Suche Funktechnologie/Funkmodule für LED-Lichter über max. einige hundert Meter

#3548057
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Ich suche für einen Freund eine Funktechnologie, mit der man eine 
größere Anzahl von LED-Lampen (max. einige hundert; es sollte aber mehr 
Adressen geben) über eine Entfernung von maximal einigen 100 Metern im 
Freien (vielleicht würden auch 100m reichen) individuell fernsteuern 
kann. Notfalls reicht eine Fernsteuerfunktion (an/aus oder so), mehrere 
wären besser. Die Schaltfrequenz muß nicht sehr hoch sein.
Die Schaltung muß relativ energiesparend sein, da sie per (relativ 
kleiner) Batterie oder Akku betrieben werden soll.

Ich kann leider das Produkt aus Geheimhaltungsgründen nicht genau 
beschreiben. Allerdings wird es auf jeden Fall einen kleinen 
Microcontroller für PWM-Steuerung und evtl. einige weitere Funktionen 
beinhalten. Wichtig ist, daß die Technologie anmeldefrei und billig ist.
Das Produkt wird vermutlich anfangs in Zehner- oder 
Hunderterstückzahlen, auf Dauer in Zehntausenderstückzahlen hergestellt 
werden, sodaß sich eine Eigenentwicklung einer Platine lohnen dürfte. 
Allerdings dürften fertige Funkmodule das Beste sein, da ich keine 
Ahnung von HF-Entwicklung habe.

Man könnte durchaus auch ein GSM-Modul nehmen, allerdings ist es für den 
Zweck schon etwas teuer und energiefressend.

Ich habe hier im Forum schon RFM12-Module gefunden, allerdings scheint 
die Reichweite auf max. 100 m beschränkt zu sein. Was für eine 
Technologie könnte man nehmen, wenn man etwas ähnliches mit z. B. 200 
oder 500m Reichweite haben möchte?
#3548065
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moin,

schon mal über WLAN bzw Blueetoth (dürfte aber nur bis ca 100 m gehen) 
nachgedacht?
bei Conrad gibts USB-Adapter für 8 Euro das stück. D.h. in der Bucht 
wirds noch billiger. Da gibts dann auch Bluetooth-USB-Sticks für unter 4 
Euro. Bei der Menge wirds dann nochmal billiger. Somit brauchst du dir 
auch keine Gedanken über Funk zu machen, sondern musst "nur" das 
USB-Protokoll auf den Chip spielen. Und dafür gibts sogar bereits 
bibliotheken
#3548067
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Wäre es eventuell eine Option, wenn die Steuerinformationen von den 
einzelnen Geräten weitergeleitet werden? Also Lampe C soll geschaltet 
werden, also geht das Datenpaket seinen Weg über A und B.

Damit würde sich das Problem der Entfernung zum Ziel auf das Problem der 
maximalen Entfernung zwischen zwei Lampen reduzieren. Natürlich auf 
kosten der Latenz.
#3548454
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Matthias H. schrieb:
> Ich habe hier im Forum schon RFM12-Module gefunden, allerdings scheint
> die Reichweite auf max. 100 m beschränkt zu sein. Was für eine
> Technologie könnte man nehmen, wenn man etwas ähnliches mit z. B. 200
> oder 500m Reichweite haben möchte?
schau dir mal die RFM22B an - mit +20dBm sollten im Freien auch 500m 
kein Problem sein.

@Alexander B.
um bei der Anzahl von Nodes eine unkontrollierte Verbreitung der 
Datenpakete zu verhindern müsste man schon ein recht aufwendiges 
Protokoll implementieren.

