Alternative zu Druckluft-Spray

(Firma: Brainit GmbH) #3527768
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ich bräuchte öfter etwas "feine" Druckluft zum Auspusten/Trocknen etc. 
Ein kleiner Kompressor steht zwar in der Garage, aber a) steht der in 
der Garage, wohin es aus der Bastelstube weit und kalt ist, b) ist der 
lärmtechnisch nicht gerade Sonntags- und nachttauglich, und c) ist der 
für feinere Sachen viel zu grob und zu stark.

Druckluft-Spray hätte ich versucht, macht mich aber auch nicht 
glücklich, weil die Dose bzw. der Inhalt recht schnell abkühlt und dann 
nur mehr schwach pustet, abgesehen davon dass das Zeug viel zu teuer ist 
(ich brauch nicht unbedingt "gereinigte" Luft)

Was gäbe es hier für Alternativen? Wäre ein (billiger und hoffentlich 
leiser) Airbrush-Kompressor eine Lösung?

Nebenbei hätt ich grad eine funktionierende Luftpumpe aus einem 
Blutdruck-Meßgerät, müsste mal messen was die an Druck zusammenbringt 
(Volumen jedenfalls eher minimal), könnte sich damit zusammen mit einem 
Druckbehälter (alter Feuerlöscher?) etwas basteln?
#3527781
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Michael Reinelt schrieb:
> ich bräuchte öfter etwas "feine" Druckluft zum Auspusten/Trocknen etc.
> Ein kleiner Kompressor steht zwar in der Garage, aber a) steht der in
> der Garage, wohin es aus der Bastelstube weit und kalt ist, b) ist der
> lärmtechnisch nicht gerade Sonntags- und nachttauglich, und c) ist der
> für feinere Sachen viel zu grob und zu stark.
>
> Druckluft-Spray hätte ich versucht, macht mich aber auch nicht
> glücklich, weil die Dose bzw. der Inhalt recht schnell abkühlt und dann
> nur mehr schwach pustet, abgesehen davon dass das Zeug viel zu teuer ist
> (ich brauch nicht unbedingt "gereinigte" Luft)
>
> Was gäbe es hier für Alternativen? Wäre ein (billiger und hoffentlich
> leiser) Airbrush-Kompressor eine Lösung?
>


eine ganz billige und altmodische Lösung: Ein Resevereifen, auf Felge, 
die old-school Ausführung für PKW.
Auspumpen werktags mit dem Kompressor in der Garage, mit ins Haus 
nehmen, und sich wochends aus dem vorrat bedienen.

Funktionert hier seit Jahren problemlos und günstigst.
#3527837
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Michael Reinelt schrieb:

> Gegen den Vorratsbehälter spricht, dass der mit Sicherheit mitten in der
> Nacht leer wird, und dann hab ich wieder die Regierungskrise :-)

Naja, da gibts ja die Druckanzeige, die recht genau den Füllungsgrad
der Flasche anzeigt.

> woher kriegt man eigentlich entsprechend "feine" Schläuche und
> Ausblaspistolen? Gibts sowas überhaupt?

Laborbedarf.
Gruss
Harald
Gast #3527845
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Alternative könnte man auch gleich eine große Druckluftflasche kaufen 
und immer wieder füllen lassen...

Düsen kann man sich ja wohl passende drehen (lassen). Die Regulierung 
ist ja an Flaschen kein Problem.

Aber am besten sind vielleicht Airbrush-Kompressoren in einer 
Schallgedämpften Box, weiß aber auch nicht wie laut die sind...
Gast #3528163
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So ein Käse, teure Taucherflasche kaufen und dann noch zum aufpumpen in 
den Tauchladen fahren. Der Mann hat einen Kompressor zu Hause, soll er 
ihn nutzen.
Entweder eine lange Leitung (ich habe da PE-Rohr von der Fußbodenheizung 
genommen, gibts beim Klempner als "Reststücke" bis ca. 30m für lau), 
oder halt den oben schon beschriebenen Drucktank. Bei ca. 8 bar die so 
ein Kompressor bringt, kann man sich jetzt selbst ausrechnen wie groß 
der benötigte Behälter sein muss. Geeignet wären z.B. alte Feuerlöscher, 
Campinggasflaschen, oder Heizungsausdehnungsgefäße. Am einfachsten sind 
die Gefäße die schon ein passendes Gewinde mitbringen (z.B. 1/2" bei 
Gasflaschen). Da kann man direkt ein Anschlußstück reinschrauben, oder 
erstmal ein T-Stück und noch ein Manometer dran.

