Hallo Forum, ich arbeite als Diplom-Informatiker (Uni) im öffentlichen
Dienst und habe 5 Jahre BE. Ich liege bei 50k Brutto +
Versorgungsleistungen. Der Job ist Recht locker und ziemlich sicher (bin
Angestellter aber kein Beamter, in 10 Jahren wäre ich Unkündbar) aber
ich denke mal, in der freien Wirtschaft könnte ich mehr verdienen.
Einerseits wäre ich bereit härter und mehr zu arbeiten, andererseits
schätze ich die lockere Umgebung hier, wir haben wenig Druck, Gleitzeit,
die Kernarbeitszeit juckt meinen Chef nicht wenn keine Termine anstehen,
man kann auch manchmal Home Office machen. Die Themen sind relativ
interessant (Forschung, neue SW Technologien) und ich habe eigentlich
nicht so Lust als "Verwalter" in die Industrie zu gehen, wo man kaum
noch was mit der Technik zu tun hat und nur noch Entwicklungen
verwaltet. Andererseits bekomme ich immer öfter mit, wie viele Leute bei
Dienstleistern verheizt werden für kaum mehr Gehalt aber zu viel
schlechteren Bedingungen. Was würdet ihr mir raten?
Grüße
Thomas Glass schrieb:> Kannst du dir vorstellen, daß es Leute gibt, die froh wären, wenn sie> diese Sorgen hätten?
logisch kann ich! daher ja auch meine Gedanken! ich bin mir durchaus der
Vorteile meines Jobs bewusst. Nur teils liest man hier Dinge wie 50k für
einen Bachelor zum Einstieg, 55k für einen Master/Diplomer. Da denkt man
schon mal darüber nach, zumal ich in einer wirtschaftlich starken Region
lebe. Daher bin ich auch hin und her gerissen.
Man liest ja teils so Dinge hier wie 60k nach 8 Jahren seien ein
Techniker Gehalt ... mehr werde ich nach 10 Jahren auch nicht haben wenn
ich hier bleibe und dann wird auch Ende im Gelände sein was das Gehalt
betrifft.
Mach eine Tabelle mit zwei Spalten.
Links: "Was ich am UNI-Job gut finde"
Rechts: "Was ich mit dem mehr verdienten
Geld machen will. Bzw. wie sich
dadurch meine Lebensqualität
verbessern wird."
Bewerte alle Punkte auf deiner
Liste mit 0(nichts) bis 10 (sehr viel).
Addiere die Punkte und schlafe noch mal
drüber. Dann entscheide dich.
>> Man liest ja teils so Dinge hier wie 60k nach 8 Jahren seien ein> Techniker Gehalt ... mehr werde ich nach 10 Jahren auch nicht haben wenn> ich hier bleibe und dann wird auch Ende im Gelände sein was das Gehalt> betrifft.
Mag es geben. Sind z.Z. ca 400€ netto mehr, aber zu welchen
Arbeitsbedingungen? Zukunftssicherheit? usw und so fort.
Ich würd mir evtl ein Hobby suchen, daß mich ausfüllt und dort meinen
Job erledigen. Für mich könnte ich mir im Falle eines Wechsels
vorstellen, daß ich diesem Job i-wan einmal hinterhertrauern würde. Bist
du mobil oder gebunden? Wegzeit zur Arbeit? Alles so Überlegungen. Falls
du in die Unkündbarkeit reinrutscht, würde ich auf jeden Fall dableiben.
(ok, dauert noch, aber man kann ja vorher mal horchen wie die Chancen
stehen)
Nur so meine Gedanken...
El Ferkulador schrieb im Beitrag #3593437:
> Thomas Glass schrieb:>> i-wan>> was ist das? russisch, von iwan?
iwan (Ivan) ist hier nicht mehr -> irgendwann
Thomas Glass schrieb:> Mag es geben. Sind z.Z. ca 400€ netto mehr, aber zu welchen> Arbeitsbedingungen? Zukunftssicherheit? usw und so fort.>> Ich würd mir evtl ein Hobby suchen, daß mich ausfüllt und dort meinen> Job erledigen. Für mich könnte ich mir im Falle eines Wechsels> vorstellen, daß ich diesem Job i-wan einmal hinterhertrauern würde. Bist> du mobil oder gebunden? Wegzeit zur Arbeit? Alles so Überlegungen. Falls> du in die Unkündbarkeit reinrutscht, würde ich auf jeden Fall dableiben.> (ok, dauert noch, aber man kann ja vorher mal horchen wie die Chancen> stehen)
ja das stimmt auch wieder. Wegzeit zur Arbeit: 10 min Fahrrad. Mobil?
also ich könnte mir schon einen Umzug vorstellen, wobei meine Region
wirtschaftlich sehr stark ist, also hier gibt es schon viele
Möglichkeiten, d.h. so weit umziehen bräuchte ich nicht. Ansonsten
brauch ich kein Extra Hobby, weil der Job macht schon Spaß und ist auch
fachlich das was ich gerne mache. Nur wenn man manchmal hier so liest,
gerade die Beiträge von Jo S. von wegen man sollte nach 5 Jahren doch
bei 70k und mehr sein, mhh dann kommt man schon mal ins grübeln, auch
wenn ich mir schon bewusst bin, dass es vielen schlechter geht. Beim
Dienstleister für vielleicht ein paar k Brutto mehr im Jahr zu arbeiten,
dafür aber quer durchs Land reisen zu müssen und nur Mitarbeiter 2.
Klasse zu sein, das wäre es mir nicht wert. Ansonsten komme ich mit
meinem Gehalt auch sehr gut aus und kann davon auch sparen, also es ist
nicht so, dass ich unbedingt mehr Geld bräuchte. Natürlich hat keiner
was gegen mehr :-)
ÖDler schrieb:> also es ist> nicht so, dass ich unbedingt mehr Geld bräuchte.
Wer bräuchte das denn wirklich? Höchstens die unter Strom stehenden,
wenn sie sich im AH eine neue Pen*sverlängerung (aka SUV) kaufen
wollen/müssen :-).
D. V. schrieb:> Wer bräuchte das denn wirklich? Höchstens die unter Strom stehenden,> wenn sie sich im AH eine neue Pen*sverlängerung (aka SUV) kaufen> wollen/müssen :-).
mh ja stimmt. Ein Auto besitze ich gar nicht, wozu auch? habe hier einen
Top ÖPNV und fahre gerne Fahrrad, bin in 10 min Rad an meinem
Arbeitsplatz bzw. kann auch öfter mal Home Office machen, wenn die
Kollegen das auch tun, meist z.B. Freitags. Statussymbole benötige ich
nicht, ich kann von meinem Gehalt ganz gut leben und noch was sparen,
oben drauf gibt es ja noch die VBL, also Versorgungsleistungen als
Altersvorsorge.
ÖDler schrieb:> schätze ich die lockere Umgebung hier, wir haben wenig Druck, Gleitzeit,> die Kernarbeitszeit juckt meinen Chef nicht wenn keine Termine anstehen,> man kann auch manchmal Home Office machen. Die Themen sind relativ> interessant> der Job macht schon Spaß und ist auch> fachlich das was ich gerne mache> Ansonsten komme ich mit> meinem Gehalt auch sehr gut aus und kann davon auch sparen
Du müsstest bescheuert sein, wenn du das aufgibst! :-)
Die Frage ist doch nicht, was du bekommst (oder bekommen könntest),
sondern ob das, was du bekommst, dir zum Leben (nicht: Überleben)
reicht.
