Hallo!
Bei meinem PKW spinnt die Klimaautomatik. Der Fehlerspeicher meldet,
dass Luftklappen blockiert sind. Nachdem ich nach einer längeren
Schraubaktion und zahlreichen abgebrochenen Rastnasen jetzt das
Amaturenbrett endlich draußen habe, ist die Klimaeinheit halbwegs
zugänglich. Dadurch konnte ich ein wenig Fehlersuche betreiben.
Ergebnis: Es gibt vier fast gleiche "Servos" von Bosch (siehe Foto), die
jeweils über einen oder mehrere Hebel ein paar Klappen ansteuern.
Dadurch wird die Richtung des Luftstromes (Fußraum, Luftdüsen, Scheibe)
und auch die Temperatur gesteuert, indem die Luft entweder durch den
Klimaverdampfer oder den Wärmetauscher geleitet wird.
Die "Servos" (Stellmotoren) enthalten einen kleinen Motor,
Untersetzungsgetriebe und ein Poti zur Positionsrückmeldung.
Und genau diese Potis sind das Problem, denn die Widerstandsbahn ist
abgenutzt und sie haben Aussetzer und kratzen. Natürlich bewegen sich
die Stellmotoren bevorzugt in einem kleinen Bereich, und dieser nutzt
sich stark ab.
Die Folge ist, dass das Steuergerät bei Vibrationen etc. falsche
Positionen der Klappen zurückgemeldet bekommt und dann versucht, die
Klappe in die richtige Position zu fahren. Das führt zu einem ständigen
Hin- und Her und dem Wechsel zwischen kalter und warmer Luft. Auch die
Einträge im Fehlerspeicher erklären sich so, denn mechanisch sind die
Klappen völlig einwandfrei und leichtgängig. Auch die Motoren und
Getriebe funktionieren und zeigen keine nennenswerten Verschleißspuren.
Die Stellmotoren kosten pro Stück 130 Euro. Das heißt, für schlappe 520
Euro Ersatzteilkosten kann ich meine Klimaautomatik instandsetzen. Als
Bastler ist mir dieser Preis zu hoch dafür, dass eigentlich nur vier
kleine Potis mit einem Wert von vielleicht 1 Euro defekt sind. Aber
natürlich gibt es die nicht einzeln.
Also was tun?
- Der Antrieb des Potis (der "breite Schlitz mit den runden Enden") ist
ziemlich Standard, den sieht man oft - auch wenn ich dafür keinen Namen
kenne.
- Die Widerstandsbahn hat einen Gesamtwert von 4 kOhm. Ich habe schon
ausprobiert, das Steuergerät legt Masse und 5V an und nimmt die
Schleiferspannung als Positionsrückmeldung entgegen. Masse und 5V aller
vier Potis sind parallelgeschaltet. Allerdings muss der Gesamtwiderstand
ca. 1 kOhm betragen, sonst meckert das Steuergerät ebenfalls.
- mechanisch und elektrisch sollte es kein Problem sein, ein anderes
Poti in das Stellelement einzubauen.
- Ein großes Problem ist allerdings, dass sich das Poti nur in einem
Bereich von 90° bewegt und dabei den vollen Spannungsbereich von knapp
über 0V bis knapp unter 5V durchläuft. Das heißt, die Widerstandsbahn
scheint auch nur 90° "lang" zu sein, bzw. die Abgriffe sind entsprechend
positioniert.
Wie würdet ihr das Problem an meiner Stelle lösen? Ich weiß schon, "kauf
dir ein Auto, wo alles mechanisch geht". Aber wir sind ja hier in einem
Elektronik-Forum, also...
Sieht ja genauso beschissen aus wie die Hella Leuchtweitenregelung die
in VW/Audi Karren verbaut ist. Plastikzahnräder und Billigpoti -> geht
schnell kaputt -> durch den TÜV gefallen, Ersatzteil kostet 150 Euro.
5 Euro China Modellbauservos sind besser konstruiert.
Kauf dir lieber einen Japaner, die wissen wenigstens wie man Elektronik
und Feinmechanik baut.
Ach ja, die Motoren und das Fahrwerk sind bei denen auch besser.
Nimm ein 360° Poti mit 16kOhm -> 90° exakt 4kOhm
Ebenfalls möglich, ein Mehrgangpoti mit noch höherem Wert, der
allerdings exakt 4kOhm auf 90° ergibt.
Oder etwas in der Richtung.
Autoschrauber schrieb:> Wie würdet ihr das Problem an meiner Stelle lösen?
