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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Stellmotor aus PKW - Poti defekt - günstig reparieren?


Autor: Autoschrauber (Gast)
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Hallo!

Bei meinem PKW spinnt die Klimaautomatik. Der Fehlerspeicher meldet, 
dass Luftklappen blockiert sind. Nachdem ich nach einer längeren 
Schraubaktion und zahlreichen abgebrochenen Rastnasen jetzt das 
Amaturenbrett endlich draußen habe, ist die Klimaeinheit halbwegs 
zugänglich. Dadurch konnte ich ein wenig Fehlersuche betreiben.

Ergebnis: Es gibt vier fast gleiche "Servos" von Bosch (siehe Foto), die 
jeweils über einen oder mehrere Hebel ein paar Klappen ansteuern. 
Dadurch wird die Richtung des Luftstromes (Fußraum, Luftdüsen, Scheibe) 
und auch die Temperatur gesteuert, indem die Luft entweder durch den 
Klimaverdampfer oder den Wärmetauscher geleitet wird.

Die "Servos" (Stellmotoren) enthalten einen kleinen Motor, 
Untersetzungsgetriebe und ein Poti zur Positionsrückmeldung.

Und genau diese Potis sind das Problem, denn die Widerstandsbahn ist 
abgenutzt und sie haben Aussetzer und kratzen. Natürlich bewegen sich 
die Stellmotoren bevorzugt in einem kleinen Bereich, und dieser nutzt 
sich stark ab.

Die Folge ist, dass das Steuergerät bei Vibrationen etc. falsche 
Positionen der Klappen zurückgemeldet bekommt und dann versucht, die 
Klappe in die richtige Position zu fahren. Das führt zu einem ständigen 
Hin- und Her und dem Wechsel zwischen kalter und warmer Luft. Auch die 
Einträge im Fehlerspeicher erklären sich so, denn mechanisch sind die 
Klappen völlig einwandfrei und leichtgängig. Auch die Motoren und 
Getriebe funktionieren und zeigen keine nennenswerten Verschleißspuren.

Die Stellmotoren kosten pro Stück 130 Euro. Das heißt, für schlappe 520 
Euro Ersatzteilkosten kann ich meine Klimaautomatik instandsetzen. Als 
Bastler ist mir dieser Preis zu hoch dafür, dass eigentlich nur vier 
kleine Potis mit einem Wert von vielleicht 1 Euro defekt sind. Aber 
natürlich gibt es die nicht einzeln.

Also was tun?

- Der Antrieb des Potis (der "breite Schlitz mit den runden Enden") ist 
ziemlich Standard, den sieht man oft - auch wenn ich dafür keinen Namen 
kenne.

- Die Widerstandsbahn hat einen Gesamtwert von 4 kOhm. Ich habe schon 
ausprobiert, das Steuergerät legt Masse und 5V an und nimmt die 
Schleiferspannung als Positionsrückmeldung entgegen. Masse und 5V aller 
vier Potis sind parallelgeschaltet. Allerdings muss der Gesamtwiderstand 
ca. 1 kOhm betragen, sonst meckert das Steuergerät ebenfalls.

- mechanisch und elektrisch sollte es kein Problem sein, ein anderes 
Poti in das Stellelement einzubauen.

- Ein großes Problem ist allerdings, dass sich das Poti nur in einem 
Bereich von 90° bewegt und dabei den vollen Spannungsbereich von knapp 
über 0V bis knapp unter 5V durchläuft. Das heißt, die Widerstandsbahn 
scheint auch nur 90° "lang" zu sein, bzw. die Abgriffe sind entsprechend 
positioniert.

Wie würdet ihr das Problem an meiner Stelle lösen? Ich weiß schon, "kauf 
dir ein Auto, wo alles mechanisch geht". Aber wir sind ja hier in einem 
Elektronik-Forum, also...

: Verschoben durch Moderator
Autor: ass (Gast)
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Sieht ja genauso beschissen aus wie die Hella Leuchtweitenregelung die 
in VW/Audi Karren verbaut ist. Plastikzahnräder und Billigpoti -> geht 
schnell kaputt -> durch den TÜV gefallen, Ersatzteil kostet 150 Euro.

5 Euro China Modellbauservos sind besser konstruiert.

Kauf dir lieber einen Japaner, die wissen wenigstens wie man Elektronik 
und Feinmechanik baut.

Ach ja, die Motoren und das Fahrwerk sind bei denen auch besser.

