie noch vor 10 Jahren... : Bei einer Computermesse (ComDex) hat Bill Gates die Computer-Industrie mit der Auto-Industrie verglichen und das folgende Statement abgegeben: "Wenn General Motors (GM) mit der Technologie so mitgehalten hätte wie die Computer-Industrie, dann würden wir heute alle 25-Dollar-Autos fahren, die 1000 Meilen mit einer Gallone Sprit fahren würden." Als Antwort darauf veröffentlichte General Motors eine Presse-Erklärung mit folgendem Inhalt: "Wenn GM eine Technologie wie MS entwickelt hätte, dann würden wir heute alle Autos mit folgenden Eigenschaften fahren : - Ihr Auto würde ohne erkennbaren Grund zweimal am Tag einen Unfall haben. - Jedesmal, wenn die Fahrbahnmarkierungen neu gezeichnet werden, müsste man ein neues Auto kaufen. - Gelegentlich würde ein Auto ohne erkennbaren Grund auf der Autobahn einfach ausgehen und man würde das einfach akzeptieren, neu starten und weiterfahren. - Wenn man bestimmte Manöver durchführt, wie z.B. eine Linkskurve, würde das Auto einfach ausgehen und sich weigern neu zu starten. Man müsste dann den Motor neu installieren. - Man kann nur alleine in dem Auto sitzen, es sei denn, man kauft Car95 oder CarNT. Aber dann müsste man jeden Sitz einzeln bezahlen. - Sun MotorSystems würde Autos herstellen, die mit Sonnenenergie fahren, zuverlässig laufen, fünfmal so schnell und zweimal so leicht zu fahren sind, aber dafür nur auf 5% aller Strassen fahren. - Die Öl-Kontroll-Leuchte, die Warnlampen für Temperatur und Batterie würden durch eine "Genereller Auto Fehler" - Warnlampe ersetzt. - Neue Sitze würden erfordern, dass alle die selbe Gesäss-Grösse haben. - Das Airbag-System würde fragen "Sind Sie sicher?" bevor es auslöst. - Gelegentlich würde das Auto sie ohne erkennbaren Grund aussperren. Sie können nur mit einem Trick wieder aufschliessen. Man müsste man gleichzeitig den Türgriff ziehen, den Schlüssel drehen und mit einer Hand an die Radio-Antenne fassen. - General Motors würde Sie zwingen, mit jedem Auto einen Deluxe-Kartensatz der Firma Rand-McNally (Anmerkung: seit neuestem eine GM-Tochter) mit zu kaufen, auch wenn Sie diesen Kartensatz nicht brauchen oder möchten. Wenn Sie diese Option nicht wahrnehmen, würde das Auto sofort 50% langsamer werden (oder schlimmer). Darüberhinaus würde GM deswegen ein Ziel von Untersuchungen der Justiz. - Immer dann, wenn ein neues Auto von GM hergestellt werden würde, müssten alle Autofahrer das Autofahren neu erlernen, weil keiner der Bedien-Hebel genau so funktionieren würde, wie in den alten Autos. - Man müsste den "START"-Knopf drücken, um den Motor auszuschalten."
