Ich fand diesen gebrauchten Laptop:
http://www.notebooksbilliger.de/sonderposten+vorfuehrware+gebrauchtware/gebrauchtware/notebooks/dell/dell+latitude+e4300+edition+red+inkl+docking+c2d+2x24ghz
Meine Frage - was ist, wenn ich bei diesem laptop das Betriebssystem neu
installieren muss? Hab ich bei solchen PCs grundsätzlich eine
Seriennumemr? Oder ist es eine verdeckte, geheime und halbe
Seriennummer? Diesen Kram hatte ich z.B. bei einem Aldi-Notebook. Da
wollte ich die Festplatte formatieren und Win7 neu installieren. Aber
das Aktivieren ging nicht mehr. Auf der Festplatte war ein
partionierter Bereich, von dem aus ich das Betriebssystem neu
installieren musste. Der nachteil - Aldi installiert automatisch eine
Menge Schrott mit drauf, der wieder aufwendig entfernt werden muss.
Ist das bei diesem Laptop ähnlich? Was ist, wenn die Festplatte mal ganz
kaputt geht, hab ich dann kein Win7 mehr?
Habe vor ein paar Monaten ein gebrauchtes Dell bei Notebooksbilliger
gekauft und da war ein Windows 7 Key dabei (der übliche
Lizenzaufkleber). Der ließ sich (erwartungsgemäß) auch mit einem
sauberen Image von Microsoft neuinstallieren.
Falls der Originalkey nicht mehr lesbar sein sollte, bekommt man
normalerweise einen neuen MAR-Key dazu.
Was ist ein MAR-Key und von wem bekommt man ihn, wenn der Originalkey
nicht mehr lesbar ist?
Eine g**-Suche nach MAR-Key ergab nichts, darum frage ich.
A. K. schrieb:> Er meint vielleicht einen MAK Key (Multiple Activation Key). Aber> der> wäre aus Volume Licensing.
Und den bekommt man doch nicht einfach so, nur weil man sagt, daß man
den Originalkey nicht mehr lesen kann, oder?
Da könnte doch jeder, der einen Key braucht, behaupten, daß sein
originaler unleserlich ist...
MAR = Microsoft Authorized Refurbisher
Kann genauso verwendet werden wie ein normaler Key. Wird nur an
bestimmte Unternehmen verkauft, die damit wiederaufbereitete Produkte
ausstatten können.
tk schrieb:> MAR = Microsoft Authorized Refurbisher> Kann genauso verwendet werden wie ein normaler Key. Wird nur an> bestimmte Unternehmen verkauft, die damit wiederaufbereitete Produkte> ausstatten können.
Ok, die Erklärung leuchtet ein, danke! :-)
tk schrieb:> MAR = Microsoft Authorized Refurbisher> Kann genauso verwendet werden wie ein normaler Key. Wird nur an> bestimmte Unternehmen verkauft, die damit wiederaufbereitete Produkte> ausstatten können.
Warum machen eigentlich bestimmte Leute wie Medion geheime Keys? Man
kann z.B. nur 50 Prozent von dem Key auslesen, den Rest nicht. Man kann
auch, wenn man das Win7 gestartet hat, nicht mehr den Key herauskriegen.
Das ist kompliziert.
tk schrieb:> Kann genauso verwendet werden wie ein normaler Key. Wird nur an> bestimmte Unternehmen verkauft, die damit wiederaufbereitete Produkte> ausstatten können.
Warum ist Microsoft eigentlich so teuer? So ein office-Päckchen für über
100 Euro ist schon ne Menge Geld.
Mundungus Fletchar schrieb:> Warum machen eigentlich bestimmte Leute wie Medion geheime Keys?
Microsoft will den Zweit- bzw. Gebrauchtmarkt verhindern. Ein separat
installierbares Windows lässt sich vom Rechner trennen, zumindest in
Deutschland. Die Leute sollen dafür bitteschön neu kaufen, bringt mehr
Geld. Also kettet Microsoft das Windows am Rechner fest.
Medion wiederum verkauft über den Preis und solche Lizenzen sind viel
billiger als das Windows, was im Laden über den Tisch geht.
