Forum: Offtopic Google entwickelt Betriebssystem für Autos


von High-performander Entwickler (Gast)


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Zitat:

Vor Arbeitsplatzrisiken für die Autoindustrie mit ihren 740.000 
Beschäftigten warnt im FOCUS Gunter Dueck, bis 2011 Technologiechef von 
IBM Deutschland. „Die Autobranche hätte längst ein Betriebssystem für 
Autos entwickeln müssen. Jetzt nimmt das wohl Google in die Hand, dringt 
in diesen Markt vor und kooperiert mit Audi – womöglich zu Lasten 
etablierter Zulieferer wie Bosch.“

Ja, so ist das. Da die Embedded-Frickler der Automobilindustrie nicht 
selbst dazu in der Lage dazu, übernimmt das jetzt der Internetkonzern 
Google. Da sieht man halt mal wieder, dass zu richtiger 
Softwareentwicklung mehr gehört als ein bißchen Embedded C-Gefrickel.

von High-performander Entwickler (Gast)


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von Cyblord -. (cyblord)


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High-performander Entwickler schrieb:

> Ja, so ist das. Da die Embedded-Frickler der Automobilindustrie nicht
> selbst dazu in der Lage dazu, übernimmt das jetzt der Internetkonzern
> Google. Da sieht man halt mal wieder, dass zu richtiger
> Softwareentwicklung mehr gehört als ein bißchen Embedded C-Gefrickel.

Tja weil man dafür halt Ings einstellt und die denken ja sowieso, das 
bisschen Programmieren können die mit ihren 2 Vorlesungen von anno 
dunnemals auch noch. Hochmut kommt halt vor dem Fall.

von (prx) A. K. (prx)


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Autoquartett anno 1978:
  8 Zylinder
  3500cm³ Hubraum
  450km Reichweite

Autoquartett anno 2016:
  16 Cores
  8GB RAM
  Laufzeit (Garage) 14 Tage

Und nach 18 Monaten gibts keine Updates mehr, also ist spätestens nach 2 
Jahren ein Neuwagen fällig.

von Datenkrake (Gast)


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High-performander Entwickler schrieb:
> Da sieht man halt mal wieder, dass zu richtiger
> Softwareentwicklung mehr gehört als ein bißchen Embedded C-Gefrickel.

Das ist wohl nicht das Problem. Autos laufen bisher auch zuverlässig 
genug. Vermutlich ist Google der einzige, der freiwillig dafür bezahlt, 
ein Betriebssystem für Autos (selbstverständlich mit permanenter 
nternetverbindung) entwickeln zu dürfen. Was mit den Daten passiert, ist 
Audi egal. Jedenfalls ist es ein Zeichen für die Verlogenheit der 
Hersteller. Es geht ausschlißlich um Geld (sehr viel Geld), nicht um 
Benutzerfreundlichkeit oder dergleichen. Die ist nur der Köder.

von D. V. (mazze69)


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Dann kann Frau Schaeffler bald hiesige Bitschrauber entlassen. Wäre auch 
gut so, denn ganz fertig ist die Software sämtlicher deutscher 
Automodelle ja auch nie geworden.
Wenn Google das besser schafft, warum nicht?

von (prx) A. K. (prx)


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Datenkrake schrieb:
> (selbstverständlich mit permanenter Internetverbindung)

Stuxnet 2017: Weltweit bleiben innerhalb weniger Wochen 2/3 aller 
neueren Autos mit einem Kolbenfresser stehen, weil sich ein Trojaner 
versehentlich weiter ausbreitete als vorgesehen.

von Ingenieur (Gast)


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High-performander Entwickler schrieb:
> Ja, so ist das. Da die Embedded-Frickler der Automobilindustrie nicht
> selbst dazu in der Lage dazu

Erstens solltest Du erst mal schreiben lernen (Du performan-t-er) und 
zweitens sind die Entwickler sehr wohl dazu in der Lage, ein gutes 
System zu schreiben, nur läuft dort eben alles unter Kostenoptimierung 
und auch google wird es nicht schaffen, aus CPUs mehr rauszuholen, als 
wir, die wir noch einiges in ASM haben, soweit sinnvoll.

Es sind die Manager, die festlegen, was reinkommt, wieviel getestet 
werden soll und wieviel es kosten darf und nicht die Entwickler.

Dass Audi sich hier wieder hervor tut ist klar, da regieren schon seit 
Langem die Dummpratzen und nicht mehr die, die dden Bereich mal 
hochgezogen haben. Würden die Bosch nicht ständig drücken und dann die 
A-Karte zeigen, müsste Bosch auch nicht ständig alles im Ostblock bauen 
lassen und könnten deutsche Entwickler dranstellen.

Überdies wird es kein Auto-Betriebsystem geben, weil niemand sich in die 
Karten gucken lassen will und schon garnicht von google.

