PD0 und PD1 würden auf GND gezogen werden, wenn der ISP-Stecker gesteckt
ist. Wenn das Eingänge sind, wäre das ok.
Ansonsten nimm einen 10-poligen Stecker, belege die oberen 6 Pins nach
dem 6-Pin ISP-Schema und nehme Pin 9 und 10 für PD0 und PD1. Pin 7 und 8
entfernst Du, wenn Du Probleme beim Stecken des 6-Pin ISP Steckers hast.
Wenn Du einen Wannenstecker nimmst, musst Du auch den Schlitz für die
Codiernase erweitern, damit Du den 6'er ISP-Stecker auf 1-6 stecken
kannst.
Andere Möglichkeit: Der 10-Pin ISP zieht Pin 4,6,8,10 auf GND. Jetzt
verwendest Du Pin 8 nicht mehr als GND-Pin, sondern als
Aktivierungs-Pin.
Nimm zwei Gatter eines 74HC126, lege die G-Pins auf Pin 8 des Steckers,
10k-Pullup nach Vcc an die Leitung, die A-Pins auf die Portpins des
Prozessors, die Y-Pins auf den Stecker.
Im Betriebszustand ist Pin 8 unbeschaltet und wird durch den Pullup auf
Hi gezogen. Die beiden Gatter des HC126 schalten durch, Du hast die
Ausgänge des Prozessors auf dem Stecker.
Steckst Du das ISP-Kabel auf, wird Pin 8 auf GND gezogen, die
HC126-Gatter sperren, und damit sind die Ausgangspins hochohmig, und es
kann nichts passieren.
Der erste Vorschlag ist für ein Einzelstück einfacher, der zweite für
eine Serienfertigung besser.
fchk