Suche Schaltung für Näherungsinitiator

OP #3538607
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Aus verschiedenen Gründen (Druckwasserdichtheit, mech. Form) möchte ich 
mir einen Näherungsinitiator mit Mini-Schalenkernen selbst bauen. Im 
Handel / Sondermaschinenbau ist das ja ein Standard-Teil. Um nicht bei 
Max und Moritz anfangen zu müssen, wäre es nützlich, zunächst mal 
typische Innenschaltungen von industriellen Modellen anzuschauen. Google 
zeigt aber nur 100.000 Seiten wo man die Teile nur fertig kaufen kann. 
Kein Anwender scheint sowas selbst bauen zu wollen oder ich habe dazu 
noch nicht die magischen Schlüsselworte gefunden.

Zu den Anforderungen möchte ich einen 2-kanaligen Sensor mit 
Quadraturausgang (ähnlich einem Inkrementalgeber) aber etwa M20-M30 
bauen. Der Aktor kann dabei durchaus auch ein hochpermeables Material 
bzw. die zweite Hälfte des Schalenkerns sein. Typischer Luftspalt 1-2mm 
scheint unkritisch. Für hohe Drehzahlen geht das Signal auf einen uC 
Quadraturzähler. Um auch noch langsame Bewegungen bzw. Drehzahlen bzw. 
Winkeländerungen auswerten zu können, hätte ich gleichzeitig auch gerne 
einen analogen Ausgang welcher ebenfalls von uC ausgewertet wird.

Von der Trägerfrequenz habe ich noch keine rechte Vorstellung, könnte 
aber auch in Abhängigkeit der Drehzahl vom uC dynamisch umgeschaltet 
werden. Ideen, Schaltungsvorschläge, Links ???
#3538860
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J. V. schrieb:
> TCA305 scheint ein Exote zu sein.

Ich schätze mal, heutzutage wird man gar keinen Initiator-IC mehr im 
bastlertauglichen Gehäuse oder in bastlerkompatiblen Stückzahlen mehr 
kaufen können. Das was industriell verbaut wird, dürfte alles COB sein.

Aber der Knackpunkt bei einem Initiator ist gar nicht mal die 
Elektronik, sondern der Sensor. Die Spule, genauer gesagt deren 
geometrische Form, bestimmt maßgeblich die Eigenschaften.

Wenn du magst, ich hätte noch eine Handvoll A301 aus DDR-Produktion. 
Kenndaten und Schaltungen sollten sich im Netz finden lassen. Ich habe 
früher auch damit gebastelt, aber unter dem Strich ist so ein Initiator 
eher unpraktisch. Viel Aufwand, eher geringe Schaltgeschwindigkeit. 
Groß. Zur Drehzahlerfassung sind Lichtschranken oder Hallgeber viel 
schicker. Erst recht seit es diese niedlichen Neodym-Magnete gibt.


XL
Gast #3539516
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Lichtschranken versagen weil es eine Anwendung unter Wasser ist wenn das 
etwas trübe ist. Hallgeber wären eine Alternative aber die "billigen" 
Teile haben nur digitalen Ausgang. Langsame Winkeländerungen können 
damit nicht eingelesen werden. Zwischenlösung wäre vielleicht noch etwas 
nach dem Resolverprinzip mit Sinus/Cosinus aber die sind wohl auch schon 
ziemlich aus der Mode gekommen.

Mit kleinen Magneten hätte ich kein Problem. Von Micronas gibt es 
lineare Hall im 3 pin Transistorgehäuse. Die sind auch seriell 
programmierbar. Habe ich mal in einem Joystick zur Fahrzeuglenkung 
gesehen aber hat mich vom eigenen Einsatz eher abgeschreckt weil man 
eine Entwicklungsumgebung dazu kaufen muß.

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