Suche Oszilloskop

#3524613
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#3524922
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Hallo Peter,

Danke für dein Angebot,wie ich sehe ist es ein 10 MHz Oszilloskop.
Ich habe gelesen,das für meine Messungen von NF Audiosignale ein 20 MHz 
Oszi sinnvoller wäre.
Oder was ist eurer Meinung nach die unterste Grenze an MHz für NF 
Audiosignale?
Danke für euer Feedback.

Gruß Pierre
Gast #3524929
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Naja hören tust du wenn du gut bis bis 40kHz.

Also hast du noch mehr als das 100 Fache drüber an Bandbreite.
Oberwellen wirst du also auch noch sehen.

Wenn es wirklich nur um Audiosignale geht werden die 10MHz wohl dicke 
ausreichen.

Vor allem da Audiosignale nicht Rechteckförmig sind...
Persönliche Seite #3524976
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Hallo

Testi schrieb:

> Naja hören tust du wenn du gut bis bis 40kHz.

Du bist eine Fledermaus? ;O)

eigentlich ist bei 16kHz Schluss. Ok, Kinder und Jugentliche vieleicht 
noch bis 20 kHz.

>
> Also hast du noch mehr als das 100 Fache drüber an Bandbreite.
> Oberwellen wirst du also auch noch sehen.
>
> Wenn es wirklich nur um Audiosignale geht werden die 10MHz wohl dicke
> ausreichen.
>
> Vor allem da Audiosignale nicht Rechteckförmig sind...

Solange er es nicht übertreibt, wird er mit 10MHz sehr weit kommen. 
Zumal die 10MHz Grenze ja nur eine Genauigkeitsgrenze ist. Wenn es 
langt, nur Signale "abzuschätzen", und nicht "genau" zu messen *), geht 
es wohl noch bis 20MHz. Und das Vorhandensein von "wilden Schwingungen" 
bis weit über 100MHz wird er an verwaschenen Schlieren erkennen können, 
falls es ein klassisches analoges Oszilloskop und kein SDO ist.

D.h., es langt nicht nur für Audio Anwendungen, auch für 99% aller Fälle 
in Mikrocontrolleranwendungen wird es langen.

Die meisten Anwendungsfälle eines Oszilloskop sind eigentlich die eines 
empfindlichen, breitbandigen Signalverfolgers, auch wenn ein Oszilloskop 
wesentlich mehr kann. ;O)

*) Und er könnte sich ja noch eine oszillierende Digitalschaltung zum 
Kalibrieren aufbauen.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
#3525009
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Hallo Bernd ,

Danke für deinen Beitrag.
Ich habe gerade im netz nach einer Oszillierenden Digitalschaltung 
geschaut.
Leider nicht verständliches gefunden.
Ist die Schaltung zur Kalibrierung des Oszis?
Kannst du mir sagen wo ich so eine Schaltung zum nachbauen finde?
Würde mich freuen.

Gruß Pierre
Gast #3525124
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Hallo,

im einfachsten Fall reicht schon ein Pierce-Oszillator und im NF-Bereich 
der gute alte NE555 oder sogar ein diskret aufgebauter astabiler 
Multivibrator. Zum Kalibrieren bräuchte man dann allerdings auch noch 
einen Frequenzmesser.

Etwas genauer und vielseitiger wäre ein Time Mark Generator mit TCXO als 
Signalquelle. Kann man sich in einfacher Form auch selbst basteln, wobei 
man den Schaltungsteil, welcher die nadelförmigen Signale erzeugt, sogar 
noch weglassen könnte, um stattdessen nur mit den Rechtecksignalen zu 
arbeiten.

http://www.davidbridgen.com/calbox.htm


Mit besten Grüßen

Murmelchen
Persönliche Seite #3525164
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Hallo Pierre.

Pierre K. schrieb:


> Ist die Schaltung zur Kalibrierung des Oszis?

Richtig. Sie produziert ein Rechtecksignal mit dem entsprechenden Pegel 
der Digitalbausteinfamilie. "Ungefähr" in dem dich interessierenden 
Frequenzbereich. Damit kannst Du entweder die freie Einstellung des 
(analog) Oszilloskops so einstellen, das Du eine passende Anzeige hast, 
oder einfach nur um zu sehen, wie ein passender Pegel dort aussehen 
müsste.

Google mal nach Ringoszillator. 
http://de.wikipedia.org/wiki/Ringoszillator

Wenn er in der Frequenz zu hoch ist, bringst Du ihn halt mit 
zwischengeschalteten RC Gliedern (Tiefpass) zum langsamer laufen.

Es gibt auch andere Ansätzte mit zurückgekoppelten Gattern oder sonstige 
Oszillatoren, denen ein Gatter als Ausgangsstufe verpasst wurde, um 
einen passenden Pegel bzw. ein Rechteck mit hoher Flankensteilheit zu 
bekomen.



> Kannst du mir sagen wo ich so eine Schaltung zum nachbauen finde?
> Würde mich freuen.

http://www.joggysite.de/Seiten/Elektronik/Oszillatoren.html
www.janson-soft.de/pe/pek08.pd
http://www.ferromel.de/tronic_26e.htm

Hilfe findest Du auch in der de.sci.electronics FAQ:
http://www.ostermann-net.de/electronic/dse-faq.htm#F.31
und hier
http://www.mikrocontroller.net/articles/Oszillator

Frequenz musst Du eventuell anpassen.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
Persönliche Seite #3525170
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Hallo

Murmelchen schrieb:

> Zum Kalibrieren bräuchte man dann allerdings auch noch
> einen Frequenzmesser.