Poti weiter öffnen und putzen, denn verschlissen ist es eher nicht.
Lässt es sich nicht putzen: Servos aus Schrottfahrzeug verwenden.
Wenn man die Bosch-Nummer eingibt, heißen die Dinger tatsächlich
"Stellelement Leuchtweitenregulierung".
Allerdings ist auf der Rückseite bei allen vier Stellelementen jeweils
ein anderes Zahnrad oder Hebelchen montiert, das sich nicht
zerstörungsfrei abnehmen lässt. Damit muss man das Teil dann bei Audi
kaufen und alle vier haben eine andere Teilenummer.
Gut, die Potis lassen sich natürlich von einem Stellelement mit nicht
passendem Abtrieb rübertauschen, aber am Preis für die Reparatur ändert
sich dadurch auch nicht viel.
Das 16kOhm-Poti löst das Problem eben nicht, denn damit bekomme ich
nicht 0V bis 5V bei 90° Winkeländerung.
Das Originalpoti lässt sich nicht zerstörungsfrei öffnen. Ich könnte das
spaßeshalber trotzdem mal machen, um den Grund des Ausfalls zu sehen.
Vergiss es, die Potis sind so beschissen billig gebaut, da ist die Bahn
durch. Sowas billiges findet man nichtmal in nem 1 Euro Chinaradio. Da
hilft nur neu.
Vom Schrott bringt auch nichts, die sind dann auch schon fast fertig und
in nem halben Jahr kann man nochmal alles auseinanderbauen.
Verkauf die Karre und Kauf dir eienn Toyota oder Honda.
http://www.youtube.com/watch?v=m5MhzNjYiSo
Krieg dich mal wieder ein. Es gibt jede Menge Kunststoffe, die ihren
Zweck hervorragend erfüllen. Das wissen auch die Japaner, die ihre Autos
auch nicht nennenswert anders bauen als die Europäer.
Die Zahnräder aus diesen Stellmotoren sind nach 250.000 km Fahrleistung
des Autos, in das sie eingebaut waren, ohne sichtbaren Verschleiß. Sie
sind aus PBT mit 30% Glasfaser als Füllstoff. Scheint nicht ganz
verkehrt zu sein. Auf jeden Fall günstiger, leichter und mit weniger
Laufgeräusch als ein Metallzahnrad.
Das Poti dagegen... Mal schauen, was sich nach dem Öffnen so findet.
Ich hatte dasselbe Problem mit dem Poti am Stellmotor für die
Leuchtweitenregelung (Hersteller AL). Da wenig benützt und der
Potischleifer fast immer an derselben Stelle steht, wird die Kohlebahn
unter dem Schleifer über der Laufzeit des Potis zerstört und somit
unwirksam.
Schuld daran sind große Schwingbeschleunigungen und
Resonanzerscheinungen wie sie in jedem KFZ auftreten können.
Aus diesem Grund werden im Automobilbereich im Normalfall solche
Bauteile ausgiebig auf Shakern getestet und bei Bedarf diesbezüglich
optimiert.
Musste aber in meinem Fall feststellen, daß ein renommierter deutscher
Hersteller mit dem B, der inzwischen diese Sparte an einen italienischen
Hersteller mit dem M verkauft hat, auf meinen Hinweis incl. Bilder des
ausgefallenen Potis überhaupt nicht reagiert hat. Anscheinend
interessiert sowas in so einem verbeamteten Betrieb niemanden. Hinzu
kommt natürlich noch, daß das Mailsystem so eines Großkonzernes nichtmal
in der Lage ist, eine Bestätigungsmail zu generieren.
Die Automobilindustrei lebt vom Ersatzteilverkauf. In diesem Fall muss
der gesamte Scheinwerfer getauscht werden, da der Stellmotor mit Poti
zerstörungsfrei nicht mehr demontierbar. Kosten ca. 250€ pro
Scheinwerfer.
Kosten verbessertes Poti bzw. Entkoppelung im Centbereich. Aber nicht
die Funktion bzw. Technik zählt. Es zählt leider nur noch der Profit in
solchen Unternehmen.
Fällt mir jetzt gerade ein: z.B. 22K Trimmpoti mit entsprechendem
Parallelwiderstand, so das sich bei einem Drehwinkel von 90 Grad dein
gewünschter Widerstandswert ergibt. Ist Fummelarbeit, funzt aber. Hab
mich schon bei einem ähnlichen Fall auf diese Art beholfen....
cu
CBRler
CBRler schrieb:> Ist Fummelarbeit, funzt abe
Ach.