Und letztens: Das, was dort beschrien wird, gibt es mit dem VW-Bus 
schon. Wohin da jetzt Audi noch will, kakiere ich nicht. Wahrscheinlich 
haben die etwas Forschungsgeld zum verballern. Lange wird der Piech das 
dem Winterkorn eh nicht durchgehen lassen und ihn bei Zeiten wieder an 
die Leine nehmen, wie schon so oft. Eine Audi-Extrawurst wird es so oder 
so nicht geben. Nicht mit Piech.

von (prx) A. K. (prx)


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Frank schrieb im Beitrag #3505754:
> also Steuerung des Autos (vermutlich auch Motor), Sicherheitsrelevante
> Elektronik usw. bleibt in deren Hand und wird nicht vom Google
> Betriebssystem übernommen.

Ja, das würde ich an deren Stelle auch behaupten. Bis dann rauskommt, 
dass geheime Sicherheitsbehörden darauf bestanden haben, dass für 
Notfälle...

> Was bleibt dann noch? Steuerung vom Navi oder
> den elektrischen Scheibenhebern? Steuerung von elektrisch verstellbaren
> Sitzen? Klimaanlage?

Eingebaute Kommunikation für alles, was ein Autofahrer so benötigt, also 
beispielsweise die morgendlichen Wetter- und Sportnachrichten, gefiltern 
nach bekanntem Profil des aktuellen Fahrers.

Nervender und nicht abschaltbarer Hinweis, dass die Strassen glatt sein 
könnten und man die falschen Reifen drauf hat, natürlich samt Werbung 
eines Reifenhändlers. Gelegentliche Frage, ob man nicht ein neues Bett 
braucht, weil in 300m links der passende Händler ist.

Freundlich gemeinter Tipp, dass man in seinem Tran falsch links 
abgebogen ist, obwohl man doch Donnerstag abend immer zur Freundin fährt 
statt zur Muckibude.

von High-performander Entwickler (Gast)


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Datenkrake schrieb:
> Es geht ausschlißlich um Geld (sehr viel Geld), nicht um
> Benutzerfreundlichkeit oder dergleichen.

Selbstverständlich geht es um Geld. Deswegen werden auch die 
Programmiersprachen und -werkzeuge beständig weiterentwickelt, um die 
Produktivität des Entwicklers zu erhöhen und damit die Kosten zu senken. 
Jetzt zieht diese Erkenntnis endlich auch in die Automobil- und 
Zuliefererindustrie ein. Dieses C-Gefrickel der Automobilindustrie ist 
doch von vorgestern. Wer sich dem nicht anpasst, wird vom Markt 
verschwinden, da preislich nicht mehr konkurrenzfähig.

Frickler, eure Zeit ist abgelaufen! Jetzt übernehmen die richtigen 
Informatiker das Ruder.

von Datenkrake (Gast)


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High-performander Entwickler schrieb:
> Dieses C-Gefrickel der Automobilindustrie ist
> doch von vorgestern. Wer sich dem nicht anpasst, wird vom Markt
> verschwinden, da preislich nicht mehr konkurrenzfähig.

Wenn die Bedienung des Autos dann so laufen soll, wie bei Android, dann 
gute Nacht! Dort kommt es nämlich auf andere Sachen an, als zu 80% für 
10-17 Jährige interessant zu sein. Offenbar hast Du außerdem noch nicht 
verstanden, dass Googles Android auf Linux basiert und deshalb in C 
geschrieben ist (bis auf das GUI vielleicht). Bevor Du solche Töne 
anschlägst, solltest Du vielleicht lernen, für einen bestimmten Zweck 
das richtige Werkzeug zu finden und zu benutzen und nicht mit 
Totschlagargumenten die Diskussion zu stören. Nur weil Du von C gerne 
Ahnung hättest, brauchst Du es nicht schlechtreden (nach dem Motto: alle 
Millionäre sind Arsc*löcher, weil sie erfolgreicher sind als ich).

von Datenkrake (Gast)


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Frank-Heiner schrieb im Beitrag #3505825:
> nur bei
> einem krauter untergekommen

Den Eindruck habe ich allerdings mittlerweile auch (bei Audi 
beworben==>Absage wegen mangelder Sozialkompetenz?). Das mit der Frau 
will ich nicht diskutieren, das gehört hier nicht hin.

von High-performander Entwickler (Gast)


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Datenkrake schrieb:

> Offenbar hast Du außerdem noch nicht verstanden, dass Googles Android
> auf Linux basiert und deshalb in C geschrieben ist

In welcher Sprache das Betriebssystem geschrieben ist, ist für den 
Anwendungsentwickler völlig irrelevant. Für den Anwendungsentwicker 
zählt nur die Sprache, in welcher er die Anwendung schreibt.


> Nur weil Du von C gerne Ahnung hättest, brauchst Du es nicht schlechtreden

Ich hatte sogar mal Ahnung von Assembler, nur braucht das heutzutage 
niemand mehr, deswegen vergeude ich nicht mehr meine Zeit damit.

von Frank-Heiner (Gast)


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High-performander Entwickler schrieb:
> Ich hatte sogar mal Ahnung von Assembler, nur braucht das heutzutage
> niemand mehr, deswegen vergeude ich nicht mehr meine Zeit damit.

Hehe, da hat wohl jemand Angst und tritt nun nach.