Alternativ einen kleinen Kompressor in der Bastelwerkstatt, z.B. einen 
alten Kühlschrankverdichter. Ist auf jeden Fall mal leise. Aber dafür 
gibt es ein paar andere Baustellen wie Ölabscheider und Ölstandsanzeige. 
Auch ist nicht jeder Verdichter geeignet (Ölsorte). Am Besten einen 
alten nehmen, die sind meist mit Mineralöl gefüllt.
#3528187
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Michael Reinelt schrieb:
> ich bräuchte öfter etwas "feine" Druckluft zum Auspusten/Trocknen etc.
> Ein kleiner Kompressor steht zwar in der Garage, aber a) steht der in
> der Garage, wohin es aus der Bastelstube weit und kalt ist, b) ist der
> lärmtechnisch nicht gerade Sonntags- und nachttauglich, und c) ist der
> für feinere Sachen viel zu grob und zu stark.

Dann besorg Dir eine Gasstahlflasche (Größe Deiner Wahl) und füll sie 
mit Deinem Kompressor auf. Dazu einen einfachen Druckminderer, Schläuche 
und Ausblaspistole.

> Was gäbe es hier für Alternativen? Wäre ein (billiger und hoffentlich
> leiser) Airbrush-Kompressor eine Lösung?

Soetwas? SCNR 
http://www.pollin.de/shop/dt/NzUxOTk0OTk-/Werkstatt/Werkzeuge/Sonstiges/Ballpumpe.html
Gast #3528589
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Teo Derix schrieb:
> Oder wie's Opa noch gemacht hat :)
> http://hgf-tools.net/ausblaspumpe.html
> Gibt's in verschiedensten Ausführungen.

Zitat aus Artikelbeschreibung:

"Zum Entfernen des Bohrstaubes aus Bohrlöchern bevor Wandanker oder 
Befestigungsharz benutzt werden."


Danach brauchst du jedenfalls einen Staubsauger um den Bohrstaub von 
allen Oberflächen im ganzen Raum zu entfernen ;)
Gast #3528590
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Also zum ausblasen benutze ich eine elektrische Pumpe wie sie zum 
aufblasen von Luftmatratzen ,Gummipuppen oder ähnlichem angeboten 
werden. Meine habe ich von Aldi. Da gabe es eine 230 V und eine 12 Volt 
Version. Der Luftstrom reicht allemal .....mußt nur mal in meinen PC 
rein schauen...;-)Da halte ich immer den Schlauch vom Staubsauger rein 
und dann blase ich was das Zeug hergibt.So fliegt der Staub nicht umher.
(Firma: Brainit GmbH) #3529866
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finally... Tanky gekauft, dazu ein Super-Mini-Ausblasdings 
(Airbrush-Zubehör) da kann man sogar so Art Kanülen (wie von von 
Einwegspritzen) aufstecken. Genial. ideal z.B. zum Ausblasen/Trocknen 
von Röhrenfassungen nach der Behandlung mit Kontaktspray (wird natürlich 
danach mit WL nachgespült und dann wieder getrocknet)


Ich bin glückelich... Danke nochmal für den Tipp!
Gast #3530610
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Bananenjogi schrieb im Beitrag #3530449:
> Gibts eigentlich auch Zugluft-Spray?

Ja kannst bei mir kaufen. Ich fahre regelmäßig Intercity,da kann ich dir 
mal einen Zerstäuber voll mitbringen.Wird aber nicht billig...ist keine 
Freeware.
Gast #3530650
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Michael Reinelt schrieb:
> Ich bin glückelich... Danke nochmal für den Tipp!