Das ist zum Kalibrieren des Pegels gedacht. Die Frequenz muss darum nur 
so ungefähr stimmen.
Wenn er einen Quarzoszillator baut, stimmt die dann auch.

>
> Etwas genauer und vielseitiger wäre ein Time Mark Generator mit TCXO als
> Signalquelle.

Wer als Anfänger nach einem 50 Euro Oszilloskop sucht, ist dafür 
(erstmal noch) nicht in der richtigen Zielgruppe. ;O)

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
#3525380
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Also ich hab' mir zum justieren des HM307 [1x10Mhz + Componententester] 
für meine Neffen beim Pollin:
Einen 16MHz 5V Rechteckoszillator sowie eine Exp.-Platine besorgt.
Einen 74193 + 74S04 aus der Kiste gekramt. 74HTC193 und 74AS04 geht.
Das zusammengelötet und eingeschaltet.

Mit meinen 2x 35MHz HP hab' ich mir dann erst mal die Signale 
betrachtet.
Die Signale waren, wie erwartet, OK nur die Zeitbasis meines HP wollte, 
nach 25 Jahren mal wieder justiert werden.
Also Zeitbasis des HP justiert.
Danach hab' ich mit einer (in der Arbeit geprüften) Braunsteinbatterie 
die Eingangsteiler meines HP geprüft, schadet ja nix, die waren noch in 
der Spezifikation, und dann mit dem HP die Ausgangsspannung des 
Rechteck-Generators direkt und nach einigen Spannungsteilern gemessen 
und betrachtet.

Mein "Testgenerator" war damit einsatzbereit.

Also HM307 aus seinen Gehäuse befreit, gereinigt, warmlaufen lassen, und 
"gemessen".

Funktioniert hat alles noch, auch keine Probleme beim Frequenzgang in 
irgendwelchen Schalterstellungen gibt es bei so alten Geräten öfter 
nur in der Toleranz war gar nix mehr.
Na ja war auch ein Hobby- und Service-Skope, zu seiner Zeit.

Der Justierplan ist da noch beim downloadbaren Handbuch inclu, somit:
Einen Nachmittag gespielt, jetzt ist Das tatsächlich wieder ein 
Messgerät das nach 15 Minuten Warmlaufen innerhalb seiner Toleranzen 
ist.

Kann so genauso jeder Einsteiger wenn er an ein etwas besseres Scope und 
Spannungsmessgerät kommt, zur Kalibrierung seines "Testgenerators".
Nur beim Reinigen mit dem Staubsauger muss man mit kleinster Leistung 
arbeiten und vorsichtig sein.

Grüße Löti
#3527021
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http://www.reichelt.de/ICs-74HCT-DIL/74HCT-193/3/index.html?&ACTION=3&LA=2&ARTICLE=3343&GROUPID=2932&artnr=74HCT+193
Datenblatt:
http://www.reichelt.de/index.html?&ACTION=7&LA=3&OPEN=0&INDEX=0&FILENAME=A240%252F74HC193_74HCT193%2523PHI.pdf

http://www.reichelt.de/ICs-74F-74ALS-SN75-/74AC-04/3/index.html?&ACTION=3&LA=2&ARTICLE=2863&GROUPID=2937&artnr=74AC+04
Der ist noch schneller als AS
Datenblatt:
http://www.reichelt.de/index.html?&ACTION=7&LA=3&OPEN=0&INDEX=0&FILENAME=A240%252F74AC04%2523STM.pdf

Netzteil:
http://www.pollin.de/shop/dt/ODI3ODQ2OTk-/Stromversorgung/Netzgeraete/Festspannungs_Netzgeraete/Schaltnetzteil_mit_Anschlussleitung_5_V_0_5_A.html

Platine:
http://www.pollin.de/shop/dt/MDU1OTU1OTk-/Bauelemente_Bauteile/Mechanische_Bauelemente/Montagematerial/Experimentierplatine.html
oder:
http://www.reichelt.de/Streifenraster/H25PS050/3/index.html?&ACTION=3&LA=2&ARTICLE=23952&GROUPID=3373&artnr=H25PS050

Schaltplan ist schnell erklärt:
Ausgang des Quarzgenerators auf den CPu Eingang des 193 (Pin5) sowie 
einen der Eingänge des 04, die Ausgänge Q0 bis Q3 des Counters auch auf 
einen der Eingänge des 04, ich hab' den übrigen 6. Eingang des 04 
nochmal an Q3 (1MHz) damit ich später einen weiteren Teiler 
rückwirkungsfrei anschließen kann.
Die nicht verwendeten Eingänge des 193 setzt Du einfach auf Masse 
außer Pin 11, der muß auf +.

Mein Aufbau sieht leicht verhaut aus da ich den (tschechoslowakischen) 
S04 erst nachgerüstet hab' nachdem mir der (DDR) 193 eine für den Test 
eines Scopes zu schlechte Flanke ausgegeben hat.
Die Kondensatoren über den ICs sind 100n
der schwarze Elko hat 220µ 6,3V (verbessert das "Dach" des Signals)
der Tantal hat 4µ7 16V
der 1000µ 16V ist (jetzt) überflüssig
(war für die alte 100mA Stromversorgung mit 78L05)
die LED mit Vorwiderstand zeigt Power on
Am Ausgang des Schaltnetzteils hab' ich, vorsorglich, eine Ferritperle 
verbaut, kann ja nicht schaden.
Fertig.

Grüße und viel Erfolg Löti

P.S.
Das Foto ist verwackelt da ich 1/3s mit der Hand nicht besser halten 
kann.
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