Forum: Offtopic Reihenhäuser


von G. R. (gnu179)


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Hallo,

ich habe zusammen mit Freunden eine Reihenhausanlage mit 3 Reihenhäusern 
gebaut (bzw. sie werden demnächst fertig), die vermietet werden sollen.

Es ist eine schöne Lage auf dem Land, gute Aussicht nach hinten 
(unverbaubar), vorne ist die Straße (ruhige Seitenstraße).

Die beiden äußeren Häuser haben seitliche Fenster (sodaß einige deren 
Zimmer heller sind), das mittlere naturgemäß nicht, das hat nur Fenster 
nach vorn und nach hinten. Das rechte Haus bekommt schöne Abendsonne 
durch die seitlichen Fenster ab, die den anderen fehlt. Das rechte Haus 
ist somit das schönste, das linke das nächst-schöne, das mittlere halt 
das am wenigsten attraktive. Aber alle haben genau den gleichen Grundriß 
und somit auch die gleiche Wohnfläche.

Wir machen uns nun Gedanken über die Miete bzw. den qm-Preis; einige 
meinen, man müsse für jedes Haus den gleichen Preis nehmen, weil die 
Wohnfläche ja gleich ist und die Aussicht nahezu gleich. Andere (auch 
ich) meinen, die äußeren Häuser sind die besseren (und davon das rechte 
noch besser als das linke) und das müsse sich auch im Preis 
niederschlagen, sonst könnte ein zukünftiger Mieter des mittleren Hauses 
unzufrieden sein, daß er einen "Schlauch" hat ohne seitliche Fenster und 
Licht von diesen, aber das gleiche bezahlen muß wie die anderen Mieter.

Was meint ihr dazu?

von Fatal E. (Firma: Fatal Error) (fatalerror)


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>...einige meinen,

Echt professionelle Vorgehensweise. Angeblich ein Investitionsprojekt im 
mindest sechsstelligen Bereich angehen, aber nicht wissen, welche 
Einnahmen man zu haben gedenkt.

Im übrigen gibt es nur einen relevanten Preis: den, den der Kunde/Mieter 
zu zahlen bereit ist.

von Hannes J. (pnuebergang)


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G. R. schrieb:
> Was meint ihr dazu?

Das eure Geschäftsbeziehung nicht lange halten wird. Daher ist es 
höchste Zeit die Eigentumsverhältnisse klar zu ziehen.

Jeder der Drei ein Haus: Gut
Jeder der Drei 1/3 Anteil an jedem Haus: ganz schlechte Idee

von Mac G. (macgyver0815)


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Hannes Jaeger schrieb:
> Jeder der Drei 1/3 Anteil an jedem Haus: ganz schlechte Idee

> Jeder der Drei ein Haus: Gut


Ja aber wer bekommt denn dann das doofe in der Mitte?
;-) ;-P

von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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G. R. schrieb:
> das mittlere halt das am wenigsten attraktive.

naja, es gibt noch eine andere Argumentation: Das mittlere hat weniger 
Heizbedarf, da es als "Sandwitch-Haus" von links und rechts mit 
angewärmt wird. Diesen Vorteil kann man gegen den Nachteil der "weniger 
Fenster" gegenhalten.

von Paul B. (paul_baumann)


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Schüttelreim für Immobilien-Fans:

Schmeiß das Aquarium mit Haien raus
und verkaufe dieses Reihen-Haus!

;-)
MfG Paul

von Johann L. (gjlayde) Benutzerseite


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Mac Gyver schrieb:
> Hannes Jaeger schrieb:
>> Jeder der Drei 1/3 Anteil an jedem Haus: ganz schlechte Idee
>
>> Jeder der Drei ein Haus: Gut
>
>
> Ja aber wer bekommt denn dann das doofe in der Mitte?

Ganz einfach: Der, der sagt, alle 3 Häuser seien gleichwertig. Damit 
kann er sich darüber nicht beschweren. Er hat also keinen Nachteil und 
die anderen einen Vorteil -- zumindest subjektiv.

Vielleicht findet er das mittlere Haus sogar besser, weil es leichter zu 
heizen ist :-)

von Wolle R. (Gast)


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Johann L. schrieb:
> Vielleicht findet er das mittlere Haus sogar besser, weil es leichter zu
> heizen ist :-)

Das ist bei den heutigen Energiepreisen garnicht mal so unklug. Habe 
selber mal in einem Reihenmittelhaus gewohnt und brauchte meine eigene 
Heizung kaum (ok nebenan haben ältere Leute gewohnt und die haben es 
gerne warm).