Bei 14 Liter und 10 Bar bläst der je nach Druck nicht sehr lange.140 
Liter Luft sind ja nicht so viel. Hast schon einen Kompressor zum 
befüllen..mit der Lunge wird das etwas knapp. Hab mir bei Aldi mal so 
einen Kleinkompressor geholt.Der lärmte so extrem dass ich ihn wieder 
zurück gebracht habe. Gut mein elektrisches Gebläse ist auch laut aber 
das bläst halt solange ich will bzw. maximal 30 Minuten am Stück.
#3530673
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Chris D. schrieb:
> Es gibt wiederbefüllbare Spraydosen (mit Autoventil zum Befüllen). ...

Jop. Sowas hab' ich auch.
Mit Standfahrradpumope tatsächlich WAF grün. ... naja, sagen wir gelb.
Hat aber den "ich tu' nix Umweltschädliches"-Bonus.

Nur viel Puste hat das Ding (als Druckluftspeicher) eben nicht. Etwa nen 
halber Liter mal fünf bar ist ... ein leises Windchen. Oft aufpumpen.
Das ist tatsächlich eher zum Befördern von Öl o.Ä. gedacht, da geht das 
auch gut.
Moderator Persönliche Seite #3530686
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Lukas T. schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> Es gibt wiederbefüllbare Spraydosen (mit Autoventil zum Befüllen). ...
>
> Jop. Sowas hab' ich auch.
> Mit Standfahrradpumope tatsächlich WAF grün. ... naja, sagen wir gelb.
> Hat aber den "ich tu' nix Umweltschädliches"-Bonus.
>
> Nur viel Puste hat das Ding (als Druckluftspeicher) eben nicht. Etwa nen
> halber Liter mal fünf bar ist ... ein leises Windchen. Oft aufpumpen.

Ok, wir pumpen hier per Kompressor (oder Argonflasche) bis 10 Bar auf - 
das hält dann schon länger. Und wir haben mehrere davon - ist eine 
einmalige Investition, danach spart man dann ordentlich :-)
Gast #3531357
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Björn R. schrieb:
> Mit dem Airbrush-Kompressor wirst du nicht glücklich. Gibts zwar in sehr
> leise, un 4-5 bar schafft so einer dann auch, da bist du dann aber schon
> bei ein paar hundert Euro. Von der Luftmenge her wirds aber überhaupt
> nicht reichen.

Also ich habe gerade eben einen gesehen:

- Max. Luftdruck: 4 bar
- Luftleistung pro min/Liter: 20~23 L/min
- Lautstärke: 62dB
- Abmessung: ca. 255×140×230 mm

Kosten ca. 50€

Dazu noch eine kleine alte Gasflasche als Druckluftspeicher und man 
sollte damit recht weit kommen...
Also wenn das nicht reicht braucht man einen großen Kompressor.
Gast #3531508
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Hallo,

ich gebe mal zu bedenken, dass diese Druckbehälterlösungen nicht 
ungefährlich sind. Sollte ein solcher Behälter bersten und dabei ein 
Teil absprengen können, besteht Lebensgefahr. Auf die Angabe, ist 
ausgelegt auf Druck bis ..., würde ich mich nicht verlassen (wollen).
#3531643
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Hi,

ass schrieb:
> Kühlschrankkompressor mit Ausblaspistole:

Kühlschrankkompressoren gehen mit kleinen Modifikationen tatsächlich gar 
nicht schlecht - wird sogar in kommerziellen Produkten seit Jahrzehnten 
so eingesetzt.

Wenn man lange Freude daran haben will sollte man aber bedenken das 
diese Kompressoren auch Schmierung brauchen. Im Kühlschrank fällt das 
nicht auf weil da durch das Geschlossene System nichts dauerhaft 
entweicht.