Freu dich schon mal auf die Industrie 4.0 - dann darfst du weiter beim 
Krauter Web-Anwendungen schreiben, während Ingenieure die interessante 
SW schreiben. hehe

von rcc (Gast)


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High-performander Entwickler schrieb:
> Dieses C-Gefrickel der Automobilindustrie ist
> doch von vorgestern. Wer sich dem nicht anpasst, wird vom Markt
> verschwinden, da preislich nicht mehr konkurrenzfähig.

Aha...viel Spass mit ASIL-C/D bei Millionenstückzahlen wenn man man kein 
C machen will...Infotainment ist eine andere Baustelle, da schreibt man 
eh schon länger die Applikation nicht mehr in C.

von Marx W. (Gast)


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Frank schrieb im Beitrag #3505754:
> "Die Steuerung des Autos als solche, die sicherheitsrelevante
> Elektronik, ist davon abgeschirmt und bleibt exklusiv in unserer Hand.“
> "

Wie soll das gehen?

Getrennte Bussysteme?

von Floh (Gast)


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Auf was wirds schon rauslaufen. Da wird Android ein bisschen angepasst 
auf einen (oder mehrere) Navischirm(e). Dauerhafter Onlinemodus, 
Verbindung zum Handy, Datenabfluss Richtung Googleserver.

Mit den Daten kann Google dann Geld machen. Vorstellbar wäre z.B. 
automatisiertes Strafzettelaustellen wegen Wildparken, zu schnellem 
Fahren, zu dichtes Auffahren, Einfahrt in "Anlieger frei" ohne Bekannte 
dort... Google könnte dann als Informant einen Teil der Strafeinnahmen 
für sich verbuchen.
Für den Autobesitzer macht man die Sache mit verbilligten 
Versicherungen, automatischem Anschalten der Kaffemaschine oder der 
einfacheren Datensynchronisation schmackhaft.

Alles nur eine Frage der Fantasie, die Möglichkeiten sind längst da.

von F. F. (foldi)


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A. K. schrieb:
> Autoquartett anno 1978:
>   8 Zylinder
>   3500cm³ Hubraum
>   450km Reichweite
>
> Autoquartett anno 2016:
>   16 Cores
>   8GB RAM
>   Laufzeit (Garage) 14 Tage
>
> Und nach 18 Monaten gibts keine Updates mehr, also ist spätestens nach 2
> Jahren ein Neuwagen fällig.

Leider hab ich nur zwei Daumen, aber die dafür so hoch wie's geht.

von F. F. (foldi)


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Google startet bestimmt bald das "Skynet".
So wie ich gehört habe sollen die auch Roboter Firmen aufkaufen.
Wann wohl der T1 gebaut wird?

von Mark B. (markbrandis)


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High-performander Entwickler schrieb:
> Zitat:
>
> Vor Arbeitsplatzrisiken für die Autoindustrie mit ihren 740.000
> Beschäftigten warnt im FOCUS Gunter Dueck, bis 2011 Technologiechef von
> IBM Deutschland. „Die Autobranche hätte längst ein Betriebssystem für
> Autos entwickeln müssen.

Was für ein Blödsinn. Seit wann braucht jede Branche ihr eigenes 
Betriebssystem?

Der das sagt, war also bei IBM. War er jemals selbst in der 
Automobilbranche tätig? Nein? Dann kann man wohl getrost davon ausgehen, 
dass er keine Ahnung von dieser hat.

Übrigens hat die Automobilindustrie sehr wohl etwas Eigenes auf die 
Beine gestellt. Nennt sich AutoSAR. Verteilte Systeme und 
Betriebssysteme sind halt nicht das Gleiche ;-)

von sven (Gast)


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In einer Fachzeitschrift beim Zahnarzt (leider was ich den Namen der 
Zeitschrift nicht mehr) wurde das Thema auch aufgegriffen. Dort hieß es, 
dass Google in die Automobilbranche vorstoßen möchte. Das Endergebnis 
sollen dann wohl selbst fahrende Autos werden. Um das vernünftig 
realisieren zu können braucht es wohl Daten, Daten und noch mehr Daten. 
Das Betriebssystem ist wohl ein erster Schritt in diese Richtung.
Dazu stimmt es auch, dass Google jede Menge Unternehmen aufkauft die 
interessante Technologien entwickelt haben oder drauf und dran sind 
diese zu entwickeln.
Google geht so gesehen also den richtigen Weg. Das Unternehmen streckt 
seine Finger aus und versucht überall etwas zu bewirken. Mit einer 
vernünftigen Vernetzung durch das eigene Betriebssystem usw. könnte das 
in Zukunft natürlich sehr interessant und mächtig werden.
Interessant ist vor allem, dass Google sehr viel macht ohne es groß an 
die Glocke zu hängen. Wer googlet der findet...
Ich persönlich glaube ja, dass Google auf dem besten Weg ist DER 
Weltkonzern der Zukunft zu werden.

von D. V. (mazze69)


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sven schrieb:
> Das Endergebnis
> sollen dann wohl selbst fahrende Autos werden.