Jetzt im eigenen Haus (Altbau ungedämmt) ist das schon ein enormer 
Unterschied, auch wenn man es nicht direkt vergleichen kann)

von Carsten S. (dg3ycs)


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Hi,

also das mit den Heizkosten wurde schon genannt.
Da ist das mittlere Haus eindeutig im Vorteil.

Das mit dem Licht wurde ja vom TE selber bereits im Eröffnungspost 
genannt. Da ist das mittlere Haus im Nachteil.

Allerdings ist da noch ein Argument das ich bis jetzt nicht gelesen habe 
und was für mich auch der Grund ist warum ich niemals ein Reihenhaus 
bzw. eine Doppelhaushälfte als selbstgenutztes Wohneigentum haben 
möchte.
(Miete auf bestimmte Zeit ist ja OK)

Bisher haben alle Reihenhäuser oder auch DHH die ich im Bekanntenkreis 
erlebt habe das Problem gehabt das die "Lärmtechnisch" auch nicht viel 
anders waren als Mietwohnungen in Mehrfamilienhäusern mit gemeinsamen 
Zimmerwänden. Sobald es etwas lauter wird hört man es in den an die 
gemeinsame Wand grenzendem Zimmer auch.

Das kann dann zum Problem werden wenn man entweder selber es gerne 
ruhiger hätte und laute Nachbarn hat - oder aber auch wenn man selber 
gerne mal Handwerklich mit Maschinen arbeitet und die Nachbarn auf Ruhe 
bestehen.

Und das mit dem Lärm muss dabei ja nicht einmal von einem (planbaren) 
Hobby ausgehen oder die Folge eines absolut Rücksichtslosen Verhaltens 
sein.
Unter Umständen reichen da schon etwas lebhaftere Kleinkinder um die 
Harmonie zu trüben. Kinder machen nun einmal Lärm und es ist so lange es 
sich um die beim normalen Spielen entstehenden Geräusche handelt auch 
völlig richtig das mittlerweile die Gerichte in solchen Fällen dieses 
nicht mehr als Klagegrund anerkennen und Verständniss einfordern.
Aber selbst bei allen Verständniss - wenn man gar keine 
Ruckzugsmöglichkeit in Form eines "bei Bedarf ruhigen Zimmers" hat kann 
das selbst bei größten Verständniss irgendwann zu blank liegenden Nerven 
führen.

Bei den äusseren Häusern hat man nur jeweils einen Nachbarn mit dem man 
auf enger Tuchfühlung lebt. Zudem kann man sich dort so Einrichten das 
man als Frühschlafender neben nachtaktiven Nachbarn die an der 
Aussenwand gelegenen Zimmer als Schlafzimmer nutzt (Und wenn nur als 
Ausweichschlafzimmer im Fall von nichtregelmäßigen Störungen).
So lange diese Möglichkeit vorhanden ist sollte es nicht schwer fallen 
auch bei etwas lauteren Nachbarn gelassen zu bleiben und ausreichend 
Toleranz aufzubringen.

Oder wenn man selbst ein Spätaktiver Bastler ist (wie ich) das man 
seinen Arbeitsraum in eines der Äusseren Zimmer legt so das man nach 20 
bzw. 22 Uhr zumindest noch gemäßigt mit Maschinen herumwerkeln kann. 
Vielleicht kann man dann auch nicht gerade mit der CNC und 
1-Phasenspindel um 0.00 Alu bearbeiten. Aber Platinen trennen und Bohren 
sowie ähnliches geht DANN immer noch Problemlos.

Im Mittleren Haus hat man diese Ausweichmöglichkeit nicht. Man hat 
gleich zwei NAchbarn mit denen man recht gut auskommen muss und weder 
eine Rückszugsmöglichkeit noch einige Räume wo man selber weniger 
Rücksicht nehmen muss. Die Einschränkungen sind also viel größer. Da 
kann es dann mit der Zeit gut sein das man selbst auf Ereignisse die man 
vorher als Selbstverständlich angesehen hat und wo man selber nie 
gedacht hat das die einen überhaupt stören können dann sehr dünnhäutig 
reagiert. (Wie halt spielende Kinder)

Wie sehr sich das Auswirkt ist natürlich nicht vorrauszusehen. Das hängt 
von der Mentalität der Nachbarn,von den Familienverhältnissen sowie der 
individuellen Freizeitgestaltung ab.

