Eingang vom Atmega schützen-wie?

Gast #3578894
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Hallo Bastler,
bei meinem jetzigen Projekt (Eieruhr) will ich keine Schalter verwenden. 
Die gewünschte Zeit mit einem Poti eingestellt, dieses hat eine 
Metallachse. Ich hab' das so gelöst, dass die Achse an einem 
analog-Eingang des Atmega angeschlossen ist. Gegen Masse liegt ein 4,7M 
Widerstand. Ohne Anfassen der Achse wird an AD-Eingang nur ein kleiner 
Wert gemessen, mit Anfassen, durch die Störungen aus der Umwelt, ein 
deutlich größerer, der dann als 'Schalter gesetzt' gewertet wird.
Meine Frage ist jetzt: brauche ich besondere Schutzbeschaltung (Dioden 
gegen Masse und VCC) des Eingangs oder ist schon alles eingebaut?
Grüße von tschoeatsch
Gast #3579166
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Nein,das ist kein Logikproblem! (Es geht ja schon)
Wenn man am Poti anfasst um die Zeit umzustellen, ist man in einer 
Schleife, die das Poti abfragt und die Zeit berechnet, die man erst 
wieder verlässt, wenn man das Poti loslässt. Zum Starten oder Stoppen 
des Timers wird nur kurz auf das Poti, bzw. den Alu-Potiknopf getippt. 
Am Ad-Eingang ist das Potigehäuse angeschlossen.

Grüße von tschoeatsch
#3579287
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tschoeatsch schrieb:

> bei meinem jetzigen Projekt (Eieruhr) will ich keine Schalter verwenden.
> Die gewünschte Zeit mit einem Poti eingestellt, dieses hat eine
> Metallachse. Ich hab' das so gelöst, dass die Achse an einem
> analog-Eingang des Atmega angeschlossen ist. Gegen Masse liegt ein 4,7M
> Widerstand. Ohne Anfassen der Achse wird an AD-Eingang nur ein kleiner
> Wert gemessen, mit Anfassen, durch die Störungen aus der Umwelt, ein
> deutlich größerer, der dann als 'Schalter gesetzt' gewertet wird.

Interessante Idee. Habe ich das letzte Mal vor >25 Jahren gesehen, beim 
A225 (aka TDA1047). Das ist ein FM-ZF-Verstärker, der mit diesem Signal 
(vom Abstimmknopf) die AFC temporär ausgeschaltet hat. Das Hauptproblem 
ist sicherlich die zuverlässige Kontaktierung. Würde man heute eher mit 
einem Drehencoder machen, der hat einen echten Tippschalter.

> Meine Frage ist jetzt: brauche ich besondere Schutzbeschaltung (Dioden
> gegen Masse und VCC) des Eingangs oder ist schon alles eingebaut?

Die Dioden sind eingebaut. Ich würde aber einen Vorwiderstand vorsehen. 
Größenordnung einige kOhm. Der genaue Wert ist unkritisch. Bei 
bestimmungsgemäßer Bedienung wird man den nicht brauchen, weil die 
Einkopplung ja kapazitiv ist und im wesentlichen aus 50Hz Netzbrumm 
besteht.


XL
#3584921
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Volker schrieb:
> Hast Du auch eine automatische Helligkeitsanpassung der Anzeige mit
> drin?

Nee.
Das Ding wird ein Geschenk. Ich hab' mir gedacht, in 2 Wochen ist so was 
locker zu machen - ich hab' mich total überschätzt, bin von einer 
Fallgrube in die nächste gestolpert, hab's aber jetzt endlich geschafft. 
Übermorgen wird's übergeben. Für Helligkeitsteuerung wäre überhaupt 
keine Zeit mehr gewesen (war auch nie vorgesehen).
Danke für's Lob

Grüße von tschoeatsch

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