5V PWM auf 10V PWM

OP #3517426
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Hallo,
ich möchte einen LED Treiber ansteuern, der mit einer 10V PWM gedimmt 
wird. Bei meinem Atmega644 hab ich eine 5V PWM und auf der Platine sind 
auch 12V verfügbar.
Nun zu meiner Frage: Bis jetzt hab ich die Spannungsverdopplung über 
einen LM324 gemacht. Das hat sich aber als eher kontraproduktiv erwiesen 
da der sehr warm wird und nicht auf 0 V geht, aber das ist mir klar 
warum das nicht geht.
Ist es möglich dass ich den Ausgang direkt an einen Mosfet häng und 
damit die 12V schalte? oder muss ich noch eine Treiberstufe bauen. Zum 
eingangsstrom für den Treiber hab ich leider keine Daten, aber ich denke 
nicht dass der viel zieht, da er ja nur zum messen da ist.

Ich würde mich sehr freuen wenn mir jemand helfen kann.

Grüße
Emanuel
Gast #3517691
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Habe ich schon oft gemacht, einfach pwm out an einen nfet, Source auf 
Masse und LED- an drain. LED+ direct auf batterie plus.

Invertieren ist Schwachsinn und absolut unwichtig für deine Anwendung.

Gerne genommen wird der IRL3803 da er einen sehr geringen 
Einschaltwiderstand hat und die Schaltschwelle niedrig ist. Wenn du SMD 
machen willst kann ich dir auch noch welche raussuchen...
#3518427
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Emanuel Holzmann schrieb:
> @Tom Kannst du mir kurz die Funktion deiner Schaltung erklären? ich
> steig da irgendwie nicht ganz durch.

Ich übernehm das mal.

Ist der Ausgang des uC's High, so entspricht das Potential am Emitter 
dem Basispotential (5V), somit existiert kein Spannungsabfall über der 
Basis-Emitter Strecke, sprich, der Transistor sperrt und du hast am 
Ausgang deine 12V.

Ist der Ausgang des uC's Low, so entspricht das Potential am Emmitter 
sogesehen dem GND und du hast 5V differenz zwischen Basis und Emitter, 
also genug damit der Transistor leitend wird.

Ob das ganze aber so einfach funktioniert kann ich dir nicht sagen. Nie 
ausprobiert.

hoffe habe die Schaltung richtig interpretiert und konnte dir weiter 
helfen.
Gast #3518435
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San Lue schrieb:
> Ist der Ausgang des uC's Low, so entspricht das Potential am Emmitter
> sogesehen dem GND und du hast 5V differenz zwischen Basis und Emitter,
> also genug damit der Transistor leitend wird.

Es sind natürlich nicht 5V zwischen Basis und Emitter, sondern zwischen 
+5V und Emitter. Die teilen sich in 0,7V an der Basis-Emitter-Strecke 
und 4,3V am Basiswiderstand auf.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #3518463
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Emanuel Holzmann schrieb:
> ich möchte einen LED Treiber ansteuern, der mit einer 10V PWM gedimmt
> wird. Bei meinem Atmega644 hab ich eine 5V PWM und auf der Platine sind
> auch 12V verfügbar. Nun zu meiner Frage:
könnte für den Treiber nicht auch eine 5V PWM ausreichen?

> Das hat sich aber als eher kontraproduktiv erwiesen da der sehr warm
> wird und nicht auf 0 V geht, aber das ist mir klar warum das nicht geht.
Mir ganz&gar nicht...

> Zum eingangsstrom für den Treiber hab ich leider keine Daten, aber ich
> denke nicht dass der viel zieht, da er ja nur zum messen da ist.
Und immmerhin weißt nur du, welcher das ist. Aber ist das wirklich 
soooo geheim?
#3518552
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ArnoR schrieb:
> Es sind natürlich nicht 5V zwischen Basis und Emitter, sondern zwischen
> +5V und Emitter. Die teilen sich in 0,7V an der Basis-Emitter-Strecke
> und 4,3V am Basiswiderstand auf.

Sorry, mein fehler beim tippen. Selbstverständlich hast du recht, dass 
sich die Spannung über Widerstand & UBE aufteilt.

Lothar Miller schrieb:
>> Das hat sich aber als eher kontraproduktiv erwiesen da der sehr warm
>> wird und nicht auf 0 V geht, aber das ist mir klar warum das nicht geht.
> Mir ganz&gar nicht...

Weiss zwar nicht mit welcher Frequenz er arbeitet, aber wäre schon 
möglich aus zeittechnischen Gründen an die Grenzen zu kommen...
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #3518609
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Emanuel Holzmann schrieb:
> es handelt sich um ein Meanwell LCm-60 LED-Treiber.
Du könntest einfach ein RC-Glied hinter deinen uC-Pin schalten und die 
resultierende Gleichspannung mit dem LM324 verstärken...

BTW: das Datenblatt ist in Bezug auf diese DIM-Eingänge sowieso 
nichtssagend...
Angehängte Dateien:
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #3518708
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Harald Wilhelms schrieb:
> Das ist auch richtig so.
Besonders bei diesem seltsamen irgendwie potentialfreien (oder eher 
-losen) Interface...  :-/

Emanuel H. schrieb:
> Ist es möglich dass ich den Ausgang direkt an einen Mosfet häng und
> damit die 12V schalte?
Es ist nicht spezifiziert, ob die KSQ kaputt geht, wenn da 12V statt 10V 
ankommen...
OP #3518883
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Ich denke, dass ich einfach zwei Dioden in Reihe schalten und dann auf 
10,6V komme, was bei dem Treiber dann kein Problem mehr sein sollte. Ich 
habe jetzt mein Programm so umgeschrieben, dass ich den invertierter 
nehme und einfach nen Bipolar schalte. Auf dem Stechbrett funktioniert 
es wunderbar.
Vielen Dank für eure Hilfen.
Gast #3519090
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Emanuel H. schrieb:
> Kannst du mir kurz die Funktion deiner Schaltung erklären? ich
> steig da irgendwie nicht ganz durch.

Siehe Sans und Arnos Antwort. Das ist eine Basisschaltung. Vorteil: 
invertiert nicht. Nachteil: keine Stromverstärkung, der gesamte Strom 
durch den Transistor muss in den uc-Pin fließen. Deshalb habe ich aus 
MaWins 1k einen 2k2 gemacht.

Um den High-Pegel auf 10V zu begrenzen, könnte man auch einen 
10k-Widerstand zwischen Kollektor und Masse hinzufügen.
Gast #3519118
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Emanuel H. schrieb:
> dass ich einfach zwei Dioden in Reihe schalten und dann auf
> 10,6V komme

Was bringt Dich auf diese seltsame Idee? Die 0,7V sind "Lügen für 
Kinder", bequem zum Überschlagen, in der Anwendung aber überhaupt nicht 
realistisch.
Die Durchlass-Spannung ist vom Strom abhängig - und von der Temperatur.

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