Ich finde dies ist ein Punkt den man auch noch bedenken sollte.

Gruß
Carsten

von Michael B. (laberkopp)


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G. R. schrieb:
> Was meint ihr dazu?

Realistisch (Aldi-Konzept: Einkaufspreis + Gewinnspanne = 
Verkaufspreis):

Miete identisch, Heizkosten aussen sind deutlich höher damit werden sich 
die ärgern, die diese Häuser schöner fangdn.

Aber der Markt funktioniert anders: Maximal teuer vermieten, also aussen 
teurer. Begründen mit "Die Aussenwand zu bauen war teurer als eine 
Trennwand" und ein paar Fenster kosteten auch extra.

von Wolle R. (Gast)


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Carsten Sch. schrieb:
> Das kann dann zum Problem werden wenn man entweder selber es gerne
> ruhiger hätte und laute Nachbarn hat - oder aber auch wenn man selber
> gerne mal Handwerklich mit Maschinen arbeitet und die Nachbarn auf Ruhe
> bestehen.

Ja da hast du Recht. Mit anderen Wand an Wand zu wohnen ist immer ein 
Kompromiss und ich bin froh, dass ich nun ein eigenes Haus habe, wenn 
auch schwer heizbar*, die Ruhe ist mir das wert.

*Kohleofen in Wohnzimmer und Küche (kann aber auch Holz verfeuern), 
restliche Räume über Nachtspeicherheizung. Übrigens, einen Nachttarif 
gibt es hier nicht mehr, der Strom ist gleich teuer wie tagsüber zum 
Nachladen. Weil man diese Technik loswerden will :(


Mfg, Wolle

von Johannes O. (jojo_2)


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Mach alle Häuser gleich teuer(er).


Mit folgender Begründung:

Den Mietern außen erzählst du, dass die äußeren Häuser viel besser sind 
als das Mittlere, weil man hier mehr Licht abbekommt! Eigentlich wolltet 
ihr das ja schon deswegen teurer machen, aber ihr seids ja nicht so....

Den Mietern in der Mitte erzählst du, dass das innere Haus viel besser 
ist als die Äußeren, weil man hier deutlich an Heizkosten spart! 
Eigentlich wolltet ihr das ja schon deswegen teurer machen, aber ihr 
seids ja nicht so....


Und jeder Mieter ist zufrieden, sieht seinen Vorteil gegenüber den 
anderen Häusern und denkt dabei, er hätte sogar noch was gespart!


;-)

von Hubert M. (hm-electric)


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Beim mittleren Haus kann man noch argumentieren, daß man kreativer und 
freier Einrichten kann, weil, kein Fenster das Verhindert...

von Michael .. (thing)


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Wenn die Butzen nicht in der letzten Einöde stehen und auch
Arbeitsplätze erreichbar sind werden die wahrscheinlich
weggehen wie geschnittenes Brot. Da braucht man sehr
wahrscheinlich gar nicht argumentieren und kann sich die
Mieter aussuchen. Der Haus- und Grundeigentümerverein kann
hier sicher auch Hilfestellung leisten.

Ist der Energiepass schon gemacht?

von Claus M. (energy)


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Carsten Sch. schrieb:
> also das mit den Heizkosten wurde schon genannt.
> Da ist das mittlere Haus eindeutig im Vorteil.

Nicht unbedingt. Außer man heizt extrem wenig und die Nachbarn viel. 
Ansonsten geht über die ungedämmte Wand zum Nachbarn genau soviel Wärme 
verloren wie gewonnen wird. Wenn man Family hat die es den ganzen Tag 
kuschelig warm haben will und der Nachbar tagsüber nicht zu Hause ist 
und demzufolge die Heizung runtergedreht hat, ist es ein Nachteil.

Die Außenwände hingegen haben bei einem Neubau eine extrem gute Dämmung, 
darüber geht nur sehr wenig Wärme verloren.

von (prx) A. K. (prx)


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Grad bei einem gut gedämmten Haus ist die weitaus meiste Zeit im Jahr 
der Wärmeverlust tagsüber überschaubar, folglich ist der Wärmeverlust 
durch die Innenwände über die heizfreien Tagesstunden relativ gering.

Wirklich blöd ist das also nur, wenn mittendrin Rentner leben und die 
Leute aussen sie als Ferienhäuser nur im Sommer nutzen. Aber selbst dann 
sind sie mitten drin nicht schlechter dran aus aussen.

von Claus M. (energy)


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A. K. schrieb:
> Aber selbst dann
> sind sie mitten drin nicht schlechter dran aus aussen.

