Ich starte ein Projekt mit einem Einplatinencomputer.
Die Frage ist nun, ob ich den Raspberry Pi oder den Radxa rock mit mehr
Leistung verwenden soll.
- Hat jemand schon Erfahrungen mit dem radxa rock?
- Ist das Programmieren(C evtl. Phyton) auf dem Raspberry Pi gleich
aufgebaut wie auf dem Radxa rock?
- Ist die Community / Wiki des Radxa rocks wirklich so inaktive und
schlecht?
Liebe Grüsse und vielen Dank
http://radxa.com/
www.raspberrypi.org
Berger schrieb:> Ich starte ein Projekt mit einem Einplatinencomputer.>> Die Frage ist nun, ob ich den Raspberry Pi oder den Radxa rock mit mehr> Leistung verwenden soll.>> - Hat jemand schon Erfahrungen mit dem radxa rock?>> - Ist das Programmieren(C evtl. Phyton) auf dem Raspberry Pi gleich> aufgebaut wie auf dem Radxa rock?>> - Ist die Community / Wiki des Radxa rocks wirklich so inaktive und> schlecht?>> Liebe Grüsse und vielen Dank>> http://radxa.com/> www.raspberrypi.orghttps://www.olimex.com/Products/OLinuXino/A10/A10-OLinuXino-LIME/open-source-hardware
erscheint mir auch eine sinnvolle Variante zu sein...
das bereits genannte Farnellteil ist auch nett, aber leider ohne kein
Sata...
Grüße
MiWi
Es handelt sich um ein Projekt, bei dem man erste Erfahrungen sammeln
soll.
Nachdem man die Basics beherrscht, soll ein Roboter entwickelt
werden.(Lehrlingsprojekt)
Für den Roboter ist grosszügige Peripherie(W-Lan, bluetooth, Infrarot)
ein wichtiger Punkt. Die Komplexität des Projektes wird im Verlauf noch
angepasst. (Start mit einfachem ansteuern der Motoren. 2.Schritt
Kommunikation über eine Fernbedienung -> Datenübertragung usw.)
Daher sind die anderen 2 genannten Boards keine Alternative dazu.
Entweder Raspberry Pi (+Gute Community, - wenig Periperie/Leistung),
oder Board mit viel Peripherie & guter Community :-)
Da der Lehrling selbsständig arbeiten soll, ist eine gute Community /
Wiki wichtig.
Danke für die schnelle Antwort
!Super Forum!
Wie gut ist denn das Radxa ist den klassischen Disziplinen, die man so
zum Steuern braucht, wie ne ordentliche PWM für die Motoren?
Ich könnte mir vorstellen, dass man solche Aufgaben dann doch lieber
auslagert in nen kleinen Extra-Kontroller (macht z.B.der LEGO-NXT auch
so). Oder läßt sich nen Vierkern-Prozessor so programmieren, dass sich
ein Kern exklusiv für Echtzeitdinge nutzen läßt?
Sabine
Der Raspberry ist vor allem auf low cost getrimmt, alles was man nicht
unbedingt braucht wurde weggelassen.
Die Vorlage für den Raspi war das Beagleboard. Dessen neueste Variante
heisst "Beaglebone Black", ist nicht wesentlich teuerer als der
Raspberry und bietet deutlich mehr Peripherie.
Einfach mal nach 'beaglebone black robotics' googeln, da kommt 'ne ganze
Menge zusammen. Die Community ist auf jeden Fall vorhanden und an
Beispielprojekten gibts auch alles mögliche.
Die Programmierung funktioniert da genauso (C, C++, Python, Bash etc.),
durch die viele Peripherie brauchst du auch keine extra Controller und
ähnlichen Unsinn, nur um vernünftig Servos ansteuern zu können. Dazu
kommen halt noch ein viel schnellerer Prozessor, schnelleres RAM und die
2GB Flash onboard.