Das wird vorgegeben. Tatsächlich will Gockel (NSA) (USA) wissen, wo sich 
gerade jeder Nichtamerikaner befindet. All diese Technik dient allein 
dazu, möglichst das Bewegungs- und Aufenthaltsprofil jedes Menschen auf 
dieser Welt zu kennen. Nur so kann man das dem Ottonormalo leckerfotzig 
machen. Vieles, wovon Ottonormalo heute profitiert, wurde einst für die 
Rüstung entwickelt.

von Daniel (Gast)


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Hat einer von auch mitbekommen, dass google zusätzlich paar "robotic"
Firmen einverleibt hat? Unter anderen auch BD.

von Marx W. (Gast)


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Daniel schrieb:
> Hat einer von auch mitbekommen, dass google zusätzlich paar "robotic"
> Firmen einverleibt hat? Unter anderen auch BD.

Google hat Geld wie Heu!
Was sollen die anderes machen als Firmen zu kaufen?

von Bürovorsteher (Gast)


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Endlich werden die feuchten Träume unseres verblichenen Erich Mielke 
war.
Dass er das nicht mehr erleben durfte...

von klausi (Gast)


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Marx W. schrieb:
> Daniel schrieb:
>> Hat einer von auch mitbekommen, dass google zusätzlich paar "robotic"
>> Firmen einverleibt hat? Unter anderen auch BD.
>
> Google hat Geld wie Heu!
> Was sollen die anderes machen als Firmen zu kaufen?

...bis die irgendwann mal abstürzen. Siehe Microsoft. Die haben genauso 
agiert. Alles mögliche gekauft, aufgebläht und irgendwann zu träge 
geworden.

Aber ich versteh schon. Das ganze Infotainment und Webzeugs kann nur 
irgendwann langweilig werden.

Dann halt mal "richtige" Dinge und in Robotik, Embedded Systems etc. 
investieren.

von (prx) A. K. (prx)


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klausi schrieb:
> ...bis die irgendwann mal abstürzen. Siehe Microsoft.

So tief möchte ich auch mal abstürzen: "Microsoft steigert Gewinn".
http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEEA0N00C20140124
http://www.finanzen.net/chart/Microsoft

von Marcus W. (marcusaw)


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klausi schrieb:
> bis die irgendwann mal abstürzen. Siehe Microsoft. Die haben genauso
> agiert. Alles mögliche gekauft, aufgebläht und irgendwann zu träge
> geworden.

Ja - Microsoft ist wirklich schlimm abgestürzt, die letzten Jahre...
http://www.finanzen.net/aktien/Microsoft-Aktie

Wenn man keine Ahnung hat...



Es gab vor Jahren mal nen Text, der nichtmehr so ironisch ist, wie noch 
vor 10 Jahren... :

Bei einer Computermesse (ComDex) hat Bill Gates die Computer-Industrie 
mit der Auto-Industrie verglichen und das folgende Statement abgegeben: 
"Wenn General Motors (GM) mit der Technologie so mitgehalten hätte wie 
die Computer-Industrie, dann würden wir heute alle 25-Dollar-Autos 
fahren, die 1000 Meilen mit einer Gallone Sprit fahren würden."

Als Antwort darauf veröffentlichte General Motors eine Presse-Erklärung 
mit folgendem Inhalt:

"Wenn GM eine Technologie wie MS entwickelt hätte, dann würden wir heute 
alle Autos mit folgenden Eigenschaften fahren :

- Ihr Auto würde ohne erkennbaren Grund zweimal am Tag einen Unfall 
haben.
- Jedesmal, wenn die Fahrbahnmarkierungen neu gezeichnet werden, müsste 
man ein neues Auto kaufen.
- Gelegentlich würde ein Auto ohne erkennbaren Grund auf der Autobahn 
einfach ausgehen und man würde das einfach akzeptieren, neu starten und 
weiterfahren.
- Wenn man bestimmte Manöver durchführt, wie z.B. eine Linkskurve, würde 
das Auto einfach ausgehen und sich weigern neu zu starten. Man müsste 
dann den Motor neu installieren.
- Man kann nur alleine in dem Auto sitzen, es sei denn, man kauft Car95 
oder CarNT. Aber dann müsste man jeden Sitz einzeln bezahlen.
- Sun MotorSystems würde Autos herstellen, die mit Sonnenenergie fahren, 
zuverlässig laufen, fünfmal so schnell und zweimal so leicht zu fahren 
sind, aber dafür nur auf 5% aller Strassen fahren.
- Die Öl-Kontroll-Leuchte, die Warnlampen für Temperatur und Batterie 
würden durch eine "Genereller Auto Fehler" - Warnlampe ersetzt.
- Neue Sitze würden erfordern, dass alle die selbe Gesäss-Grösse haben.
- Das Airbag-System würde fragen "Sind Sie sicher?" bevor es auslöst.
- Gelegentlich würde das Auto sie ohne erkennbaren Grund aussperren. Sie 
können nur mit einem Trick wieder aufschliessen. Man müsste man 
gleichzeitig den Türgriff ziehen, den Schlüssel drehen und mit einer 
Hand an die Radio-Antenne fassen.
- General Motors würde Sie zwingen, mit jedem Auto einen 
Deluxe-Kartensatz der Firma Rand-McNally (Anmerkung: seit neuestem eine 
GM-Tochter) mit zu kaufen, auch wenn Sie diesen Kartensatz nicht 
brauchen oder möchten. Wenn Sie diese Option nicht wahrnehmen, würde das 
Auto sofort 50% langsamer werden (oder schlimmer). Darüberhinaus würde 
GM deswegen ein Ziel von Untersuchungen der Justiz.
- Immer dann, wenn ein neues Auto von GM hergestellt werden würde, 
müssten alle Autofahrer das Autofahren neu erlernen, weil keiner der 
Bedien-Hebel genau so funktionieren würde, wie in den alten Autos.
- Man müsste den "START"-Knopf drücken, um den Motor auszuschalten."

