Wow: ARM-Chip in Dimple-Größe

OP #3554358
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Der sieht ja wirklich sehr interessant aus:

http://www.golem.de/news/internet-der-dinge-freescale-zeigt-arm-chip-in-dimple-groesse-1402-104854.html

Die Ausstatung ist garnicht mal schlecht. Der Preis von 75 Cent ist auch 
mehr als fair :-)

Da könnte man viele coole Projekte mit realisieren...
OP #3554432
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Helmut Lenzen schrieb:
> Schon mal das Gehauese betrachtet? Duerfte als BGA etwas fummlig werden
> den anzuschliessen.

Da wirds doch bestimmt hübsche kleine Eval-Boards geben, an denen der 
Micro-USB Anschluss noch das größte ist :-)

matrixstorm schrieb:
> Die Betonung liegt auf "bei Abnahme von 100.000 MCUs"...

Wenn er ein paar Cent mehr kostet, tut das ja auch nicht weh....
Gast #3554433
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Diese Mikro-BGA Gehäuse verteuern letztendlich nur die Leiterplatte, 
weil's unter 4 Lagen absolut nicht geht, und manchmal nur mit 6. Von der 
Ausschußrate in der Produktion gar nicht zu reden. Viel interessanter 
eigentlich, daß Freescale das Teil auch in einem anständigen QFN 
anbietet - das gar nicht soviel größer ist, und für universelle 
Anwendungen viel eher taugt.
Persönliche Seite #3554452
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Boris P. schrieb:
> Helmut Lenzen schrieb:
>> Schon mal das Gehauese betrachtet? Duerfte als BGA etwas fummlig werden
>> den anzuschliessen.
>
> Da wirds doch bestimmt hübsche kleine Eval-Boards geben, an denen der
> Micro-USB Anschluss noch das größte ist :-)

Wofür? Das Ding hat doch nicht mal eine USB Schnittstelle. Das riecht 
hier nach Pre-Sommerloch
#3554455
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Sebastian schrieb:
> Diese Mikro-BGA Gehäuse verteuern letztendlich nur die Leiterplatte,
> weil's unter 4 Lagen absolut nicht geht, und manchmal nur mit 6. Von der
> Ausschußrate in der Produktion gar nicht zu reden. Viel interessanter
> eigentlich, daß Freescale das Teil auch in einem anständigen QFN
> anbietet - das gar nicht soviel größer ist, und für universelle
> Anwendungen viel eher taugt.

Hier geht's ja auch eher um den Marketing-Buzz des "wir haben den 
kleinsten".
Ob der das praktikabelste Format ist, ist dafür erstmal Wurst.
Gast #3554467
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Sebastian schrieb:
> Diese Mikro-BGA Gehäuse verteuern letztendlich nur die Leiterplatte,
> weil's unter 4 Lagen absolut nicht geht, und manchmal nur mit 6. Von der
> Ausschußrate in der Produktion gar nicht zu reden. Viel interessanter
> eigentlich, daß Freescale das Teil auch in einem anständigen QFN
> anbietet - das gar nicht soviel größer ist, und für universelle
> Anwendungen viel eher taugt.

Da stimm ich dir voll zu, CSP-Gehäuse sind halt einfach nur für 
industrielle Anwendungen gebaut. Wobei QFN auch nicht so einfach 
anzuschließen ist wenn man die Masseverbindung in der Mitte sauber 
machen will/braucht oder?

Chris S. schrieb:
> Der Kontroller misst 1.6x2mm und hat 20 Pins mit 0.4mm Spacing.
> Das tolle dabei ist, dass man theoretisch auch einlagig den Chip
> anschliessen kann.

Wie soll das funktionieren?
#3554541
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So ein 0,4mm BGA ist doch für die meisten nicht benutzbar. Dafür braucht 
man mindestens ein 4 Lagenboard + Microvia um an die inneren Pins zu 
kommen. Zusätzlich müssen die Microvias dann noch gefüllt und 
überplattiert werden. Nicht vergessen, dass die äußere Lage(typ. ein 
Prepreg) nur 3mil bis 4mil dick sein darf damit die Microvias klein 
genug werden. Ehrlich gesagt will ich so ein Package nicht mal auf einem 
Board haben das diese Technik bietet.
Gast #3554703
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Gut ... Letzte Möglichkeit für eine Einlagenplatine: Die I/O Pins sind 
nach dem Reset sicherlich per Default auf Eingang. Daher kann man über 
den Äußeren I/O direkt zu Vss drüber routen. Der Äußere Pin liegt dann 
halt auf Vss und darf nicht auf Ausgang geschaltet werden ( Killer Poke 
). Die Frage wäre: Wo liegen die Programmierpins? Sind die wenigstens 
außen?
Gast #3554824
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Gerd schrieb:
> Was zum Donnerwetter ist eine "Dimple Größe" ?