Konrad S. schrieb:> Du müsstest bescheuert sein, wenn du das aufgibst! :-)>> Die Frage ist doch nicht, was du bekommst (oder bekommen könntest),> sondern ob das, was du bekommst, dir zum Leben (nicht: Überleben)> reicht.
ja so denke ich auch. Nur teils hört man von Studienkollegen, dass die
weitaus mehr verdienen oder man liest auch hier so einiges. Da kommt man
schon mal ins grübeln. Es ist ja nicht so, dass ich was gegen eine
größere Wohnung hätte oder vielleicht mal ein nettes Auto. Derzeit
brauche ich beides nicht, aber das könnte sich durchaus mal ändern.
Irgendwann möchte ich schon mit meiner Partnerin mal eine Familie
gründen und dann braucht man sicher um einiges mehr Geld. Derzeit sind
wir ja Doppelverdiener ohne Kinder, sie ist Lehrerin, da reicht das Geld
natürlich ziemlich dicke, wenn man normal lebt.
ÖDler schrieb:> Nur teils hört man von Studienkollegen, dass die> weitaus mehr verdienen
Das ist relativ. Was relativ ist, muß man wohl keinem Informatiker
erklären.
Schau aber mal genau hin, wie die anderen Jungs für das bisschen mehr
Netto deutlich mehr buckeln müssen. Das Jahresbrutto allein ist ein
trügerisches Bild.
Lebensqualität wird bestimmt nicht in Euro gemessen.
Kann dich schon verstehen.
Dein jetziges "Übel" wird dir wie ein Paradies vorkommen, wenn du in die
Wirtschaft gehst. Was da abgeht, vermag ich nicht mit Worten zu
beschreiben.
Ich will dir keine Angst machen, aber die Menschlichkeit ist seit Jahren
auf der Strecke geblieben. Lies mal wieviele Burnout Fälle es jedes Jahr
gibt.
Überlege wie du dich fühlst, wenn es in einer Firma normal ist, dass man
beliebig versetzt wird zu einem anderen Chef, in ein anderes Team, an
einen anderen Standort. Neue Aufgaben sowieso.
Nichts hat Bestand, niemals gibt es auch nur das Gefühl "angekommen" zu
sein.
Und du hast natürlich immer mehr Aufgaben, als du erledigen kannst. Dann
kann mit Tätigkeitstaumel dein Wille gebrochen werden und du fühlst dich
immer kleiner als du bist.
Konrad S. schrieb:> Schau aber mal genau hin, wie die anderen Jungs für das bisschen mehr> Netto deutlich mehr buckeln müssen. Das Jahresbrutto allein ist ein> trügerisches Bild.>> Lebensqualität wird bestimmt nicht in Euro gemessen.
ok ja das stimmt. Wobei mancher der 70k bei 35h Woche hat, der buckelt
sich auch nicht zu Tode normalerweise, wobei ich natürlich nicht die
Arbeitsathmosphäre von ihm kenne.
Bei uns ist das doch eher sehr locker. Wir fangen oft um 7.30 an, ich
bin Frühaufsteher. Dann von 9 bis 9.30 erste Kaffeepause, natürlich
bezahlt. Dann von 12 bis 12.30 unbezahlter Mittag, von 12.30 bezahlter
Mittag :-), dann von 15 bis 15.30 bezahlte Kaffeepause. Der Chef weiss
davon, er macht da sogar mit. Sonst auch sehr interessante Themen und
sehr chilliges Arbeiten, kaum Druck, tolle Themen usw. mhhhh vielleicht
bin ich zu verwöhnt. Wobei ich wäre schon bereit etwas härter zu
Arbeiten, dafür vielleicht mal mehr Geld, wenn ich dann mal Familie mit
Kindern habe. Jetzt ist es egal, die paar hundert Euro netto mehr,
würden eh nur aufs Sparbuch oder so wandern.
> Ich liege bei 50k Brutto +> Versorgungsleistungen. Der Job ist Recht locker und ziemlich sicher (bin> Angestellter aber kein Beamter, in 10 Jahren wäre ich Unkündbar) aber> ich denke mal, in der freien Wirtschaft könnte ich mehr verdienen.
Nein , in der freien Wirtschaft verdient man auch nicht mehr ..
Oh man, ÖDler, kannst du mir ein wenig mehr erzählen?
Ich finde deine Bedingungen sehr sehr traumhaft!
Ich will das auch, da würden sicher meine Blutwerte besser werden.
Ich weiss, hier ist alles anonym, kannst mir vielleicht einen Tip geben
in welche Richtung ich da gehen kann? Ist das eine Uni oder ist das mehr
Kommunalverwaltung wo du arbeitest?
Ich würde SOFORT zu dir kommen!!!
schönesLeben schrieb:> Ich weiss, hier ist alles anonym, kannst mir vielleicht einen Tip geben> in welche Richtung ich da gehen kann? Ist das eine Uni oder ist das mehr> Kommunalverwaltung wo du arbeitest?
Forschungsinstitut.
Bei uns sind übrigens viele Stellen unbesetzt, mein Chef sagt, dass eben
viele Bewerber ziemlich schlucken müssen, wenn sie das angeblich
niedrige Gehalt sehen.
Neulich hatten wir was frei, mindestens 3 Jahre BE, mit Master bzw. Uni
Diplom Einstufung in E13 + diverse Zulagen wären 47k. Dafür lies sich
hier niemand finden bzw. teilweise zeigten Bewerber sehr direkt, dass
das denen definitiv extrem zu wenig war. Verhandlungsspielraum gibt es
da halt kaum.
ÖDler schrieb:> Bei uns sind übrigens viele Stellen unbesetzt
Würdest du dich eventuell anmelden wollen und bereit sein, Anfragen von
Arbeitssuchenden den Anlaufpunkt eventueller Bewerber via e-mail anonym
bekanntzugeben?
Danke für die Info.
Gut, ihr müsstet erklären, dass ihr nicht mit dem Gehalt punkten wollt,
sondern mit den Dingen, die du oben geschrieben hast.
Da wären sofort einige dabei! Aber ich weiss, das sagt in so einem
Vorstellungsgespräch keiner. Schade.
> Neulich hatten wir was frei, mindestens 3 Jahre BE
Also wieder das übliche: Es sind nur erfahrene Leute mit genau passender
Spezialerfahrung gesucht. Anfänger haben keine Chance.
D. V. schrieb:> Würdest du dich eventuell anmelden wollen und bereit sein, Anfragen von> Arbeitssuchenden den Anlaufpunkt eventueller Bewerber via e-mail anonym> bekanntzugeben?
such einfach auf diversen Forschungsinstituten Jobs in Süddeutschland,
dann kommst ganz sicher auf sowas bzw. was vergleichbares. Da sind übel
viele vergleichbare Stellen frei. Laut Jo S. sind wir alle eh krass
unterbezahlt und liegen auf dem Niveau eines 25 jährigen Facharbeiters
... das gab mir zu denken, auch wenn ich eigentlich nicht mehr Geld
brauche (derzeit noch nicht zumindest).