von Udo S. (urschmitt)


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Marcus W. schrieb:
> - Immer dann, wenn ein neues Auto von GM hergestellt werden würde,
> müssten alle Autofahrer das Autofahren neu erlernen, weil keiner der
> Bedien-Hebel genau so funktionieren würde, wie in den alten Autos.
> - Man müsste den "START"-Knopf drücken, um den Motor auszuschalten."

Na ja, da sind wir inzwischen ja fast angekommen, wenn ich mir den 
ganzen Multimedia-Plunder moderner Autos so anschaue. Die "Freude" von 
einem Dutzend oder mehr Assistenzsystemen hatte ich noch nicht, kann das 
also nicht beurteilen.
Für mich ist ein Auto primär zum Fahren da, di Zeiten, wo ich blind am 
Autoradio die Stationstasten, Lautstärke etc bedienen konnte sind 
vorbei, inzwischen muss man einen kurzen Blick auf irgendein Display 
werfen.

Wird vieleicht Zeit mir einen schönen Oldtimer zuzulegen :-)

von Martin (Gast)


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Marx W. schrieb:
>> "Die Steuerung des Autos als solche, die sicherheitsrelevante
>> Elektronik, ist davon abgeschirmt und bleibt exklusiv in unserer Hand.“
>> "
>
> Wie soll das gehen?
So wie es jetzt auch schon geht...
> Getrennte Bussysteme?
Exakt.

High-performander Entwickler schrieb:
> Vor Arbeitsplatzrisiken für die Autoindustrie mit ihren 740.000
> Beschäftigten warnt im FOCUS Gunter Dueck, bis 2011 Technologiechef von
> IBM Deutschland. „Die Autobranche hätte längst ein Betriebssystem für
> Autos entwickeln müssen. Jetzt nimmt das wohl Google in die Hand, dringt
> in diesen Markt vor und kooperiert mit Audi – womöglich zu Lasten
> etablierter Zulieferer wie Bosch.“

Was Für ein Quark. Was meint denn der Herr Dueck, auf was die aktuellen 
Infotainmentsysteme im Auto aufsetzen? Da sind durchaus Betriebssysteme 
im Einsatz, allerdings in der Regel echtzeitfähige OS von Firmen, die 
was davon verstehen ;-) Ein Beispiel wäre QNX.
Für alles, was nicht Infotainment ist, gibt es sogar noch mehr als nur 
ein Betriebssystem. Da ist das OS nur ein (kleiner) Bestandteil der sog. 
Basissoftware.

Dass Irgendwelche Firmen mit den OEMs zusammenarbeiten um irgendwelche 
Softwareplattformen auf die Beine zu stellen ist absolut keine Neuigkeit 
sondern Alltag in der Branche. Die Zulieferer bekommen dadurch eher mehr 
zu tun als weniger. Irgendwann wird das entstandene Stück Softwäre 
nämlich dem Zulieferer über den Zaun geworfen und der darf das dann mit 
viel Arbeit mit seiner Hardware verheiraten.

Das Problem für die klickibunti-Powerpointfolien-Schubser ist daran 
allerdings, dass es nix mit der "Cloud" zu tun hat und somit nicht mehr 
zeitgemäß ist.

von (prx) A. K. (prx)


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Es gab eine Zeit, als man mit Mobiltelefonen noch mobil telefonierte.
Es gab eine Zeit, als man mit Fernsehern noch fern sah.
Es gab eine Zeit, als man mit Kraftfahrzeugen noch fuhr.

Klar, alle können das auch heute/zukünftig noch. Aber Hand aufs Herz - 
wie oft telefoniert ihr mit dem Smartphone, vergleichen mit anderen 
Anwendungen? Beim Smart-TV ist man grad dabei, das zu ändern; und auch 
dabei, die Richtung umzukehren, d.h. nicht du schaust in die Ferne 
sondern die anderen dir ins Wohnzimmer. Und nun ist eben der Smart-Car 
dran (OK, am Namen wird man noch arbeiten müssen).

von klausi (Gast)


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A. K. schrieb:
> klausi schrieb:
>> ...bis die irgendwann mal abstürzen. Siehe Microsoft.
>
> So tief möchte ich auch mal abstürzen: "Microsoft steigert Gewinn".
> http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEEA0N00C20140124
> http://www.finanzen.net/chart/Microsoft

Jaja ich weiß.. aber schaut mal: das ganze Windows 8, Windows RT.. 
floppte doch gewaltig.