Gerd schrieb:
> Wenn sie die Größe in mm x mm geschrieben hätten, wäre es sinnvoller
> gewesen.

Das haben sie. Du mußt es halt auch lesen. Wie in dem anderen Thread 
hättest du sofort die Antwort auf beide Fragen gefunden, wenn du dem 
Link im Ursprungsposting gefolgt wärst. Zitat:

"Das Package des Chips misst 1,6 x 2,0 mm² und ist kleiner als die 
Dimple genannte Delle eines Golfballs."
Gast #3554886
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Chris S. schrieb:
> Der Kontroller misst 1.6x2mm und hat 20 Pins mit 0.4mm Spacing.
> Das tolle dabei ist, dass man theoretisch auch einlagig den Chip
> anschliessen kann.

Ja, bei einem Pad-Durchmesser von 0,25mm kommst Du dann auf 2mil track 
(0,05mm) und 2 mil (0,05mm) spacing wenn Du aus den mittleren Reihen 
raus musst. Es sei denn freescale hat sich was einfallen lassen. Meim 
KL02 war VDD oder VSS noch in der zweiten Reihe, da waren Dukos oder 
Feinstleiter nötig.
Wenn die jetzt aussen liegen und die inneren sechs Pins mit Ports belegt 
sind könnte das gehen - dann werden die halt einfaach nicht verwendet. 
Ansonsten bleibt es bei Feinstleiter, Vias will da wirklich keiner 
setzen müssen - geplugged und mit Bohrdurchmesser <<0,2mm. Und das wegen 
6 pins.

rgds
Gast #3554898
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6A66 schrieb:
> KL02 war VDD oder VSS noch in der zweiten Reihe, da waren Dukos oder
> Feinstleiter nötig.

PTA0 udn PTA2 sind SWD_CLK und SWD_DIO - kann also nicht überbrückt 
werden und auch nicht weggelassen werden.
PTA3 ist EXTAL - wer einen Quarz benötigt kann den auch nicht entbehren 
oder überbrücken.
Sieht schlecht aus - beim KL02!
Villeicht beim KL03 besser :)

rgds
Gast #3555119
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>PTA0 udn PTA2 sind SWD_CLK und SWD_DIO - kann also nicht überbrückt
>werden und auch nicht weggelassen werden.

Wenn man PTA5 und PTA3 nicht braucht, kann man über die beiden 
vielleicht an PA2 kommen.
#3555141
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Hmm das Problem an der Sache ist, dass man eine Platine mit vermutlich 
mindestens 4 Lagen braucht... das für grob die Leistungsfähigkeit eines 
AT-Megas.
Der Hit ist das Teil nicht, besonders nicht für die "Alles muss ins 
Internet" Sachen. Da sind so viele Lagen ein No-Go-Kriterium. Da muss es 
billig sein.

Wo das Teil sinnvoll sein könnte ist in Geräten die eh viellagige 
Platinen haben.
Gast #3555692
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Internet der Dinge ist eine Übersetzung von "Integrated InterConnect" , 
also
I2C oder bei Atmel TWI. Die Kontroller können max 1Mbit.
Wenn man dies allderdings dann wieder Rückübersetzt, ist die Gefahr sehr 
groß, dass die Bedeutung nicht mehr diesselbe ist, und es hat den 
Anschein, dass die Verwechslung gewollt war.

Zu beachten ist auch, dass nur der grosse Kontroller im WLCSP 
daherkommt,
der Rest der KL03 Serie, sowie auch dieser ist im 3x3mm 16pin QFN 
Gehäuse erhältlich, oder im noch grösseren QFN.
OP #3555876
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Marius S. schrieb:
> Wie kommt man in dieses "Internet der Dinge"?
> Geht das über mein altes Modem?

Klar, welche Hardware du als Gateway zwischen Heimnetz und Internet 
benutzt ist egal. Klappt auch mit einem alten 56k Modem.

Marius S. schrieb:
> Ist das alte "Internet der Menschen" jetzt out?
> Oder bin ich schon im "Internet der Dinge" und seid ihr die "Dinge"?

Ne, das ist nach wie vor "in". Aber es gibt ja genug Internet für 
Menschen UND Dinge. Da muss keiner zu kurz kommen.
#3556678
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Marius S. schrieb:
> Ist das alte "Internet der Menschen" jetzt out?
> Oder bin ich schon im "Internet der Dinge" und seid ihr die "Dinge"?

<..>
Nein, du bist noch im Internet der Menschen und Du bist freiwillig hier!

Das Internet der Dinge wirst Du daran erkennen, dass Du drin bist ohne 
es zu wollen oder gefragt zu werden und daran, dass Du nicht mehr raus 
kommst. Das IoT w"achst um dich rum, wie ein Efeu um den Baum, auf ganz 
natuerliche Weise...
Brauchst bloss ein neues Auto kaufen in ein paar Jahren. Nur so als 
Beispiel.

</Sarkasmus> </Lebenserfahrung>

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