Sascha
#3548474
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Es gibt im 868 MHz Band einen kleinen Spalt bei dem man mit 500 mw 
"schreien" darf ( 
http://www.mikrocontroller.net/articles/Allgemeinzuteilung#Zuteilungen_SRD-Band_863-870_MHz 
). Ich würde das vlt. mit einem rfm22b oder rfm23bp nutzen. Damit sollte 
sogar 1 km drinne sein (mit Kram dazwischen natürlich nichtmehr ^^). Und 
für ein paar Lampen zum schalten reichen auch 10% ED locker aus (muss 
man halt im Sender entsprechend einhalten) ....
Gast #3548611
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Die Frage wäre, wenn Ihr das so professionell aufzieht, ob ihr nicht den 
Industriestandard DMX nutzen wollt (bei 100 Led Scheinwerfer wird das ja 
eher für Veranstaltungstechnik gedacht sein und deren Lichtpulte haben 
ja immer DMX). Wäre da Wireless DMX nicht eine Option ? Wenn ich das 
google, finde ich mehrere Angebote z.B. von Eurolite mit bis zu 400m 
Reichweite.
Beim Englischen Wikipedia steht dazu folgendes:

Although wireless DMX512 networks can function over distances exceeding 
3,000 feet (910 m) under ideal conditions, most wireless DMX512 links 
are limited to a maximum distance of 1,000–1,500 feet (300–460 m) to 
ensure reliable operation. The first commercially marketed wireless 
DMX512 system was based on frequency-hopping spread spectrum (FHSS) 
technology using commercial wireless modems.[10] Some later venders have 
used WiFi/WLAN technology. Other later-generation systems still used 
frequency-hopping spread spectrum (FHSS) technology, but at higher 
bandwidth. FHSS systems tend to disturb other types of wireless 
communication systems such as WiFi/WLAN. This has been solved in newer 
wireless DMX systems by using adaptive frequency hopping and cognitive 
coexistence, a technique to detect and avoid surrounding wireless 
systems, to avoid transmitting on occupied frequencies.[11]
Gast #3548642
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Mit Standard WLAN kommt man auch mehrere 100 m weit bei freier Sicht, 
das geht mit einer Richtantenne. In der c't gab es mal Bastelprojekt mit 
einer Edelstahl Klobürstendose, funktioniert hervorragend. Gibts sicher 
auch fertig zu kaufen.
#3548669
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Um hier Tips geben zu können sind die Angaben doch etwas sehr vage. 
Wieviel Energie darf die Funkstrecke max. verbrauchen ? Welches 
Protokoll ist überhaupt auch Endgeräteseite möglich. Sollen alle 
Endgeräte miteinander synchronisiert werden? Soll die Steuerung 
integraler Bestandteil der "LED Leuchte" werden oder ein getrenntes 
Gerät ?
#3548731
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Mikki Merten schrieb:
> Um hier Tips geben zu können sind die Angaben doch etwas sehr vage.
> Wieviel Energie darf die Funkstrecke max. verbrauchen ? Welches
> Protokoll ist überhaupt auch Endgeräteseite möglich. Sollen alle
> Endgeräte miteinander synchronisiert werden? Soll die Steuerung
> integraler Bestandteil der "LED Leuchte" werden oder ein getrenntes
> Gerät ?

Das sind gute und berechtigte Fragen.

Die LED-Leuchte ist noch nicht dimensioniert, da müssen wir noch 
Versuche machen. Geplant ist Stromversorgung aus einer Solarzelle + 
Pufferakku, wie diese LED-Gartenleuchten, die man mittlerweile an jeder 
Ecke kaufen kann und die sich tagsüber aufladen und nachts leuchten, nur 
etwas größer mit mehreren LEDs und eben fernsteuerbar. Insofern wäre 
geringer Stromverbrauch vorteilhaft. Da aber LEDs doch schon "etwas" 
Leistung verbrauchen, wird das nun keine extreme Low-Power-Anwendung 
werden müssen.

Die Steuerung soll integraler Bestandteil des Geräts werden.

Es wird nicht unbedingt nötig sein, die Geräte genau miteinander zu 
synchronisieren, z. B. synchrones Blinken, auch wenn man damit nette 
Effekte realisieren könnte.

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