Autor: Philippe B. (philippe27)
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Nimm ein 360° Poti mit 16kOhm -> 90° exakt 4kOhm
Ebenfalls möglich, ein Mehrgangpoti mit noch höherem Wert, der 
allerdings exakt 4kOhm auf 90° ergibt.

Oder etwas in der Richtung.

Autor: MaWin (Gast)
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Autoschrauber schrieb:
> Wie würdet ihr das Problem an meiner Stelle lösen?

Poti weiter öffnen und putzen, denn verschlissen ist es eher nicht.

Lässt es sich nicht putzen: Servos aus Schrottfahrzeug verwenden.

Autor: Autoschrauber (Gast)
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Wenn man die Bosch-Nummer eingibt, heißen die Dinger tatsächlich 
"Stellelement Leuchtweitenregulierung".

Allerdings ist auf der Rückseite bei allen vier Stellelementen jeweils 
ein anderes Zahnrad oder Hebelchen montiert, das sich nicht 
zerstörungsfrei abnehmen lässt. Damit muss man das Teil dann bei Audi 
kaufen und alle vier haben eine andere Teilenummer.

Gut, die Potis lassen sich natürlich von einem Stellelement mit nicht 
passendem Abtrieb rübertauschen, aber am Preis für die Reparatur ändert 
sich dadurch auch nicht viel.

Autor: Autoschrauber (Gast)
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Das 16kOhm-Poti löst das Problem eben nicht, denn damit bekomme ich 
nicht 0V bis 5V bei 90° Winkeländerung.

Das Originalpoti lässt sich nicht zerstörungsfrei öffnen. Ich könnte das 
spaßeshalber trotzdem mal machen, um den Grund des Ausfalls zu sehen.

Autor: H.Joachim S. (crazyhorse)
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Ich würde da erstmal mit sanfter Chemie rangehen. Also nicht K60, 
sondern eher Teslanol o.ä.

Autor: ass (Gast)
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Vergiss es, die Potis sind so beschissen billig gebaut, da ist die Bahn 
durch. Sowas billiges findet man nichtmal in nem 1 Euro Chinaradio. Da 
hilft nur neu.

Vom Schrott bringt auch nichts, die sind dann auch schon fast fertig und 
in nem halben Jahr kann man nochmal alles auseinanderbauen.

Verkauf die Karre und Kauf dir eienn Toyota oder Honda.

Youtube-Video "Why Plastic Car Parts are Stupid"

Autor: Autoschrauber (Gast)
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Krieg dich mal wieder ein. Es gibt jede Menge Kunststoffe, die ihren 
Zweck hervorragend erfüllen. Das wissen auch die Japaner, die ihre Autos 
auch nicht nennenswert anders bauen als die Europäer.

Die Zahnräder aus diesen Stellmotoren sind nach 250.000 km Fahrleistung 
des Autos, in das sie eingebaut waren, ohne sichtbaren Verschleiß. Sie 
sind aus PBT mit 30% Glasfaser als Füllstoff. Scheint nicht ganz 
verkehrt zu sein. Auf jeden Fall günstiger, leichter und mit weniger 
Laufgeräusch als ein Metallzahnrad.

Das Poti dagegen... Mal schauen, was sich nach dem Öffnen so findet.

Autor: T.roll (Gast)
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ass schrieb:
> Kauf dir lieber einen Japaner, die wissen wenigstens wie man Elektronik
> und Feinmechanik baut.
>
> Ach ja, die Motoren und das Fahrwerk sind bei denen auch besser.

ass schrieb:
> Verkauf die Karre und Kauf dir eienn Toyota oder Honda.

Ist ja gut du Dummschwätzer:
http://www.n-tv.de/ticker/Toyota-startet-erneuten-...
http://www.t-online.de/auto/news/id_62922656/rueck...
http://www.auto-motor-und-sport.de/news/toyota-pri...

Autor: Dieter J. (fossi)
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Ich hatte dasselbe Problem mit dem Poti am Stellmotor für die 
Leuchtweitenregelung (Hersteller AL). Da wenig benützt und der 
Potischleifer fast immer an derselben Stelle steht, wird die Kohlebahn 
unter dem Schleifer über der Laufzeit des Potis zerstört und somit 
unwirksam.
Schuld daran sind große Schwingbeschleunigungen und 
Resonanzerscheinungen wie sie in jedem KFZ auftreten können.
Aus diesem Grund werden im Automobilbereich im Normalfall solche 
Bauteile ausgiebig auf Shakern getestet und bei Bedarf diesbezüglich 
optimiert.