Setzt man aber einen solchen Kompressor in einem offenen System ein wird 
irgendwann das Schmiermittel verbraucht sein... Und je älter der 
Kompressor ist um so schneller ist dies dann der Fall. Danach ist es nur 
noch eine Frage der Zeit bis das Gerät seinen Geist aufgibt. (Darum auch 
öfter Klagen über die "kurze Lebensdauer" der eigenbauten. Der Ölhinweis 
findet sich sich zwar auf einer Reihe, aber LÄNGST nicht auf allen 
Seiten mit Umbauanleitungen. Von den Personen die aus eigenem Antrieb 
ohne konkrete Anleitung vorgehen ganz zu schweigen.

Zur Schmiermittelerstbefüllung haben die Kühlschrankkompressoren 
normalerweise ein Einfüllrohr welches nach der Erstbefüllung 
zugeschweisst wird. Diese Schweissnaht muss wieder Geöffnet und durch 
eine Wiederverschließbare Abdeckung ersetzt werden.

Ich habe vor einiger Zeit das Glück gehabt auf der Interradio in 
Hannover eine frühe Version dieses Gerätes erstehen zu können:
http://www.stuermer-maschinen.de/produkte/drucklufttechnik/kolbenkompressoren/tragbar/airboy-silence-50-pro/index.html

NAch einer Reinigung des Rückschlagventils -hat über die Druckentlastung 
abgeblasen- und einem Drucktest des Behälters (mit Wasserfüllung und 
Prüfdruck - bei Baujahr 84 erschien mir das irgendwie angebracht bevor 
ich mir das unter dem Tisch stelle) erfüllt das nun seinen Dienst bei 
mir im Arbeitszimmer. Das Ding ist wirklich extrem Leise, kann man auch 
nachts in einer Mietwohnung laufen lassen. Einzig der mechanische 
Druckschalter zur An-/Abschaltung des Kompressors ist durch die Starke 
Feder etwas sehr DEUTLICH zu hören. Aber für 25 Euro kann ich nicht 
meckern ;-)

Daher kann ich sagen das es auf dem Produktbild nicht nur so aussieht, 
sondern wirklich leicht modifizierte JKühmittelkompressoren zum Einsatz 
kommen. Wenn auch als Neuware und vermutlich direkt modifiziert 
Produziert. Aber das Grundmodell ist nichts anderes...
Das weiße Auge unter dem Aufkleber auf dem Kompressor ist übrigends für 
die Kontrolle des Schmirmittelstandes vorgesehen!

Mit etwas GEschickt ist es also gar kein Thema selbst einen vollwertigen 
und leisen Kompressor zu bauen. Bei Neupreisen ab 500Euro für 
Zimmertaugliche Geräte ist der Selbstbau ausnahmsweise auch 
wirtschaftlich Lohnenswert! Allerdings muss man bei Anschluss an einem 
Druckspeicher bedenken das diese Kompressoren einen ENORMEN Druck 
aufbauen können.
Es gibt berichte die sprechen von 30Bar und mehr bei einigen Modellen! 
Bei einem 10l Tank ist das  eine potentiell tödliche Bombe.
Eine redunte Sicherheitsvorrichtung ist daher absolut zwingend. Also 
neben dem für einen normalen Betrieb obligatorischen Druckschalter 
mindestens noch ein weiteres Sicherheitsventil!

Verwendet man beispielsweise den oben genannten "TANKY" so wäre man beim 
Druckbehälter schon einmal auf der sicheren Seite. Auch ist dort schon 
ein Sicherheitsventil und ein Druckminderer eingebaut. Darum muss man 
sich also nicht mehr kümmern.

Dann würde man nur einen Druckschalter benötigen, beispielsweise:
http://www.amazon.de/gp/product/B008QV2O8G/ref=pd_lpo_sbs_dp_ss_1/275-0033669-5065125?pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&pf_rd_s=lpo-top-stripe&pf_rd_r=1WNX7HJQKE00W9P6VPK9&pf_rd_t=201&pf_rd_p=330045087&pf_rd_i=B0061A5XC8

