Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik RFID-Schließzylinder - offen für viele Einbrecher?


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von Alexander S. (knut740)


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Hallo,

ich überlege, ob ich mir für mein Häuschen mit drei Türen 
RFID-Schließzylinder zulegen sollte - möglichst mit so großer 
Reichweite, daß ich den Chip nicht immer extra aus der Taschen nehmen 
muß.

Gibt es hier Experten, die beurteilen können, wie sicher so etwas ist 
und worauf man beim Kauf achten sollte?

Ich stelle mir vor, der normale Einbrecher hat ein billiges Gerät bei 
sich, das die Zugangscodes durchscannt und ihn damit die Mühe erspart, 
die Türe aufhebeln zu müssen.

Oder sehe ich da zu schwarz?

VG
knut740

von T.roll (Gast)


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von Alexander S. (knut740)


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T.roll schrieb:
> Lesestoff:
> 
http://www.golem.de/news/rfid-begehcard-ohne-sicherheit-mit-dem-skipass-in-wiens-wohnhaeuser-1312-103616.html

Liest sich nicht so gut, vielleicht sollte man doch die Finger davon 
lassen?

von Kein Name (Gast)


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Na gut, einer ging noch. Das war jetzt aber der letzte blöde 
Österreicher-Witz.

von panic_room (Gast)


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Alexander Schmeil schrieb:
> Ich stelle mir vor, der normale Einbrecher hat ein billiges Gerät bei
> sich, das die Zugangscodes durchscannt und ihn damit die Mühe erspart,
> die Türe aufhebeln zu müssen.
>
> Oder sehe ich da zu schwarz?


Diese Einschätzung geht an der Realität völlig vorbei! Wie der "normale" 
Wohnungseinbrecher üblicherweise vorgeht, wird hier genau beschrieben:

http://www.polizei-beratung.de/medienangebot/details/form/7/1.html

Im Gegensatz etwa zum Fahrzeugdiebstahl wird beim Einbruch in 
Privathäuser und Wohnungen laut Polizeistatistiken so gut wie nie mit 
(High)-Tech gearbeitet.

von Oliver R. (orb)


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Alexander Schmeil schrieb:
> Ich stelle mir vor, der normale Einbrecher hat ein billiges Gerät bei
> sich, das die Zugangscodes durchscannt und ihn damit die Mühe erspart,
> die Türe aufhebeln zu müssen.

Es gibt da durchaus Systeme die sicherer als die billigen 125kHz EM4100 
Chips sind. Und wenn man für die dann keine Universalschlüssel wie beim 
'begeh' in den Umlauf bringt kann man damit mindestens die gleiche 
Sicherheit wie bei Standardprofilzylindern hinbekommen.

von MaWin (Gast)


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Alexander Schmeil schrieb:
> möglichst mit so großer Reichweite, daß ich den Chip nicht immer extra
> aus der Taschen nehmen muß

Wenn du einen (passiven Transponder und Ausleseelektronik mit bis zu 1m 
x 2m grosser Rahmenantenne auf Holztür) findest, sag Bescheid, ich suche 
so was seit 10 Jahren und trotz anderslautender Herstellerwerbung fallen 
im Praxistest alle durch.

von Hans J. (step_up_mosfet)


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So einen normalen RFID-Chip kann nun wirklich jeder auslesen und ihn mit 
einfachsten Mitteln clonen.

Bei einer Katzenklappe ist das nicht so das Problem.

Du kannst dir anstatt des RFID-Lesers ein kleines Funkmodul (Sender + 
Empfänger) kaufen, dann ist die Reichweite auch kein Problem mehr.

Es gibt viele Funkmodule für verschiedene Frequenzen über denen du die 
Daten zu deiner Tür übertragen kannst, es wäre aber wichtig dass du 
nicht immer das selbe Datenpaket sendest, denn dann könnte jemand deinen 
Sender abhören, das selbe Datenpaket auf der selben Frequenz versenden 
und deine Tür öffnen.

Du musst dir also eine persönliche Verschlüsselung ausdenken die dein 
Datenpaket bei jeder Übertragung anders aussehen lässt.
Du kannst auch zusätzlichen Datenmüll übertragen, Hauptsache du kannst 
die Nutzinformation aus diesem Müll herausfiltern.

von Cyblord -. (cyblord)


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Hans Jelt schrieb:

> Du musst dir also eine persönliche Verschlüsselung ausdenken die dein
> Datenpaket bei jeder Übertragung anders aussehen lässt.

Das sollte man aber KÖNNEN. Denn die größte Gefahr beim kreieren von 
Verschlüsselungen ist die implementierung (siehe WEP). Die Algos sind 
sicher.

> Du kannst auch zusätzlichen Datenmüll übertragen, Hauptsache du kannst
> die Nutzinformation aus diesem Müll herausfiltern.

Lieber eine einfache, saubere aber sichere Methode als Security by 
Obscurity.

von knut740 (Gast)


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MaWin schrieb:
> Alexander Schmeil schrieb:
>> möglichst mit so großer Reichweite, daß ich den Chip nicht immer extra
>> aus der Taschen nehmen muß
>
> Wenn du einen (passiven Transponder und Ausleseelektronik mit bis zu 1m
> x 2m grosser Rahmenantenne auf Holztür) findest, sag Bescheid, ich suche
> so was seit 10 Jahren und trotz anderslautender Herstellerwerbung fallen
> im Praxistest alle durch.

Such mal nach " DOM ((o)) BUTLER ", dort wird so etwas angepriesen. Ob 
das was taugt, kann ich natürlich nicht beurteilen.

VG

von Brunwald (Gast)


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> ... mein Häuschen mit drei Türen RFID-Schließzylinder ...

Es gibt nur einen Ansprechpartner: deine Versicherung.

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