Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik LED => Step-Down => Kondensatornetzteil, möglich?


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von Max S. (alfredtorch)


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Guten Abend,

Ich suche Rat für ein Projekt wo es um eine Nachtlicht-Lampe Steuerung 
geht. Ich benutze eine herkömmliche 10€ Steckdose Lampe mit 5 LEDs 
(siehe Bild) die vorprogrammiert an bestimmten Zeiten gedimmt werden 
sollen. Ich denke an einen Arduino Pro Mini samt RTC um das Ganze 
ablauftechnisch hin zubekommen.

Nur die Spannungsversorgung bereitet mir Sorgen.

Die Ausgangsspannung vom Kondensatornetzteil:
LED ON : 15 Volt mit 12,4mA
LED OFF : 12 Volt
LED-Verbraucher abgetrennt : ungefähr 100V, mit Spannungsspitzen von 
fast 200V.

Vor den Messung dachte ich an einen einfachen Step-Down (Eingang 5-42V, 
Ausgang 2.5-7.5V bei 600mA). Nach den Messungen hab ich kein Plan wie 
ich das formgerecht noch unter bekommen kann ohne dass die Hütte ab 
wackelt.

Meine Ideengang:
Der Verbraucher (grob der Step Down) wäre ja nie abgetrennt, dann 
herrschen konstant 15V. Könnte man die Spannungsspitzen mittels Varistor 
abwürgen? Wie empfindlich ist so ein Kondensatornetzteil? (Da dieses 
nach Basteln nur noch 130Volt abgibt... und die LEDs ihre Arbeit 
schlicht verweigern) Ist dieses genau auf seinen Benutzung (sprich 
Stromverbrauch) abgestimmt? Wäre es überhaupt noch möglich mit dem 
Step-Down genug Stromfluss zu erzeugen?

Vielen Dank für Ratschläge!

von holger (Gast)


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>(Eingang 5-42V, Ausgang 2.5-7.5V bei 600mA)

600mA mit Kondensatornetzteil?
Die Kondensatoren würden riesig werden.

>Nur die Spannungsversorgung bereitet mir Sorgen.

Das sollte es auch. Egal an welcher Stelle du da
was anfasst, es kann dich töten. Keine Netztrennung.

von Max S. (alfredtorch)


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Die 600 mA kommen aus dem Datenblatt (Pololu D24V6ALV). Im Ganzen, denke 
Ich, werden knapp 60 mA verbrauchen (Step-Down, Licht, Arduino, RTC). 
Wäre dies denn machbar?

von holger (Gast)


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>Die 600 mA kommen aus dem Datenblatt (Pololu D24V6ALV). Im Ganzen, denke
>Ich, werden knapp 60 mA verbrauchen (Step-Down, Licht, Arduino, RTC).
>Wäre dies denn machbar?

Vergiss die "Kacke" Kondensatornetzteil und kauf dir
ne ECO friendly Wandwarze. Der Wirkungsgrad ist besser
und du fällst nicht tot um wenn du deine Schaltung anfasst.

von Helge A. (besupreme)


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Ein Kondensatornetzteol wird 1. niemals ohne Last betrieben, und 2. 
tötet es alles, was während des Betriebs angeschlossen wird.
Daher 1. die schwankende Spannung (da geht der Glättungskondensator grad 
kaputt) und 2. die durchgebrannten LED.

Und wenn das 10mA liefert, dann eben nur 10mA. Und keine 60 oder 600mA.

von Schlumpf (Gast)


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Helge A. schrieb:
> und 2.
> tötet es alles, was während des Betriebs angeschlossen wird.

Und gerne auch sich selbst, wenn der falsche Kondenstator verbaut ist..
Was im dümmsten Fall zu äußerst unangenehmen Wohnungsbränden führen 
kann.

Wenn es dir um eine Prinzipielle Antwort geht:
Ja, 60mA gehen mit einem Kondensatornetzteil, aber nicht mit dem, das du 
in der Hand hältst.
Du müsstes ein neues dimensionieren und dafür sorgen.
Und da würde ich dann lieber zu nem kleinen Printtrafo greifen oder ein 
fertiges mini-Steckernetzteil schlachten.

von batman (Gast)


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Um die Spannung zu stabiliseren, müßte man den Strom über eine Z-Diode 
verbraten, wenn die LED aus sind. Vom Stromverbrauch her wäre die Lampe 
also immer "an".

von René B. (reneb)


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Mach dich doch wegen einem Kondensatornetzteil in deinem Vorhaben nicht 
rum. Außerdem hättest du dann 230VAC irgendwo im Gehäuse deiner Lampe.
Schnapp dir ein günsiges 12V/5V Steckernetzteil, das dir die 
Absicherungen und mehr mitbringt. Schließlich willst du die Schaltung 
mal im Schlafzimmer betreiben.
Und bitte den Rauchmelder nicht vergessen anzubringen, mit ner Batterie 
auszustatten und ab und zu mal zu testen :-)

von PopCorn (Gast)


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Hallo,

ich betreibe zwei Lampen am Bett mit dem TNY284.
http://www.powerint.com/en/products/tinyswitch-family/tinyswitch-4

Kann ich nur empfehlen.
Nur beim Eigenbau sei an die VDE 0100 zu achten.
Metallgehäuse usw...

Good Luck

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