Marcus W. schrieb: > - Immer dann, wenn ein neues Auto von GM hergestellt werden würde, > müssten alle Autofahrer das Autofahren neu erlernen, weil keiner der > Bedien-Hebel genau so funktionieren würde, wie in den alten Autos. > - Man müsste den "START"-Knopf drücken, um den Motor auszuschalten." Na ja, da sind wir inzwischen ja fast angekommen, wenn ich mir den ganzen Multimedia-Plunder moderner Autos so anschaue. Die "Freude" von einem Dutzend oder mehr Assistenzsystemen hatte ich noch nicht, kann das also nicht beurteilen. Für mich ist ein Auto primär zum Fahren da, di Zeiten, wo ich blind am Autoradio die Stationstasten, Lautstärke etc bedienen konnte sind vorbei, inzwischen muss man einen kurzen Blick auf irgendein Display werfen. Wird vieleicht Zeit mir einen schönen Oldtimer zuzulegen :-)
Marx W. schrieb: >> "Die Steuerung des Autos als solche, die sicherheitsrelevante >> Elektronik, ist davon abgeschirmt und bleibt exklusiv in unserer Hand.“ >> " > > Wie soll das gehen? So wie es jetzt auch schon geht... > Getrennte Bussysteme? Exakt. High-performander Entwickler schrieb: > Vor Arbeitsplatzrisiken für die Autoindustrie mit ihren 740.000 > Beschäftigten warnt im FOCUS Gunter Dueck, bis 2011 Technologiechef von > IBM Deutschland. „Die Autobranche hätte längst ein Betriebssystem für > Autos entwickeln müssen. Jetzt nimmt das wohl Google in die Hand, dringt > in diesen Markt vor und kooperiert mit Audi – womöglich zu Lasten > etablierter Zulieferer wie Bosch.“ Was Für ein Quark. Was meint denn der Herr Dueck, auf was die aktuellen Infotainmentsysteme im Auto aufsetzen? Da sind durchaus Betriebssysteme im Einsatz, allerdings in der Regel echtzeitfähige OS von Firmen, die was davon verstehen ;-) Ein Beispiel wäre QNX. Für alles, was nicht Infotainment ist, gibt es sogar noch mehr als nur ein Betriebssystem. Da ist das OS nur ein (kleiner) Bestandteil der sog. Basissoftware. Dass Irgendwelche Firmen mit den OEMs zusammenarbeiten um irgendwelche Softwareplattformen auf die Beine zu stellen ist absolut keine Neuigkeit sondern Alltag in der Branche. Die Zulieferer bekommen dadurch eher mehr zu tun als weniger. Irgendwann wird das entstandene Stück Softwäre nämlich dem Zulieferer über den Zaun geworfen und der darf das dann mit viel Arbeit mit seiner Hardware verheiraten. Das Problem für die klickibunti-Powerpointfolien-Schubser ist daran allerdings, dass es nix mit der "Cloud" zu tun hat und somit nicht mehr zeitgemäß ist.
Es gab eine Zeit, als man mit Mobiltelefonen noch mobil telefonierte. Es gab eine Zeit, als man mit Fernsehern noch fern sah. Es gab eine Zeit, als man mit Kraftfahrzeugen noch fuhr. Klar, alle können das auch heute/zukünftig noch. Aber Hand aufs Herz - wie oft telefoniert ihr mit dem Smartphone, vergleichen mit anderen Anwendungen? Beim Smart-TV ist man grad dabei, das zu ändern; und auch dabei, die Richtung umzukehren, d.h. nicht du schaust in die Ferne sondern die anderen dir ins Wohnzimmer. Und nun ist eben der Smart-Car dran (OK, am Namen wird man noch arbeiten müssen).
A. K. schrieb: > klausi schrieb: >> ...bis die irgendwann mal abstürzen. Siehe Microsoft. > > So tief möchte ich auch mal abstürzen: "Microsoft steigert Gewinn". > http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEEA0N00C20140124 > http://www.finanzen.net/chart/Microsoft Jaja ich weiß.. aber schaut mal: das ganze Windows 8, Windows RT.. floppte doch gewaltig. Interessiert ja keinen mehr. Habe Windows schon lange abgeschrieben. Wie die ihren Gewinn steigern konnten, ist mir ein Rätsel..
klausi schrieb: > Habe Windows schon lange abgeschrieben. Wie die ihren Gewinn steigern > konnten, ist mir ein Rätsel.. Man darf halt nicht Microsoft mit Windows gleichsetzen. Es gibt noch etliche andere Produkte und Dienstleistungen, mit denen sie Geld verdienen. http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/spielkonsole-xbox-one-beschert-microsoft-gutes-weihnachtsgeschaeft-1.1870783
Marcus W. schrieb: > - Man müsste den "START"-Knopf drücken, um den Motor auszuschalten." Ja, ist heut bei BMW schon üblich! Es fehlt nur noch die Fehlermeldung: "Wenn Sie den Motor ausschalten funktioniert er nicht mehr" (kommt bei USB: "wenn Sie das Gerät deaktivieren funktioniert es nicht mehr")
klausi schrieb: > Habe Windows schon lange abgeschrieben. Wie die ihren Gewinn steigern > konnten, ist mir ein Rätsel.. Beispielsweise XP-Ablösung in Firmen, mit Office-Updates im Schlepptau. Dieser Anteil ist freilich ein Strohfeuer und wiederholt sich allenfalls mit der Win7-Ablösung. MS versucht zwar mit aller Gewalt, die Leute zu SA-Lizenzen zu bewegen, aber solange die jährliche SA-"Miete" wesentlich teurer ist als Neubeschaffung dividiert durch Lebensdauer einer Release (Win7: bis 2020) wird das nix.
