Guten Sonntag zusammen, es heißt laut Einstein Zeit wäre relativ. Da Zeit relativ ist, ist konsequenterweise auch die Frequenz relativ. Da das Volt mittels Josephson-Effekt über die Frequenz definiert wird: KJ-90 = 483 597,9 GHz/V ergibt sich daraus auch, dass das Volt relativ ist. Widerspricht es aber nicht einem Standard relativ zu sein? Gruß, Stan
Stan Dard schrieb: > das Volt mittels Josephson-Effekt über die Frequenz definiert wird: Das ist die Referenz für Kalibrierung, nicht die Definition.
Also ehrlich: Das Standards invariant gegenüber relativistischen Effekten sein sollen, ist schon ganz schön viel verlangt. So weit sind wir noch nicht. Noch lange nicht. Wenn überhaupt. Sei froh, das Du welche in Deinem Bezugssstem hast. :-) Dein Beispiel ist zumindest konsistent denn eine die Effekte die durch Potentialunterschiede hervorgerufen werden, sind von der Entfernung abhängig.
Eine spannung ist in der Tat nicht konstant unter relativistischen Bedingungen. Denn ein E-Feld bekommt eine H-Feld Komponente und umgekehrt.
Stan Dard schrieb: > Guten Sonntag zusammen, > > es heißt laut Einstein Zeit wäre relativ. > Da Zeit relativ ist, ist konsequenterweise auch die Frequenz relativ. Da > das Volt mittels Josephson-Effekt über die Frequenz definiert wird: > > KJ-90 = 483 597,9 GHz/V > > ergibt sich daraus auch, dass das Volt relativ ist. Widerspricht es aber > nicht einem Standard relativ zu sein? Nein. Niemand definiert Standards, die zwischen verschiedenen Bezugssystemen konsistent sein sollen. Falls bei Messungen verschiedene Bezugssysteme involviert sein sollten (z.B. Zeit auf der Erde vs. Zeit auf den GPS-Satelliten) müssen entsprechende Korrekturen vorgenommen werden.
Stan Dard schrieb: > Widerspricht es aber > nicht einem Standard relativ zu sein? Welche negativen Auswirkungen siehst du dabei?
Stan Dard schrieb: > es heißt laut Einstein Zeit wäre relativ. > Da Zeit relativ ist, ist konsequenterweise auch die Frequenz relativ. Da > das Volt mittels Josephson-Effekt über die Frequenz definiert wird: > > KJ-90 = 483 597,9 GHz/V > > ergibt sich daraus auch, dass das Volt relativ ist. Widerspricht es aber > nicht einem Standard relativ zu sein? Interessante Frage. Aber ist es nicht so, dass die Zeit nur beim Vergleich zweier Bezugssysteme relativ ist? Also ob ich den Versuch jetzt hier auf der Erde durchführe, oder in einem Raumschiff bei 2/3 der Lichtgeschwindigkeit sollte ja egal sein, oder. Ich darf halt den Versuch nicht auf der Erde machen und dafür die Frequenz vom vorbeifliegenden Raumschiff verwenden, oder?
Jan Hansen schrieb: > Aber ist es nicht so, dass die Zeit nur beim > Vergleich zweier Bezugssysteme relativ ist? Sind Braunschweig und Boulder/USA unterschiedliche Bezugssysteme? Jedenfalls muss man da beim Vergleich der beiden Atomuhren bereits Korrekturfaktoren anwenden, weil beide Orte unterschiedlich hoch liegen. Gruss Harald
Stan Dard schrieb: > ergibt sich daraus auch, dass das Volt relativ ist. Widerspricht es aber > nicht einem Standard relativ zu sein? Nach Lorentz ist auch die Länge relativ. Ein Gliedermaßstab wird also kürzer, wenn er vom Dach fällt. Relativitätstheorie einfach erklärt: Wie lang eine Sekunde ist, hängt davon ab, auf welcher Seite der Toilettentür Du Dich befindest.
> Nach Lorentz ist auch die Länge relativ. Ein Gliedermaßstab wird also > kürzer, wenn er vom Dach fällt. Solange der Dachdecker ihn nicht loslässt, wird er das gar nicht bemerken.
Timm Thaler schrieb: > Nach Lorentz ist auch die Länge relativ. Ein Gliedermaßstab wird also > kürzer, wenn er vom Dach fällt. Für den Beobachter!!!!!!!!!! Die wahre Länge der Schmiege im Bezugssystem der Schmiege bleibt unverändert.
U. B. schrieb: > Solange der Dachdecker ihn nicht loslässt, wird er das gar nicht > bemerken. Du warst schneller. :-)
Dipl.- Gott schrieb: > Für den Beobachter! Üblicherweise bevorzuge ich sowas von unten zu beobachten. Nur nicht direkt von unten, da kann man die Länge wieder nicht sehen. Der Effekt der Frequenzverschiebung durch Relativität ist bekannt und berechenbar. Z.B. "erleidet" Licht eine Rotverschiebung, wenn es das Gravitationsfeld eines Sternes verläßt und eine Blauverschiebung, wenn es in das Gravitationsfeld der Erde eintritt. Da letzteres deutlich geringer ausfällt, ist ersteres messbar und nachgewiesen. (Das hat nichts zu tun mit der Rotverschiebung durch die Expansion des Weltalls.)
Wobei die Spannung des Dachdeckers mit dem Quadrat seiner Geschwindigkeit korreliert.
> Wobei die Spannung des Dachdeckers mit dem Quadrat seiner > Geschwindigkeit korreliert. Daher sind manche Dachdecker, besonders solche aus den mit Deutschland besonders befreundeten Nachbarländern, kaum von Bluthochdruck bedroht ...
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