Wenn ich so mit anderen rede, haben die meisten massive Probleme gutes
Personal zu finden, weil einfach die freie Wirtschaft mehr zahlt.
schönesLeben schrieb:> Da wären sofort einige dabei! Aber ich weiss, das sagt in so einem> Vorstellungsgespräch keiner. Schade.
doch klar! mein Chef tut das immer! auch im Jahresgespräch tut er es,
weil er übel Angst hat, dass wir weg gehen. Er erklärt mir immer was die
Vorteile sind und wenn ich mal einen Tag frei nehme (um mal Dinge zu
erledigen oder für nen Kurzurlaub bzw. verlängertes WE) fragt er immer
"ist aber nicht für ein Vorstellungsgespräch? wenn ja sag nur"
Paul M. schrieb:> Also wieder das übliche: Es sind nur erfahrene Leute mit genau passender> Spezialerfahrung gesucht. Anfänger haben keine Chance.
ja und nein. Also E10, sind ca. 32-35k, gibts auch für Einsteiger, aber
dafür gibt es kaum Bewerbungen, anscheinend halt zu unattraktiv.
Anforderungen sind Bachelor bzw. FH Diplom ohne Erfahrung. Mit Erfahrung
gibt es mehr, siehe oben.
Wir haben auch diverse Stellen für Berufseinsteiger offen und haben
ziemliche Probleme überhaupt Kandidaten zu finden. Die meisten winken
ab, wenn sie das Gehaltsangebot sehen. Mit Master bzw. Uni Diplom sind
es E13, ohne BE sind das ca. 42k, ab dem 2. Jahr schon fast 45k + VBL,
aber das ist anscheinend immer noch vielen zu wenig.
Ich bin nach 4 Jahren im ÖD in die Industrie gewechselt und bereue es
bisher nicht. Es gibt im ÖD wirklich viele Mitarbeiter, die einen
langsamen geistigen Tod sterben. Das trifft auch Leute, die ein sehr
gutes Studium abgelegt haben. Sogar die meisten Profs sind nur deswegen
an einer Hochschule, weil sie lieber einen ruhigen Arbeitstag haben
wollen. Nur ein paar wenige sind motiviert und forschen.
Man sollte schon mehrere Firmen sehen und regelmäßig neue
Herausforderungen bekommen, sonst wird das Berufsleben ziemlich
langweilig. Auch die Chance aufzusteigen ist in der Industrie größer. Im
ÖD macht man oft den gleichen Job bis zur Rente. Wem allerdings die
Sicherheit wichtiger ist, ist im ÖD gut aufgehoben.
Auch die Bezahlung ist unterm Durchschnitt. Jetzt habe ich 15k Brutto im
Jahr mehr und bereue, dass ich nicht schon eher gewechselt habe. Für so
wenig Geld zu arbeiten, kann ich mir nicht mehr leisten. Dazu kommen
noch unbezahlte Überstunden und nicht bezahlte Dienstreisen.
Von mehreren Karriereberatern wurde mir auch empfohlen, nicht länger als
4-5 Jahre im ÖD zu arbeiten, da man sonst als nicht mehr tauglich
angesehen wird.
Funkenschlosser schrieb:> Ich bin nach 4 Jahren im ÖD in die Industrie gewechselt und bereue es> bisher nicht.
Wenn du noch jung und voll im Saft bist, dann ok.
Bist du aber jenseits der 55, würde ich mich freuen, du würdest dich
abermals hier im Forum äussern.
Derzeit läuft aufm ZDF Maybrit Illner genau zu diesem Thema. In der
Infothek können sich Nachzügler trotzdem informieren.
Aufsteigen, ständiger Wandel, Möhre vor die Nase halten...
Ja, das wird die immer erzählt. Was kommt bis zur Rente raus? Ein klein
wenig mehr (mit Glück) aber die Nerven und den Blutdruck
kaputtstrapaziert.
JA, ein entspannter Arbeitstag verlängert das Leben und senkt das
Krankheitsrisiko.
Wenn Stress braucht, der darf natürlich gern in die Industrie und dort
so richtig genießen was da abgeht.
Funkenschlosser schrieb:> unbezahlte Überstunden
Wo? Im öffentlichen Dienst? Ich bin da jetzt schon gut 20 Jahre raus,
aber unbezahlte Überstunden haben wir damals keine gemacht. Meistens gab
es kein Geld, also musste abgefeiert werden.
Funkenschlosser schrieb:> Es gibt im ÖD wirklich viele Mitarbeiter, die einen> langsamen geistigen Tod sterben.
Ja, OK, es gibt 'ne Menge Leute die nichts mit sich anzufangen wissen
und dann auch noch ihre Leber ertränken. Im öffentlichen Dienst dürfen
sie die Zeit bis zur Rente absitzen, anderswo fliegen sie als
unproduktive Kostenfaktoren raus und fallen in den Firmen deshalb nicht
mehr auf.
Tja was soll man sagen, gehöre zu denen die das Glück hatten eine Stelle
die nach IGM bezahlt wird direkt nach dem Studium zu bekommen.
Einstieg 48k/35h, nach 4 Jahren 62k/35h, in 3 Jahren(Zieleingruppierung)
wären es ~70k€/35h + Tariferhöhungen bis dahin, danach ist auch Ende.
Alles schön und gut, aber jetzt kommt der Knackpunkt: Könnte ich heute
auf 50k wechseln und hätte das + Tarifsteigerung bis zur Rente sicher,
dann würde ich es sofort tun.
Derzeit spare ich rund 40% vom Nettoeinkommen, weil ich eben kein
Vermögen habe und für schlechte Zeiten vorsorgen muss. Mit Familie
wohlbemerkt, als Einzelverdiener.
Effektiv leben wir somit mit nicht viel mehr als H4 Satz.
Wäre mein Einkommen sicher würde ich sofort jetzt mit niedrigen Zinsen
in ein Haus oder ETW investieren und mit hoher Tilgung in 10-15 Jahren
weg haben. Danach wären 50k (bis dahin ja sogar 60k Brutto) ohne die
hohe Miete im Ballungsraum ein fürstliches Gehalt.
Allerdings muss ich zugeben eine Stelle im ÖD (E13) ausgeschlagen zu
haben...15 Jahre bis zur Unkündbarkeit war mir zuviel.
Eine A13 Stelle würde ich ohne zu zucken sofort antreten.
tja ich kann dir gerne meine erfahrungen mitteilen. ca 5 jahre BE beim
großen konzern angestellt über 100.000 mitarbeiter weltweit. grundgehalt
70k€ aber dazu kommen noch UG + WG + leistungszulage + erfolgsprämie +
betriebsrente. ich könnte mir nicht vorstellen für weniger irgendwo
anders zu arbeiten, bin schon zu verwöhnt ^^. tätigkeit ist eher
mittelmäßig sprich es macht nicht wirklich spaß aber es kotzt auch nicht
so sehr an das ich mich jeden morgen zwingen muss hinzugehen. die
erfüllung im job suche ich schon lange nicht mehr, das läuft privat mit
hobbies und der familie. und sehr viel am eigenen haus
erweitern/umbauen. ohne den konzernjob alles undenkbar bzw. unbezahlbar.
familie kostet geld, haus kostet geld, schöner urlaub im 4/5 sterne
hotel kostet geld.
und mal ehrlich ein schönes auto (cla-amg) ist auch was feines. die
ersten 2 jahre war ich in einer kleinen firma mit entsprechend niedrigem
gehalt, arbeit hat sehr viel spaß gemacht und war abwechslungsreich,
aber auf dauer hat das niedrige gehalt doch sehr genervt. weil man auch
an die kleinen denken muss und was man ihnen eines tages hinterlassen
wird. ich werd das hau gute 15 jahre vor renteneintritt abbezahlt haben
und kann somit noch sehr viel geld entweder zur seite legen oder noch
eine immobilie kaufen.