A. K. schrieb:> Microsoft will den Zweit- bzw. Gebrauchtmarkt verhindern. Ein separat> installierbares Windows lässt sich vom Rechner trennen, zumindest in> Deutschland. Die Leute sollen dafür bitteschön neu kaufen, bringt mehr> Geld. Also kettet Microsoft das Windows am Rechner fest.
Und ich will genau so einen Rechner haben, wo das Betriebssystem
Microsoft Windows 7 nicht ganz so fest an den Laptop gekettet ist, damit
ich es leicht neu installieren kann.
Was ich vorallem hasse, dass sind erweiterte Betriebssysteme, wo man
noch unnötigen Kram drauf installiert bekommt automatisch. Bei Aldi z.B.
lauter Aldi-Programme, um z.B. Fotos nach Aldi zum Entwickeln zu
schicken, Aldi-Reiseprogramme, Aldi..., lauter Kram, den ich nicht haben
will und dann erst umständlich versuchen muss, wieder zu löschen nach
einer Neuinstallation. Manches lässt sich auch nicht richtig entfernen,
wenn ich dann Regedit aufmache und nach den Programmen suche, dann sind
immer noch Einträge von den entfernten Programmen dann drin. Darum will
ich auch kein Aldi-Medion kaufen und hoffe, dass Dell oder sowas auf so
Zusatzkram verzichten.
Es gibt irgendwo im Netz Programme die aus der Wiederherstellungs
Partition eine Bootfähige DVD erstellen können ohne den ganzen
Sharewaremist.
Nur weis ich nicht wie Legal diese Vorgehensweise ist.
Alternativ kann man für etwa 35€ bei Ebay OEM Windows Setup CDs kaufen.
Obendrein bekommt man da noch einen passenden Original COA Aufkleber mit
dazu.
Diese Windowsversionen sind reine Setup CDs die keine Fremdsoftware
enthalten.
Эраст Петрович Фандорин schrieb:> Paul M. blökte:>>Installiert euch einfach richtige Betriebssysteme und nicht solches>>Spielzeug.>> Na, wo bleibt Dein Vorschlag?
Don't feed the troll. Sonst ist gleich wieder ein Linux/Windows/Mac
Krieg am laufen und das Thema ist gestorben.
Also er kann sich auch den Rechner kaufen, Windows 7 laut dem Sticker
unten drauf tun - bei der Installation den Key weglassen und mittels
Windows Loader von marvincity96 (Google) die Volumenlizenz wieder
reaktivieren.
Genau aus diesem Grund habe ich anno 2008 einen Laptop gekauft OHNE
Betriebssystem. Dann kauft man sich noch das Betriebssystem dazu, und
hat voila: Eine DVD mit Key....
Mundungus Fletchar schrieb:> Hab ich bei solchen PCs grundsätzlich eine> Seriennumemr?
Theoretisch ja, praktisch nein.
Bei meinem (T410S) klebt auf der Unterseite zwar der Windows-Aufkleber
drauf, aber der war beim Kauf bereits so abgewetzt, daß man darauf
garnix mehr erkennen kann.
Obendrein war die Festplatte bereits so krachvoll mit
Lenovo-Zusatzprogrammen und diversestem Schnickschnack, daß man mit dem
Teil kaum noch was anfangen konnte. In diesen NB's steckt eine 1.8"
Platte, weswegen man eben nicht grad mal selbige gegen ne
Terabyte-Platte austauschen kann. Ich hatte also mir per Bart-PE nen
Komplettabzug auf ne USB-Platte gespeichert und dann mit der Machete zu
Fuß aufgeräumt. Teilweise muß man das dann wieder per Bart-PE machen,
weil einiges überflüssiges Zeugs sich selbst per Admi nicht löschen
läßt.
Aber Achtung: Es gibt viel bösere Fallstricke bei gebrauchten Notebooks:
z.B. die Tastatur. Oftmals behauptet der Anbieter, es sei ein deutsches
Tastaturlayout bloß weil äöüß und qwertz vorhanden ist. Da sollte man
lieber schauen, ob auch <|> überhaupt vorhanden ist. Manche Tastaturen
sind nämlich bloß umgeknöpfte (Tasten ab und anders wieder drauf
geknibbert) oder umgelabelte amerikanische Tastaturen.
Sowas ist viel ärgerlicher als ein derzeit billig ersetzbares Windows.
W.S.