Hm, mal rechnen:

U-Wert Außenwand Neubau angenommen höchstens 0,24 W/K*m^2 (gem. EnEv)
U-Wert Innenwand zum Nachbarhaus 2*175mm KS -> U-Wert = 1,91

Bei Innentemperatur 20°C und Außentemperatur -10°C brauche ich gerade 
mal 7,2W pro qm um den Wärmeverlust durch die Außenwand auszugleichen.

Durch die Innenwand hingegen verliere ich bei 20° in meiner Bude schon 
bei 16°C Innenraumtemperatur im Nachbarhaus mehr Wärme. Da brauche ich 
7,64W pro qm.

von pierz p. (pierz)


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Im Mietspiegel wird soweit ich weiß die Lage der Immobilie nicht 
berücksichtigt. Demnach könnte man für alle 3 das gleiche Verlangen.
Allerdings sind Menschen durchaus bereit für etwas schöneres mehr zu 
bezahlen. Deshalb ist es nur logisch, das schönste Haus als das teuerste 
zu vermieten usw.
Wenn sich niemand findet kann man immer noch runter gehen.

von Xyz X. (Firma: xyz) (khmweb)


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Carsten Sch. schrieb:
> Und das mit dem Lärm muss dabei ja nicht einmal von einem (planbaren)
> Hobby ausgehen oder die Folge eines absolut Rücksichtslosen Verhaltens
> sein.

Ohja! ... Oder die rücksichtslose Nachbarin schafft sich Hunde an (vor 
über 3 Jahren), die ständig und immer noch in ihrer Abwesenheit bellen. 
Situation: Doppelhaushälfte Eigentum der rücksichtslosen Nachbarin, 
andere Doppelhaushälfte anderer Besitzer, ich Mieter... :-(

Ich verlor Kunden, da ich z. T. unkomzentriert und nicht arbeitsfähig 
war. Konnte Fertigstellungstermine nicht einhalten, war ungut gegen 
Kunden gegenüber gereizt. Ich hör lieber auf zu schreiben, um sachlich 
zu enden.

von Jens G. (jensig)


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@Claus M. (energy)

>Hm, mal rechnen:

>U-Wert Außenwand Neubau angenommen höchstens 0,24 W/K*m^2 (gem. EnEv)
>U-Wert Innenwand zum Nachbarhaus 2*175mm KS -> U-Wert = 1,91

>Bei Innentemperatur 20°C und Außentemperatur -10°C brauche ich gerade
>mal 7,2W pro qm um den Wärmeverlust durch die Außenwand auszugleichen.

>Durch die Innenwand hingegen verliere ich bei 20° in meiner Bude schon
>bei 16°C Innenraumtemperatur im Nachbarhaus mehr Wärme. Da brauche ich
>7,64W pro qm.

Deine Rechnung scheint wohl falsch zu sein. Du vergißt, daß die Wärme 
durch die Innenwand auch noch durch die Ausenwand muß. Und da ist die 
Temperaturdifferenz nur noch 16-(-10)=26K. Ist wie die Reihenschaltung 
zweier Widerstände ...

von Daniel V. (danvet)


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Also hier noch mein Senf:

Bezahlt wird nach qm. Wo die Fenster sind, ob diese die richtige 
Ausrichtung haben, das entscheidet der Mieter. Der eine möchte 
Westsonne, der andere Ostsonne, der nächste mag keine Südsonne.
Mich interessiert eher noch die Gartenfläche. Die ist doch bei den 
Eckhäusern meistens größer. Dafür wäre ich bereit mehr zu zahlen. Nicht 
aber für das linke, rechte oder mittlere Haus.

von Claus M. (energy)


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Jens G. schrieb:
> Deine Rechnung scheint wohl falsch zu sein. Du vergißt, daß die Wärme
> durch die Innenwand auch noch durch die Ausenwand muß. Und da ist die
> Temperaturdifferenz nur noch 16-(-10)=26K.

Deine Meinung scheint wohl falsch zu sein. Ob danach noch eine Außenwand 
kommt ist völlig Hupe, es kommt nur auf die Temperatur zum Nachbarraum 
an.

von Bad U. (bad_urban)


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Daniel V. schrieb:
> Bezahlt wird nach qm. Wo die Fenster sind, ob diese die richtige
> Ausrichtung haben, das entscheidet der Mieter.