Vom Raspberry Pi würde ich die Finger lassen, das Ding ist viel zu
schrottig gemacht, um zuverlässig einsetzbar zu sein, halt billig. USB
ist da immer noch eine Baustelle und wird wohl nie einwandfrei
funktionieren, SD-Karten werden regelmäßig zerschossen, empfindlich bei
der Stromversorgung usw.
Beim BBB ist zwar auch nicht alles grün, aber soviel Ärger wie beim RPi
wirst du nicht haben.
Das größte Problem mit dem BBB scheint im Augenblick aber die
Beschaffbarkeit zu sein... (laut dem großen C* erst wieder im April)
soul eye schrieb:> Dessen neueste Variante> heisst "Beaglebone Black", ist nicht wesentlich teuerer als der> Raspberry und bietet deutlich mehr Peripherie.
Dann versuch mal darauf das XBMC (OpenELEC?) zu nutzen. Der BBB schaft
nicht mal Full HD, von der Performance beim Video-Dekodieren ganz zu
schweigen...
Hans Heinz schrieb:> D-Karten werden regelmäßig zerschossen, empfindlich bei> der Stromversorgung usw.
Das Problem hat aber doch der BBB auch. Wann immer man diesen kleinen
Boards den Saft abdreht zerschießt es das Filesystem. Ist echt ein
Ärgernis...
Da hilft nur der Workaround, ein Read-Only-Filesystem einzurichten. Ist
aber ziemlich umständlich...
Bupf schrieb:> Wandboard ist auch kein schlechter Tipp. Sehr gute Community - vom> Niveau das genaue Gegenteil dieses Forums ...
Da kann ich nur zustimmen! Ich hab das quad.... 2 GB Ram, 4* 1GHz, GBit
Ethernet, Wifi, BT, 2 Mirco SD Card slots, SATA, ...
Boris P. schrieb:> Dann versuch mal darauf das XBMC (OpenELEC?) zu nutzen. Der BBB schaft> nicht mal Full HD, von der Performance beim Video-Dekodieren ganz zu> schweigen...
das sind natürlich Grundfunktionen für jeden Roboter...
> Hans Heinz schrieb:>> D-Karten werden regelmäßig zerschossen, empfindlich bei>> der Stromversorgung usw.>> Das Problem hat aber doch der BBB auch. Wann immer man diesen kleinen> Boards den Saft abdreht zerschießt es das Filesystem. Ist echt ein> Ärgernis...> Da hilft nur der Workaround, ein Read-Only-Filesystem einzurichten. Ist> aber ziemlich umständlich...
das Problem hat doch jeder Rechner mit (normalem) Dateisystem. Ich
würde ein Read-Only-Filesystem nicht "Workaround" nennen, das sollte
selbstverständlich das erste sein, was man auf so einem Rechner
einrichtet.
UDOO (www.udoo.org)
Freescale i.MX 6 ARM Cortex-A9 CPU Dual/Quad core 1GHz + Atmel SAM3X8E
ARM Cortex-M3 CPU (same as Arduino Due) auf einem Board.
Grüße
Sabine Wolf schrieb:> Oder läßt sich nen Vierkern-Prozessor so programmieren, dass sich> ein Kern exklusiv für Echtzeitdinge nutzen läßt?
Der Beaglebone hat zwei sog. PRU-ICSS mit an Bord. Das sind separate
32-Bit-µCs mit 200 MHz Clock, deren Cores unabhängig vom
Applikationsprozessor laufen. Für Echtzeitanwendungen ist das natürlich
ideal.
BBB und RPi haben einfach unterschiedliche Schwerpunkte. Das BBB ist für
Steuerungsaufgaben die bessere Wahl, der RPi für Multimedia. Daran ist
ja auch nichts verkehrt.
Einen Vorteil hat das BBB noch: Schaltplan und Layout sind frei
verfügbar (allerdings im Altium-Format). Der RPi dagegen ist Closed
Source.