@konzernler
Du kannst nichts ins Grab mitnehmen. Die Kinder werden sich über die
Erbschaft freuen, aber sie werden das Erbe nicht zu würdigen wissen, da
sie nichts dafür tun mussten und deshalb die darin steckende Leistung
nicht erkennen. Muss nicht so sein, aber sieh dich im Kollegenkreis bei
den Älteren/Ehemaligen/Verblichenen mal um. Verschaff den Kindern eine
gute Startposition (Ausbildung) und dann lass sie selber machen. Und
dann lebe wieder dein Leben. Aber gut, jeder so wie er will!
@Konrad S.
hast du sie noch alle? ich soll meinen kindern nichts hinterlassen und
nur an mich denken? ich will nicht das sie so wie ich aufwachsen müssen
in einer kleinen dreckswohnung und kein startkapital für gar nix. ich
habe es dem deutschen bildungssystem und harter arbeit zu verdanken das
ich jetzt da bin wo ich bin. in amerika wäre ich nach dem studium
erstmal hoch verschuldet und müsste wie ca. 85% (laut heutiger
statistik) der absolventen wieder bei den eltern einziehen um erstmal
die schulden für das studium abzubezahlen.
ist mir egal ob das erbe versteuert wird, das ist immer noch besser als
gar nix zu bekommen. das haus können sie entweder vermieten/verkaufen
oder selber darin wohnen. das bleibt ihnen überlassen. und das mit dem
"nicht zu würdigen wissen" hängt von der erziehung ab, auch wenn ich
meine kleinen verwöhne heißt das nicht das sie verzogen sind und den
wert harter arbeit nicht zu schätzen wissen. außerdem sollen beide
später eine ausbildung machen oder studieren jenachdem was ihnen spaß
machen wird bzw. wo ihre talente liegen. mein jüngster liebt fussball
vllt spielt er ja mal eiens tages in der bundesliga :) mein ältester
sagt er will pilot werden was ich auch sehr schön fände wenn er das
durchzieht. aber sind beide noch so jung und das leben läuft immer
anders als geplant.
Paul M. schrieb:>> Neulich hatten wir was frei, mindestens 3 Jahre BE>> Also wieder das übliche: Es sind nur erfahrene Leute mit genau passender> Spezialerfahrung gesucht. Anfänger haben keine Chance.
Das stimmt nicht ganz. Ich fange jetzt beim ÖD in einem
Forschungsinstitut als Absolvent an. Auch im Software Engineering.
Allerdings wurde konkret Uni Abschluss und nicht FH gesucht.
konzernler schrieb:> grundgehalt> 70k€ aber dazu kommen noch UG + WG + leistungszulage + erfolgsprämie +> betriebsrente. ich könnte mir nicht vorstellen für weniger irgendwo> anders zu arbeiten, bin schon zu verwöhnt ^^.
Wow, bist du ein toller Hecht! Jeder hier im Thread wäre sicher gerne so
elitär wie du! Hast Du nicht noch ein paar "+" vergessen?
Gewinnbeteiligung? Aktienpakete? Vergütungsanspruch für Patente?
Extra-Prämie für den Titel "Mitarbeiter des Monats" 12 mal in Folge?
Arbeitnehmer-Disneyland-Zuschlag?
> hast du sie noch alle? ich soll meinen kindern nichts hinterlassen und> nur an mich denken?
Ja! Denn es ist dein Leben und nicht das deiner Kinder. Das verstehst du
aber wohl erst, wenn es zu spät ist.
> ich will nicht das sie so wie ich aufwachsen müssen> in einer kleinen dreckswohnung und kein startkapital für gar nix.
Das hat doch bei dir anscheinend so gut funktioniert, warum dann nicht
ein zweites mal? Man muss auch mal unten gewesen sein im Leben, um das
oben zu schätzen!
> mein jüngster liebt fussball> vllt spielt er ja mal eiens tages in der bundesliga :)
Klar, aber immer doch!
> mein ältester> sagt er will pilot werden was ich auch sehr schön fände wenn er das> durchzieht.
Klar, aber immer doch!
Also im Konzern mag es ja schön sein, aber bei den meisten Ings, die
>70k verdienen, sieht's eher so aus:
45h Woche + Anrufe im Urlaub + Urlaub verfallen lassen + Stunden
verfallen lassen + keine Sozialleistungen (Kantine, Rente, o.ä.) + das
Risiko in 3 Jahren mit 360 EUR/Monat netto leben zu müssen.
OK, dafür 71k.
MEIN Fazit:
Wenn ich nochmal die Wahl hätte, lieber 50k im ÖD.
D.K. schrieb:> Ja! Denn es ist dein Leben und nicht das deiner Kinder. Das verstehst du> aber wohl erst, wenn es zu spät ist.
ich hoffe sehr das du keine kinder hast, wenn doch tun sie mir leid.
wenn du deine kinder so behandelst verdienst du es im alter allein zu
sein und noch dazu wenn du pflegebedürftig wirst niemanden um dich zu
haben. aber hauptsache du hast die sau rausgelassen und dein ganzes geld
nur für dich ausgegeben. wenn du undankbare bzw. verzogene kinder hast
warst du einfach kein guter vater/vorbild und hast ihnen nicht
beigebracht was wichtig im leben ist.
dieses gesülze geld ist unwichtig und das leben besteht nur aus party
und spaß haben ist totaler blödsinn, wer seine kinder so erzieht braucht
sich nicht wundern das aus denen nichts wird. niemand sagt das geld
ALLES im leben ist, aber wer es nicht zu schätzen weiß oder für
praktisch nichts arbeitet und sich dann noch beschwert er ist heute
nicht da wo er sein wollte ist einfach nur ein loser und armselig. jeder
kann mit dem finger auf andere zeigen und rumjammern bis der arzt kommt.
in diesem land bekommt jeder eine faire chance. man muss nicht wie in
amerika einen bankkredit aufnehmen nur um das studium zu bezahlen. ABER
kein unternehmen wird euch einstellen nur weil ihr XYZ studiert habt.
was habt ihr neben dem studium gemacht? welches wissen habt ihr euch
sonst noch selbst angeeignet? interessiert niemanden an welcher
überflieger UNI ihr wart oder FH/Berufsakademie etc... was hast DU aus
dem studium gemacht? genauso egal ob Bachelor/Master/Diplom/Dr. das ist
kein garant für viel fachwissen bzw. gute qualifikation.
natürlich ist es heutzutage schwerer im konzern fuss zu fassen, die
dienstleister sind eine plage. würden ingenieure mehr zusammenstehen
(wie z.b. ärzte, juristen....) statt nur jeder für sich hätten die
dienstleister bald ausgedient. aber wer so eine mentalität an den tag
legt, der nicht mal für die eigenen kinder einstehen will, denen ist
sowieso nicht merh zu helfen.
konzernler schrieb:> in diesem land bekommt jeder eine faire chance. man muss nicht wie in> amerika einen bankkredit aufnehmen nur um das studium zu bezahlen. ABER> kein unternehmen wird euch einstellen nur weil ihr XYZ studiert habt.