Interessiert ja keinen mehr.

Habe Windows schon lange abgeschrieben. Wie die ihren Gewinn steigern 
konnten, ist mir ein Rätsel..

von Mark B. (markbrandis)


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klausi schrieb:
> Habe Windows schon lange abgeschrieben. Wie die ihren Gewinn steigern
> konnten, ist mir ein Rätsel..

Man darf halt nicht Microsoft mit Windows gleichsetzen. Es gibt noch 
etliche andere Produkte und Dienstleistungen, mit denen sie Geld 
verdienen.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/spielkonsole-xbox-one-beschert-microsoft-gutes-weihnachtsgeschaeft-1.1870783

von Alex W. (a20q90)


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Marcus W. schrieb:
> - Man müsste den "START"-Knopf drücken, um den Motor auszuschalten."

Ja, ist heut bei BMW schon üblich!

Es fehlt nur noch die Fehlermeldung:
"Wenn Sie den Motor ausschalten funktioniert er nicht mehr"

(kommt bei USB: "wenn Sie das Gerät deaktivieren funktioniert es nicht 
mehr")

von (prx) A. K. (prx)


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klausi schrieb:
> Habe Windows schon lange abgeschrieben. Wie die ihren Gewinn steigern
> konnten, ist mir ein Rätsel..

Beispielsweise XP-Ablösung in Firmen, mit Office-Updates im Schlepptau. 
Dieser Anteil ist freilich ein Strohfeuer und wiederholt sich allenfalls 
mit der Win7-Ablösung.

MS versucht zwar mit aller Gewalt, die Leute zu SA-Lizenzen zu bewegen, 
aber solange die jährliche SA-"Miete" wesentlich teurer ist als 
Neubeschaffung dividiert durch Lebensdauer einer Release (Win7: bis 
2020) wird das nix.

von Helmut L. (helmi1)


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High-performander Entwickler schrieb:
> Frickler, eure Zeit ist abgelaufen! Jetzt übernehmen die richtigen
> Informatiker das Ruder.

Wenn Architekten Haeuser so bauten wie Informatiker Programme schreiben 
koennte ein Specht ganze Staedte in Schutt und Asche legen.

von (prx) A. K. (prx)


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Helmut Lenzen schrieb:
> Wenn Architekten Haeuser so bauten wie Informatiker Programme schreiben
> koennte ein Specht ganze Staedte in Schutt und Asche legen.

Wenn H&T-Bauer Brücken so bauten, wie wie Informatiker Programme 
schreiben,
könnte etwas Wind sie mühelos in Einzelteile zerlegen. :-)

von Martin (Gast)


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Helmut Lenzen schrieb:
> Wenn Architekten Haeuser so bauten wie Informatiker Programme schreiben
> koennte ein Specht ganze Staedte in Schutt und Asche legen.

Man sieht ja wie hässlich die meisten deutschen Großstädte im Vergleich 
zu den Bildern und teils Videos von 1900 nun aussehen...
Die meisten Architekten haben's ja doch nicht drauf.

von Luther B. (luther-blissett)


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Martin schrieb:

> Man sieht ja wie hässlich die meisten deutschen Großstädte im Vergleich
> zu den Bildern und teils Videos von 1900 nun aussehen...
> Die meisten Architekten haben's ja doch nicht drauf.

Die deutschen Großstädte zu Anfang des 20. Jahrhunderts waren nach 
heutigen Maßstäben Dritte-Welt-Slums:  http://sauseschritt.net/?p=590

von Luther B. (luther-blissett)


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Frank schrieb im Beitrag #3506780:
> Luther Blissett schrieb:
>> Die deutschen Großstädte zu Anfang des 20. Jahrhunderts waren nach
>> heutigen Maßstäben Dritte-Welt-Slums:  http://sauseschritt.net/?p=590
>
> lag aber an der Überbevölkerung und Armut. Sanierte Altbauten aus der
> Jahrhundertwende sind heute extrem begehrt! anders als Wohnungen aus den
> 60ern und 70ern.

Das sind aber eben nicht die Bauten aus dem 19. Jhd. Der sanierte Altbau 
hat ausser der Fassade wenig mit dem ursprünglichen Bauwerk zu tun. 
Grundriss, sanitäre Anlagen, Energieversorgung, Wärmedämmung sind alle 
an die modernen Erfordernisse angepasst worden. Die Häuser sind nach dem 
Krieg buchstäblich mit Sand und Spucke wieder aufgebaut worden. Was du 
in den kernsanierten Innenstädten siehst ist das Werk der heutigen 
Architekten.

von Wilhelm F. (Gast)


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Jetzt werden sie allmählich alle bekloppt.

Ein Auto braucht nur einen Motor, um zu rollen, und sonst weiter nichts.

Mit einem Oldtimer von vor 40 Jahren könnte ich heute hier in meiner 
Gegend genau so gut fahren, da hat sich nicht so wirklich viel rund 
herum getan.