High-performander Entwickler schrieb: > Frickler, eure Zeit ist abgelaufen! Jetzt übernehmen die richtigen > Informatiker das Ruder. Wenn Architekten Haeuser so bauten wie Informatiker Programme schreiben koennte ein Specht ganze Staedte in Schutt und Asche legen.
Helmut Lenzen schrieb: > Wenn Architekten Haeuser so bauten wie Informatiker Programme schreiben > koennte ein Specht ganze Staedte in Schutt und Asche legen. Wenn H&T-Bauer Brücken so bauten, wie wie Informatiker Programme schreiben, könnte etwas Wind sie mühelos in Einzelteile zerlegen. :-)
Helmut Lenzen schrieb: > Wenn Architekten Haeuser so bauten wie Informatiker Programme schreiben > koennte ein Specht ganze Staedte in Schutt und Asche legen. Man sieht ja wie hässlich die meisten deutschen Großstädte im Vergleich zu den Bildern und teils Videos von 1900 nun aussehen... Die meisten Architekten haben's ja doch nicht drauf.
Martin schrieb: > Man sieht ja wie hässlich die meisten deutschen Großstädte im Vergleich > zu den Bildern und teils Videos von 1900 nun aussehen... > Die meisten Architekten haben's ja doch nicht drauf. Die deutschen Großstädte zu Anfang des 20. Jahrhunderts waren nach heutigen Maßstäben Dritte-Welt-Slums: http://sauseschritt.net/?p=590
Frank schrieb im Beitrag #3506780: > Luther Blissett schrieb: >> Die deutschen Großstädte zu Anfang des 20. Jahrhunderts waren nach >> heutigen Maßstäben Dritte-Welt-Slums: http://sauseschritt.net/?p=590 > > lag aber an der Überbevölkerung und Armut. Sanierte Altbauten aus der > Jahrhundertwende sind heute extrem begehrt! anders als Wohnungen aus den > 60ern und 70ern. Das sind aber eben nicht die Bauten aus dem 19. Jhd. Der sanierte Altbau hat ausser der Fassade wenig mit dem ursprünglichen Bauwerk zu tun. Grundriss, sanitäre Anlagen, Energieversorgung, Wärmedämmung sind alle an die modernen Erfordernisse angepasst worden. Die Häuser sind nach dem Krieg buchstäblich mit Sand und Spucke wieder aufgebaut worden. Was du in den kernsanierten Innenstädten siehst ist das Werk der heutigen Architekten.
Jetzt werden sie allmählich alle bekloppt. Ein Auto braucht nur einen Motor, um zu rollen, und sonst weiter nichts. Mit einem Oldtimer von vor 40 Jahren könnte ich heute hier in meiner Gegend genau so gut fahren, da hat sich nicht so wirklich viel rund herum getan. Es gibt kein automatisches Verkehrsleitsystem, wo auch schon 40 Jahre von geschwafelt wird. Meine ersten Autos hatten elektrisch nur Licht und die Zündspule, heute ist es nicht mehr, wenn man ein Navi mal außen vor läßt.
Wilhelm F. schrieb: > Ein Auto braucht nur einen Motor, um zu rollen, und sonst weiter nichts. Die Zeiten, in denen ein Auto ohne Backup auskam, sind bald vorbei.
<ikea-stimme> Fährst Du noch, oder surfst Du schon? </ikea-stimme> Naja zum Glück müssen wir ja dank Internet und Lieferdiensten auch gar nicht mehr so oft so weit rumfahren... ;-)
Mac Gyver schrieb: > Naja zum Glück müssen wir ja dank Internet und Lieferdiensten auch gar > nicht mehr so oft so weit rumfahren... ;-) Die Lieferdienste schon...
