Forum: Haus & Smart Home Wieso keine Lithium Batterien in Rauchmelder mit Alkaline


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von Tobias H. (tobivanhernobi)


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Hallo,
ich setze die Rauchmelder FA20RF ein, z.B. von hier:
http://www.elv.de/2er-set-funk-rauchmelder-fa20rf.html

Laut Hersteller dürfen sie nur mit Alkaline Batterien betrieben werden, 
nicht mit Lithium Batterien.
Nur: wieso eigtl. nicht? Es gibt sowohl AA als auch Blocksize 
Lithium-Batterien mit 1,5 Volt Spannung.
Hat das etwas mit der Entladekurve zu tun?
Würde mich über Hinweise freuen.

von Max G. (l0wside) Benutzerseite


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Mir fallen zwei mögliche Erklärungen ein:
- Lithium ist brandgefährlich
- Die Akku-leer-Erkennung funktioniert ggf. nur mit Alkaline, nicht mit 
Lithium.

Max

von skorpionx (Gast)


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Lithium Batterie verliert die Spannung sehr schnell. Bei
Alkaline Batterien und Die Zeit von der
Warnung (Spannung zu niedrig..)  bis der Rauchmelder
nicht mehr funktioniert sehr lang ist.
Vielleicht ist das die Ursache.

von Andreas G. (ang)


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Der Hersteller hats aus Kostengründen nur mit Alkaline getestet und 
wegen der Produkthaftung verbietet er die Benutzung von 
Lithium-Batterien.

Funktionierts trotzdem? Höchstwahrscheinlich.
Zahlt die Versicherung? Guter Grund für eine Ausrede.

Wenn du einigermassen sicher sein willst dass es über die gesamte 
Batterielebensdauer geht, musst du deine eigene Testreihe machen oder 
Alkaline verwenen.

von Johann L. (radiostar)


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Gira läßt für seine Rauchmelder auch Lithium zu:
http://download.gira.de/data2/1717101109.pdf

von Wilhelm F. (Gast)


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Tobias H. schrieb:

> Hallo,
> ich setze die Rauchmelder FA20RF ein, z.B. von hier:
> http://www.elv.de/2er-set-funk-rauchmelder-fa20rf.html
>
> Laut Hersteller dürfen sie nur mit Alkaline Batterien betrieben werden,
> nicht mit Lithium Batterien.
> Nur: wieso eigtl. nicht? Es gibt sowohl AA als auch Blocksize
> Lithium-Batterien mit 1,5 Volt Spannung.
> Hat das etwas mit der Entladekurve zu tun?
> Würde mich über Hinweise freuen.

Bei mir wurden von einer Fachfirma vor zwei Jahren Rauchmelder 
installiert. Mietwohnblock, das wurde von der Hausverwaltung 
organisiert, da kann und darf man sowieso nichts in Eigeninitiative 
machen. Sie sind auch mit zwei Alkaline Mignonzellen bestückt, und haben 
einen Aufkleber mit Haltbarkeitsdatum, der nicht zwerstörungsfrei 
entfernt werden kann, wie ein Siegel.

Anscheinend sind die erheblich billiger als eine Lithiumzelle, und 
halten eben auch 10 Jahre. Es gibt ja einen jährlichen Wartungstermin, 
wo eine vorzeitig aus gefallene Batterie bemerkt wird.

Auf dem Rauchmelder selbst klebt genau wie auf den Batterien auch ein 
Siegel mit ungefähr dem selben Enddatum. Ich fragte den Monteur. Dann 
werden die Rauchmelder ersetzt, dürfen nicht mehr weiter verwendet 
werden.

Genau genommen werden die Batterien während der gesamten 
Gerätelebensdauer gar nicht ausgewechselt. Vermutlich werden sie dann 
auch allmählich unbrauchbar. Verschmutzung der Luftschlitze durch 
Aerosole aus der Luft.

Die Rauchmelder scheinen auch billige Massenware zu sein. Der 
Wartungsmann letztes Jahr hatte eine Monteurstasche mit zig 
Ersatzgeräten um hängen. Denn hin und wieder so etwa in jeder fünften 
Wohnung muß bei der Wartung schon mal ein Gerät getauscht werden, sagte 
er mir. Repariert wird auch gar nichts. Am Austauschtermin wird es 
ähnlich gehen: Einer kommt mit einem Sack Neugeräten, klinkt die alten 
mit einem Handgriff aus dem Bajonettverschluß aus, da ist eine Wohnung 
in 5 Minuten erledigt.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Auf den Lithium-Mignonzellen die ich neulich gekauft habe stand 
"Verwenden bis 2026".
Sie haben neu eine Leerlaufspannung von 1,8V, das ist gut für LCD-Uhren 
u.ä. die mit 1,2V aus einem Mignonakku von Anfang an kaum ablesbar sind. 
Mit den 1,8V hat das Display guten Kontrast.
Laut Stiftung Warentest haben sie (Markenname "Energizer") etwa 
fünffache Kapazität gegen irgendeine Vergleichszelle, damit sind auch 
die 2,50 € pro Stück nicht mehr so teuer.

Könnte es sein, dass dem Rauchmelder 1,8V zuviel sind?

: Bearbeitet durch User
von Erich (Gast)


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>Könnte es sein, dass dem Rauchmelder 1,8V zuviel sind?

Bestimmt nicht.
Die Lithiumbatterien in Rauchmeldern sind E-Block Typen, z.B. Ultralife 
U9VL.

Aber es könnte sein daß die end-of-life Erkennung des hier befragten 
Rauchmelders nicht für die Endladekurve dieser Lithiumbatterien geeignet 
ist.

Gruss

von Udo S. (urschmitt)


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Ordentliche Rauchmelder haben eine 10 Jahre Litium Batterie, wenn die 
leer wird, dann macht man neue Rauchmelder dran.

von Guest (Gast)


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> Zahlt die Versicherung?

Das ist der Versicherung ertmal egal. Ein Rauchmelder wird installiert 
um Menschenleben zu retten!
Du bist nicht verpflichtet dein Leben zu reskieren um die Wohnung zu 
retten.

Wenn du eine Feuerversicherung hast zahlt die Versicherung (außer es war 
Brandstiftung). Wenn du keine hast zahlt auch keiner.

Wenn das Ding wirklich wegen eines Brandes losgeht -> Raus aus der 
Bude!!!
Und wenn es nicht losgeht (weil die Batterie leer war), kannst du froh 
sein wenn du dir überhaubt noch gedanken machen kannst ;)

------------

Technisch ist es egal ob Litium oder Akaline.

Ich habe Rauchmelder hier, wo Alkalie Batterien ca. 1Jahr halten 
(Stromverbrauch ist zu hoch).
Allerdings rechnet sich meiner Meinung nach bei diesen Meldern Litium 
nicht. Da normale Alkalie Batterien 500mAh haben und Litium vielleicht 
1200mAh, aber mindestens 3mal teurer sind.

-> Ja ich weiß die Umwelt... Ich führe meine leeren Batterien (von denen 
ich nicht viele brauche) immer dem Recyling zu, und hoffe das das was 
bringt

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