Musste aber in meinem Fall feststellen, daß ein renommierter deutscher 
Hersteller mit dem B, der inzwischen diese Sparte an einen italienischen 
Hersteller mit dem M verkauft hat, auf meinen Hinweis incl. Bilder des 
ausgefallenen Potis überhaupt nicht reagiert hat. Anscheinend 
interessiert sowas in so einem verbeamteten Betrieb niemanden. Hinzu 
kommt natürlich noch, daß das Mailsystem so eines Großkonzernes nichtmal 
in der Lage ist, eine Bestätigungsmail zu generieren.

Die Automobilindustrei lebt vom Ersatzteilverkauf. In diesem Fall muss 
der gesamte Scheinwerfer getauscht werden, da der Stellmotor mit Poti 
zerstörungsfrei nicht mehr demontierbar. Kosten ca. 250€ pro 
Scheinwerfer.
Kosten verbessertes Poti bzw. Entkoppelung im Centbereich. Aber nicht 
die Funktion bzw. Technik zählt. Es zählt leider nur noch der Profit in 
solchen Unternehmen.

Autor: CBRler (Gast)
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Fällt mir jetzt gerade ein: z.B. 22K Trimmpoti mit entsprechendem 
Parallelwiderstand, so das sich bei einem Drehwinkel von 90 Grad dein 
gewünschter Widerstandswert ergibt. Ist Fummelarbeit, funzt aber. Hab 
mich schon bei einem ähnlichen Fall auf diese Art beholfen....

cu
CBRler

Autor: MaWin (Gast)
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CBRler schrieb:
> Ist Fummelarbeit, funzt abe

Ach.

Wie denn?

Normal hat das Poti 270 Grad und bei 90 Grad 7k3 und bei 180 Grad 14k6, 
und nun kommst du mit deinen Widerständen und machst bei 0 bis 90 Grad 0 
Ohm und bei 180 Grad 4kOhm?

Das will ich sehen.

Autor: d.d (Gast)
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Könnte mann evtl. bei einem 270°-Poti die ersten und letzten 90° mit 
Leitsilber bemalen und so überbrücken (oder zumindest verhältnismäßig 
niederohmig machen)? Nur so eine Idee, hab ich noch nie probiert...

Autor: Otto (Gast)
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Mit einem OPV den Offset der 0°-Potistellung vom Nullpunkt  subtrahieren 
und die Verstärkung so wählen, dass der Wert in den folgenden 90° des 
Poti auf 5V steigt.

Autor: soul e. (souleye)
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Dieter J. schrieb:

> Musste aber in meinem Fall feststellen, daß ein renommierter deutscher
> Hersteller mit dem B, der inzwischen diese Sparte an einen italienischen
> Hersteller mit dem M verkauft hat, auf meinen Hinweis incl. Bilder des
> ausgefallenen Potis überhaupt nicht reagiert hat.

Der würde auch eine Vertragsstrafe riskieren, wenn er direkt mit Dir 
redet. Dein Ansprechpartner ist der OEM, für den der Zulieferer die 
Teile produziert und der die Rechte daran hat. Der hat auch bestimmt, 
was das Poti kosten darf.

Die Firma mit dem B kann auch Qualität, wenn's der Kunden denn zahlt...

Autor: CBRler (Gast)
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@ Mawin,
dann überleg mal:
bei 0 Grad hats 0 Ohm
bei 90 Grad muss es 4k haben,
also geeigneten Parallelwiderstand zum verwendeten Trimmerwert und es 
funzt

CBRler

Autor: ass (Gast)
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Nur mal zum Vergleich was so ein Teil von einem Japaner kostet:

Ebay-Artikel Nr. 380844616458

T.roll schrieb:
> ass schrieb:
>> Kauf dir lieber einen Japaner, die wissen wenigstens wie man Elektronik
>> und Feinmechanik baut.
>>
>> Ach ja, die Motoren und das Fahrwerk sind bei denen auch besser.
>
> ass schrieb:
>> Verkauf die Karre und Kauf dir eienn Toyota oder Honda.
>
> Ist ja gut du Dummschwätzer:

Bwahaha. Ein Rückruf ist ein GUTES ZEICHEN. Fehler können passiren. Wenn 
der Hersteller das kostenlos behebt ist das perfekt.