Genau!
Und deshalb ist auch in Deutschland die Bildung so vom Gehalt der Eltern
abgängig wie in kaum einem anderen Land.
Guter Witz zu mittag!
konzernler schrieb:> aber wer so eine mentalität an den tag> legt, der nicht mal für die eigenen kinder einstehen will, denen ist> sowieso nicht merh zu helfen.
Da muss ich Dir aber recht geben.
Hallo ÖDler,
ÖDler schrieb:> Nur wenn man manchmal hier so liest,> gerade die Beiträge von Jo S. von wegen man sollte nach 5 Jahren doch> bei 70k und mehr sein, mhh dann kommt man schon mal ins grübeln, auch> wenn ich mir schon bewusst bin, dass es vielen schlechter geht.
Ist Dir schon einmal der Gedanke gekommen, daß Jo S. ein Glückspilz, ein
Angeber, oder ein Schwätzer sein könnte? Wenn Dein ganzes "Problem" nur
das Ergebnis von unbelegtem Hörensagen aus diesem Forum ist, dann,
sorry, ist Dein tatsächliches Problem ein ganz anderes -- und
Leichtgläubigkeit noch das Geringste.
Letzten Endes ist sowas immer eine individuelle Abwägungssache, die Du
mit Dir selbst klären mußt. Wenn Du möglichst viel verdienen willst,
kannst Du Dir natürlich eine Stelle mit höherem Arbeitsplatzrisiko,
exorbitanter Reisetätigkeit, miesen Arbeitsbedingungen und langweiligen
Aufgaben suchen, Die Bereitschaft, Dinge zu tun, die keiner gerne machen
will, wirkt sich üblicherweise positiv auf das Gehalt aus. Andererseits
gibt es allerdings regelmäßig gute Gründe dafür, warum sonst keiner
diese Dinge tun will.
Liebe Grüße,
Karl
Hallo Karl,
ja da hast Du schon Recht. Wobei ich bin nicht leichtgläubig, das ein
oder andere kann man ja recherchieren. Es war halt einfach nur eine
Frage die sich mir aufdrängte und dachte, dazu kann man ja mal einen
Thread starten. Wenn ich so die überwiegende Meinung zusammen fasse,
geht es mir mit meinem Job eigentlich ziemlich gut. Auch war das bisher
mein Eindruck, natürlich mache ich meine berufliche Zukunft nicht von
anonymen Thread Postern abhängig.
Ja hat schon einige Vorteile. Z.B. bin ich jetzt schon zuhause, kurz vor
13 Uhr war schluß dank Gleitzeit und dank sehr nahmen Arbeitsplatz den
ich ruck zuck mit dem Rad erreiche, statt wie andere mit dem Auto teuer,
zeit- und nervenaufreibend pendeln zu müssen oder mich morgens und
abends in verstopfe Pendlerzüge zu zwängen.
Hallo Sepp,
Sepp schrieb:> konzernler schrieb:>> in diesem land bekommt jeder eine faire chance. man muss nicht wie in>> amerika einen bankkredit aufnehmen nur um das studium zu bezahlen. ABER>> kein unternehmen wird euch einstellen nur weil ihr XYZ studiert habt.>> Genau!> Und deshalb ist auch in Deutschland die Bildung so vom Gehalt der Eltern> abgängig wie in kaum einem anderen Land.>> Guter Witz zu mittag!
Schonmal in Erwägung gezogen, daß dieses Problem tatsächlich an den
besagten Eltern liegen könnte? In einigen Bevölkerungsschichten gibt es
sehr starke Vorbehalte gegen Bildung. IMHO entspringt das teils dem
klassemkämpferischen Arbeiterstolz der Gewerkschaftsbewegung und
andererseits den perpetuierten Vorurteilen, die die beiden deutsche
Diktaturen gegenüber Intellektuellen im Besonderen und Bildung im
Allgemeinen geschürt haben.
Nix für ungut,
Karl
konzernler schrieb:> in diesem land bekommt jeder eine faire chance.
Das ist schlicht und einfach falsch. "Jeder ist seines Glückes Schmied"
gilt wirklich nur in einem sehr, sehr begrenzten Rahmen. Es gibt so
viele Faktoren, auf die man selbst keine Einfluss hat, davon ist das
eigene Zutun nur ein ganz kleiner Anteil. Das Leben ist nun einmal nicht
gerecht, das ist einfach so und das beklage ich auch nicht, aber wie
kann man nur behaupten, dass jeder eine faire Chance bekommt?
konzernler schrieb:> was habt ihr neben dem studium gemacht? welches wissen habt ihr euch> sonst noch selbst angeeignet?
Wissen über die deutsche Groß- und Kleinschreibung offensichtlich nicht.
Karl Käfer schrieb:> Schonmal in Erwägung gezogen, daß dieses Problem tatsächlich an den> besagten Eltern liegen könnte? In einigen Bevölkerungsschichten gibt es> sehr starke Vorbehalte gegen Bildung. IMHO entspringt das teils dem> klassemkämpferischen Arbeiterstolz der Gewerkschaftsbewegung und> andererseits den perpetuierten Vorurteilen, die die beiden deutsche> Diktaturen gegenüber Intellektuellen im Besonderen und Bildung im> Allgemeinen geschürt haben.
das kann schon gut sein. Generell wird man in Deutschland sehr gut
unterstützt, es gibt Bafög wo man nur die Hälfte zurück zahlen muss und
die andere Hälfte bekommt man als zinsloses Darlehen. Studiengebühren
sind fast überall abgeschafft. Das ist weltweit gesehen schon eine sehr
gute Förderung. Außerdem gibt es auch noch Kindergeld. Auch kann man
nach der Realschule noch ohne weiteres ein Fachabi oder auch das
allgemeine Abi nachholen und studieren, man ist also Mitnichten nach der
4. Klasse "aussortiert" wir das vielleicht mal vor 50 Jahren so war.
Ich kenne sogar mehrere Ex Hauptschüler, die sich zum Abitur
hochgearbeitet und anschließend ein Uni Diplom gemacht haben. Die haben
nun gute Jobs, teils in der freien Wirtschaft, teils aber auch im ÖD.
Karl Käfer schrieb:> Ist Dir schon einmal der Gedanke gekommen, daß Jo S. ein Glückspilz, ein> Angeber, oder ein Schwätzer sein könnte?
Ich bin der Meinung, er ist alles drei in Personalunion.
Funkenschlosser schrieb:> Es gibt im ÖD wirklich viele Mitarbeiter, die einen> langsamen geistigen Tod sterben.
Nicht nur da. Auch Arbeitslose. Frag mal Willy.
