Ricktkoppler wie anschließen ?

Gast #3524943
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Hallo,
wie schließt man einen Ricktkoppler an einen Spektrumanalysator an ?
Ich würde erwarten das:

IN:  Tracking generator
OUT: DUT/Antenne
CPL: Spektrum Analysator Eingang

In verschiedenen YT videos (z.B. 
http://www.youtube.com/watch?v=eHqcp7ewdjQ) ist es aber:

OUT: Tracking Generator
IN:  DUT/Antenne
CPL: Spektrum Analysator Eingang

Vermutung:
Der Richtkoppler wird rückwärts betrieben um... ?


Es handelt sich um diesen Richtkoppler:
https://www.bmius.com/images/Product/medium/27900.jpg
http://217.34.103.131/pdfs/ZFDC-20-4.pdf
#3525087
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Hallo Hermann,

es ist abhängig davon was du messen möchtest.
Möchtest du die Leistung messen, die zum DUT geht oder die vom DUT 
reflektiert wird?

OUT: Tracking Generator
IN:  DUT/Antenne
CPL: Spektrum Analysator Eingang

Die Konfiguration ist zur Messung der reflektierten Leistung geeignet, 
wenn ich das richtig sehe.

Grüße,
Sebastian
Gast #3525152
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ja das ist klar, ein Richtkoppler trennt aber normaler weise hin und 
rücklaufende welle, weswegen ich mir nicht sicher bin ob TG>IN>RK>OUT 
oder TG>OUT>RK>IN. Der eingang des spekki kommt an den CPL.
Gast #7315845
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Hallo,

ich habe eine Verständnisfrage. In diesem Artikel https://www.edn.com/playing-with-antennas-part-1/ steht, dass bei einem ZFDC-20-5+

  • der Tracking Generator an OUT,
  • der Spectrum Analyzer an CPL und
  • die Antenne an IN angeschlossen werden soll.

Ist das so richtig?

Und wie ist es bei einem ZRB 2? Dort gibt es einen Pfeil von einem Connector oben in Richtung Test-Connector links und von Test wieder einen Pfeil zu einem weiteren Connector unten. Die Connectoren mit dem Pfeilen sind nicht beschriftet.

Schematisch sieht das oben aufgedruck so aus wie im Datenblatt des ZFDC-20-5+ (https://www.minicircuits.com/pdfs/ZFDC-20-5+.pdf).

Entspricht dann

  • Connector mit Pfeil rein INPUT (Antenne),
  • Connector mit Pfeil raus OUTPUT (TG) und
  • TEST-Connector dann CPL des ZFDC (SA)?

Piet

Gast #7315885
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Piet schrieb:

Ist das so richtig?

Schau dir doch einfach den Signalfluß an, der mit den Pfeilen dargestellt ist, dann sollte es selbsterklärend sein.

Das gekoppelte Tor gibt ein Maß für das Signal welches vom INPUT in den Koppler HINEIN läuft.

Um die REFLEKTION der Antenne zu messen wird also die Antenne mit INPUT verbunden, der Signalgenerator mit OUTPUT. Das von der Antenne reflektierte Signal läuft nun zum gekoppelten Tor wo du es messen kannst.

Angehängte Dateien:
#7315900
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ursprünglich schon neun Jahre her...

Der Koppler ist unsymmetrisch verdrahtet, das ist verwirrend: https://www.minicircuits.com/pdfs/ZFDC-20-5+.pdf

"Eingang" 3 sitzt in der Mitte, "Ausgang" 1 links in der Datenblattzeichnung und "Coupled" 2 ist rechts. Auf dem Foto des Artikels ist es nicht lesbar.

Zwischen "Eingang" und "Ausgang" sind in beiden Richtungen typ. 0,3-1,5 dB Durchgangsdämpfung, egal wo man einspeist. vom "Eingang" zum "Coupled" hin 19,5 dB und vom "Ausgang" nach "Coupled" um die 30 dB mehr, also ca. 50 dB.

Gast #7316138
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Christoph db1uq K. schrieb:

Und die Bezeichnungen Input und Output gelten eben nur für die Auskopplung, dem Durchgangssignal ist die Richtung egal, da darf man auch in den Output einspeisen.

Bei einem Richtkoppler, bei dem nur von einer Richtung etwas ausgekoppelt wird, ist die Richtung des Durchgangssignals nicht egal - sonst kann man den Richtkoppler gleich ganz weg lassen und sich die Einfügeverluste sparen.

#7316371
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Nochmal langsam: Für den Hauptzweig ist die Bezeichnung egal, ich darf auch einen Signalgenerator am "Output" anschließen und das Messobjekt (Antenne) am "Input". Den entscheidenden Unterschied bildet der "Coupled" Anschluß. Ein Signal das in "Input" hineinläuft kommt um 20 dB gedämpft aus "Coupled" heraus, am "Output" eingespeist um 50 dB gedämpft. Da ich das von der Antenne zurückkommende Signal messen möchte, wird die Antenne am "Input" angeschlossen. Das direkt vom Signalgenerator kommende Signal ist um 30 dB stärker gedämpft, ich habe also ein Meßfenster von 30 dB. Sollte die Antenne mehr als 30 dB Rückflußdämpfung haben, kann ich das nicht mehr vom direkten Signal unterscheiden.

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