Die deutschen Hersteller machen keine Rückrufe, sondern lassen solche 
Sachen heimlich über die Werkstätten beheben. Das wird dann ausgeführt 
wenn du dein Auto wegen irgendwas hinbringst, OHNE es dir mitzuteilen 
... weil man "das Gesicht wahren" will oder weil es Deppen gibt, die 
meinen ein Rückruf würde bedeuten, das Auto wäre von schlechter 
Qualität.

Was deutsche Hersteller auch oft machen ist natürlich zu leugnen, dass 
es ein Problem gibt und den Käufer auf den Kosten sitzen zu lassen, wie 
bei VWs DirektSchrottGetriebe, das nach 90.000km die Grätsche macht.

Youtube-Video "How To Replace a Bad Electronic Water Pump"

Youtube-Video "A Car You Can't Check the Engine Oil On"

Youtube-Video "Why Not to Buy a Luxury Car Like Mercedes"

Autor: CBRler (Gast)
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@ ass,

Oder auch die TSI-Motoren nach 80000km, wenn du sie mal forderst.....

cu
CBRler

Autor: kif (Gast)
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@ass

die Zahnräder sehen doch in Ordnung aus, keine Ahnung wo dein Problem 
ist, glaubste die Japaner verwenden keine Potis in ihren Servos? Mach 
mal den Kopf zu..

Autor: CBRler (Gast)
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@ kif,
auch wenn jetzt wieder eine mehr oder weniger beleidigende Aussage von 
Dir kommt, ass hat schon recht. Die Japaner können es wirklich besser; 
bei denen halten die Komponenten länger.

CBRler

Autor: kif (Gast)
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CBRler schrieb:
> @ kif,
> auch wenn jetzt wieder eine mehr oder weniger beleidigende Aussage von
> Dir kommt, ass hat schon recht. Die Japaner können es wirklich besser;
> bei denen halten die Komponenten länger.
>
> CBRler

Und ich gehe jede Wette ein dass auch BOSCH Komponenten ewig halten 
können.

Vor allem die schwachsinns Aussagen von wegen billige 
"Plastikzahnräder", ich glaub bis die dinger da oben abgenutzt sind 
gibts kein Öl mehr.

Autor: T.roll (Gast)
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ass schrieb:
> Nur mal zum Vergleich was so ein Teil von einem Japaner kostet:
>
> http://www.ebay.de/itm/STELLMOTOR-SCHEINWERFER-TOY...
Was ist mit dir los? Auf eBay finde ich zu jedem Hersteller billige 
Teile...

> Bwahaha. Ein Rückruf ist ein GUTES ZEICHEN. Fehler können passiren. Wenn
> der Hersteller das kostenlos behebt ist das perfekt.
EIN Rückruf? Ich habe dir 3 verlinkt aus einem Zeitraum von ca. einem 
Jahr verlinkt! Und das waren nicht mal alle auf der ersten Seite der 
Suchergebnisse bei Google. Außerdem waren das auch noch massive Fehler.

> Die deutschen Hersteller machen keine Rückrufe, sondern lassen solche
> Sachen heimlich über die Werkstätten beheben. Das wird dann ausgeführt
> wenn du dein Auto wegen irgendwas hinbringst, OHNE es dir mitzuteilen
> ... weil man "das Gesicht wahren" will oder weil es Deppen gibt, die
> meinen ein Rückruf würde bedeuten, das Auto wäre von schlechter
> Qualität.
Es gab auch schon Rückrufe deutscher Hersteller.

Jetzt gib mal Ruhe mit deinen Japanerautos. Oder wirst du für die 
Werbung und das schlecht machen deutscher Fahrzeuge bezahlt?
Hier geht es um einen Stellmotor und nichts anderes!

Autor: Alex (Gast)
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Ein Digitalpoti, das der Elektronik die gewünschten Werte liefert. Die 
Schnittstelle zwischen Servomechanik und Digitalpoti übernimmt ein 
kleiner ATtiny. Das Poti in der Mechanik kannst du somit frei wählen, 
dem Tiny ist`s egal, kannst dich im Programm richtig austoben.

Autor: Alex (Gast)
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2. Vorschlag

Festwiderstand von 4k je Servo, und damit der Elektronik den 
einwandfreien Schleifbereich vorgaukeln. Die Spannung von >0 und <5 Volt 
kannst du mittels PWM-ADC des ATTinys realisieren, somit entfällt das im 
ersten Vorschlag erwähnte Dititalpoti.