Sowie für einen guten Anlauf noch ein Anlaufentlastungsventil (wird in 
den Druckschalter eingebaut - gibt auch druckschalter die direkt eines 
verbaut haben)
http://www.amazon.de/Anlaufentlastungsventil-f%C3%BCr-Kompressor/dp/B00EANZCJW/ref=sr_1_3?s=diy&ie=UTF8&qid=1392229872&sr=1-3&keywords=anlaufentlastungsventil
 sowie das bei einem Entlastungsventil obligatorische Rückschlagventil. 
(Sonst würde ja der Druck aus dem gesamten System abgeblasen und nicht 
nur aus dem Schlauch zwischen Kompressor und Druckspeicher.)
http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_ss_i_0_10?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&url=search-alias%3Ddiy&field-keywords=r%C3%BCckschlagventil&sprefix=r%C3%BCckschlag%2Cdiy%2C225&rh=i%3Adiy%2Ck%3Ar%C3%BCckschlagventil
Dazu ein paar Verbindungsschläuche und Adpter

Aber ACHTUNG: Die Links sind nur als Beispiele gedacht, zumindest 
Druckschalter und Entlastungsventil müssen zueinander passen, ob das bei 
den obigen Produkten der Fall ist WEIS ICH NICHT! Wie gesagt - nur als 
Beispiel!

So hätte man für knapp 100Euro an Teilen einen sehr leisen aber dennoch 
sicheren Kompressor gebaut.
Natürlich könnte man noch mehr sparen wenn man statt eines kompletten 
"Luftakkus" von der Stange (wie dem Tanky) selbst einen Druckspeicher 
konstruiert - davon sollte man aber als Laie unbedingt Abstand nehmen da 
dort kleine Fehler fatale (gesundheitliche und materielle) Folgen haben 
können. Ein Schlauchplatzer ist durch das kleine Volumen recht 
ungefährlich, ein platzender Vorratstank kommt durch die gespeicherte 
Energie einer kleinen Bombe gleich.

Auch sollte man bei der Beschaffung des Aggregates selbst etwas 
"Rücksicht" nehmen. Also am besten einen Kompressor aus einem System 
besorgen wo die Kühlmittelfüllung bereits ordnungsgemäß abgelassen wurde 
oder durch Defekt (ohne eigenes Einwirken) entfleucht ist.

Steht beides nicht zur Verfügung und man hat keine GEduld mehr vor dem 
(Illegalen!) ablassen mal schauen welches Kühlmittel verwendet wird und 
zumindest bei den FCKW haltigen wirklich abstand davon nehmen das 
bewusst in die Atmosphäre zu blasen und auf ein FCKW freies Altgerät 
warten. (Allerdings sind alle Kühlmittel schädlich, aber einige halt 
deutlich mehr als andere)

Gruß
Carsten
Gast #3531810
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@dg3ycs: Das Ding wird laut hersteller mit einer Fülleistung von 33l 
(schätze mal pro Minute) angegeben. Das ist doch gar nicht schlecht, ein 
üblicher 24l Billigkompressor wie dieser hier:

http://www.amazon.de/dp/B005XJ8SBG/

schafft auch nur 100l/min. Wenn man also 3-4 Kühlschrankkompressoren 
parallelschaltet und an einen entsprechenden Behälter anschliesst könnte 
man auch problemlos einen Schlagschrauber betreiben.
Gast #3531814
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P.S. Wenn man den Kühlschrank auf den Kopf stellt, etwas wartet und dann 
die Leitungen gasdicht abklemmt (Knipex Zangenschlüssel) dann kann man 
den Kompressor ausbauen ohne dass nennenswert Kühlmittel entweicht.
#3532028
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ass schrieb:
> Wenn man also 3-4 Kühlschrankkompressoren
> parallelschaltet und an einen entsprechenden Behälter anschliesst könnte
> man auch problemlos einen Schlagschrauber betreiben.

