Überbestimmtes Gleichungssystem OPV Schaltung

Gast #3544157
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Wenn ich mir diese Schaltung ansehe, dann kann doch irgendetwas nicht 
stimmen. Es hindert mich keiner darandie grüne Masche zu legen. Aber 
wenn ich dies tue, dann habe ich zuviele Gleichungen. Ich habe nämlich 
dann 4 Gleichugnen aber nur 3 Unbekannte. Wie ist das zu erklären?
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#3544166
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Schau dir nochmal die Maschenanlyse an. Stichwort ist wenn ich mich 
recht erinnere: "Auswahl der Maschen über vollständigen Baum".
Deine grüne Masche ist linear abhängig von M2 und M3 bringt keine neue 
Information mehr rein und somit unnötig.
Du könntest statt dessen M2 und M3 nehmen oder M2 und grün oder M3 und 
grün.

Mein Wissen ist ziemlich eingerostet, also bitte meine Angaben nochmal 
verifizieren.
Gast #3544172
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Unter der Annahme, das die Widerstände und Kondensatoren konstant und 
bekannt sind, hast Du nur eine GLeichung mit einer Unbekannten.

Ue ist IN und Ua ist out...

ABgesehen davon, sehe ich nicht mal eine der drei/vier Gleichungen...
Gast #3544240
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Dieses Beispiel ist deswegen problematisch weil ja die 4. Masche nicht 
weiß, dass dazwischen 0V sind. Ich denke deshalb darf man die 4.Masche 
(grüne) gar nicht verwenden...

Udo Schmitt schrieb:
> Deine grüne Masche ist linear abhängig von M2 und M3 bringt keine neue
> Information mehr rein und somit unnötig.

Ich denke sie ist gar nicht erlaubt. Ich warte aber auf eine Antwort von 
einem Profi.
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Gast #3544578
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Die Maschen M2 und M2 haben doch nur einen Zweig mit 0 V gemeinsam.
D.h. sie sind in der Funktion völlig voneinander unabhängig.

Ist Im gegeben, kann man UE und UA getrennt und voneinander unabhängig 
ausrechnen. -
(Wären stattdessen UE und UA gegeben, gäbe es im allgemeinen Fall zwei 
verschiedene Im.)

Man muss wohl ein anderes Ersatzschaltbild nehmen:
In diesem wäre an Stelle der "0 V" die ja auch real vorhandene 
Eingangsspannungsdifferenz des OP anzusetzen.
Die Ausgangsspannung UA wäre dann eben das Produkt aus dieser Spannung 
und dem (komplexen) Verstärkungsfaktor des OP.
Gast #3544971
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@Helmut: Danke, du hast da recht. Der Strom Im teilt sich am Ende auf.
Ich weiß aber trotzdem nicht wie ich die Maschen setzen soll. Ich habe 
da eine klare unsicherheit, weil ich einfach nicht weiß was zum ziel 
führt und was nicht. Soll ich Ströme annehmen und nach denen lösen? Soll 
ich Spannungen annehmen und nach den lösen? Soll ich mischen?
Was ist bei so einer Aufgabe der beste Weg ans Ziel zu kommen. Und ich 
meine da bei allen. Woher weiß ich welche Spannungen ich jetzt 
definieren muss und welche nicht?
Bei der Klausur kann ich dann auch nicht einfach auf gut glück 
herumprobieren. Ich hab zwar bis jetzt alle Bsp geschafft, aber nur mit 
Mühe. Kann mir irgendjemand von euch beibringen wie man so etwas 
systematisch angeht und immer richtig mit seiner Voraussage liegt?
Das macht mich wirklich fertig. Vor allem bei diesem Beispiel schon den 
ganzen Tag. Ich komm da überhaupt nicht weiter.

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