Es gibt kein automatisches Verkehrsleitsystem, wo auch schon 40 Jahre 
von geschwafelt wird.

Meine ersten Autos hatten elektrisch nur Licht und die Zündspule, heute 
ist es nicht mehr, wenn man ein Navi mal außen vor läßt.

von (prx) A. K. (prx)


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Wilhelm F. schrieb:
> Ein Auto braucht nur einen Motor, um zu rollen, und sonst weiter nichts.

Die Zeiten, in denen ein Auto ohne Backup auskam, sind bald vorbei.

von Mac G. (macgyver0815)


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<ikea-stimme>
Fährst Du noch, oder surfst Du schon?
</ikea-stimme>



Naja zum Glück müssen wir ja dank Internet und Lieferdiensten auch gar 
nicht mehr so oft so weit rumfahren... ;-)

von (prx) A. K. (prx)


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Mac Gyver schrieb:
> Naja zum Glück müssen wir ja dank Internet und Lieferdiensten auch gar
> nicht mehr so oft so weit rumfahren... ;-)

Die Lieferdienste schon...

von Wilhelm F. (Gast)


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A. K. schrieb:

> Wilhelm F. schrieb:
>> Ein Auto braucht nur einen Motor, um zu rollen, und sonst weiter nichts.
>
> Die Zeiten, in denen ein Auto ohne Backup auskam, sind bald vorbei.

Es ist jetzt schon fast aussichtslos, elektronische Fehler am Auto 
selbst zu beheben. Ich erinnere mal nur an das Ding mit meinem längeren 
Fiesta-Thread hier in Offtopic, als das ABS kaputt war, und dann als 
Begleiterscheinung noch so Mätzchen macht, wie den Turbolader 
elektronisch abschalten, die Motorleistung runter fahren.

von Mac G. (macgyver0815)


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A. K. schrieb:
> Mac Gyver schrieb:
>> Naja zum Glück müssen wir ja dank Internet und Lieferdiensten auch gar
>> nicht mehr so oft so weit rumfahren... ;-)
>
> Die Lieferdienste schon...

Das stimmt, die fahren aber sowieso mit hunderten Sendungen durch die 
Gegend und sind daher meist ohnehin in der Nähe unterwegs... könnte 
effizienter sein als wenn jeder einzeln mit seinem dicken GAudi G8 (G 
für Google) losfährt und evtl. noch liegen bleibt weil das 
Softwareupdate während der Fahrt fehlgeschlagen ist... ;-)

von Helmut L. (helmi1)


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Und beim abstellen des Autos kommen dann solche Sprueche wie:

Stellen Sie ihren Motor nicht ab er wird nach installieren von Update
   1 of 200
von selbst abgestellt.

Oder sowas:
   Eine neue Version von Car2000 ist vorhanden und muss erst geupdatet 
werden bevor sie das Auto starten koennen.

von (prx) A. K. (prx)


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Wilhelm F. schrieb:
> Es ist jetzt schon fast aussichtslos, elektronische Fehler am Auto
> selbst zu beheben.

Yep. Bekannter fährt einen > 25 Jahre alten Baby-Benz, also fast schon 
Oldtimer. Die Leute von der Werkstatt freuen sich regelrecht, wenn er 
mal wieder aufkreuzt. Weil das noch fassbare Technik ist, es das ist, 
was sie gelernt hatten. Kein Diagnosestecker, bei dem einem der PC sagt, 
was zu tun ist, und sie blöd dastehen (d.h. Daten ans Werk schicken und 
auf höhere Eingebung warten), wenn dem nichts einfällt.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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'Oh, sie haben das Lenkrad bewegt, das Auto muss neu gestartet werden, 
bevor die Änderungen übernommen werden. Jetzt neu starten?'

High-performander Entwickler schrieb:
> Jetzt nimmt das wohl Google in die Hand

Das fehlte gerade noch. Meine Erfahrung mit MCs in Autos ist die, das 
das Auto desto besser und zuverlässiger ist, je weniger von den Dingern 
verbaut sind.

Schon schlimm, das es selbst in meiner kleinen Kiste schon 3 verbaut 
sind - von der Digitaluhr mal abgesehen :-P

von (prx) A. K. (prx)


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Passende Meldung: "EU-Polizeinetzwerk will Autos ferngesteuert stoppen"
http://www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Polizeinetzwerk-will-Autos-ferngesteuert-stoppen-2098389.html

Ich glaube, fahrtaugliche Oldtimer werden demnächst massiv im Wert 
steigen. Zumal wenn man bedenkt, dass dann solche Möglichkeiten über 
eher kurz als lang nicht bloss den Trachtenträgern zur Verfügung stehen.

