Gast
#3512310
ich beschäftigt schon seit langem diese Frage (auch von mir selbst an mich gestellt) Wieso ist es möglich, dass ein warmer Körper, wenn er in Verbindung mit einem kälteren Körper gebracht wird, kälter wird? Wenn ich das genau betrachte, dann bedeutet doch Wärme das Schwingen der Atome und Molekühle. Angenommen der Körper 1 hat T1=0K und der Körper 2 hat T2=300k. Und dann bringe ich beide zusammen (flächenartig). Die Atome des Körper 2 schwingen sehr stark und übertragen an der Grenzschicht die kinetische Energie an die Atome des ersten Körpers. Daher fangen auch die an zu schwingen und über längere Zeit schwingen dann auch die Moleküle des ersten Körpers. Ist es dann wirklich so, dass die Moleküle die ihren Impuls an den benachbarten Körper abgegeben haben für eine kurze Zeit die Geschwindigkeit 0 haben? Dann aber kommen benachbarte Atome des selben Körpers wieder an diese die den impuls abgegeben haben an und bringen diese wieder zum schwingen. Das geht jetzt ewig lang so weiter, bis sich ein thermisches Gleichgewicht eingestellt hat. Stimmen da meine Überlegungen? Macht es da sinn irgendwelche quantenmechanische Überlegungen noch miteinzubringen? Danke schon mal im Voraus!!