Wie denn?
Normal hat das Poti 270 Grad und bei 90 Grad 7k3 und bei 180 Grad 14k6,
und nun kommst du mit deinen Widerständen und machst bei 0 bis 90 Grad 0
Ohm und bei 180 Grad 4kOhm?
Das will ich sehen.
Könnte mann evtl. bei einem 270°-Poti die ersten und letzten 90° mit
Leitsilber bemalen und so überbrücken (oder zumindest verhältnismäßig
niederohmig machen)? Nur so eine Idee, hab ich noch nie probiert...
Mit einem OPV den Offset der 0°-Potistellung vom Nullpunkt subtrahieren
und die Verstärkung so wählen, dass der Wert in den folgenden 90° des
Poti auf 5V steigt.
Dieter J. schrieb:> Musste aber in meinem Fall feststellen, daß ein renommierter deutscher> Hersteller mit dem B, der inzwischen diese Sparte an einen italienischen> Hersteller mit dem M verkauft hat, auf meinen Hinweis incl. Bilder des> ausgefallenen Potis überhaupt nicht reagiert hat.
Der würde auch eine Vertragsstrafe riskieren, wenn er direkt mit Dir
redet. Dein Ansprechpartner ist der OEM, für den der Zulieferer die
Teile produziert und der die Rechte daran hat. Der hat auch bestimmt,
was das Poti kosten darf.
Die Firma mit dem B kann auch Qualität, wenn's der Kunden denn zahlt...
@ Mawin,
dann überleg mal:
bei 0 Grad hats 0 Ohm
bei 90 Grad muss es 4k haben,
also geeigneten Parallelwiderstand zum verwendeten Trimmerwert und es
funzt
CBRler
Nur mal zum Vergleich was so ein Teil von einem Japaner kostet:
http://www.ebay.de/itm/STELLMOTOR-SCHEINWERFER-TOYOTA-AVENSIS-PRIUS-RAV4-CELICA-MAZDA-6-SUZUKI-SX4-/380844616458T.roll schrieb:> ass schrieb:>> Kauf dir lieber einen Japaner, die wissen wenigstens wie man Elektronik>> und Feinmechanik baut.>>>> Ach ja, die Motoren und das Fahrwerk sind bei denen auch besser.>> ass schrieb:>> Verkauf die Karre und Kauf dir eienn Toyota oder Honda.>> Ist ja gut du Dummschwätzer:
Bwahaha. Ein Rückruf ist ein GUTES ZEICHEN. Fehler können passiren. Wenn
der Hersteller das kostenlos behebt ist das perfekt.
Die deutschen Hersteller machen keine Rückrufe, sondern lassen solche
Sachen heimlich über die Werkstätten beheben. Das wird dann ausgeführt
wenn du dein Auto wegen irgendwas hinbringst, OHNE es dir mitzuteilen
... weil man "das Gesicht wahren" will oder weil es Deppen gibt, die
meinen ein Rückruf würde bedeuten, das Auto wäre von schlechter
Qualität.
Was deutsche Hersteller auch oft machen ist natürlich zu leugnen, dass
es ein Problem gibt und den Käufer auf den Kosten sitzen zu lassen, wie
bei VWs DirektSchrottGetriebe, das nach 90.000km die Grätsche macht.
http://www.youtube.com/watch?v=_vqAbKtLfwshttp://www.youtube.com/watch?v=mGE6roEThighttp://www.youtube.com/watch?v=XV9rJwEOCus
@ass
die Zahnräder sehen doch in Ordnung aus, keine Ahnung wo dein Problem
ist, glaubste die Japaner verwenden keine Potis in ihren Servos? Mach
mal den Kopf zu..
@ kif,
auch wenn jetzt wieder eine mehr oder weniger beleidigende Aussage von
Dir kommt, ass hat schon recht. Die Japaner können es wirklich besser;
bei denen halten die Komponenten länger.
CBRler
CBRler schrieb:> @ kif,> auch wenn jetzt wieder eine mehr oder weniger beleidigende Aussage von> Dir kommt, ass hat schon recht. Die Japaner können es wirklich besser;> bei denen halten die Komponenten länger.>> CBRler
Und ich gehe jede Wette ein dass auch BOSCH Komponenten ewig halten
können.
Vor allem die schwachsinns Aussagen von wegen billige
"Plastikzahnräder", ich glaub bis die dinger da oben abgenutzt sind
gibts kein Öl mehr.
ass schrieb:> Nur mal zum Vergleich was so ein Teil von einem Japaner kostet:>> http://www.ebay.de/itm/STELLMOTOR-SCHEINWERFER-TOY...