Das Parallelschalten von mehreren Kompressoren braucht man nicht 
einmal...
Für einen Schlagschrauber ist erst einmal NUR das Behältervolumen 
interessant. Das ist Ausschlaggebend wie lange am Stück man damit 
arbeiten kann.
Die Förderleistung spielt nur eine Rolle bei der Frage wie schnell der 
Schlagschrauber wieder Einsatzbereit ist wenn man den Tank Leergenudelt 
hat. (Bzw. in der Werkstatt dafür das der gar nicht erst wirklich bis 
auf Null entleert wird)

Für das heimische Autoschrauben reicht sogar ein kleiner Tank mitunter 
aus.
Selbst mit meinen 9 Litern habe ich schon einen Schlagschrauber 
betrieben... Ist nicht wirklich Spassig, aber die festsitzenden 
Schrauben an den Stossdämpfern habe ich damit zumindest gelöst bekommen.
War halt vom Ablauf:  Füllen, 5sek Schraubereinsatz, Füllen usw.
NAch zwei bis drei "Attacken" waren aber auch die Hartnäckigeren 
Schrauben gelöst.
Normales Schrauben mit dem Schlagschrauber macht dann aber keinen Sinn 
mehr, Aber die für mich wichtigste Funktion -Schrauben Lösen- war 
erfüllt. (Ich hätte aber noch den 28l Kompressor vom NAchbarn ausleihen 
können...)

Aber etwas zum Grinsen:

> Das ist doch gar nicht schlecht, ein
> üblicher 24l Billigkompressor wie dieser hier:
> http://www.amazon.de/dp/B005XJ8SBG/
> schafft auch nur 100l/min.

HAst du dir das Angebot bei Amazon schon mal genauer angesehen:
Das wird gleich mit "Durchrostung des Kessels" geliefert ;-)
(Siehe angehängten Screenshot)
Steht so sogar noch mal bei den Technischen Daten!

Gruß
Carsten
Angehängte Dateien:
Gast #3532064
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Ich habe mir, schon vor längerer Zeit, eine alte, leere Gasflasche 
besorgt. Keine große sondern eine kleine. Eine von den Blauen.
Ein paar mal draußen "durchgelüftet" - das war's.
Bewährt sich nun seit einigen Jahren.
Gast #3532521
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@dg3ycs: Schlagschrauber mit 9l Tank ist ja nicht sehr lustig! Wobei es 
hier sehr auf den Schlagschrauber ankommt. Die teureren (CP/AirCat) 
brauchen deutlich weniger Luft, bei besserer Leistung.

Federbeine kann man aber auch ohne Schlagschrauber zerlegen ... entweder 
mit ner grossen Rohrzange gegenhalten, oder meistens ist oben im Gewinde 
noch ein Innensechskant wo man gegenhalten kann.

Hier ist noch ein Video über einen Umbau eines Billigkompressors:

http://www.youtube.com/watch?v=9jOcLdZXRRs
(Firma: JDCC) #3565820
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ass schrieb:
> schafft auch nur 100l/min. Wenn man also 3-4 Kühlschrankkompressoren
> parallelschaltet und an einen entsprechenden Behälter anschliesst könnte
> man auch problemlos einen Schlagschrauber betreiben.

Vergiß das. Die pneumatischen taugen nicht viel.

So richtig festgefaulte schrauben (zB Kreuzschlitz) bekommst Du
damit nicht mehr auf. Da brauch es einen wo man mit dem Hammer
draufhaut. Gibt es bei Hazet und ist um Klassen besser.

Ich spreche da aus Erfahrung - ich habe beides.
Gast #3567004
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Ich glaube den klassischen Schlagschrauber ganz dem Namen nach kennen 
ganz viele Leute gar nicht mehr.

Für übliche Maschinenschrauben ist der Druckluftschlagschrauber hingegen 
genau das richtige.
Ich denke da an die Achsmutter, Schlüsselweite 32, irgendein 
Feingewinde, Anzugsdrehmoment ca. 300Nm. Wenn man DIE dann mal nach 10 
Jahren aufmachen will...

Die Schrauben die Federbein und Achsschenkel verbinden, sind bei mir 
"nur" M12. Wenn die angammeln und man mit nem großen Hebel ansetzt, 
reißt man die zu 90% ab. Das geht mit dem Druckluft-Schrauber wesentlich 
besser.
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