Du willst den Esel vor dir überholen, aber der wehrt sich? Ha, das haben 
wir gleich, mein Freund! Freie Bahn für freie Bürger!

von Mac G. (macgyver0815)


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A. K. schrieb:
> Passende Meldung: "EU-Polizeinetzwerk will Autos ferngesteuert stoppen"
> 
http://www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Polizeinetzwerk-will-Autos-ferngesteuert-stoppen-2098389.html



Ach wozu denn überhaupt noch suchen und anhalten? Wenn die Pollezei 
einen sucht, werden Türen und Fenster verriegelt und das Auto dann 
ferngesteuert zum Revier gefahren... das wird dann die nächste Stufe ;-)

von (prx) A. K. (prx)


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Als Gauner oder einmal bei einer Demo erwischter Bürger sollte man sich 
dann wohl ein Cabrio zulegen. Also die echten althergebrachten Dinger 
mit Textilverdeck. Notfalls ne Ente - die ist mit Starterkurbel sowieso 
ziemlich unelektrisch aufgelegt.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Mac Gyver schrieb:
> 
http://www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Polizeinetzwerk-will-Autos-ferngesteuert-stoppen-2098389.html

>Um die künftige Arbeit von ENLETS zu ermöglichen, veranschlagt das Programm
>ein erforderliche Budget in Höhe von 915.000 Euro. Bisher hat die
>EU-Kommission dem Zirkel einen Zuschuss von 587.000 Euro gewährt

Ich finds super und bedauere, das ich nicht selber in der Position bin, 
den EU-Kommissaren so einen Floh ins Ohr zu setzen und dann die 
Fördergelder zu kassieren.
Erinnert mich an die Drohnen-Nummer, wo sie ganz am Ende gemerkt haben, 
das so etwas in Europa nicht benutzt werden darf. Genauso wird es dieser 
Phantasterei von Fernstopp bei Autos gehen, denn das ist viel zu 
gefährlich, leicht vom Gauner auszuhebeln und öffnet dem Missbrauch Tür 
und Tor.

Übrigens gab es sowas schon mal (unabsichtlich) bei den ersten BMW mit 
Motorelektronik. Ein einfaches 70cm Funkgerät konnte im Nahfeld den 
Motor der bayrischen Nobelkarosse zum Stottern bringen - bis zum 
völligen Stillstand.

von F. F. (foldi)


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Matthias Sch. schrieb:

> Ich finds super und bedauere, das ich nicht selber in der Position bin,

Finde ich auch toll. Vielleicht können wir uns da noch einen Platz am 
Tisch beschaffen und etwas von dem Kuchen mit beommen.
Ich fahre natürlich meinen alten Benz weiter ... und weiter ... und 
weiter ...

von F. F. (foldi)


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Wird auch Zeit, dass die die Klos mit Elektronik überwachen, damit sie 
dann auch feststellen, ob du nichts Verbotenes zu dir nimmst und dich 
gut ernährst.

von Helmut L. (helmi1)


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F. Fo schrieb:
> Wird auch Zeit, dass die die Klos mit Elektronik überwachen, damit sie
> dann auch feststellen, ob du nichts Verbotenes zu dir nimmst und dich
> gut ernährst.

Da bist du zu spaet, gibt es bereits:

http://www.welt.de/gesundheit/article9325629/Hightech-Lokus-analysiert-Urin-und-misst-Blutdruck.html

von Karl H. (kbuchegg)


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> Frickler, eure Zeit ist abgelaufen! Jetzt übernehmen die
> richtigen Informatiker das Ruder.

Und wer bitte soll das sein, diese 'richtigen Informatiker'?
Die Uni- oder Fachhochschulabsolventen sind es jedenfalls schon mal 
nicht.
Und wenn doch - dann kann ich nur sagen: Gott steh uns bei, dass die 
ihre Finger nie an irgendwas anderes als den Autoradio kriegen.
Und das am besten auch nur dann, nachdem sie im µC-Forum gelernt haben, 
wie man Tasten richtig entprellt :-)

von F. F. (foldi)


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Karl Heinz schrieb:
>> Frickler, eure Zeit ist abgelaufen! Jetzt übernehmen die
>> richtigen Informatiker das Ruder.
>
> Und wer bitte soll das sein, diese 'richtigen Informatiker'?
> Die Uni- oder Fachhochschulabsolventen sind es jedenfalls schon mal
> nicht.
> Und wenn doch - dann kann ich nur sagen: Gott steh uns bei, dass die
> ihre Finger nie an irgendwas anderes als den Autoradio kriegen.
> Und das am besten auch nur dann, nachdem sie im µC-Forum gelernt haben,
> wie man Tasten richtig entprellt :-)

Ein bisschen recht hast du schon, aber auch schon zu Pilatus Zeiten 
haben wir über die Jugend geschimpft.
Wir waren auch mal "die Jugend" und davor unsere Eltern und Großeltern.

So übel ist diese Jugend gar nicht. Wenn ich überlege was ich früher 
alles angestellt habe ...

von Helmut L. (helmi1)


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Karl Heinz schrieb:
> Und das am besten auch nur dann, nachdem sie im µC-Forum gelernt haben,
> wie man Tasten richtig entprellt :-)

Der war gut Karl Heinz.

von Mark B. (markbrandis)


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Karl Heinz schrieb:
> Und das am besten auch nur dann, nachdem sie im µC-Forum gelernt haben,
> wie man Tasten richtig entprellt :-)

Wie, die Entprellung ham die Ingenieure nicht in Hardware gemacht? 
Schlamper. ;-)

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