Hallo zusammen, ich habe einige Verständisprobleme zu einem zweikanaligen Hall-Stromsensor. Das Funktionsprinzip eines solchen Sensors ist mir bekannt. Hier eine schnelle grobe Erklärung. Je nach Stromstärke wird der Eisenringkern magnetisiert und ein Magnetfeld aufgebaut, welches das Halbleiterplättchen durchsetzt. Nach dem Hall-Effekt wird dann an dem Plättchen eine Messspannung aufgebaut (Hallspannung). Jetzt zu meiner eigentlichen Frage. Das wäre jetzt für die Beschreibung für einen Kanal. Wie ist das intern geregelt, das bei einem zweikanaligen Stromsensor, zwei Spannungswerte für zwei unterschiedliche Messbereiche ausgegeben werden (+/- 60 A und +/- 600) A ? Ich danke im Voraus. Beste Grüße.
Nunja .. das einzig Sinnvolle ist.... 2 verschiedene Halbleiter die verschieden "gesättigt" werden. Grund? Genauigkeit im kleinen Messbereich. Also der eine Sperrt ab 60A xVolt und dann läuft nurnoch der andere weiter hoch.
Also wird mit zwei Halbleiterplättchen mit unterschiedlicher Materialkonstante gearbeitet?
Hi >Das Funktionsprinzip eines solchen Sensors ist mir >bekannt. Sicher? >Hier eine schnelle grobe Erklärung. Je nach Stromstärke wird >der Eisenringkern magnetisiert und ein Magnetfeld aufgebaut, welches das >Halbleiterplättchen durchsetzt. Nach dem Hall-Effekt wird dann an dem >Plättchen eine Messspannung aufgebaut (Hallspannung). Das ist nur eine Möglichkeit. Hier mal ein Überblick: http://www.lem.com/images/stories/files/Products/P1_5_1_industry/ch24101d.pdf MfG Spess
spess53 schrieb: > Das ist nur eine Möglichkeit. Hier mal ein Überblick: > > http://www.lem.com/images/stories/files/Products/P1_5_1_industry/ch24101d.pdf > > MfG Spess Ich sollte vielleicht erwähnen das ich von einem Open-Loop-Hall-Sensor rede :-) In deiner PDF sind detailliert die einzelnen Messprinzipien erklärt, doch nicht wie das Messen über zwei Kanäle geschieht. Sind es wirklich zwei Plättchen mit unterschiedlicher Materialkonstante?
Hi Geht es um einen konkreten Sensor oder ist das eher eine akademische Frage? MfG Spess
Hi
Im Datenblatt steht:
Magnetic Core Channel 1: FeNi alloy
Channel 2: FeSi alloy
Mach dich mal über die magnetischen Eigenschaften dieser Legierungen
schlau. Darin dürfte nämlich das 'Geheimnis' liegen.
MfG Spess
spess53 schrieb: > Magnetic Core Channel 1: FeNi alloy > Channel 2: FeSi alloy > > Mach dich mal über die magnetischen Eigenschaften dieser Legierungen > schlau. Darin dürfte nämlich das 'Geheimnis' liegen. Bevor ich mich mit den Eigenschaften beschäftige, ist vielleicht die Frage zu klären ob zwei Plätchen unterschiedlich legiert (Ferrosilizium und Eisen-Nickel) werden oder wird nur ein Plätchen an unterschiedlichen Messpunkten unterschiedlich legiert?
Hi >Bevor ich mich mit den Eigenschaften beschäftige, ist vielleicht die >Frage zu klären ob zwei Plätchen unterschiedlich legiert (Ferrosilizium >und Eisen-Nickel) werden oder wird nur ein Plätchen an unterschiedlichen >Messpunkten unterschiedlich legiert? Was für Plättchen? Das ist das Material des Rings auf dem Bild (Datenblatt, S.1, rechts unten). Die Stärke des Magnetfelds im Luftspalt ist von den magnetischen Eigenschaften (Stichwort Permeabilität) des Ringmaterials abhängig. Da außerdem noch Sachen wie Ringgeometrie, Biasstrom des Sensors, Verstärkung, ... die Empfindlichkeit beeinflussen sehe ich bei einem 1:10 Verhältnis keinen Grund für unterschiedliche Sensoren. In dem Sensor werden zwei Hall-Element mit je einem eigenen Magnetkreis eingebaut sein. MfG Spess
Alles klar, dass hat mich jetzt weitergebracht. Wusste nicht, dass im Sensorgehäuse zwei Magnetkerne unterschiedlicher Legierung untergebrahct sind...
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