Hier ist dokumentiert, wie der Datenaustauch abläuft...
https://developers.google.com/safe-browsing/developers_guide_v2
Kurz überflogen: Dein Firefox hat eine Lokale Liste von auf 32-Bit
beschnittenen SHA - Hashes, diese werden regelmäßig mit Google
abgeglichen.
=> Kein Datenschutz-Problem
Wenn der SHA-Hash einer angesurften URL einen Treffer auf die Liste
kriegt, dann fordert Firefox den gesamten Hash-Block an.
Natürlich nur bei einem Treffer auf den 32-Bit-Hash!
=> Google kriegt also bei duchschnittlich einem von 4294967296
Seitenaufrufen gemeldet, dass du eine von
26959946667150639794667015087019630673637144422540572481103610249216
(Milchmädchen-Rechnung 2^(256-32)) Webadressen angesurft hast.
=> Für mein Verständnis: auch kein Datenschutzproblem.
Wenn du den Phishing-Filter ausschaltest, landest du auf der "Bösen
Seite". Diese hat ziemlich sicher Google-Werbung, Google-Analytics,
Google-Sonstnochwas, Fakebook-Like-Buttons, Twitter-Applets usw.
Verbaut.
=> Alle diese wissen jetzt EXAKT, auf welcher Seite du warst.
d.H. Phishing-Filter ausschalten ==> Viel weniger Datenschutz.
Was in dem Blog angeprangert wird, ist, dass dein Browser überhaupt eine
Verbindung zu Google-Servern aufbaut, und deshalb deine IP-Adresse mit
der Nutzung von Google-Diensten in Verbindung gebracht werden kann...
Wenn du das verhindern willst, musst du ausnahmslos alle IPs von
Google sperren, nicht nur die von der Safe-Browsing-API.