Was ist mit dir los? Auf eBay finde ich zu jedem Hersteller billige
Teile...
> Bwahaha. Ein Rückruf ist ein GUTES ZEICHEN. Fehler können passiren. Wenn> der Hersteller das kostenlos behebt ist das perfekt.
EIN Rückruf? Ich habe dir 3 verlinkt aus einem Zeitraum von ca. einem
Jahr verlinkt! Und das waren nicht mal alle auf der ersten Seite der
Suchergebnisse bei Google. Außerdem waren das auch noch massive Fehler.
> Die deutschen Hersteller machen keine Rückrufe, sondern lassen solche> Sachen heimlich über die Werkstätten beheben. Das wird dann ausgeführt> wenn du dein Auto wegen irgendwas hinbringst, OHNE es dir mitzuteilen> ... weil man "das Gesicht wahren" will oder weil es Deppen gibt, die> meinen ein Rückruf würde bedeuten, das Auto wäre von schlechter> Qualität.
Es gab auch schon Rückrufe deutscher Hersteller.
Jetzt gib mal Ruhe mit deinen Japanerautos. Oder wirst du für die
Werbung und das schlecht machen deutscher Fahrzeuge bezahlt?
Hier geht es um einen Stellmotor und nichts anderes!
Ein Digitalpoti, das der Elektronik die gewünschten Werte liefert. Die
Schnittstelle zwischen Servomechanik und Digitalpoti übernimmt ein
kleiner ATtiny. Das Poti in der Mechanik kannst du somit frei wählen,
dem Tiny ist`s egal, kannst dich im Programm richtig austoben.
2. Vorschlag
Festwiderstand von 4k je Servo, und damit der Elektronik den
einwandfreien Schleifbereich vorgaukeln. Die Spannung von >0 und <5 Volt
kannst du mittels PWM-ADC des ATTinys realisieren, somit entfällt das im
ersten Vorschlag erwähnte Dititalpoti.
@ Alex,
da kannste dich eben NICHT frei austoben.
der Stellwert, den das Poti liefert, hat erstmal nichts mit dem
PWM-Wert. oder was auch immer der Tiny liefert, zu tun.
Also diesen vom Tiny ausgegebenen Wert erstmal in irgendwas umwandeln,
was die Klimaautomatik auch "versteht"....
(Wahrscheinlich ein AD-Wandler, der dann einen Analogwert ausgibt).
Fazit : Ein Poti oder Trimmer, dazu einen Parallelwiderstand, so das man
auf den gewünschten Spannungsbereich kommt, und fertig. Ich spreche da
aus mehrfacher Erfahrung....... immer mit Erfolg !!!!!!
CBRler
Hi,
CBRler schrieb:> Fazit : Ein Poti oder Trimmer, dazu einen Parallelwiderstand, so das man> auf den gewünschten Spannungsbereich kommt, und fertig. Ich spreche da> aus mehrfacher Erfahrung....... immer mit Erfolg !!
Auch wenn es schon mehrfach geschrieben wurde:
Entweder hattest du andere Vorraussetzungen oder du DENKST NUR das du
erfolg hattest weil das Steuergerät den Fehler nicht mehr erkennt, aber
tatsächlich nur IRGENDWAS eingestellt wird...
Mit einem Parallwiderstand KAnnst du zwar den Grundwiderstand
(Widerstand der gesamten Kohlebahn) anpassen so das vom Stuergerät kein
Ausfall des POTI mehr erkannt wird - aber du kannst damit einfach nicht
aeine Anpassung des möglichen Drehwinkels erreichen.
Wenn das Poti des TO wirklich bei 90° den vollen Spannungsbereich
ausgibt und er würde jetzt einfach nur ein 270° Poti mit
Parallwiderstand einbauen so würde er trotzdem niemals mehr als ein
drittel des Spannungsbereiches erreichen. (also nur ein ca. 1,6V breites
Spannungsfenster innerhalb der 5V Spanne). Würde er das Poti nun
beispielsweise so anschließen das bei 90° Winkeländerung ein
Spannungsbereich von 0-1,6V erreicht wird und das Steuergerät will aber
2V als Sollposition haben gibt es auch wieder einen fehler.
Mal ganz davon abgesehen das die Soll und Ist stellungen überhaupt nicht
mehr zueinander passen...