A. K. schrieb: > Wilhelm F. schrieb: >> Ein Auto braucht nur einen Motor, um zu rollen, und sonst weiter nichts. > > Die Zeiten, in denen ein Auto ohne Backup auskam, sind bald vorbei. Es ist jetzt schon fast aussichtslos, elektronische Fehler am Auto selbst zu beheben. Ich erinnere mal nur an das Ding mit meinem längeren Fiesta-Thread hier in Offtopic, als das ABS kaputt war, und dann als Begleiterscheinung noch so Mätzchen macht, wie den Turbolader elektronisch abschalten, die Motorleistung runter fahren.
A. K. schrieb: > Mac Gyver schrieb: >> Naja zum Glück müssen wir ja dank Internet und Lieferdiensten auch gar >> nicht mehr so oft so weit rumfahren... ;-) > > Die Lieferdienste schon... Das stimmt, die fahren aber sowieso mit hunderten Sendungen durch die Gegend und sind daher meist ohnehin in der Nähe unterwegs... könnte effizienter sein als wenn jeder einzeln mit seinem dicken GAudi G8 (G für Google) losfährt und evtl. noch liegen bleibt weil das Softwareupdate während der Fahrt fehlgeschlagen ist... ;-)
Und beim abstellen des Autos kommen dann solche Sprueche wie: Stellen Sie ihren Motor nicht ab er wird nach installieren von Update 1 of 200 von selbst abgestellt. Oder sowas: Eine neue Version von Car2000 ist vorhanden und muss erst geupdatet werden bevor sie das Auto starten koennen.
Wilhelm F. schrieb: > Es ist jetzt schon fast aussichtslos, elektronische Fehler am Auto > selbst zu beheben. Yep. Bekannter fährt einen > 25 Jahre alten Baby-Benz, also fast schon Oldtimer. Die Leute von der Werkstatt freuen sich regelrecht, wenn er mal wieder aufkreuzt. Weil das noch fassbare Technik ist, es das ist, was sie gelernt hatten. Kein Diagnosestecker, bei dem einem der PC sagt, was zu tun ist, und sie blöd dastehen (d.h. Daten ans Werk schicken und auf höhere Eingebung warten), wenn dem nichts einfällt.
'Oh, sie haben das Lenkrad bewegt, das Auto muss neu gestartet werden, bevor die Änderungen übernommen werden. Jetzt neu starten?' High-performander Entwickler schrieb: > Jetzt nimmt das wohl Google in die Hand Das fehlte gerade noch. Meine Erfahrung mit MCs in Autos ist die, das das Auto desto besser und zuverlässiger ist, je weniger von den Dingern verbaut sind. Schon schlimm, das es selbst in meiner kleinen Kiste schon 3 verbaut sind - von der Digitaluhr mal abgesehen :-P
Passende Meldung: "EU-Polizeinetzwerk will Autos ferngesteuert stoppen" http://www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Polizeinetzwerk-will-Autos-ferngesteuert-stoppen-2098389.html Ich glaube, fahrtaugliche Oldtimer werden demnächst massiv im Wert steigen. Zumal wenn man bedenkt, dass dann solche Möglichkeiten über eher kurz als lang nicht bloss den Trachtenträgern zur Verfügung stehen. Du willst den Esel vor dir überholen, aber der wehrt sich? Ha, das haben wir gleich, mein Freund! Freie Bahn für freie Bürger!
A. K. schrieb: > Passende Meldung: "EU-Polizeinetzwerk will Autos ferngesteuert stoppen" > http://www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Polizeinetzwerk-will-Autos-ferngesteuert-stoppen-2098389.html Ach wozu denn überhaupt noch suchen und anhalten? Wenn die Pollezei einen sucht, werden Türen und Fenster verriegelt und das Auto dann ferngesteuert zum Revier gefahren... das wird dann die nächste Stufe ;-)
Als Gauner oder einmal bei einer Demo erwischter Bürger sollte man sich dann wohl ein Cabrio zulegen. Also die echten althergebrachten Dinger mit Textilverdeck. Notfalls ne Ente - die ist mit Starterkurbel sowieso ziemlich unelektrisch aufgelegt.