Marco schrieb:> Wissen über die deutsche Groß- und Kleinschreibung offensichtlich nicht.
genau denn wenn es etwas gibt das einem konzern wichtig ist, ist es die
korrekte groß- und kleinschreibung. das geht mir am ARSCH vorbei, so war
das groß genug für dich
ich arbeite auch im öd, verdiene weniger (knapp 40k) als admin und
entwickler (ohne irgendeine ausbildung in dem bereich).
woanders bekäme ich mehr? vielleicht. aber das oft lockere arbeiten
hier, gleitzeit, 15 gleittage/pa, karenztage, kurzum das angenehme klima
sind mir mehr wert als ein bisschen mehr geld.
heute werde ich schlag 15:30 heimgehen und ein schönes langes WE haben,
MO und DI gleittage, genauso wie ende Jan und Feb. gaaanz easy, gaaanz
locker, keine probleme - ist das in der "besser bezahlten" "freien
wirtschaft" auch so? ich glaube nicht.
auchÖD schrieb:> verdiene weniger (knapp 40k) als admin und> entwickler (ohne irgendeine ausbildung in dem bereich).> woanders bekäme ich mehr? vielleicht. aber das oft lockere arbeiten
unter den Bedingungen ist das Gehalt natürlich Top. Ohne Ausbildung in
dem Bereich würdest Du es in der freien Wirtschaft schwer haben. Mit
viel Erfahrung oder Zertifikaten bzw. beidem würdest einen Job finden
aber mehr hättest da sicher nicht. Schon gar nicht unter den
Rahmenbedingungen. Wenn man bedenkt, dass mancher Informatiker mit
Erfahrung für 50k beim Dienstleister quer durchs Land reisen muss,
teilweise Sonntagabend abreise damit man Montags früh anfangen kann,
Heimreise beginnt Freitag Abend und das WE beginnt Freitag 22 Uhr oder
noch später.
finde ich auch. was ich damit sagen wollte ist das du rausfinden musst
was dir wichtiger ist: etwas mehr ruhe, oder etwas mehr geld (für das du
die gleichen dinge kaufst die halt ein wenig mehr kosten dürfen… hihi).
Thomas1 schrieb:>> Es gibt im ÖD wirklich viele Mitarbeiter, die einen>> langsamen geistigen Tod sterben.>> Nicht nur da. Auch Arbeitslose. Frag mal Willy.
Wer arbeitslos ist, stirbt nicht nur geistig, sondern auch körperlich
und einige helfen dann auch schon mal nach, weil das Sozialsystem
bei der Wiedereingliedern vollkommen versagt. Fast jeden Tag liest
man über immer mehr Selbstmorde in der Zeitung mit steigender Tendenz.
Von Amtswegen ist man entweder vollkommen unfähig, überlässt die
Aufgaben sozialinkompetenten Massnahme-Gaunern, die sich auf die
Art ne goldene Nase verdienen. Berichte über solche Träger und wie
die arbeiten gibt es im Web zuhauf. Alternative ist dann einen
Sanktionskrieg mit dem Amt zu führen.
konzernler schrieb:> ... die> dienstleister sind eine plage. würden ingenieure mehr zusammenstehen> (wie z.b. ärzte, juristen....) statt nur jeder für sich hätten die> dienstleister bald ausgedient ...
Genau!
Es wäre eine der dringensten Aufgaben einer Standesvertretung gegen die
"Menschenhändler" anzugehen.
2013 stammten bereits 40% aller Stellenofferten für Ing. von
Zeitarbeitsfirmen. Wenn man bedenkt, daß diese Branche erst ab 2010 so
richtig in Schwung gekommen ist, dann ist es in ein paar Jahren durchaus
denkbar, daß die meisten Absolventen als Leiher in den Beruf starten
werden.
konzernler schrieb:> genau denn wenn es etwas gibt das einem konzern wichtig ist, ist es die> korrekte groß- und kleinschreibung. das geht mir am ARSCH vorbei, so war> das groß genug für dich
Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!
•Groß- und Kleinschreibung verwenden
Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.
konzernler schrieb:> ca 5 jahre BE beim> großen konzern angestellt über 100.000 mitarbeiter weltweit. grundgehalt> 70k€ aber dazu kommen noch UG + WG + leistungszulage + erfolgsprämie +> betriebsrente
Gratuliere, sehr gut !
Wünsche dir viel Erfolg, daß es zügig weiter nach oben geht!
Die 100.000 € Marke ist für überdurchschnittliche Leute auch heute noch
zu knacken.
Lustig ist wieder mal die Neidreaktion. :))
Jo S. schrieb:> Gratuliere, sehr gut !>> Wünsche dir viel Erfolg, daß es zügig weiter nach oben geht!> Die 100.000 € Marke ist für überdurchschnittliche Leute auch heute noch> zu knacken.
Achso, konzernler ist eine deiner virtuellen Sockenpuppen. Alles klar!
Einfach erbärmlich!
Als ob alle Ings mit 55+ entlassen werden. Natürlich kann man auch in
der Industrie gute Jobs finden die dann auch noch gut bezahlt sind. Wenn
er im öD bleibt muss ihm das nicht unbedingt was bringen!
Lehrer schrieb:> Als ob alle Ings mit 55+ entlassen werden. Natürlich kann man auch in> der Industrie gute Jobs finden die dann auch noch gut bezahlt sind.
Also es gibt viele Entwicklungsabteilungen auch in KMU, wo man keinen
Mitarbeiter über 50 mehr sieht.
D.K. schrieb:> konzernler schrieb:>> grundgehalt>> 70k€ aber dazu kommen noch UG + WG + leistungszulage + erfolgsprämie +>> betriebsrente. ich könnte mir nicht vorstellen für weniger irgendwo>> anders zu arbeiten, bin schon zu verwöhnt ^^.>> Wow, bist du ein toller Hecht! Jeder hier im Thread wäre sicher gerne so> elitär wie du! Hast Du nicht noch ein paar "+" vergessen?
Jetzt mal langsam. 70k Grundgehalt ist natürlich schon heftig, aber
immernoch mit IGM-ERA zu erreichen (zumindest bei 40h). Und zumindest
auf 70k all-in kommt bei IGM fast jeder in der Entwicklung. Im Zweifel
muss er sich halt um nen 40h Vertrag bemühen, dann gehts praktisch
sofort. Also so abgehoben ist das alles nicht.
gruß cyblord
Lehrer schrieb:> Als ob alle Ings mit 55+ entlassen werden.
In den 90ern war das so. Die Leute bekamen aber auch sehr großzügige
Abfindungen, die zudem fast steuerfrei waren. In unserer Abteilung
machte das unser ältester Kollege. Der ging mit 54 in den Ruhestand -
mit Begeisterung. Nun ist es so, daß die Altersgruppe 55-60 am stärksten
zugelegt hat, weil eben die erfahrenen Leute nicht ersetzt werden
können. Man hat aus den Fehlern der 90er gelernt.
> Natürlich kann man auch in> der Industrie gute Jobs finden die dann auch noch gut bezahlt sind.
Ja, und auch im klassischen Dienstleistungssektor (nicht ANÜ), in dem
die Hälfte aller Ing. beschäftigt sind - rund 400.000.
Es ist aber wegen der "Menschenhändler" schwieriger geworden.