Sofern die sache mit der 90° Bahn korrekt ist würde ich folgendes
Vorschlagen: 10K Poti nehmen und einen 6,8K Widerstand parallel zur
Kohlebahn legen. Das Poti so anschließen das bei 90° Bewegung der
Spannungsbereich 0-1,6V ausgegeben werden. Diese Spannung dann über
einen Nichtinvertierenden OP mit Verstärkungsfaktor 3 zum Steuergerät
jagen...
(Anagbe für ein 270° Poti, für andere Drehwinkel wie 250 oder 220° halt
die verstärkung anpassen) Statt der OP Schaltung geht natürlich auch ein
µC der die Spannung über internen AD Auswerte und dann über PWM mit
nachfolgendem Tiefpass den dafür errechneten Betrag als Istwert ausgibt.
Die µC Lösung ist dabei die umständlichere, hat aber den Vorteil das man
quasie einen beliebigen Ein- und Ausgangsspannungbereich verknüpfen
kann.
Falls man beispielsweise den Ersatzpoti nicht so einbauen kann das die
Spannung bei 0V anfängt sondern man beispielsweise nur ein Fenster von
1,7 bis 3,3 V erhalten kann wird diese lösung sogar einfacher als die
dann erheblich aufwändigere "µC lose" Variante umzusetzen sein.
Gruß
Carsten
Carsten Sch. schrieb:> Parallwiderstand
Das soll natürlich Parallelwiderstand bedeuten...
ICh bin von mir selbst beim "drei sachen gleichzitig machen" ja einige
Tippfehler gewohnt, aber zweimal hintereinander diesen ist auch trotz
der Sch... Tastatur hier schon peinlich...
Gruß
Carsten
Ich würde versuchen die Idee mit dem Leitsilber oder dem µC umzusetzen.
@Autoschrauber: Nenne doch mal Hersteller und Modell des Autos, sowie
die Ersatzteilnummer des Servomotors. Dann finden andere mit demselben
Problem auch hierher.
CBRler schrieb:
>@ Alex,>da kannste dich eben NICHT frei austoben.>der Stellwert, den das Poti liefert, hat erstmal nichts mit dem>PWM-Wert. oder was auch immer der Tiny liefert, zu tun.
Sorry, ich meinte natürlich PWM-DAC, also aus einer PWM mit
nachgeschaltetem Tiefpass einen DAC realisieren und damit kann man sich
im Programm richtig austoben, was den Regelbereich 0<Volt<5 betrifft.
Es handelt sich um einen Audi A2. Diese Klimaeinheit ist aber bei
mehreren Konzernfahrzeugen verbaut, unter anderem Seat Ibiza.
Die Teilenummern der Stellmotoren sind:
8Z1819453A (Umluftklappe)
8Z0819453C (Zentralklappe)
6Q0907511A (Defrosterklappe)
6Q0907511 (Temperaturklappe)
Ich habe das Problem jetzt vorläufig gelöst. Mal sehen, wie lange es
hält. Ich habe die Potis zerlegt, dazu musste ich allerdings den
umgebördelten Teil des Antriebs mit dem Cuttermesser abschneiden. Das
Poti war stark mit in Fett gebundenem Kohlestaub verschmutzt, die
Schleiferbahn aber nicht sichtbar beschädigt. Es gibt nur ganz leichte
Laufspuren des Schleifers, aber keine nennenswerte Vertiefung o.ä.
Eine Reinigung mit Waschbenzin und provisorisches Zusammenbauen ergab,
dass das Poti jetzt ohne Aussetzer und Kratzen läuft. Die Befestigung
des Antriebs mit Schleifer ist auch einfach, da ich den Mittelteil des
Potis einfach an die Achse des Zahnrades kleben kann.
Autoschrauber schrieb:> Das Poti war stark mit in Fett gebundenem Kohlestaub verschmutzt
War denn der kleine Kohle(Graphit)kontakt noch auf dem Schleiferblech?
Hast du wieder Vaseline reingetan?
Du könntest es mal mit den Potis aus den Miniatursteuerknüppeln ala
Playstation Controller probieren. Die Steuerknüppelmechnanik inkl. den
Potis gibts für round about 3 Euro. Die haben auch nur 45 Grad oder 60
Grad oder irgendwas um den Dreh benutzbaren Winkel.
Keine üble Idee.
Es fehlt aber doch der Platz (die 90° Aussparung "oben") für das eine
weiße Zahnrad, welches genau auf Ebene der kreisrunden Umfassung zu
liegen kommen sollte.
Oder sehe ich das falsch? :-/