Das stimmt so nicht. Ich habe mich vor Jahren mal mit dem Mietspiegel 
hier bei uns auseinandergesetzt. Da gab es einen Betrag als ortsübliche 
Grundmiete. Und je nach Ausstattung kann aufgeschlagen werden. U.a. ist 
eine Wohnung mit TGL-Bad einen Aufschlag von 5% wert. Wir kennen jetzt 
die Reihenhäuser nicht, aber das mittlere dürfte tendenziell weniger 
Fenster haben als die anderen beiden.

von G. R. (gnu179)


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Bad Urban schrieb:

> Wir kennen jetzt
> die Reihenhäuser nicht, aber das mittlere dürfte tendenziell weniger
> Fenster haben als die anderen beiden.

Genau so ist es.

Und zu Daniel V.:
> Mich interessiert eher noch die Gartenfläche. Die ist doch bei den
> Eckhäusern meistens größer. Dafür wäre ich bereit mehr zu zahlen. Nicht
> aber für das linke, rechte oder mittlere Haus.

Das linke und das rechte ist doch gerade ein Eckhaus; s.o. Und da ist 
natürlich die Gartenfläche größer.

von Bad U. (bad_urban)


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G. R. schrieb:
> Genau so ist es.

Dann kannst Du ja mal schauen was der Mietspiegel so als Pluspunkte für 
die einzelnen Häuser so hergibt und dann die Miete berechnen :-)

Und so am Rande: Ein Kollege, der in einem Reihenmittenhaus wohnt, 
nannte mir mal als Vorteil:

Wer im Endhaus oder in einem Haus auf dem Neubaugebiet mit kleinen 
Grundstücken wohnt sieht aus dem Fenster nur das Nachbarhaus. Ich kann 
seitlich nicht rausschauen und sehe nur den Garten und die Straße.

von Reinhard S. (rezz)


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Bad Urban schrieb:
> Und so am Rande: Ein Kollege, der in einem Reihenmittenhaus wohnt,
> nannte mir mal als Vorteil:
>
> Wer im Endhaus oder in einem Haus auf dem Neubaugebiet mit kleinen
> Grundstücken wohnt sieht aus dem Fenster nur das Nachbarhaus. Ich kann
> seitlich nicht rausschauen und sehe nur den Garten und die Straße.

Ist ja noch schlimmer. Wobei ich im Angesicht von Neubaugebieten, wo man 
solche Reihenhäuser oder Doppelhäuser dermaßen dicht baut, das man vom 
1. OG 5 andere Gärten sieht, schon frage, wie man sich darin wohlfühlen 
kann.

von Bad U. (bad_urban)


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Er meinte auch freistehende Häuser. Wir sind auch gerade am schauen nach 
einem Eigenheim. Ganz am Anfang und auch noch nicht entschieden, ob 
bauen oder kaufen. Aber wenn ich mir hier die Neubaugebiete anschaue... 
Ca. 400 m² und dafür ein guter 6-stelliger Betrag. Aber in die 
Peripherie ziehen mag halt auch niemand.

von Reinhard S. (rezz)


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Bad Urban schrieb:
> Ganz am Anfang und auch noch nicht entschieden, ob
> bauen oder kaufen. Aber wenn ich mir hier die Neubaugebiete anschaue...
> Ca. 400 m² und dafür ein guter 6-stelliger Betrag. Aber in die
> Peripherie ziehen mag halt auch niemand.

Warum nicht? Ja, hier kommt wieder die Diskussion Dorf/Stadt mit all 
ihren Unterpunkten. Ich hab meine Entscheidung getroffen und bin 
zufrieden damit :)

von J. A. (gajk)


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gnu führt schon längst die ersten Mietaspiranten durch die Häuser... ich 
halte es für ne Trollfrage. Kaum einer würde nen Dreispänner bauen ohne 
sich das vorher zu überlegen, was hernach sein soll.

von Bad U. (bad_urban)


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Reinhard S. schrieb:
> Warum nicht? Ja, hier kommt wieder die Diskussion Dorf/Stadt mit all
> ihren Unterpunkten. Ich hab meine Entscheidung getroffen und bin
> zufrieden damit :)

Da kannst Du recht haben :)Ist ja oft im OT so, dass einfach mal 
Meinungen und Geschmäcker aufeinandertreffen und sich das dann 
seitenlang hinzieht.

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