Lehrer schrieb:> Wenn er im öD bleibt muss ihm das nicht unbedingt was bringen!
Im ÖD wird eigentlich schon gut bezahlt - wenn man die Leistung
berücksichtigt, dann so gar sehr gut. :)
Nur in den Instituten wird anscheinend recht mau gelöhnt. Da will man
vermutlich erreichen, daß die Leute in die Wirtschaft wechseln und
produktiv arbeiten.
Jo S. schrieb:> Muß er gar nicht! Er hat doch geschrieben, daß viele freie Stellen> verfügbar sind.
Wegen Frauenbevorzugung sind die Chancen im ÖD eher schlecht. Das kannst
du in den Stellenanzeigen nachlesen.
Thomas1 schrieb:> Jo S. schrieb:>> Muß er gar nicht! Er hat doch geschrieben, daß viele freie Stellen>> verfügbar sind.>>> Wegen Frauenbevorzugung sind die Chancen im ÖD eher schlecht. Das kannst> du in den Stellenanzeigen nachlesen.
Schon mal an eine Geschlechtsumwandlung gedacht?
Thomas1 schrieb:> Wegen Frauenbevorzugung sind die Chancen im ÖD eher schlecht. Das kannst> du in den Stellenanzeigen nachlesen.
steht da, aber so viele Informatikerinnen gibt es dann auch wieder
nicht! außerdem ist es so wie ich weiter oben schrieb, auf diese Stellen
bewirbt sich teilweise fast niemand, einfach weil die Bezahlung eher
ziemlich unterdurchschnittlich ist.
Meine Stelle bekam ich z.B. sehr einfach. Ich bewarb mich, ein paar Tage
später Vorstellungsgespräch und ich bekam noch im Gespräch von beiden
Chefs gesagt, dass ich von ihnen aus gerne sofort anfangen kann. Das
lief super einfach.
Wenn ich mit diversen Abteilungsleitern, auch von anderen Abteilungen
bzw. Standorten spreche, haben alle ein ziemliches Nachwuchsproblem bzw.
das Problem qualifizierte Leute zu finden, eben weil die TVÖD Bezahlung
halt nicht so besonders toll ist. Wir müssen wie schon gesagt mit
anderem Punkten.
Himmelstürkontrolleur schrieb:> Thomas1 schrieb:>> Nicht nur da.>> Trägst du eigentlich auch zu Diskussionen bei, oder bist du nur mit> Luftblasen anwesend?
Glaubst du etwa, du hast hier ein Monopol auf sinnlose Beiträge? Für wen
hälst du dich eigentlich?
Jo S. schrieb:> Im ÖD wird eigentlich schon gut bezahlt - wenn man die Leistung> berücksichtigt, dann so gar sehr gut. :)
Kommt auch auf die Region an. Hier im Osten kann sich der TVöD durchaus
mit dem Mittelstand messen.
> Nur in den Instituten wird anscheinend recht mau gelöhnt. Da will man> vermutlich erreichen, daß die Leute in die Wirtschaft wechseln und> produktiv arbeiten.
Die Institute zahlen alle nach TVöD, meist sogar Bund, während die Unis
nach TV-L zahlen. Ist ein bissl weniger. Und zumindest bei Fraunhofer
gibts auch Zulagen. Die guten Arbeitsbedingungen wurden ja vom
Threadstarter schon augezählt, verblöden tut da auch keiner der es nicht
unbedingt will.
Viele denken ja beim ÖD immer nur an Beamtenstuben. Aber leider sind die
Institute wie Helmholtz, Fraunhofer usw. auch an TVöD gebunden. Der neue
FhG Präsident wollte das zwar anpacken, aber ich glaube wegen der
Mit-Finanzierung durch Bund und Länder wird das schwierig.
Ich bin mit meinem Fraunhofer-Job auch sehr zufrieden. Pünktlich
Feierabend, sehr viel Freiheiten in der Entwicklung, und ein Gehalt
womit man im Osten gut leben kann. Mit meinem unbefristeten Vertrag hab
ich da auch für die Familie eine gewisse Sicherheit. Um 4 nachmittags
bin ich zu Hause und hab Zeit für die Kinder. Die Bürokratie ufert ab
und zu aus, aber das is wohl bei Siemens und Co auch nicht besser.
Christian R. schrieb:> und ein Gehalt womit man im Osten gut leben kann
Das trifft nicht nur für Ost-D zu. In Gesamt-D gibt es viele Regionen
mit rel. niedrigem Einkommensniveau. Überall dort ist der ÖD ein
Premium-AG.
Auch bei uns in Bayern ist das so. Ostbayern von Hof bis Passau (ehem.
Zonenrandgebiet) ist Niedriglohngebiet. Und die Chefs der wenigen dort
angesiedelten Firmen können sich wie Feudalherren aufführen. Management
by Terror :)
Hallo konzernler,
konzernler schrieb:> Marco schrieb:>> Wissen über die deutsche Groß- und Kleinschreibung offensichtlich nicht.>> genau denn wenn es etwas gibt das einem konzern wichtig ist, ist es die> korrekte groß- und kleinschreibung. das geht mir am ARSCH vorbei, so war> das groß genug für dich
Eine korrekte Orthografie macht es Deinen Kommunikationspartnern
leichter, Deine Einlassungen zu lesen. Konsequente Kleinschreibung ist
letztlich ein Ausdruck mangelnden Respekts gegenüber Deinen
Kommunikationspartnern. Wenn Du also beruflich also kommunizierst, dann
wundert es mich keineswegs, daß Du damit aneckst und nicht vorankommst.
Das liegt dann allerdings nicht an unserer Gesellschaft, sondern an
Deiner Einstellung.
Nichts für ungut,
Karl
Hallo Logger,
Logger schrieb:> Wer arbeitslos ist, stirbt nicht nur geistig, sondern auch körperlich> und einige helfen dann auch schon mal nach, weil das Sozialsystem> bei der Wiedereingliedern vollkommen versagt.
Das liegt aber primär an einem selbst. Man kann aktiv etwas dagegen tun,
geistig und körperlich abzusterben, auch und vor allem wenn man
arbeitslos ist. Aber man muß es natürlich tun, anstatt darauf zu warten,
daß etwas für einen getan wird.
Es ist Dein Leben. Der Einzige, der was daraus machen kann, bist Du.
Liebe Grüße,
Karl
> Nur teils liest man hier Dinge wie 50k für> einen Bachelor zum Einstieg, 55k für einen Master/Diplomer. Da denkt man> schon mal darüber nach, zumal ich in einer wirtschaftlich starken Region> lebe. Daher bin ich auch hin und her gerissen.
Bedenke eines:
du verdienst eventuell sogar mehr als deine Kollegen - nur wird dieser
Verdienst in anderer Form ausgezahlt (Stichwort Lebensqualität,
Stressfreiheit...)
Aus dieser Perspektive sieht die Sache schon wieder ganz anders aus :-)
Was bringen mir 5k mehr, wenn ich schlecht drauf bin? Gar nichts :-)
Christian R. schrieb:> Die Institute zahlen alle nach TVöD, meist sogar Bund, während die Unis> nach TV-L zahlen. Ist ein bissl weniger.
Es ist genau umgekehrt. Auf der Uni wird nach TV-L etwas mehr gezahlt.