Autor: CBRler (Gast)
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@ Alex,
da kannste dich eben NICHT frei austoben.
der Stellwert, den das Poti liefert, hat erstmal nichts mit dem 
PWM-Wert. oder was auch immer der Tiny liefert, zu tun.
Also diesen vom Tiny ausgegebenen Wert erstmal in irgendwas umwandeln, 
was die Klimaautomatik auch "versteht"....
(Wahrscheinlich ein AD-Wandler, der dann einen Analogwert ausgibt). 
Fazit : Ein Poti oder Trimmer, dazu einen Parallelwiderstand, so das man 
auf den gewünschten Spannungsbereich kommt, und fertig. Ich spreche da 
aus mehrfacher Erfahrung....... immer mit Erfolg !!!!!!

CBRler

Autor: Carsten Sch. (Gast)
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Hi,

CBRler schrieb:
> Fazit : Ein Poti oder Trimmer, dazu einen Parallelwiderstand, so das man
> auf den gewünschten Spannungsbereich kommt, und fertig. Ich spreche da
> aus mehrfacher Erfahrung....... immer mit Erfolg !!

Auch wenn es schon mehrfach geschrieben wurde:
Entweder hattest du andere Vorraussetzungen oder du DENKST NUR das du 
erfolg hattest weil das Steuergerät den Fehler nicht mehr erkennt, aber 
tatsächlich nur IRGENDWAS eingestellt wird...

Mit einem Parallwiderstand KAnnst du zwar den Grundwiderstand 
(Widerstand der gesamten Kohlebahn) anpassen so das vom Stuergerät kein 
Ausfall des POTI mehr erkannt wird - aber du kannst damit einfach nicht 
aeine Anpassung des möglichen Drehwinkels erreichen.

Wenn das Poti des TO wirklich bei 90° den vollen Spannungsbereich 
ausgibt und er würde jetzt einfach nur ein 270° Poti mit 
Parallwiderstand einbauen so würde er trotzdem niemals mehr als ein 
drittel des Spannungsbereiches erreichen. (also nur ein ca. 1,6V breites 
Spannungsfenster innerhalb der 5V Spanne). Würde er das Poti nun 
beispielsweise so anschließen das bei 90° Winkeländerung ein 
Spannungsbereich von 0-1,6V erreicht wird und das Steuergerät will aber 
2V als Sollposition haben gibt es auch wieder einen fehler.
Mal ganz davon abgesehen das die Soll und Ist stellungen überhaupt nicht 
mehr zueinander passen...

Sofern die sache mit der 90° Bahn korrekt ist würde ich folgendes 
Vorschlagen: 10K Poti nehmen und einen 6,8K Widerstand parallel zur 
Kohlebahn legen. Das Poti so anschließen das bei 90° Bewegung der 
Spannungsbereich 0-1,6V ausgegeben werden. Diese Spannung dann über 
einen Nichtinvertierenden OP mit Verstärkungsfaktor 3 zum Steuergerät 
jagen...
(Anagbe für ein 270° Poti, für andere Drehwinkel wie 250 oder 220° halt 
die verstärkung anpassen) Statt der OP Schaltung geht natürlich auch ein 
µC der die Spannung über internen AD Auswerte und dann über PWM mit 
nachfolgendem Tiefpass den dafür errechneten Betrag als Istwert ausgibt.

Die µC Lösung ist dabei die umständlichere, hat aber den Vorteil das man 
quasie einen beliebigen Ein- und Ausgangsspannungbereich verknüpfen 
kann.
Falls man beispielsweise den Ersatzpoti nicht so einbauen kann das die 
Spannung bei 0V anfängt sondern man beispielsweise nur ein Fenster von 
1,7 bis 3,3 V erhalten kann wird diese lösung sogar einfacher als die 
dann erheblich aufwändigere "µC lose" Variante umzusetzen sein.

Gruß
Carsten

Autor: Carsten Sch. (Gast)
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Carsten Sch. schrieb:
> Parallwiderstand

Das soll natürlich Parallelwiderstand bedeuten...
ICh bin von mir selbst beim "drei sachen gleichzitig machen" ja einige 
Tippfehler gewohnt, aber zweimal hintereinander diesen ist auch trotz 
der Sch... Tastatur hier schon peinlich...

