Reihenschaltung, Spannungsdifferenzen möglich?

OP (Firma: keine) #3586278
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Hallo,

habe eine Frage zur Reihenschaltung.
Wenn ich davon ausgehe, ich will die Reihenschaltung für 28V auslegen. 
In Reihe werden aber dann z.B. nur 10x 2 Volt Leds geschalten, ergibt 
also 20 Volt. Die restlichen 8 Volt geht ja dann zum Widerstand. 
Leuchten die Leds auch ab 20 Volt oder braucht man da 28 Volt?

Habe kein Labornetzteil zum testen, und davor habe ich nur 
Parallelschaltung verwendet, wurde mir aber mit der Zeit zu warm, 
deswegen steige ich mal um, und möchte auch sicher gehen, dass sie dann 
auch leuchten.

Noch zu einer letzten Frage. Ich habe ein 32 Volt Netzeil.. Wie kann man 
da die Spannung auf die benötigten 28V reduzieren? Damit ich dann das 
z.B. testen kann?

Vielen Dank.

Gruß
#3586287
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Wenn ich deine Frage richtig verstanden habe möchtest du wissen, ob die 
LEDs auch noch leuchten wenn sie etwas weniger Spannung bekommen.
Antwort: Ja das tun sie, aber wenn sie zu wenig bekommen sieht man das 
leuchten nicht mehr. Ob die ab 20 Volt leuchten wird dir hier keiner 
sagen können, dazu müsste man wissen welche LEDs es sind (Datenblatt, 
etc.).
Da aber bei 20V Eingangsspannung am Widerstand keine 8V mehr abfallen 
denke ich schon, dass sie noch leuchten.

Die 32 V aus deinem Netzteil kannst du beispielsweise mit einem LM317 
auf 28V herunterregeln.

lg
ISP
(Firma: Privat) #3586298
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Sven Ott schrieb:
>Noch zu einer letzten Frage. Ich habe ein 32 Volt Netzeil.. Wie kann man
>da die Spannung auf die benötigten 28V reduzieren? Damit ich dann das
>z.B. testen kann?

Du machst einfach den Vorwiderstand größer.
Beispiel:
Der Spannungsabfall an den Leds ist 20V,
und es soll ein Strom von 20mA fließen.
20V bis 32V sind 12V.
12V / 0.02A = 600 Ohm

Der Vorwiderstand ist dann 600 Ohm.
OP (Firma: keine) #3586314
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Hallo,

vielen Dank für die Antworten.

Zum Verständnis: Ich wollte nur wissen ob die LEDs in den 8 Volt die 
abfallen auch noch leuchten.. also bei Reihenschaltung auf 20Volt (20mA) 
dann auch mit 22V,24V,26V usw.. oder ob es unbedingt 28Volt sein müssen, 
mit der man den Widerstandswert ausgerchnet hat.

Ich hoffe so ist es ein wenig klarer.

Nein, ich meinte eher die Spannung von Netzteil welches 32V liefert auf 
28 Volt Ausgangsspannung bringen, also sollen da nur 4 Volt oder mehr 
weg, so dass eben noch die Reihenschaltungen leuchten.

Gruß
Gast #3586407
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Die 20V (10x 2V) sind ein (typischer?) Punkt auf der Kennlinie deiner 
LED-Reihenschaltung, der sich sicher auch mit der Chip-Temperatur 
ändert. Um zu wissen, was zusammen mit einem Vorwiderstand passiert, 
braucht man die Kennlinie der LEDs.
#3586453
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Sven Ott schrieb:

> Zum Verständnis: Ich wollte nur wissen ob die LEDs in den 8 Volt die
> abfallen auch noch leuchten.. also bei Reihenschaltung auf 20Volt (20mA)
> dann auch mit 22V,24V,26V usw.. oder ob es unbedingt 28Volt sein müssen,
> mit der man den Widerstandswert ausgerchnet hat.

Typisch werden sie bei 24V halbe Helligkeit, bei 22V 1/4 Helligkeit
haben und darunter fast überhaupt nicht mehr leuchten.

> Nein, ich meinte eher die Spannung von Netzteil welches 32V liefert auf
> 28 Volt Ausgangsspannung bringen, also sollen da nur 4 Volt oder mehr
> weg, so dass eben noch die Reihenschaltungen leuchten.

Mit 32V statt 28V wirst Du bei unveränderter Schaltung etwa die
1,5-fache Helligkeit haben, was möglicherweise schon zu viel ist.
Wenn Du den eingebauten Widerstand Deiner Leuchtenkombination
nicht verändern kannst, kannst Du problemlos einen zusätzlichen
Widerstand in Reihe schalten. Ein Spannungsregler an dieser
Stelle ist normalerweise "overengineering".
Gruss
Harald
OP (Firma: keine) #3586524
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>
> Mit 32V statt 28V wirst Du bei unveränderter Schaltung etwa die
> 1,5-fache Helligkeit haben, was möglicherweise schon zu viel ist.
> Wenn Du den eingebauten Widerstand Deiner Leuchtenkombination
> nicht verändern kannst, kannst Du problemlos einen zusätzlichen
> Widerstand in Reihe schalten. Ein Spannungsregler an dieser
> Stelle ist normalerweise "overengineering".
> Gruss
> Harald


einen Spannungsregler habe ich auch nicht. Ich will es nur zum Leuchten 
bringen, habe eben nur ein 12V und 20V Netzteil.. möchte das für LKW 
machen, aber widerrum kein LKW zum testen :D

Deswegen die Frage wegen der Spannungsreduzierung.. Also kann ich 
einfach z.B. einen 1 kiloOhm Widerstand nehmen und habe danach 28 Volt 
oder weniger? Kann man ja dann testen mit dem Spannungsmessgerät, was 
dann rauskommt oder nicht?!
#3586544
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Sven Ott schrieb:

> möchte das für LKW machen, aber widerrum kein LKW zum testen :D

Warum kommen die wichtigsten Infos immer so spät? Bei KFZ-Betrieb
musst Du einiges zur Entstörung tun, sonst leben Deine LEDs nicht
lange. Siehe hier: 
http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.23

> Also kann ich einfach z.B. einen 1 kiloOhm Widerstand nehmen und
> habe danach 28 Volt oder weniger?

Das hängt von dem Strom ab, den Du durch Deine LEDs fliessen lassen
willst. Bei 20mA wären das etwa 470 Ohm. Du solltest in Deinem LKW
bei laufendem Motor am besten den Strom mal nachmessen und vielleicht
auch den Widerstandswert entsprechend anpassen.
Gruss
Beitrag #7517315 wurde von einem Moderator gelöscht.

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