Labornetzgerät

OP #3520753
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Hallo,

wie schon so oft das Thema Labornetzgerät.
Ich suche einen Bausatz oder Schaltplan von einen Labornetzgerat das
0 oder 1,2V - 30 oder 40V , 0-5A oder mehr.

Es reichen 5A aus, aber dafür möchte ich 3 solche Schaltungen in ein 
Labornetzgerät einbauen (natürlich Schutzgetrennt) und dann bei bedarf 
parallel schalten. Bei über 5 A würde ich nur 2 einbauen.

Ob linear oder Schaltnetzteil ist eigendlich egal, aber bei linear ist 
glaub ich die Ausgangsspannung "schöner".

Jetzt fragt sich jeder wieso selber bauen. In das Gehäuse kommen noch 
andere Sachen rein wie z.b. Fixspannungen und wenn man es selber baut 
kann man es auch wieder reparieren.Ich möcht das Gehäuse auch stabiel 
bauen damit man etwas darauf stellen kann und nicht wie bei den China 
Produkten gleich eine Delle ist.

Hoffentlich könnt ihr mir helfen bei Fragen einfach Fragen.
#3520807
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Christoph A. schrieb:
> Ich suche einen Bausatz oder Schaltplan von einen Labornetzgerat das
> 0 oder 1,2V - 30 oder 40V , 0-5A oder mehr.

Für einen Eigenbau, auch per Bausatz würde ich etwas schüchternere 
Zahlen empfehlen. Warum muss es immer so viel an Amperes und an Volt 
sein?

Oberhalb von ca. 1A und von 24V beginnen die technischen Probleme in 
überstarkem Maße anzuwachsen, sodass Bausätze oder gar Selbstbau einen 
Erfolg fraglich machen. Das zeigt sich schon daran, dass da die Zahl der 
vorgestellten erfolgreichen Projekte recht dünn wird.

Abgesehen davon, bis etwa 30W hat man ein recht handliches Gerät, das 
auf dem Labortisch immer sein Plätzchen finden wird. Ein "Ziegelstein" 
mit 2x 15V und 1A, beides einstellbar, war zu meiner aktiven Zeit mein 
liebstes Gerät.

Die 15A, mit über 30V  gibts nur im Format "Jumbo". Stabil wirds 
natürlich auf jeden Fall, da es sonst das Herumwuchten garnicht 
übersteht.

Man sollte für Untersuchung/Entwurf/Entwicklung nur mit schwachen 
Stromquellen arbeiten. Dann gibts bei Fehlern nicht so viel Rauch. Bei 
großen Leistungen (Leistungsverstärkern, Motorsteuerungen usw. muss man 
eh die Energieversorgung in den Schaltungsentwurf mit einbeziehen, 
sodass man da sowieso das zum Projekt passende Hochleistungsnetzteil 
hat.
OP #3520826
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Danke für die schnelle Antwort.

Es reichen 3A auch noch aber ich brauche mehrere Spannungsquellen und im 
Notfall kann man es Paralell schalten dann hat es auch 6 A.
Die 30 V werde ich nicht ganz ausreitzen, aber das is tso ein 
standardwert.
Damit die Verlustleistung nicht zu Hoch wird würde ich per Hand die 
Trafowicklungen umschalten (z.b. 15V auf 30V).
#3520845
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Wenns mehrere Spannungen sein sollten, sind meiner Meinung nach zwei 
oder sogar drei Geräte mit maximal 2 Spannungen besser als ein Gerät mit 
6 Abteilungen.

Mach  Dir doch mal die Mühe, das Angebot an Fertiggeräten durchzusehen. 
Geräte mit zwei einstellbaren Spannungen sind das Übliche. Noch mehr 
Spannungen gibt es höchstens als Festspannungen.

Ein bei mir gern benutztes Selbstbaugerät hat z.B je einen 7805, 
7905,7812 als Festspannungsregler mit gemeinsamer Masse und eine 
potentialfreie mit Zehngangpoti und Referenzspannungsquelle verstellbare 
Spannung mit nur 10mA für Kapdioden und Messzwecke.

Vielleicht brauchst Du wirklich einen Jumbo an Netzgerät, dann stimm ich 
Dir voll zu, nur will ich halt zum Nachdenken anregen. Übrigens nicht 
nur Dich sondern viele andre Beginner auch.

Die vielen Ampere braucht man meistens doch nur bei Ladegeräten. Die 
sind aber eine besondere Klasse, wegen ihrer Lade-Intelligenz. Da ist 
ein Labor-netzgerät sowieso nur umständlich zu benutzen.
Gast #3520867
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Christoph A. schrieb:
> In das Gehäuse kommen noch
> andere Sachen rein wie z.b. Fixspannungen

Hat denn das Gehäuse einen Anschluss für Wasserkühlung ?

Denn 3 x 40 x 5 sind 600 Watt, mit Verlusten 800 Watt,
das wäre ein Backofen.

Wenn du diese Verlustleistung wieder los wirst, dann
kannst du natürlich eine Schaltung aus der
http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.9.1
nachbauen, vielleicht
http://www.elektroautomatik.de/fileadmin/pdf/manuale/GR03/03100203.pdf

Denn ein Schaltnetzteil zu bauen, das diese Leistung schafft,
das baut man nicht mal eben 3 mal auf
http://www.gb97816.homepage.t-online.de/40a_snt.htm
#3520881
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Also wenn Dir 30V und 4A genügen dann wüsste ich z.B. Dieses:
http://www.elv.de/pwm-schaltnetzteil-platine-komplettbausatz-ohne-netztrafo-gehaeuse-panelmeter.html

Die Antwort ob ein 36VAC Ringkerntrafo auch verwendbar ist sind die 
ELV-Leute mir zwar, immer noch, schuldig aber diesen 2x30VAC 2x5,5A 
Trafo
http://www.reichelt.de/Ringkerntrafos/RKT-30030/3/index.html?&ACTION=3&LA=2&ARTICLE=40440&GROUPID=3321&artnr=RKT+30030
kannst Du für ein Doppelnetzteil sicher verwenden*.
Mit 2x 30V-4A versteht sich.

Grüße und viel Erfolg Löti

*Kann bei 10% Unterspannung dann leider schon etwas knapp werden... .
#3520918
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> Hast du schon erfahrung mit diemem Bausatz?

Nein, ich warte noch auf eine Antwort.
Kannst Du ja unter Forenbeiträge nachlesen ob Die überhaupt kommt.

> Rechne mal kurz durch was Dir Trafo...

2x 38€ s.o
+ 47€ s.o.
+ 17€ 
http://www.reichelt.de/TEKO-BC4/3/index.html?&ACTION=3&LA=446&ARTICLE=21216&artnr=TEKO+BC4&SEARCH=Geh%E4use
+ 4x 6€ 
http://www.pollin.de/shop/dt/MjQ5OTYxOTk-/Messtechnik_Uhren/Messtechnik/Sonstige_Messgeraete/Digital_Panelmeter_PM438.html
= 164€

Wo willst Du Das fertig bekommen für das Geld?

Grüße Löti
#3521323
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Christoph A. schrieb:
> Hallo,
>
> wie schon so oft das Thema Labornetzgerät.
> Ich suche einen Bausatz oder Schaltplan von einen Labornetzgerat das
> 0 oder 1,2V - 30 oder 40V , 0-5A oder mehr.
>

Nimm den:

http://www.mikrocontroller.net/articles/Nachbausicheres_Klein_Labornetzgerät

der Trafo kann durch kaufbare Teile ersetzt werden;
und der Paln auf 3, 4 oder 5A aufgebohrt werden.

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