AC nach DC umrechnen

OP #3550011
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Hi Leute,

ich will mir nen Ringkerntrafo mit 20VAC und 5A kaufen. Danach will ich 
nen Gleichrichter 
http://www.pollin.de/shop/dt/Njg3OTQ4OTk-/Bauelemente_Bauteile/Aktive_Bauelemente/Gleichrichter/Brueckengleichrichter_GBU801_F.html 
verwenden. Danach noch 5000uF zur Glättung. Wenn ich richtig abgelessen 
habe, müsste beim Gleichrichter ein Spannungsabfall von ca. 1.1V sein?

Wie viel Spannung kommt am Ende raus? Weil das ja meistens mehr als die 
20V bei DC sind? Gib es dazu eine Formel?
Gast #3550025
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Naja ist so nicht richtig, je nach art des Gleichrichters mußt du 
natürlich beide halbwellen hochklappen oder nur eine und dann aus 
Ersatzschaltbild des Trafos (Innenwiderstand) und Pufferkondesator und 
Last ...
Es gibt aber Erfahrungswerte und Konstanten mit dem man normalerweise 
arbeitet, standen früher in meinem Tabellenbuch.
Gast #3550028
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Die Formel annäherungsweise gilt nur für den Leerlauf ohne Last:

Ausgangsspannung = Trafospannung * 1,41 - 2 * 0,7V

1,41 ist die Wurzel aus 2. Man multipliziert die AC Spannung mit diesem 
Wert, um die Spitzenspannung zu erhalten. Wir subtrahieren 2 mal die 
Verlustspannung der Dioden im Gleichrichter, weil der Strom immer durch 
zwei Dioden fließt.

Unter Last sieht das anders aus, denn dann kann der Kondensator nicht 
ständig die Spitzenspannung liefern - er entlädt sich in den Pausen 
zwischen den Wellen-Bergen ja immer ein bisschen. Wie weit er sich 
entlädt, hängt vom Laststrom und der Kapazität und der Frequenz (100Hz) 
ab. Auch fällt an den Dioden des Gleichrichters unter Last mehr spannung 
ab, das kann durchaus 1V pro Diode sein.
OP #3550045
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stefanus schrieb:
> Die Formel annäherungsweise gilt nur für den Leerlauf ohne Last:
>
> Ausgangsspannung = Trafospannung * 1,41 - 2 * 0,7V
>
> 1,41 ist die Wurzel aus 2. Man multipliziert die AC Spannung mit diesem
> Wert, um die Spitzenspannung zu erhalten. Wir subtrahieren 2 mal die
> Verlustspannung der Dioden im Gleichrichter, weil der Strom immer durch
> zwei Dioden fließt.
>
> Unter Last sieht das anders aus, denn dann kann der Kondensator nicht
> ständig die Spitzenspannung liefern - er entlädt sich in den Pausen
> zwischen den Wellen-Bergen ja immer ein bisschen. Wie weit er sich
> entlädt, hängt vom Laststrom und der Kapazität und der Frequenz (100Hz)
> ab. Auch fällt an den Dioden des Gleichrichters unter Last mehr spannung
> ab, das kann durchaus 1V pro Diode sein.

Okay, ich hätte dan ca. 18,34V

Udo Schmitt schrieb:
> Nachtrag: Dir ist klar, daß du mit einem 5A Trafo nur etwa 3A gesiebte
> Gleichspannung entnehmen kannst?

Nein, Danke für die Info!
#3550256
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Icke ®. schrieb:

>> Weiss den da keiner weiter?
>
> Vielleicht wenn du konkret beschreiben kannst, welche Spannung und
> Stromstärke du jetzt wirklich brauchst und wofür das Netzteil gut sein
> soll (Schaltnetzteile sind nicht immer geeignet).

...und wenn man ein 10A-Netzteil braucht, sollte man auch ein 10A-
Netzteil kaufen und nicht irgendwelche "Kunstschaltungen" verwenden.
Gruss
Harald

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