Christian R. schrieb:> Pünktlich> Feierabend, sehr viel Freiheiten in der Entwicklung, und ein Gehalt> womit man im Osten gut leben kann. Mit meinem unbefristeten Vertrag hab> ich da auch für die Familie eine gewisse Sicherheit. Um 4 nachmittags> bin ich zu Hause
Du bist dann aber kein wissenschaftlicher Mitarbeiter bzw. nicht in der
Forschung?
Karl Käfer schrieb:
Käfer an Konzernler:
> dann> wundert es mich keineswegs, daß Du damit aneckst und nicht vorankommst.
Käferchen, das ist lustig!
Zur Erinnerung:
konzernler schrieb:
> ca 5 jahre BE beim> großen konzern angestellt über 100.000 mitarbeiter weltweit. grundgehalt> 70k€ aber dazu kommen noch UG + WG + leistungszulage + erfolgsprämie +> betriebsrente
teacher schrieb:> Hallo.>> Ich will auch in den ÖD und zwar als Lehrer.> gibs hier Erfahrungen zum Quereinstieg?
Such in den Lehrer-Foren.
In BaWü soll´s rel. leicht möglich sein.
Klaus schrieb:> Es ist genau umgekehrt. Auf der Uni wird nach TV-L etwas mehr gezahlt.
Tatsache, da gibts mittlerweile sogar etwas mehr.
Klaus schrieb:> Du bist dann aber kein wissenschaftlicher Mitarbeiter bzw. nicht in der> Forschung?
Ich bin als Dipl-Ing (FH) als s.g. "Graduierter" angestellt. Da ich auch
Gruppenleiter einer kleinen Hardware-Entwickler-Truppe bin, krieg ich
die EG12 und eine Zulage. Wir sind in einer Abteilung, die wenig
forscht, sondern die Forschungsergebnisse in klassischer
Ingenieursarbeit in Produkte umsetzt. Aber es gibt bei uns auch viele
festangestellte in den wissenschaftlichen Abteilungen.
Hallo,
Jo S. schrieb:> Käferchen, das ist lustig!
Ja, finde ich auch.
> Zur Erinnerung:>> konzernler schrieb:>> ca 5 jahre BE beim>> großen konzern angestellt über 100.000 mitarbeiter weltweit. grundgehalt>> 70k€ aber dazu kommen noch UG + WG + leistungszulage + erfolgsprämie +>> betriebsrente
Ach, weißt Du, das kann ja jeder behaupten. Aber wer sich in einem
großen Laden so benimmt wie unser Freund hier, bleibt keine fünf Jahre
da.
Tja,
Karl
"... so benimmt, wie hier ..."
Was meinst du damit?
Kleinschreibung?
Mehr als die Hälfte der E-Mails, die ich täglich erhalte, und das sind
viele, sind permanent in Kleinschrift. Das ist anscheinend ein
Modetrend.
Deshalb jemanden unterstellen, daß er sich unmöglich benimmt oder daß
seine Angaben nicht stimmen würden, ist auch nicht richtig.
70k+ ist im üblichen Bereich für die angegebene Funktion/BE/Region. Wie
hoch das Gesamtbrutto ist, hat er uns leider noch nicht mitgeteilt. 70k
als Grundgehalt halte ich jedoch schon als respektabel.
Jo S. schrieb:> Kleinschreibung?> Deshalb jemanden unterstellen, daß er sich unmöglich benimmt oder daß> seine Angaben nicht stimmen würden, ist auch nicht richtig.
Na, wer so etwas hier wie konzernler von sich lässt, daraus lassen sich
dann schon ein paar Rückschlüsse ziehen...
konzernler schrieb:> genau denn wenn es etwas gibt das einem konzern wichtig ist, ist es die> korrekte groß- und kleinschreibung. das geht mir am ARSCH vorbei, so war> das groß genug für dich
Warum?
Nur weil seine Angeben nicht denen der üblichen Jammerlappen
entsprechen?
(Noch) nicht jeder ist als Billigingenieur bei einer Leihbude
beschäftigt.
teacher schrieb:> Hallo.>> Ich will auch in den ÖD und zwar als Lehrer.> gibs hier Erfahrungen zum Quereinstieg?
Heisser Tip:
IMHO erhöht sich im vorliegenden Fall die Chance
für einen erfolgreichen Quereinstieg signifikant,
wenn hier ein Legastheniker in der Personalabteilung
über die Einstellung entscheidet!
;-)
KT schrieb:> Jo S. schrieb:>> Kleinschreibung?>> Deshalb jemanden unterstellen, daß er sich unmöglich benimmt oder daß>> seine Angaben nicht stimmen würden, ist auch nicht richtig.>> Na, wer so etwas hier wie konzernler von sich lässt, daraus lassen sich> dann schon ein paar Rückschlüsse ziehen...>
ist das so, hmmm ich muss niemandem etwas beweisen. ist mir doch egal
was ihr glaubt oder nicht. da für die meisten hier geld ja so unwichtig
ist, bleibt einfach bei dem was ihr macht. wenn es euch glücklich macht,
meinen segen habt ihr.
aber das manche hier glauben 70k kann unmöglich sein der hat wohl noch
nie in einem großen konzern gearbeitet. das ist noch nicht mal die
höchste stufe, rein theoretisch kann ein entwickler bei uns auf bis zu
100k all-inclusive kommen. ich kenne keinen in der abteilung der soviel
bekommt, das allerhöchste was ich mal mitbekommen habe sind 90k
jahresgehalt als entwickler, ist aber bereits ein alter hase mit
mindestens 20 jahre erfahrung.
es hängt von jedem selber ab was er fordert beim einstieg und nach ein
paar jahren. patente anmelden hilft natürlich sehr wenn das unternehmen
dadurch mehr umsatz machen konnte, kann man sein hohes gehalt dadurch
rechtfertigen. ich habe von bekannten aber auch schon gehört das es beim
daimler 23-25 jährige geben soll die über 80k jahresbrutto liegen, ich
gönns ihnen wenn das stimmt :) das wäre in dem alter sehr heftig
Ehrlich gesagt verstehe ich nicht wie man in einem Konzern Stress haben
kann.
Wahlweise 40h/Woche oder weniger, Gleitzeit ist normal, solche Märchen
wie 10h/d arbeiten und ausstempeln sind eben Märchen, da steht gleich
der Betriebsrat auf der Matte.
Vom Pensum her ist das genau das gleiche, nur dass ich im Konzern
deutlich mehr Kohle bekomme dank höherem Tarif + Prämien und zig Goodies
die ich als verkappter Halbbeamte auf dem 10-Kahresschleudersitz nicht
bekomme. Ebenso bin ich im Konzern unkündbar wenn ich einige Zeit dort
bleibe, dank IGM.
Ich wüsste nicht warum ich für deutlich weniger Geld bei nahezu gleichen
Bedingungen arbeiten sollte. Und bei den meisten ÖD-Stellen verblödet
man wirklich weil man immer das gleiche macht, egal ob "Forschung" oder
nicht, den langweiligsten Job hatte ich bei Fraunhofer, dort war eher
das Gehabe gross aber nicht die erbrachte Leistung, im selber auf die
Schulter klopfen waren die nat. top.