Gruß
Carsten

Autor: Alexander S. (esko) Benutzerseite
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Ich würde versuchen die Idee mit dem Leitsilber oder dem µC umzusetzen.

@Autoschrauber: Nenne doch mal Hersteller und Modell des Autos, sowie 
die Ersatzteilnummer des Servomotors. Dann finden andere mit demselben 
Problem auch hierher.

Autor: Polopüppi (Gast)
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Sieht aus wie aus einem Polo 9n. Da gibts den Fehler auch öfter.

Autor: Alex (Gast)
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CBRler schrieb:

>@ Alex,
>da kannste dich eben NICHT frei austoben.
>der Stellwert, den das Poti liefert, hat erstmal nichts mit dem
>PWM-Wert. oder was auch immer der Tiny liefert, zu tun.

Sorry, ich meinte natürlich PWM-DAC, also aus einer PWM mit 
nachgeschaltetem Tiefpass einen DAC realisieren und damit kann man sich 
im Programm richtig austoben, was den Regelbereich 0<Volt<5 betrifft.

Autor: User (Gast)
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Wenn das Ersatzpoti nicht in der gleichen Orientierung wie das Original 
eingebaut werden muss kann man durchaus die 4k für 90° erreichen.

Autor: Autoschrauber (Gast)
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Es handelt sich um einen Audi A2. Diese Klimaeinheit ist aber bei 
mehreren Konzernfahrzeugen verbaut, unter anderem Seat Ibiza.

Die Teilenummern der Stellmotoren sind:

8Z1819453A (Umluftklappe)
8Z0819453C (Zentralklappe)
6Q0907511A (Defrosterklappe)
6Q0907511  (Temperaturklappe)

Ich habe das Problem jetzt vorläufig gelöst. Mal sehen, wie lange es 
hält. Ich habe die Potis zerlegt, dazu musste ich allerdings den 
umgebördelten Teil des Antriebs mit dem Cuttermesser abschneiden. Das 
Poti war stark mit in Fett gebundenem Kohlestaub verschmutzt, die 
Schleiferbahn aber nicht sichtbar beschädigt. Es gibt nur ganz leichte 
Laufspuren des Schleifers, aber keine nennenswerte Vertiefung o.ä.

Eine Reinigung mit Waschbenzin und provisorisches Zusammenbauen ergab, 
dass das Poti jetzt ohne Aussetzer und Kratzen läuft. Die Befestigung 
des Antriebs mit Schleifer ist auch einfach, da ich den Mittelteil des 
Potis einfach an die Achse des Zahnrades kleben kann.

Autor: MaWin (Gast)
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Autoschrauber schrieb:
> Das Poti war stark mit in Fett gebundenem Kohlestaub verschmutzt

War denn der kleine Kohle(Graphit)kontakt noch auf dem Schleiferblech?
Hast du wieder Vaseline reingetan?

Autor: User (Gast)
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> der kleine Kohle(Graphit)kontakt

Den gabs früher mal...

Autor: Tommy T. (thomas_k86)
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Gibts das Poti irgendwo neu zu kaufen??

Autor: R2 D. (r2-d2)
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Du könntest es mal mit den Potis aus den Miniatursteuerknüppeln ala 
Playstation Controller probieren. Die Steuerknüppelmechnanik inkl. den 
Potis gibts für round about 3 Euro. Die haben auch nur 45 Grad oder 60 
Grad oder irgendwas um den Dreh benutzbaren Winkel.

Autor: durak bilgeoglu (Gast)
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hallo ich brauche hilfe  zur abgeschliffene poti bahne  watsapp 0090532 
610 9377

Autor: durak bilgeoglu (Gast)
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natürlich nicht umsonst ich werde bezahlen  mfg

Autor: Alexander S. (esko) Benutzerseite
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Lese dir diesen 
Beitrag "Re: Stellmotor aus PKW - Poti defekt - günstig reparieren?" durch, 
dort ist beschrieben wie man es repariert.

Evtl. übersetzen per Google translate oder einem Freund.

Autor: unbekannt (Gast)
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Autor: nun ja... (Gast)
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Keine üble Idee.

Es fehlt aber doch der Platz (die 90° Aussparung "oben") für das eine
weiße Zahnrad, welches genau auf Ebene der kreisrunden Umfassung zu
liegen kommen sollte.

Oder sehe ich das falsch?   :-/

Autor: hinz (Gast)
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Der Thread ist uralt!

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