Mac Gyver schrieb: > http://www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Polizeinetzwerk-will-Autos-ferngesteuert-stoppen-2098389.html >Um die künftige Arbeit von ENLETS zu ermöglichen, veranschlagt das Programm >ein erforderliche Budget in Höhe von 915.000 Euro. Bisher hat die >EU-Kommission dem Zirkel einen Zuschuss von 587.000 Euro gewährt Ich finds super und bedauere, das ich nicht selber in der Position bin, den EU-Kommissaren so einen Floh ins Ohr zu setzen und dann die Fördergelder zu kassieren. Erinnert mich an die Drohnen-Nummer, wo sie ganz am Ende gemerkt haben, das so etwas in Europa nicht benutzt werden darf. Genauso wird es dieser Phantasterei von Fernstopp bei Autos gehen, denn das ist viel zu gefährlich, leicht vom Gauner auszuhebeln und öffnet dem Missbrauch Tür und Tor. Übrigens gab es sowas schon mal (unabsichtlich) bei den ersten BMW mit Motorelektronik. Ein einfaches 70cm Funkgerät konnte im Nahfeld den Motor der bayrischen Nobelkarosse zum Stottern bringen - bis zum völligen Stillstand.
Matthias Sch. schrieb: > Ich finds super und bedauere, das ich nicht selber in der Position bin, Finde ich auch toll. Vielleicht können wir uns da noch einen Platz am Tisch beschaffen und etwas von dem Kuchen mit beommen. Ich fahre natürlich meinen alten Benz weiter ... und weiter ... und weiter ...
Wird auch Zeit, dass die die Klos mit Elektronik überwachen, damit sie dann auch feststellen, ob du nichts Verbotenes zu dir nimmst und dich gut ernährst.
F. Fo schrieb: > Wird auch Zeit, dass die die Klos mit Elektronik überwachen, damit sie > dann auch feststellen, ob du nichts Verbotenes zu dir nimmst und dich > gut ernährst. Da bist du zu spaet, gibt es bereits: http://www.welt.de/gesundheit/article9325629/Hightech-Lokus-analysiert-Urin-und-misst-Blutdruck.html
> Frickler, eure Zeit ist abgelaufen! Jetzt übernehmen die > richtigen Informatiker das Ruder. Und wer bitte soll das sein, diese 'richtigen Informatiker'? Die Uni- oder Fachhochschulabsolventen sind es jedenfalls schon mal nicht. Und wenn doch - dann kann ich nur sagen: Gott steh uns bei, dass die ihre Finger nie an irgendwas anderes als den Autoradio kriegen. Und das am besten auch nur dann, nachdem sie im µC-Forum gelernt haben, wie man Tasten richtig entprellt :-)
Karl Heinz schrieb: >> Frickler, eure Zeit ist abgelaufen! Jetzt übernehmen die >> richtigen Informatiker das Ruder. > > Und wer bitte soll das sein, diese 'richtigen Informatiker'? > Die Uni- oder Fachhochschulabsolventen sind es jedenfalls schon mal > nicht. > Und wenn doch - dann kann ich nur sagen: Gott steh uns bei, dass die > ihre Finger nie an irgendwas anderes als den Autoradio kriegen. > Und das am besten auch nur dann, nachdem sie im µC-Forum gelernt haben, > wie man Tasten richtig entprellt :-) Ein bisschen recht hast du schon, aber auch schon zu Pilatus Zeiten haben wir über die Jugend geschimpft. Wir waren auch mal "die Jugend" und davor unsere Eltern und Großeltern. So übel ist diese Jugend gar nicht. Wenn ich überlege was ich früher alles angestellt habe ...
Karl Heinz schrieb: > Und das am besten auch nur dann, nachdem sie im µC-Forum gelernt haben, > wie man Tasten richtig entprellt :-) Der war gut Karl Heinz.
Karl Heinz schrieb: > Und das am besten auch nur dann, nachdem sie im µC-Forum gelernt haben, > wie man Tasten richtig entprellt :-) Wie, die Entprellung ham die Ingenieure nicht in Hardware gemacht? Schlamper. ;-)
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