Max
Bupf schrieb:> Wandboard ist auch kein schlechter Tipp. Sehr gute Community - vom> Niveau das genaue Gegenteil dieses Forums ...
Also superfreundliche Leute, die keine Ahnung haben und Fragesteller,
die nur sinnvolle Fragen mit allen nötigen Informationen posten? ;-)
SCNR
Rolf Magnus schrieb:> Bupf schrieb:>> Wandboard ist auch kein schlechter Tipp. Sehr gute Community - vom>> Niveau das genaue Gegenteil dieses Forums ...>> Also superfreundliche Leute, die keine Ahnung haben und Fragesteller,> die nur sinnvolle Fragen mit allen nötigen Informationen posten? ;-)> SCNR
Willkommen im Club!
Berger schrieb:> Es handelt sich um ein Projekt, bei dem man erste Erfahrungen sammeln> soll.> Nachdem man die Basics beherrscht, soll ein Roboter entwickelt> werden.(Lehrlingsprojekt)>> Für den Roboter ist grosszügige Peripherie(W-Lan, bluetooth, Infrarot)> ein wichtiger Punkt. Die Komplexität des Projektes wird im Verlauf noch> angepasst. (Start mit einfachem ansteuern der Motoren. 2.Schritt> Kommunikation über eine Fernbedienung -> Datenübertragung usw.)>> Daher sind die anderen 2 genannten Boards keine Alternative dazu.> Entweder Raspberry Pi (+Gute Community, - wenig Periperie/Leistung),> oder Board mit viel Peripherie & guter Community :-)>> Da der Lehrling selbsständig arbeiten soll, ist eine gute Community /> Wiki wichtig.
Dann Raspberry Pi, die Community ist die größte, da gibt's auf jeden
Sch... eine Antwort und Peripherieboards zum Abwinken.
>>> Danke für die schnelle Antwort> !Super Forum!
Gerd schrieb:> Was kostet das Radxa Board und wo kriegt man es?
Hinter diesem Link aus dem Ursprugnsposting ist das leicht zu finden.
Hast du überhaupt gesucht?
Berger schrieb:> http://radxa.com/
Martin S. schrieb:> Warum nicht den ODROID-U3?>> 1.7GHz quadcore, 2GB RAM für 59$!> http://www.hardkernel.com/main/products/prdt_info....
Habe das Teil seit 2 Tagen, aber für Hardware-Dinge würde ich das Teil
eher nicht empfehlen. Man braucht eine Erweiterungsplatine, die nochmal
20$ kostet, die einem zwar dann Arduino-kompatibel (scheint momentan
super in Mode zu sein, jeder Kram muss Arduino-kampatibel sein) Aus- und
Eingänge zur Verfügung steht, aber nur über I2C angebunden ist, das
zudem per Software-Bit-Bang passiert. Keine Ahnung, wie performant das
letzlich ist, klingt aber nach nem ziemlichen Flaschenhals. Will man auf
diese Platine verzichten, hat man zwei nur GPIO-Pins mit 1,8V zur
Verfügung und darf sich erstmal den Kernel selber kompilieren, um diese
Pins überhaupt nutzen zu können. Ich selber habe mir das Teil für nen
kleinen Minecraft-Server besorgt, da kommen mir die 2GB RAM sehr zu
Gute, den Raspberry-Pi, den ich bisher dafür hatte, kann ich nun wieder
für was anderes verwenden.
Sabine
Ich überlege mir auch eine Radxa demnächst zu kaufen:
http://www.watterott.com/de/Radxa-Rock-Lite
Die Platine scheint auf jedem Fall interessant zu sein. Ästhetisch sieht
sie auch nicht schlecht. Fraglich ist nur ob es eine Community im
Internet gibt, da ich keine Lust habe, den Board "neu zu entdecken". Da
darauf Linux läuft sollte es genau so programmierbar sein wie die
Raspberry. Dennoch würde ich gerne eure Tipps hören, bevor ich das Ding
kaufe.
Hat jemand die Platine schon gekauft?